PHEV - Die Totengräber der Elektromobilität ?

Re: PHEV - Die Totengräber der Elektromobilität ?

Beitragvon Maverick78 » Mo 21. Dez 2015, 10:36

Hätte,hätte, Fahradkette. Ein solches Fahrzeug existiert aber nicht und das ist der Punkt. Warum, entzieht sich meiner Kenntnis.

Was technisch machbar ist und was erhältlich ist, sind 2 unterschiedliche paar Schuhe. Rein vom technisch machbaren müßte jeder Haushalt in Deutschland mindestens einen 100MBit Internet Anschluß haben. Und die Realität :?:
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Re: PHEV - Die Totengräber der Elektromobilität ?

Beitragvon xado1 » Mo 21. Dez 2015, 10:57

Kim hat geschrieben:

zu 1.) ich fahr die letzten 17.500+ km mit 10gr (arbeite aber daran, wieder auf 9gr runterzukommen)
zu 2.) jetzt im Winter bin ich bei 50km, sonst komme ich auf 60km
zu 3.) bei mir eher das genaue Gegenteil
zu 4.) Falsch. Es muss sowohl an den Autobahnen wie auch sonst überall wesentlich mehr Schnell-/Ladestellen geben.
Es müssen schnellstens mindestens so viele Lade- wie Tanksäulen an die Strassen...!
.


danke,klar und deutlich,50km reicht für den täglichen bedarf,und weitere strecken eben fossil.
wo ist das problem.
lädt der outi die batterie wieder mit dem verbrenner?
rekuperiert er im verbrennerbetrieb in die batterie?

war gerade auf der mitsu homepage,also das mit dem laden per verbrenner dürfte funktuionieren.
reku habe ich keine angaben gefunden,

hab mich trotzdem mal zu einer probefahrt angemeldet
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Re: PHEV - Die Totengräber der Elektromobilität ?

Beitragvon mitleser » Mo 21. Dez 2015, 11:26

Wenn in der Stadt, also dort wo Menschen geballt leben, PHEV und EREV lautlos und abgasfrei führen - ich würde mich freuen!

Viele kommen (nunmal erst) mit einem HEV, PHEV oder EREV auf den Geschmack, vollelektrisch zu fahren. Das finde ich gut!
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Re: PHEV - Die Totengräber der Elektromobilität ?

Beitragvon eDEVIL » Mo 21. Dez 2015, 11:36

Maverick78 hat geschrieben:
Rein vom technisch machbaren müßte jeder Haushalt in Deutschland mindestens einen 100MBit Internet Anschluß haben. Und die Realität :?:

naja, aufs Auto "umgerechnet" wäre das aber ein EV mit 2000km reichweite und vollladen in 20min ;)
Bei internet steigt der Nutzwert für viele über 16 mbit nicht mehr großartig.
Mein 50 Mbit sind eigentlich auch unnötig, aber wer würde den ZOE nicht mit 52 KWh Akku nehmen, wenn er 1000 EUR mehr kosten würde?
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Re: PHEV - Die Totengräber der Elektromobilität ?

Beitragvon Navi-CC » Mo 21. Dez 2015, 11:38

AndreasDEG hat geschrieben:
graefe hat geschrieben:

Meines Erachtens ist PHEV eine notwendige Brückentechnologie hin zum reinen BEV.

Graefe


Damit das möglich ist, müssten die Autohersteller mehr Aufwand treiben.

Beispiel, (sofern korrekt gegoogelt)
Outlander PHEV kann nur elektrisch heizen, wenn er an das Ladekabel angeschlossen ist - Heizen während der Fahrt bedeutet immer Verbrenner-Einsatz. Die Kinder im Winter auf dem Weg zum Kindergarten müssen wohl frieren.

Wie die Heizung bei den neuen PHEVs funktioniert, weiss ich nicht.

Gruß
Andreas

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Re: PHEV - Die Totengräber der Elektromobilität ?

Beitragvon Maverick78 » Mo 21. Dez 2015, 11:39

Naja aber nicht einmal die 16 Mbit sind in Deutschland flächendeckend verfügbar, sogar 1 Mbit stellt die Deutsche Internetwirtschaft mancherorts nicht einmal auf die Beine. Darauf wollte ich hinaus ;)
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Re: PHEV - Die Totengräber der Elektromobilität ?

Beitragvon eDEVIL » Mo 21. Dez 2015, 11:40

Ja, es gibt bemitleidenswerte Einzelschicksale. Würde nie irgenwo hinziehen, wo nicht mit 6 Mbit gehen
Bei eAuto bin ich gefühlt bei DSL light 384 kbit... :shock:
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Re: PHEV - Die Totengräber der Elektromobilität ?

Beitragvon Maverick78 » Mo 21. Dez 2015, 11:49

über 384kbit wäre ich ja noch froh :) ISDN Rulez ;)
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Re: PHEV - Die Totengräber der Elektromobilität ?

Beitragvon AndreasDEG » Mo 21. Dez 2015, 12:04

Um noch einmal auf das eigentlich Thema zurückzukommen:

Ich habe nichts gegen PHEV, sofern sie ein vernünftiges Konzept verfolgen. Ich fahre ja mit einem i3-Rex ebenfalls einen PHEV.

Aufgrund der gesetzlichen Vorgaben (<95g / km) müssen wohl ab 2020 25% aller verkauften Automobile PHEVs sein.

Deshalb wird der Aufpreis zum normalen Verbrenner gegenüber heute drastisch sinken, die Hersteller werden also möglichst preiswerte Komponenten verwenden, um die gesetztlichen Vorgaben gerade noch zu erfüllen.

Es ist ein gesetzlicher Unsinn, dass ein SUV, der mit einem leistungsschwachen Elektromotor ohne Heizung gerade die 30km NEFZ erreicht, die gleiche "Förderung" erhält wie ein Renault Zoe z.B.

Gruß
Andreas
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Re: PHEV - Die Totengräber der Elektromobilität ?

Beitragvon mitleser » Mo 21. Dez 2015, 12:46

AndreasDEG hat geschrieben:
Es ist ein gesetzlicher Unsinn [...]

Willkommen in der BRD! Logik, Sinn und Verstand und Gerechtigkeit gehen hier schonmal verloren. Dafür haben wir starke, museale Lobbyisten.
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