1000km in der Woche? Kein Problem.

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Beitragvon DonDonaldi » Mi 12. Okt 2016, 07:12

10 Stunden mit max. 4kWh am Tag macht an die 400kWh in der Woche. Pessimistisch kommt man damit sicher 1000km weit. Und am WE hat man viel Zeit nachzuladen, obwohl der Akku bei den meisten spätestens Samstag Morgen wieder bei 100% sein wird.
Und wenn es ausnahmsweise mal blöd kommt. CCS. In HH sollen bis Ende 2017 an die 60 TripleCharger entstehen.
Und selbst wenn der Akku jedes Jahr um 4% degradiert hätte man in 10 Jahren immer noch mehr Kapazität als die EVs mit derzeit 30kWh neu haben.
Und wer weiß vielleicht ist es in 10 Jahren sogar möglich zu Hause mit 50kW schnell zu laden. In 10 Jahren kann einiges passieren und wenn es eine große Nachfrage gibt purzeln ja immer die Preise. Sagt Musk auch :D
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Beitragvon SL4E » Mi 12. Okt 2016, 11:29

Ich glaube kaum das man in 10 Jahren mit 50kW daheim laden kann. Das geben einfach die typischen Hausanschlüsse nicht her und Aufrüstung ist meist teuer. 50kW daheim dürfte nur für wenige Auserwählte ein Thema sein, so wie heute die FTTH Anschlüsse.
Bei allem über 4,6 bzw 13,8kW muss ich jetzt schon meinem VNB um Erlaubnis bitten. Bisher kein Problem, aber in Zukunft könnte sich dies ändern bei 1 Million EV ab 2020.
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Re: 1000km in der Woche? Kein Problem.

Beitragvon DonDonaldi » Mi 12. Okt 2016, 11:39

Kann sein, aber das man zum Mond fliegen würde, mit Handys telefonieren und im www unterwegs sein würde konnte sich damals auch keiner vorstellen. Natürlich bräuchte es eine starke Leitung. Aber beim Internet wird auch vieles bewegt. 40 oder 50kW für den Privathaushalte in 10-20 Jahren könnten auch ein gutes Argument für die EVs werden. In einem Mehrfamilienhaus müsste ja nicht mal einer pro Haushalt her. Da würde einer für zwei oder drei Haushalte auch reichen.
Das die Akkus immer größer werden halte ich nicht für so optimal. Die degradieren dann zu stark kalendarisch was ja auch eine Ressourcen Verschwendung wäre. Die 60kWh beim Ampera passen zu unserem jetzigen Profil gut. Würden wir deutlich weniger fahren hätten wir den Ioniq schon bestellt.
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Re: 1000km in der Woche? Kein Problem.

Beitragvon SL4E » Mi 12. Okt 2016, 11:50

Die 60kWh ist für mein Profil bzw eher das meiner Frau vollkommen überdimensioniert (~35000km/a). Der Akku wird 3x im Jahr für gerade mal ~2500km auf Langstrecke benötigt, nämlich zum Besuch der Großeltern, da die Bahn in Brandenburg die Bedienung der kleineren Bahnhöfe an der ICE Strecke L<->B eingestellt hat bzw gänzlich einstellen wird, da sie die ICE's ausbremsen. Früher ging das Problemlos mit ICE + RE. Jetzt stranden wir 40km vor dem Ziel oder nehmen für 40km ein Dieseltaxi (AST). So gesehen ein Rückschritt in der Mobilität.
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Re: 1000km in der Woche? Kein Problem.

Beitragvon DonDonaldi » Mi 12. Okt 2016, 13:57

SL4E hat geschrieben:
Die 60kWh ist für mein Profil bzw eher das meiner Frau vollkommen überdimensioniert (~35000km/a). Der Akku wird 3x im Jahr für gerade mal ~2500km auf Langstrecke benötigt, nämlich zum Besuch der Großeltern, da die Bahn in Brandenburg die Bedienung der kleineren Bahnhöfe an der ICE Strecke L<->B eingestellt hat bzw gänzlich einstellen wird, da sie die ICE's ausbremsen. Früher ging das Problemlos mit ICE + RE. Jetzt stranden wir 40km vor dem Ziel oder nehmen für 40km ein Dieseltaxi (AST). So gesehen ein Rückschritt in der Mobilität.


Nur mit 60kWh hat man länger Ruhe bzw. es leichter ihn in 4-6 Jahren zu verkaufen. 35.000km ist aber schon einiges und da wären mir 30kWh doch etwas zu knapp. Es ginge klar, aber mit 60kWh wäre ich entspannter.
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Re: 1000km in der Woche? Kein Problem.

Beitragvon Tho » Mi 12. Okt 2016, 14:04

Wobei man natürlich mit dem 1phasen Lader schon scharf rechnen muss.
Ich fahre z.B. 160km am Tag und das Auto hätte im Regelfall 7-8 Stunden zum Laden zu Hause mit 4,6kW (infrastrukturbedingt), das würde gut 30kWh in die Akku bringen. Wäre also bei 15kWh auch wieder gut für 200km, sodass ich den Akkustand über die Woche halten könnte. (ohne Ladung unterwegs, auf Arbeit)
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Re: 1000km in der Woche? Kein Problem.

Beitragvon eDEVIL » Mi 12. Okt 2016, 14:13

Heute wurde ich v. jmd. in Neuruppin am Tripple angesprochen. Der Pendelt 160km von Potsdam pro Tag und würde dann gern 1x Am tag am Tripple laden, wleche Fussläufig vom Arbeitsplatz erreichbar ist. Heimladung nicht möglich und in Potsdam an kein Schnelllader vorhanden

An CCS mit 36 ct/min wäre da natülrich heftig. AC geht ja deutlich preisgünstiger. Ampera würde da dann wirtschaftlich gesheen nicht so gut passen.
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Re: 1000km in der Woche? Kein Problem.

Beitragvon SL4E » Mi 12. Okt 2016, 14:21

28kWh wie im Ioniq wäre im Winter bei meiner Frau die unterste Grenze im täglichen Betrieb unter Berücksichtigung von SOH >70% nach 6-8 Jahren. Der e-Golf langt im Moment im Winter gerade so mit 10km Rest, außer bei weniger wie -5°C. Den Zoe schließt meine Frau einfach aus, kann sie sich nicht mit anfreunden, gleiches gilt für den Leaf. Das schränkt die Wahl der Fahrzeuge ziemlich ein. Aber der letzte Diesel im Haus muss nächstes Jahr weg, aus Altersgründen. Mit Schnarchladen habe ich kein Problem, beide Fahrzeuge stehen täglich 14h daheim und 7,5h auf Arbeit. Aktuell aber noch keine Lademöglichkeit auf Arbeit aber 2 T&R Lader auf dem Arbeitsweg. Somit also genug Zeit um selbst mit 10A genug Strom in den Akku zu kriegen.
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Re: 1000km in der Woche? Kein Problem.

Beitragvon DonDonaldi » Mi 12. Okt 2016, 15:21

eDEVIL hat geschrieben:
Heute wurde ich v. jmd. in Neuruppin am Tripple angesprochen. Der Pendelt 160km von Potsdam pro Tag und würde dann gern 1x Am tag am Tripple laden, wleche Fussläufig vom Arbeitsplatz erreichbar ist. Heimladung nicht möglich und in Potsdam an kein Schnelllader vorhanden

An CCS mit 36 ct/min wäre da natülrich heftig. AC geht ja deutlich preisgünstiger. Ampera würde da dann wirtschaftlich gesheen nicht so gut passen.


Heute wurde ich von jemand angesprochen in Eimsbüttel. Der pendelt .... für ihn wäre der Ampera perfekt :lol:
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Re: 1000km in der Woche? Kein Problem.

Beitragvon DonDonaldi » Mi 12. Okt 2016, 15:30

Tho hat geschrieben:
Wobei man natürlich mit dem 1phasen Lader schon scharf rechnen muss.
Ich fahre z.B. 160km am Tag und das Auto hätte im Regelfall 7-8 Stunden zum Laden zu Hause mit 4,6kW (infrastrukturbedingt), das würde gut 30kWh in die Akku bringen. Wäre also bei 15kWh auch wieder gut für 200km, sodass ich den Akkustand über die Woche halten könnte. (ohne Ladung unterwegs, auf Arbeit)


Am Wochenanfang sind 400km im Akku. Macht am Ende des Tages 240km Rest. 7-8 Stunden zum laden??? Du kommst um 22 Uhr nach Hause und verlässt es gleich am nä. Morgen um 6?!
Wir sind meist um 16-17 zu Hause und fahren um ca. 6:30 los macht für mich eher 14 Stunden und deutlich über 50kWh aber egal. Da ist aber gar nichts mit scharf rechnen. Und auch bei 12 Stunden wären locker 300km im Akku.

Dann gäbe es noch zur Not CCS. Und warum nicht auf der Arbeit nachladen mit Schnarchi? In 8 Stunden kommen auch noch mal 100km zusammen. Das reicht den Allermeisten schon für den Weg nach Hause.

Und fährst Du jeden Tag 160km?
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