PHEV - Die Totengräber der Elektromobilität ?

Re: PHEV - Die Totengräber der Elektromobilität ?

Beitragvon Tho » Mo 21. Dez 2015, 13:18

AndreasDEG hat geschrieben:
Aufgrund der gesetzlichen Vorgaben (<95g / km) müssen wohl ab 2020 25% aller verkauften Automobile PHEVs sein.

Und kein Mensch hat vor die Dinger jemals zu laden... :evil:
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Re: PHEV - Die Totengräber der Elektromobilität ?

Beitragvon eDEVIL » Mo 21. Dez 2015, 13:58

Deswegen muß man über den Spritpreis motivieren.
10ct eAutoumlage pro liter sprit . Jährlich um 10 ct steigend.
303,8km Q210 ZOE ohne Nachladen oder schieben 8-)
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Re: PHEV - Die Totengräber der Elektromobilität ?

Beitragvon graefe » Mo 21. Dez 2015, 14:38

AndreasDEG hat geschrieben:
Es ist ein gesetzlicher Unsinn, dass ein SUV, der mit einem leistungsschwachen Elektromotor ohne Heizung gerade die 30km NEFZ erreicht, die gleiche "Förderung" erhält wie ein Renault Zoe z.B.

Darf ich mal fragen, welche "gesetzliche Förderung" Du da konkret im Kopf hast? Doch nicht etwa dieses lächerliche EMoG, oder??
Mir fällt da sonst nur noch die Kfz-Steuer-Ersparnis ein, die allerdings nur das BEV kriegt aber natürlich nicht der Rede wert ist.

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Re: PHEV - Die Totengräber der Elektromobilität ?

Beitragvon ganderpe » Mo 21. Dez 2015, 15:01

@xado1
der outi hat 4 od. 5 rekuperationsstufen, hat auch einen hold mode zum halten der batteriespannung
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Re: AW: PHEV - Die Totengräber der Elektromobilität ?

Beitragvon ganderpe » Mo 21. Dez 2015, 15:06

AndreasDEG hat geschrieben:
Um noch einmal auf das eigentlich Thema zurückzukommen:

Ich habe nichts gegen PHEV, sofern sie ein vernünftiges Konzept verfolgen. Ich fahre ja mit einem i3-Rex ebenfalls einen PHEV.

Aufgrund der gesetzlichen Vorgaben (<95g / km) müssen wohl ab 2020 25% aller verkauften Automobile PHEVs sein.

Deshalb wird der Aufpreis zum normalen Verbrenner gegenüber heute drastisch sinken, die Hersteller werden also möglichst preiswerte Komponenten verwenden, um die gesetztlichen Vorgaben gerade noch zu erfüllen.

Es ist ein gesetzlicher Unsinn, dass ein SUV, der mit einem leistungsschwachen Elektromotor ohne Heizung gerade die 30km NEFZ erreicht, die gleiche "Förderung" erhält wie ein Renault Zoe z.B.

Gruß
Andreas


... wie das unkraut, sterben auch die ewigen nörgeler nie aus:

der outi hat keinen schwachen el. motor, sondern 2 60kW motoren, auf jeder achse einen.
bis zu einer geschwindigkeit von 125km/h fährt er rein elektrisch.
im gegensatz zu VW und Audi hybrid, sind beim outi die el. motoren die hauptmotoren.
die reichweite beträgt 50km.
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Re: PHEV - Die Totengräber der Elektromobilität ?

Beitragvon xado1 » Mo 21. Dez 2015, 18:49

jetzt bin ich aber neugierig geworden,morgen darf ich beim händler im nachbarort einen outlander probefahren,so für 3-4 stunden.
mal sehen,wie er mir gefällt
Lebenskunst ist die Fähigkeit, auf etwas Notwendiges zu verzichten, um sich etwas Überflüssiges zu leisten

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Tesla Teilhaber bei Blitzzcar.com
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Re: PHEV - Die Totengräber der Elektromobilität ?

Beitragvon eDEVIL » Mo 21. Dez 2015, 19:57

ganderpe hat geschrieben:
..der outi hat 4 od. 5 rekuperationsstufen, hat auch einen hold mode zum halten der batteriespannung

Glaube 6 Stufe, aber wenn man 0-Reku nicht zählt, wären es 5
303,8km Q210 ZOE ohne Nachladen oder schieben 8-)
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Re: PHEV - Die Totengräber der Elektromobilität ?

Beitragvon umberto » Mo 21. Dez 2015, 21:00

Tho hat geschrieben:
Und kein Mensch hat vor die Dinger jemals zu laden... :evil:


Viel schlimmer: keiner hat vor, diese Menge an PHEVs zu kaufen...da bin ich noch gespannt, wie das in Zukunft laufen soll.

Kommt ein Kunde im Oktober zum abm-Händler.
"Ich hätte gerne den neuesten A6 250d mit M-Paket"
"Sorry, bis Januar gibt's nur noch Hybride..." :-)

Gruss
Umbi
Du fragst nach meiner Reichweite? Reden wir doch mal über das, was bei Dir hinten rauskommt.
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Re: PHEV - Die Totengräber der Elektromobilität ?

Beitragvon Spürmeise » Mo 21. Dez 2015, 21:42

Tho hat geschrieben:
Und kein Mensch hat vor die Dinger jemals zu laden...

Bei den Strompreisen an öffentlichen Ladesäulen (dank Zeitabrechnung) kein Wunder...

Bsp.: 6,40 €/kWh bei einer 25-minütigen Kaffeepause an der A9 via Plugsurfing
- das sind etwa Zwanzigtausend Prozent Aufschlag zu den Stromgestehungskosten.
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Re: PHEV - Die Totengräber der Elektromobilität ?

Beitragvon Kim » Mo 21. Dez 2015, 22:26

xado1 hat geschrieben:
jetzt bin ich aber neugierig geworden,morgen darf ich beim händler im nachbarort einen outlander probefahren,so für 3-4 stunden.
mal sehen,wie er mir gefällt

Bin schon auf Deine Meinung gespannt.

Ganz genial gelungen finde ich die variable Reku von 0 bis 5 via Schaltwippen (max. 60kw Reku).

Und ja, der Outi rekuperiert natürlich auch im normalen Hybridbetrieb (ein reiner Verbrennerbetrieb ist gar nicht möglich, der Motor geht immer wieder aus, ausser bei Geschwindigkeiten über 130).

Es hat ausserdem Tasten für "Save" und "Charge", wobei Du z.B. mit "Charge" auf Strecke vor Einfahrt in eine Stadt mit Abgas-Beschränkungen die Antriebsbatterie wieder nachladen kannst (sehr interessant für die Kollegen in London).
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