Größere Akkus auch für PHEV

Re: Größere Akkus auch für PHEV

Beitragvon Rudi L. » Mo 9. Mai 2016, 12:12

Hybride sind Verbrenner mit Übergewicht.
Rudi L.
 

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Re: Größere Akkus auch für PHEV

Beitragvon AntiGravEinheit » Mo 9. Mai 2016, 12:33

Rudi L. hat geschrieben:
Hybride sind Verbrenner mit Übergewicht.
Geht's hier um Hybride oder PHEVs?

Weil:
post347070.html#p347070

Offenbar wird bei der einen und anderen Zuslassungbehördenstatistik unterschieden.
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Re: Größere Akkus auch für PHEV

Beitragvon Rudi L. » Mo 9. Mai 2016, 12:41

auch ein PHEV ist ein Hybrid
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Re: Größere Akkus auch für PHEV

Beitragvon AntiGravEinheit » Mo 9. Mai 2016, 12:59

Rudi L. hat geschrieben:
auch ein PHEV ist ein Hybrid
Warum gibt's dann für Hybride keine Förderung, sondern nur speziell für PHEV und BEVs?
Wenn man einen PHEV als übergewichtig bezeichnet, stelle ich den Dual-Antrieb des Tesla in Frage ... den braucht's auch nicht. Damit wäre die Kiste ein paar Kilogramm leichter und würde wohl auch wegen des nur einen vorhandenen Motors etwas weniger Strom benötigen.

Wie auch immer, es gibt ganz andere Fahrzeuge, die wirklich übergewichtig sind und nur als Kompensation für was auch immer herhalten müssen.
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Re: Größere Akkus auch für PHEV

Beitragvon Karlsson » Mo 9. Mai 2016, 13:07

AntiGravEinheit hat geschrieben:
Warum gibt's dann für Hybride keine Förderung, sondern nur speziell für PHEV und BEVs?

Weil diese Fahrzeuge mit Strom aus der Steckdose fahren können, während ein normaler Hybrid Benzin als einzige Energiequelle hat.
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Re: Größere Akkus auch für PHEV

Beitragvon AntiGravEinheit » Mo 9. Mai 2016, 13:39

Karlsson hat geschrieben:
AntiGravEinheit hat geschrieben:
Warum gibt's dann für Hybride keine Förderung, sondern nur speziell für PHEV und BEVs?
Weil diese Fahrzeuge mit Strom aus der Steckdose fahren können, während ein normaler Hybrid Benzin als einzige Energiequelle hat.
Mit dieser Begründung wird mir Rudi L.s Anmerkung über die (angeblich) übergewichtigen PHEVs noch unverständlicher.

Klingt daher etwas wie "hauptsache draufgehauen". PHEV, Hybrid, E-REV, REEV, BEV-REX ... egal, ist doch alles das gleiche Gesocks ... :?

Größere Akkus?
Nun, die Akkugröße sollte den üblichen täglichen Fahrweg des Benutzers abdecken können, auch im Winter.
Mir würde ein PHEV mit einem Akku für 30km nicht genügen. Anderen vielleicht schon.

Idiotisch finde ich PHEV-Fahrzeuge, die man nach dem Einschalten immer erst manuell in den E-Modus zwingen muß.
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Re: Größere Akkus auch für PHEV

Beitragvon Rudi L. » Mo 9. Mai 2016, 14:27

Zur Erklärung,

ein PHEV oder sonstiger Hybrid kombiniert zwei Antriebseinheiten und damit bauartbedingt leider die Nachteile beider Systeme. Zuwenig elektrische Reichweite weil kein Platz für eine anständige Batterie. Mäßige Beschleunigung wegen schwachem (Downsizing) Verbrenner, sobald der E-Motor wegen leerer Batterie ausgestiegen ist, kombiniert mit dem zusätzlichen Gewicht.

So ein Auto ist so sexy wie eine Kaffeefahrt :mrgreen:

Spielt man die Umweltkarte ist das ebenfalls untauglich, weil diese übergewichtigen untermotorisierten Kisten anfangen zu saufen sobald sie nur ansatzweise gefordert werden. Und das muß man oft, weil zuwenig Leistung bei zuviel Gewicht. Das kann ein drehmomentstarker großer Verbrenner besser und am Ende effizienter, als so eine Alibikarre die nur unnötig die Ladesäulen blockiert, weil obendrein Schnarchlader.

Mir waren schon die Lexushybriden untauglich und ein reiner Verbrenner diesen Mißgeburten jederzeit überlegen.

Der einzige Hybrid der ansatzweise taugt ist der i3 Rex. Aber tatsächlich ist aus meiner Sicht ein reines BEV mit größtmöglicher Akkukapazität der richtige Weg, hinsichtlich Leistung und Reichweite.

Grüße
Rudi
Rudi L.
 

Re: Größere Akkus auch für PHEV

Beitragvon AntiGravEinheit » Mo 9. Mai 2016, 14:51

Rudi L. hat geschrieben:
Der einzige Hybrid der ansatzweise taugt ist der i3 Rex.
Interessant. Ansatzweise.
Ich weiß von einem anderen PHEV-Fahrzeug, das wirklich - und nicht nur ansatzweise - was taugt.
Und ich weiß von einem weiteren PHEV-Fahrzeug, das auch was taugt für jemanden mit dem entsprechenden Fahrprofil (da wäre mir persönlich die E-Reichweite etwas zu gering).

Interessant finde ich aber auch, daß hier Leute mitdiskutieren, die gemäß Signatur noch nichtmal PHEVs fahren ... denen könnte es doch egal sein, oder?
:P
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Re: Größere Akkus auch für PHEV

Beitragvon Rudi L. » Mo 9. Mai 2016, 14:53

woher weist Du was ich schon gefahren bin? Ich würde mich daher in keinen PHEV freiwillig setzen wenn ich die Wahl habe.

Es ist ein Kompromiß, aber ein schlechter.
Rudi L.
 

Re: Größere Akkus auch für PHEV

Beitragvon Karlsson » Mo 9. Mai 2016, 15:23

Das mit den 2 Welten stimmt so pauschal nicht. Es gibt auch solche Systeme, aber die Hybridwelt ist da viel bunter und man kann das nicht über einen Kamm scheren.
Der Antrieb des Toyota Prius ist eigentlich bemerkenswert simpel und kommt ohne Gänge, ohne Kupplung, ohne Turbo und ohne Direkteinspritzung aus. Dabei überzeugen Verbrauch und Abgaswerte. Die neuen DI Turbo Benziner mit DSG und Trallala kommen an diese Effizienz nicht ran, stoßen kräftig Feinstaub aus und sind auch noch viel komplizierter.

Trotzdem muss man nicht so tun, als ob das ein Elektroauto wäre. Ist es nicht, ist nur ein gut gemachter Benziner. Und den muss man auch nicht fördern.

Ich hätte die Phev Förderung an 2 Bedingungen gekoppelt - mehr als 50km Reichweite und mehr elektrische Leistung als der Benziner hat.
Damit würden die meisten Phev nicht gefördert werden.
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