Chevy Bolt Vorstellung

Re: Chevy Bolt Vorstellung

Beitragvon Karlsson » Mi 24. Aug 2016, 20:13

Alex1 hat geschrieben:
Wieviele Akkus sind denn schon mangels SoH getauscht worden? Weiß das jemand oder gibt´s einen Fred dazu?

Dafür sind die aktuellen Fahrzeuge noch zu jung. Bei den Drillingen fängt es ja langsam an, folgend wäre dann der Leaf.
Mein Zoe ist einer der ältesten und gerade mal 3,5 Jahre. Das wäre ja auch ein Armutszeugnis, wenn der jetzt schon platt wäre. Ich denke, dass der schon wenigstens noch mal so lange hält.
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Re: Chevy Bolt Vorstellung

Beitragvon Kim » Do 25. Aug 2016, 08:30

Beim Renault Fluence sterben die Akkus im Jahreszyklus.
Bzw. knicken unter 75% ein....
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Re: Chevy Bolt Vorstellung

Beitragvon Twizyflu » Do 25. Aug 2016, 10:31

Ein Kumpel sein Zoe (einer der ersten) hat 78% SOH nach 55.000 km
Die ersten werden schon Knicken jetzt - macht nix
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Re: Chevy Bolt Vorstellung

Beitragvon Priusfahrer » Do 25. Aug 2016, 13:34

Normal ist ein Kapazitätsverlust von bis zu 2% im Jahr. Die 80% sollten also nicht vor 10 Jahren unterschritten werden. Nach 15 Jahren sollten im Mittel noch 70% vorhanden sein.

Alte Tesla Roadster wurden nach 160.000km Laufleistung gemessen. Deren Kapazität lag noch bei 80-85%.
http://www.elektroniknet.de/automotive/elektromobilitaet/artikel/122421/

Es gab aber auch andere Tests, die dem iMIEV bereits nach 40.000km 20% Kapazitätsverlust bescheinigten. Hier wurde aber nur der reine Reichweitenverlust gemessen ohne die anderen elektrischen Verbrauch zu berücksichtigen, was zu diesem falschen Ergebnis führte.

Mein 4,5kWh Akku ist inzwischen 4 Jahre alt. Im Vergleich zur Kapazität wird dieser mit deutlich höheren C Werten entladen als die meisten Akkus in BEV´s. Dennoch ist bisher kein Kapazitätsverlust messbar.


Beim SOH muss man noch beachten, dass man vor dessen exakten Messung ein ausgiebiges Balancing durchführt. Sind die Zellen etwas gedriftet, weil beispielsweise oft schnellgeladen wurde, so sinkt die nutzbare Kapazität. Einige Normalladungen machen diesen Effekt wieder rückgängig und die nutzbare Kapazität steigt wieder.
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Re: Chevy Bolt Vorstellung

Beitragvon Helfried » Do 25. Aug 2016, 13:44

Priusfahrer hat geschrieben:
Beim SOH muss man noch beachten, dass man vor dessen exakten Messung ein ausgiebiges Balancing durchführt.


Und wie macht man das? Können die Autos bzw. deren Lademodule das?
Viele Fahrzeuge (Rasenmäher, E-Bikes, billige Autos) können das jedenfalls nicht.
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Re: Chevy Bolt Vorstellung

Beitragvon Twizyflu » Do 25. Aug 2016, 13:45

Und mit 70% sind wir bei 60 kWh immer noch bei 42 kWh und damit bei guten 200-250 km Sommerreichweite.
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Re: Chevy Bolt Vorstellung

Beitragvon m.k » Do 25. Aug 2016, 13:53

Obwohl davon auszugehen ist, dass bei neueren Akkus die Lebensdauer besser ist, als bei einem Roadster, Leaf 24kWh oder Miev. Genauso wie man aufpassen muss mit Kilometerleistungen, das hängt auch mit dem Alter des Akku zusammen...
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Re: Chevy Bolt Vorstellung

Beitragvon Super-E » Do 25. Aug 2016, 14:19

Wenn man sich mal Kapazitäts-Zyklen Diagramme von Li-Ion Zellen anschaut ist das keine lineare Degradation.

Beispielsszenario: Nach 800 Zyklen > 70%; Nach 1100 Zyklen 50%, Nach 1200 Zyklen 30% und nach 1300 Zyklen < 15%

Umgerechnet x300km/Zyklus wären das: 240.000km; 330.000 km; 360.000km; 390.000km. Ich finde aber 400.000km eigentlich ausreichend. Da ist das Auto eh Schrott...

(Bitte beachten, die Werte habe ich aus einem Diagramm einer beliebigen Li-Ion Zelle. Die Zellchemie ist natürlich von Fall zu Fall deutlich unterschiedlich und es ist nicht abzuleiten, dass bei den meisten EVs nach 200.000km (bei 150km/Zyklus) der Akku Schrott ist - Es gibt auch welche, die deutlich mehr Zyklen halten).

Noch extremer ist der Abfall natürlich falls der Puffer ein wenig zum Gegensteuern benutzt wird. Sprich man hat erst 15% Reserve und am Schluss nur noch 5%. Und erst dann wird die Kappa des Nutzakkus reduziert. Dann würde man lange gar nix merken und plötzlich geht es rapide bergab.

Aber wer hat schon so wenig Vertrauen in die Automobilindustrie, dass man denen sowas zutraut…
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Re: Chevy Bolt Vorstellung

Beitragvon redvienna » Do 25. Aug 2016, 17:00

Meine Vermutung ist ja, dass die Zeit der 2. und wichtigere Faktor ist, als die jährliche Kilometerleistung.
Wer (fast)nur mit 22 kW lädt wird auch viel weniger "Probleme" haben.

Bald wird das keinen mehr stören da die Akkus so groß und stark sind, dass es nicht ins Gewicht fällt.
Das Laden wird auch immer schneller.

Twizyflu hat geschrieben:
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Re: Chevy Bolt Vorstellung

Beitragvon Vanellus » Do 25. Aug 2016, 18:55

Helfried hat geschrieben:
Priusfahrer hat geschrieben:
Beim SOH muss man noch beachten, dass man vor dessen exakten Messung ein ausgiebiges Balancing durchführt.


Und wie macht man das? Können die Autos bzw. deren Lademodule das?
Viele Fahrzeuge (Rasenmäher, E-Bikes, billige Autos) können das jedenfalls nicht.


Einfach weiter laden lassen, bis das Auto den Ladevorgang selbst beendet. So jedenfalls bei der Zoe. Auch wenn er eine halbe oder eine ganze Stunde 99% anzeigt.
Du siehst: auch die billige Zoe kann das.
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