Laden an Drehstrom/Wechselstrom nur mit 1 Phase?

Re: Laden an Drehstrom/Wechselstrom nur mit 1 Phase?

Beitragvon sonixdan » Fr 7. Okt 2016, 08:50

DonDonaldi hat geschrieben:
... Hier im Ampera Unterforum werden wir uns ja nicht mehr über den Weg laufen...

Wäre wirklich schade, wenn es soweit kommen muss. Als jemand, der seit über 4 Jahren Ampera fährt, würde ich eigentlich ganz gerne auf den Ampera-e umsteigen.

Als Zweitwagen haben wir übrigens einen Zoe. Und der hat uns die Augen geöffnet, wie weit verbreitet Typ 2 Lader mit 22kW sind um wie schnell man an denen nachladen kann. Der Ampera-e mit seiner deutlich grösseren Reichweite entschärft die Notwendigkeit des Ladens unterwegs - aber bequem ist es halt trotzdem.

Wie auch immer, ich freue mich extrem auf die nächste Generation mit 60 oder mehr kWh, egal von welchem Hersteller. Hauptsache es gibt endlich eine echte Auswahl. Und so nebenbei schadet es auch nichts, wenn der Automarkt als Ganzes wieder einmal etwas aufgemischt wird.
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Beitragvon Batterie Tom » Mo 10. Okt 2016, 11:03

Brauche nächstes Jahr ein neues zweites Elektroauto und wollte mir den Ampera-e zulegen aufgrund des 60 kWh Akkus und
weil mir das Auto optisch und ausstattungsmäßig sehr gefällt. Nach der Information über die nur einphasige AC - "Schnarchladung" muss ich meine Kaufentscheidung aber abändern. Ampera e kommt jetzt für mich nicht mehr in Frage. Als ZOE Fahrer mit vielen Fahrkilometern weiß ich, welch entscheidender Zeit- und Komfort-Vorteil eine AC Ladung mit 11, 22 kW ist.
Beste Grüße
Tom
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Re: Laden an Drehstrom/Wechselstrom nur mit 1 Phase?

Beitragvon Major Tom » Mo 10. Okt 2016, 11:21

Die Frage ist doch auch wann welche Ladeart überhaupt benötigt wird.
Für Langstrecken wären auch 22 kW zu langsam (gerade bei einem Akku mit 60 kWh).
Also wird auf den Langstrecken ein Schnelllader benötigt. Beim Ampera eben CCS. Da der Ausbau der Schnelllader recht zügig voran kommt, denke ich, dass bis nächstes Jahr es nur wenige weiße Flecken geben wird.

Bei Kurzstrecken hält der Akku doch 'ewig', also muss nur wenig nachgeladen werden. Da sollte über Nacht auch ein 3,7 kW Anschluß genügen.
ciao
Tom
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Re: Laden an Drehstrom/Wechselstrom nur mit 1 Phase?

Beitragvon chef » Mo 10. Okt 2016, 11:23

Major Tom hat geschrieben:
....Da der Ausbau der Schnelllader recht zügig voran kommt, denke ich, dass bis nächstes Jahr es nur wenige weiße Flecken geben wird.

...


Ha ha - der war gut ... :lol: :lol: :lol:
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Re: Laden an Drehstrom/Wechselstrom nur mit 1 Phase?

Beitragvon 300bar » Mo 10. Okt 2016, 11:30

chef hat geschrieben:
Ha ha - der war gut ... :lol: :lol: :lol:

Nein, der ist gut.
Die Aussage von Major Tom kann ich nur bestätigen.
Der Ausbau der Schnellladestruktur in den vergangenen 12 Monaten ist gut vorangegangen.
Natürlich gibt es noch weiße Flecken. Besonders im Osten.
Jedoch hat sich die Situation an der Autobahn schon spürbar verbessert (T&R,allego, etc.) und der Ausbau ist nach wie vor im Gange.
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Re: Laden an Drehstrom/Wechselstrom nur mit 1 Phase?

Beitragvon m.k » Mo 10. Okt 2016, 11:33

Naja, der einzige zukünftige Einsatz von Drehstromladen wird beim Destinationcharging sein, und dort auch Sinn machen. Privat wäre mir dreiphasenladen zu teuer (teure Absicherung notwendig) und die Ladezeit spielt sowieso eine untergeordnete Rolle (3,7-4,6kW sind leicht ausreichend). Muss man dann für sich selbst entscheiden wie oft man solche Ladungen wirklich durchführt.

EDIT: Okay, ich hab mich beschwert, dass der Akku in Bezug auf Ladeleistung nicht ausgenutzt wird, aber das wird er offenbar doch. Also gut, das macht die Sache nicht besser, weil naja - dann setzt man ab jetzt eben auf Tesla wenn man schnell laden möchte.
Zuletzt geändert von m.k am Mo 10. Okt 2016, 13:06, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Laden an Drehstrom/Wechselstrom nur mit 1 Phase?

Beitragvon eDEVIL » Mo 10. Okt 2016, 11:38

300bar hat geschrieben:
Natürlich gibt es noch weiße Flecken. Besonders im Osten.

Keine wießen Flecken, sondern weiß mit ein bischen "dunklen Flecken", wenn man das auf 24/7 tripple bezieht.

Besser zwischendrinn, wo noch was fehlt mit 22kW Laden, als mit 6,6 kW.
Im Winter wird es halt auch mit dem 60 kWh Akku dann teilweise etwas "dünne", da man ja nicht immer vom optimalen Fall ausgehen kann, dass man mit 100% SoC startet und am schnellader voll laden sehr kostspielig wird.
Zudem wird es zunehmen belegte Schnellladesäulen geben. Wenn einem nur 10 kwh fehlen ist man da in 30 min an 22 kW wieder abreisefähig d.h. u.U. bevor der tripple überhaupt frei sein würde

@m.k ja, 100 kW DC sollten es bei 60 kWh schon sein. Dann reicht meist 30 min laden
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Re: Laden an Drehstrom/Wechselstrom nur mit 1 Phase?

Beitragvon 300bar » Mo 10. Okt 2016, 11:45

eDEVIL hat geschrieben:
Besser zwischendrinn, wo noch was fehlt mit 22kW Laden, als mit 6,6 kW.
Im Winter wird es halt auch mit dem 60 kWh Akku dann teilweise etwas "dünne", da man ja nicht immer vom optimalen Fall ausgehen kann, dass man mit 100% SoC startet und am schnellader voll laden sehr kostspielig wird.

Du scheinst davon auszugehen, das Laden mit 22kW an Typ2 immer kostenfrei ist.
Auf der Autobahn zu tanken/laden ist schon immer etwas teurer, da wird sich nichts ändern.
Besser als von der Strecke runter und erstmal in der Pampa eine Ladestelle suchen...
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Re: Laden an Drehstrom/Wechselstrom nur mit 1 Phase?

Beitragvon eDEVIL » Mo 10. Okt 2016, 12:09

300bar hat geschrieben:
Auf der Autobahn zu tanken/laden ist schon immer etwas teurer, da wird sich nichts ändern.

Nö. Allego AC 43 kW kostet immer 6 ct/min egal ob in der Stadt oder an der BAB :twisted:

Das mit den 22kW AC bezieht sich darauf, dass es eben keine flächendeckende Versorgung mit 24/7 CCS gibt, wenn man nicht extrem schleichen will. Auch ein 60 kWh Akku reicht da nicht für den kompletten Osten.
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Re: Laden an Drehstrom/Wechselstrom nur mit 1 Phase?

Beitragvon mustanse » Mo 10. Okt 2016, 14:09

Es kommt mir gar nicht darauf an, ob man mit einem 3,7-4,6KW-Lader auskommen kann, oder nicht. Für viele Einsatzzwecke mag das sogar reichen. Für den vollwertigen Verbrennerersatz reicht das aber nicht, weil es eben doch Kompromisse erfordert. Für das elektrische Allzweckauto sind drei Faktoren wichtig:
- großer Akku (also 60kWh+) für große Reichweite, selteneres Laden,
- Schnelllader für lange Strecken, wobei wir hier von 100KW aufwärts reden und
- zügiges Normalladen >=11KW, weil öffentliches Zielladen immer überwiegend AC sein wird.
Beispiel: Wochendausflug 200-300km einfach, unbeaufsichtigt drei Stunden an AC 22KW, kein Problem. Soll ich hier 1-2 Stunden am 50KW CSS-Lader rumlungern, oder 40min am 100KW-Lader tanken?
Wenn (20KW)-DC-Lader so billig und klein wären, dass ich mir soetwas in die Garage hängen könnte, dann kann der auch (zumindest optional) im Auto verbaut sein.
Anscheinend wollen die Hersteller (außer Tesla) noch keine "Verbrennerkiller" bauen.
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