Chevy Bolt Vorstellung

Re: Chevy Bolt Vorstellung

Beitragvon Karlsson » Do 14. Jul 2016, 11:01

plock hat geschrieben:
40.000€? Welches Auto ist bei (geschätztem) Neupreis von 35.000€ nach 10 Jahren und normaler (Ab)Nutzung noch so viel wert?!

Es geht nicht um den Restwert, sondern darum, den Gesamtwert auf nur 10 Jahre zu verteilen.
Wenn ich mir einen 5 jährigen i3 kaufe (Listenpreis neu 40-50) für 15 Scheine, bin ich nicht bereit, den für den Preis nur noch 5 Jahre zu nutzen.
Die wichtigste Frage ist daher, ob ich für den zum vertretbaren Kurs einen Ersatzakku für die zweite Hälfte bekomme - zb 5 Scheine. Dann sind es 20 Scheine mit Ersatzakku für 15 Jahre, das ist ok für so ein Lifestyle Objekt.
In der Familie hatten wir auch einen 8 jährigen Z3 gekauft und noch 12 Jahre genutzt und der wurde dann auch nicht verschrottet, sondern fährt bei wem anders weiter. Ist durch ein Elektroauto ersetzt worden.

Wenn der Akku 10.000 aufwärts kostet, ist das halt etwas brutal, daher will ich das vorher wissen. Bei Nissan gibt es heute schon Ersatz für 5000 - geht doch. Ein Fahrzeug mit unvertretbarem Ersatzakkupreis kommt mir nicht vors Haus.
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Re: Chevy Bolt Vorstellung

Beitragvon redvienna » Do 14. Jul 2016, 11:06

Einfache Antworten:

1.) Natürlich wäre ein Preis für den Ersatzakku toll. Wobei wer möchte 30 kWh um 5000 in 10 Jahren haben ?

2.) Vermute eher 5000 Euro für 60 kWh in 5 Jahren.

3.) Punkt 2 tritt ein wenn sich das E-Auto durchsetzt.

4.) Jedes Auto ist eine Sparkasse. :lol:

Nach 10 Jahren eigentlich (fast) nichts mehr wert.
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Re: Chevy Bolt Vorstellung

Beitragvon Karlsson » Do 14. Jul 2016, 12:04

redvienna hat geschrieben:
1.) Natürlich wäre ein Preis für den Ersatzakku toll. Wobei wer möchte 30 kWh um 5000 in 10 Jahren haben ?

Wenn das Auto heute nicht passt, wird es erst gar nicht gekauft, das ist in ein paar Jahren doch nicht anders. Ein 30kWh Leaf könnte in ein paar Jahren ein attraktiver Zweitwagen sein. Oder auch der 24kWh Leaf mit WP, falls da nach zB 8 Jahren der 30kWh günstig als Ersatz rein kann.
Ich bin grundsätzlich dafür, die Fahrzeuge möglichst lang zu nutzen und kann mir da zB halt einen i3 als zweites Fahrzeug gut vorstellen, wenn der in etwas andere Preisregionen kommt. Für ein zweites Fahrzeug sollte der kleine Akku des Ursprungsmodells durchaus reichen.
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Re: Chevy Bolt Vorstellung

Beitragvon Super-E » Do 14. Jul 2016, 12:54

Der Preis von Nissan ist netterweise wirklich super günstig, aber der Bolt Akku ist doppelt so groß, also wären dann 10k HEUTE realistisch und ebenso supergünstig. Und Du willst ja den Preis heute. Wenn man also nach deinem Beispiel einen 5 Jahre alten Bolt für 15k kauft und der Akku dann nach weiteren 5 Jahren die Grätsche macht, willst Du für 10k einen neuen Akku einbauen? Es MUSS eine andere Lösung gefuinden werden als das.
Ich rede nicht von einer kompletten Abschreibung in 10 Jahren - ich habe ja Beispiele gegeben - ich sage nur, dass man niemals nach 10 Jahren einen neuen Akku zum heutigen Preis einbauen wird, und dass mir deshalb der heutige Neupreis sekundär ist (interessant ja, aber kein Ausschlusskriterium).
Viel besser wäre, wenn BMW zum Beispiel (ich nehme BMW als Beispiel, denn die haben sich bisher da am meisten Gedanken gemacht) sagen würde, dasss man bei Akkudefekt jenseits der Garantie zukünftig günstig auch second life Module erwerben kann. Denn BMW geht eher davon aus, dass die Akkus statistisch das Auto überleben werden und nicht umgekehrt...
Eigentlich sollten sie in jedem Modul einen Lebensdauerzähler einbauen, der ein log führt über Zyklen, Zyklentiefe und C raten um daraus für jedes Modul auch nach Jahren eine Lebnensdauer abschätzen zu können....
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Re: Chevy Bolt Vorstellung

Beitragvon Tho » Do 14. Jul 2016, 13:12

Natürlich ist das ein Kriterium, wenn der Hersteller z.B. den Preis des Ersatzakkus auf 20.000€ zementiert, dan weiß ich, dass das Auto nach Verschleiß des Akkus schrott ist. :roll:
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Re: Chevy Bolt Vorstellung

Beitragvon TechnikEn­thu­si­ast » Do 14. Jul 2016, 13:15

Ich glaube, dass viele Preispolitik Sachen heute noch aus der Unabschätzbarkeit des Markes resultieren. Sollten sich BEVs weiter durchsetzen und es mehr Erfahrung mit alten Akkus etc. geben, dann wird es bessere Modelle geben, mit denen alte Autos noch benutzt werden können. Aktuell gibt es einfach zu wenige Beispiele von Akkus mit >200.000km oder >8 Jahren. Deswegen würde ich da heute noch etwas flexibler ran gehen und sagen "wird schon in der Zukunft irgendwie werden".
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Re: Chevy Bolt Vorstellung

Beitragvon midimal » Do 14. Jul 2016, 15:12

redvienna hat geschrieben:
Wir wollen aber Vorreiter sein.

CCS muss doch bald endlich auch in D in die Gänge kommen.

Sie wollten es ja. :lol:


Wir schon - die Regierung & Autolobby aber nicht :)
Bild
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Re: Chevy Bolt Vorstellung

Beitragvon Super-E » Do 14. Jul 2016, 15:26

Es gibt aber beim Akku schon einen Unterschied zu einem Motorschaden. Wenn nach 10 Jahren die Akkukappa auf 50% gefallen wäre, was nach heutiger Definition als defekt zu bezeichnen ist, dann stecken da aber aber immer noch ein paar hundert Zyklen mit 150km Reichweite drin... Das würde ich meinen Eltern dann als Zweitwagen hinstellen, mit dem sie alle drei Tage die 5km ins Dorf und zurück fahren...

Und ich würde dann natürlich keine 20k€ in einen neuen Akku investieren, aber auch keine 10k€. Ggf würde ich wenn es die Möglichkeit geben sollte ein retrofit bei einer freien Werkstatt für 3-4k€ machen (Gebrauchtakku, kleinerer Akku, etc.). Es ist aber keineswegs zu erwarten, dass mir der Hersteller heute verspricht, dass er mir den Akku in 10 Jahren für einen mir akzeptablen Preis austauscht.
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Re: Chevy Bolt Vorstellung

Beitragvon michaell » Do 14. Jul 2016, 16:13

Super-E hat geschrieben:
...
Und ich würde dann natürlich keine 20k€ in einen neuen Akku investieren, aber auch keine 10k€. Ggf würde ich wenn es die Möglichkeit geben sollte ein retrofit bei einer freien Werkstatt für 3-4k€ machen (Gebrauchtakku, kleinerer Akku, etc.). Es ist aber keineswegs zu erwarten, dass mir der Hersteller heute verspricht, dass er mir den Akku in 10 Jahren für einen mir akzeptablen Preis austauscht.


Wie kannst Du nur die Gebrauchtwagen E Käufer so enttäuschen
die wollen doch dann in 5 bis x Jahren ein schnäppchen machen :)

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und dann setzt man dann voraus das der ACCU auch preiswert sein muss !!!!!!
man könnte dann ja einen gebrauchten ansetzten, Zweitverwertung der ACCU ´s
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Re: Chevy Bolt Vorstellung

Beitragvon redvienna » Do 14. Jul 2016, 16:20

In 5- 10 Jahren sind die Dinger so leicht und günstig, dass Du mit 1 oder 2 Freunden leicht selbst tauschen kannst. :lol:
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