Größere Akkus auch für PHEV

Re: Größere Akkus auch für PHEV

Beitragvon Karlsson » Fr 13. Mai 2016, 12:41

moxl hat geschrieben:
würde ich vorher keines der beiden Konzepte empfehlen, wenn man nur ein Fahrzeug zur Verfügung hat.

Oder das andere Fahrzeug schon ein heutiges Elektroauto ist.
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Re: Größere Akkus auch für PHEV

Beitragvon AntiGravEinheit » Fr 13. Mai 2016, 13:01

Karlsson hat geschrieben:
moxl hat geschrieben:
würde ich vorher keines der beiden Konzepte empfehlen, wenn man nur ein Fahrzeug zur Verfügung hat.
Oder das andere Fahrzeug schon ein heutiges Elektroauto ist.
Wenn man nur ein Fahrzeug zur Verfügung hat, gibt es kein anderes Auto. Denn dieses andere Auto wäre bereits ein zweites Fahrzeug.

Wie auch immer, ich bin mit meiner Methode zufrieden.
Ein BEV als Zweitfahrzeug, ein PHEV (den ich mehr als BEV mit REX sehe und überhaupt nicht als Hybrid im klassischen Sinn, weil man letztere nur sehr bedingt rein elektrisch fahren kann) als Erstfahrzeug.
Damit fahre ich unterm Strich prozentual vielleicht mehr elektrisch als manch einer, der zwar ein BEV hat, sich aber alle 14 Tage einen Verbenner mietet, um in halbwegs akzeptabler Zeit einmal quer duch die Republik zur Oma zu fahren.

Von daher finde ich PHEVs keine schlechte Lösung. Nur die E-Reichweite sollte wirklich alltagstauglich sein. 30km mögen hier und da vielleicht genügen, aber der Anteil der Leute, für die das taugt, wird höher, je mehr E-Reichweite im Akku ist.
Sprich: Die täglich durchschnittlich gefahrene E-Reichweite (die Statistik behauptet ~50km) sollte auch im Winter zu schaffen sein.
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Re: Größere Akkus auch für PHEV

Beitragvon moxl » Fr 13. Mai 2016, 13:52

Karlsson hat geschrieben:
moxl hat geschrieben:
würde ich vorher keines der beiden Konzepte empfehlen, wenn man nur ein Fahrzeug zur Verfügung hat.

Oder das andere Fahrzeug schon ein heutiges Elektroauto ist.


Ich glaube Karlson meint:
Wenn das eine Fahrzeug schon ein BEV ist sollte man sich gut überlegen ob man das zweite Fahrzeug auch zum BEV machen kann.
BEV 2020 - ik warte dir. Solange fahre ich jetzt Pedelec...

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Re: Größere Akkus auch für PHEV

Beitragvon Priusfahrer » Fr 13. Mai 2016, 17:20

AntiGravEinheit hat geschrieben:
30km mögen hier und da vielleicht genügen, aber der Anteil der Leute, für die das taugt, wird höher, je mehr E-Reichweite im Akku ist.
Sprich: Die täglich durchschnittlich gefahrene E-Reichweite (die Statistik behauptet ~50km) sollte auch im Winter zu schaffen sein.


Der Meinung bin ich auch. Mindestens 50km rein elektrische Reichweite, wegen mir im tiefen Winter nur 40km, müssen es schon sein, sonst kann man sich den ganzen Spaß sparen.

Vor 5-6 Jahren konnte man noch mit 25km einigermaßen überzeugen. Heute ist das zu wenig.
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Re: Größere Akkus auch für PHEV

Beitragvon Karlsson » Fr 13. Mai 2016, 19:59

Momentan würden mir 20km für den Arbeitsweg sogar reichen. Ich finde es aber zum einen albern, nach 20km schon wieder zu laden und wir werden in Zukunft auch eher 36km und 45km täglichen Arbeitsweg haben.
Wenn der Verbrenner da eh täglich anspringt, finde ich das recht witzlos.
Im übelsten Fall noch kurz vor Ende des Hinwegs und für den Rückweg dann wieder.

AntiGravEinheit hat geschrieben:
Ein BEV als Zweitfahrzeug, ein PHEV (den ich mehr als BEV mit REX sehe und überhaupt nicht als Hybrid im klassischen Sinn, weil man letztere nur sehr bedingt rein elektrisch fahren kann) als Erstfahrzeug.
Damit fahre ich unterm Strich prozentual vielleicht mehr elektrisch als manch einer, der zwar ein BEV hat, sich aber alle 14 Tage einen Verbenner mietet, um in halbwegs akzeptabler Zeit einmal quer duch die Republik zur Oma zu fahren.

Ist das brauchst Du 2 Fahrzeuge? Weil wenn nicht - wo ist da der Sinn? Das Phev wird doch hoffentlich den Alltag 100% elektrisch abdecken.

Wenn man ohnehin 2 Fahrzeuge braucht, ist das natürlich eine gute Kombi. Aber ich habe noch kein passendes Phev gefunden. Outlander zu teuer und groß, Ampera zu kleiner Kofferraum und fehlende Ahk (+fehlender Ersatzzakku Preis), Passat zu teuer und wenig Reichweite, i3 zu teuer und klein, Golf zu teuer, zu klein und zu wenig Reichweite....der Rest zu wenig Reichweite und in der Regel auch zu teuer. Und alle außer dem i3 haben zu große, schwere und teure Verbrenner.

Bin gespannt auf den Ioniq und auf die seit langem angekündigten weiteren Mitsubishi Phev.
Warum kommen die denn nicht, wo der Outlander Phev sich doch ganz gut verkauft?
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Re: Größere Akkus auch für PHEV

Beitragvon AntiGravEinheit » Fr 13. Mai 2016, 20:10

Karlsson hat geschrieben:
Ist das brauchst Du 2 Fahrzeuge? Weil wenn nicht - wo ist da der Sinn? Das Phev wird doch hoffentlich den Alltag 100% elektrisch abdecken.
Natürlich tut er das.
Aber wir gönnen uns eben den Luxus von 2 Fahrzeugen. Dann kann meine bessere Hälfte auch durch die Gegend stromern und ich muß mich nicht auf das Glücksspiel ÖPNV einlassen.
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Re: Größere Akkus auch für PHEV

Beitragvon Karlsson » Sa 14. Mai 2016, 10:39

Verstanden. Das sind dann aber zwei Einzeltrachtungen und der PHEV ist von den Anforderungen wie ein alleiniges Fahrzeug zu sehen.
Als alleiniges Fahrzeug tun sich viele mit dem BEV dann eben doch noch sehr schwer, wenn kein Tesla drin ist.

Und dann macht ein Phev, sofern er elektrisch den Alltag packt (und daran scheitern schon viele), auch Sinn.

Phev + Bev könnte ich mir ja auch gut vorstellen, scheitert zur Zeit halt am nicht passenden Phev Angebot.
Also wird der nächste Langstreckenwagen wohl unser letzter Verbrenner (bzw Vollhybrid) und beim übernächsten erwarte ich eigentlich, dass es da dann 2025 auch passende BEV gibt und wir den Phev überspringen.
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Re: Größere Akkus auch für PHEV

Beitragvon AntiGravEinheit » Sa 14. Mai 2016, 15:45

Karlsson hat geschrieben:
Verstanden. Das sind dann aber zwei Einzeltrachtungen und der PHEV ist von den Anforderungen wie ein alleiniges Fahrzeug zu sehen.
Du drehst es dir auch hin, wie du es gerade brauchst, oder?
Zwei Fahrzeuge sind also wie eines zu betrachten.
Eins ist keins ... jaja ... habe ich überhaupt ein Fahrzeug?
Moment, ich schau mal aus dem Fenster ... doch, ja, da steht was ...
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