von einer Abhängigkeit in die nächste?

Re: von einer Abhängigkeit in die nächste?

Beitragvon iOnier » Mi 19. Okt 2016, 13:02

Tho hat geschrieben:
Was spricht dagegen den mobilen Adapter gleich fest im Auto zu verbauen?

1.) die Größe - die Dinger nehmen doch einiges Volumen in Anspruch
2.) die nötige Kühlung (gut, bei Ausstattung ab Werk könnte man Lüfter und Kühlluftkanäle vorsehen oder das Ding gleich mit Leistungselektronik / Motor zusammen flüssig kühlen, muss man halt Pumpe / Leitungen / Wärmetauscher etwas größer dimensionieren)
3.) die Vibrations-/ Stoßfestigkeit - solange das Ding überwiegend zu Hause / in der Werkstatt herumsteht und nur gelegentlich von A nach B bewegt wird ist das kein Problem, fest eingebaut wird es aber eins
Ok, außer der Wiederverwendbarkeit beim nächsten Fahrzeug, aber die ist bei den heutigen Produktlebenszyklen auch kritisch zu hinterfragen.

Die Wiederverwendbarkeit ist bei allen ab-Werk-Festeinbauten eh nicht gegeben, egal ob 1- oder 3-Phasenlader und unabhängig von der Leistung ...
Wie lange die Elektronik im mobilen Lader wohl hält?

Das eben hängt von der Auslegung ab ... siehe 3.) ...
Gruß
Werner
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Beitragvon Turbothomas » Fr 21. Okt 2016, 09:35

Wenn der 43 kW AC-Lader verschwindet und nichts vergleichbar kostengünstiges nachkommt, wird in D alles verkauft und dann wird es ein Hausboot. Da stört die Klimakatastrophe nicht und dank eigener Solarzellen interessieren mich dann die hiesigen Strompreise auch nicht mehr. Und irgendwelche terrorisierenden Menschenansammlungen/-massen interessieren mich dann auch nicht mehr.

My Houseboat is my Castle.

Bis zum Rentnerdasein wird die Zoe schon halten. ;)

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Thomas
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Re: von einer Abhängigkeit in die nächste?

Beitragvon eDEVIL » Fr 21. Okt 2016, 09:42

drilling hat geschrieben:
Turbothomas hat geschrieben:
DC dagegen ist der gleiche Mist wie Benzin und Diesel: Nur an entsprechenden Steckersäulen, damit einen der Finanzminister über die Steuer abzocken kann.

So ein Schwachsinn trägt nichts zu einer seriösen Diskussion bei. Das ist genau so dummes Gerede wie das von den EAuto Gegnern die behaupten EAutos seinen nicht sauberer als Verbrenner wegen des Kohlestromanteils.

Die Aussage von Turbothomas ist aber nun mal sehr treffend.
Selbstversorgung ist nicht gewollt. Das sieht man auch sehr an der EEG Umlage auf Eigenverbrauch aka "Sonnensteuer"
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Re: von einer Abhängigkeit in die nächste?

Beitragvon Tho » Fr 21. Okt 2016, 09:48

Natürlich ist man mit der DC Technik in der Abhängigkeit einzelner Anbieter, das mag mit kostenlosen T&R Ladestationen lustig sein, wenn das Marktvolumen erstmal steigt sprechen wir uns aber bei 1€/kWh+ wieder... :roll:
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Re: von einer Abhängigkeit in die nächste?

Beitragvon Karlsson » Fr 21. Okt 2016, 09:51

Also bislang kannst Du noch jedes E-Auto zuhause laden und ich hab noch nicht gehört, dass daran irgendwer was ändern wollte.
DC käme auf Strecke teurer, da kann ich mich aber auch mit DC nicht selbst versorgen und mit 22kW will ich Langstrecken auch nicht wirklich fahren. Vielleicht mal eine Stützladung, mehr aber auch nicht.

Die Infrastruktur ist teurer, aufstellen kann sie aber trotzdem grundsätzlich jeder. Ich kann euren Verschwörungsverdacht nicht nachvollziehen.
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Re: von einer Abhängigkeit in die nächste?

Beitragvon AndiH » Fr 21. Okt 2016, 09:51

eDEVIL hat geschrieben:
Die Aussage von Turbothomas ist aber nun mal sehr treffend.
Selbstversorgung ist nicht gewollt. Das sieht man auch sehr an der EEG Umlage auf Eigenverbrauch aka "Sonnensteuer"


Das würde ich nicht so sehen. Die EEG ist ein Gesetz d.h. ich hab keine Wahl. DC oder AC Ladung ist Technik die auf dem Markt verfügbar ist, da habe ich die Wahl wo und mit was ich laden will. Daraus eine Verschwörung zu basteln weil die eigene Präferenz nicht von allen benötigt oder per Gesetz zum Standard erklärt wird ist Mist.
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Re: von einer Abhängigkeit in die nächste?

Beitragvon Tho » Fr 21. Okt 2016, 09:54

Karlsson hat geschrieben:
Die Infrastruktur ist teurer, aufstellen kann sie aber trotzdem grundsätzlich jeder. Ich kann euren Verschwörungsverdacht nicht nachvollziehen.

Wieviele "private" Triplecharger sind dir schon in der freien Wildbahn begnet?
Es kann eben nicht jeder. Es geht nur mit Fördermitteln und die werden nur an stark Monopolartige Betreiber vergeben.
Wer nicht sieht was sich da für ein "Markt" herausbildet, der ist doch blind... :lol:
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Re: von einer Abhängigkeit in die nächste?

Beitragvon Karlsson » Fr 21. Okt 2016, 10:20

Privat wahrscheinlich keiner.
Aber der Tripple A2/B6 gehört zB der Universität Hannover. Hältst Du die für einen monopolartigen Betreiber?

Wann da ein Markt kommt, wird sich noch zeigen. Momentan ist es erstmal eine große Kapital Vernichtungsaktion.
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Re: von einer Abhängigkeit in die nächste?

Beitragvon AndiH » Fr 21. Okt 2016, 10:21

Tho hat geschrieben:
Wieviele "private" Triplecharger sind dir schon in der freien Wildbahn begnet?
Es kann eben nicht jeder. Es geht nur mit Fördermitteln und die werden nur an stark Monopolartige Betreiber vergeben.
Wer nicht sieht was sich da für ein "Markt" herausbildet, der ist doch blind... :lol:


Die Einstiegshürde ist höher, aber das ist keine Abhängigkeit oder gar ein Monopol. Es gibt an den Rasthöfen vielleicht ein "Ortsmonopol", das hat aber nichts mit AC oder DC zu tun. Es steht jedem frei seinen eigenen Strom zu erzeugen und eine Ladestation nach Wahl auf zu stellen. Bei Benzin/Diesel ist es anderst. Die Förderung ist nur in wenigen Gebieten möglich und die Investitionen in die Verteilung und Aufbereitung liegen auch in deutlich höheren Sphären als ein DC Lader.

Auch wenn dir die Richtung nicht passt wird sich das durchsetzen was die Leute bereit sind zu bezahlen und zu nutzen.
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Re: von einer Abhängigkeit in die nächste?

Beitragvon Tho » Fr 21. Okt 2016, 10:27

Anders herum: Wir werden das bezahlen, was die wenigen Anbieter verlangen. Eben wieder genauso wie beim Benzin.
Das man das ganze aber noch bejubelt, verstehe ich nicht. :?
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