von einer Abhängigkeit in die nächste?

Re: von einer Abhängigkeit in die nächste?

Beitragvon bernd71 » Mi 19. Okt 2016, 12:08

Joe-Hotzi hat geschrieben:
drilling hat geschrieben:
... Die hatten alle noch mindestens einen Verbrenner für längere Fahrten, genau wie wir auch.

Entschuldige. Ich habe geglaubt, genau davon wolle man zukünftig weg ...

Ja aber nicht mit einem Drilling. ;)
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Re: von einer Abhängigkeit in die nächste?

Beitragvon iOnier » Mi 19. Okt 2016, 12:16

... und zukünftig. Genau :-)
Gruß
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Re: von einer Abhängigkeit in die nächste?

Beitragvon Joe-Hotzi » Mi 19. Okt 2016, 12:21

bernd71 hat geschrieben:
... Ja aber nicht mit einem Drilling. ;)

Richtig, denn der kann nur 3,6kW AC und ChaDeMo - unbrauchbar als "Erstauto". Mit 22kW AC-Lader sähe das anders aus.

Die Größe ist durchaus stimmig. Meine Eltern fahren als einziges Auto einen Toyota Yaris und kommen überall an. Nicht jeder braucht ein Mittelklasse-SUV, erst recht nicht im städtischen Umfeld. Noch mehr Nutzern würde ein e-Golf (nur 3,6kW AC und CCS optional) oder eine MB-B-Class electric (nur 11kW AC - keine DC-Schnellladung möglich) reichen - halt wenn die Ladetechnik praktikabel wäre ...

Dass die Ladetechnik (nicht nur) bei den Drillingen ein Problem und ausschlaggebend für die praktische Akzeptanz ist, kann man bei Treffen recht gut verfolgen - da kommen Smart-EV und Zoe von sonstwoher angereist - Drillinge und VW-e-Autos eher nicht ...

Die Empfehlung, etwa so schnell AC-seitig laden zu können, wie man die Energie verfährt, kommt ja rein aus der Praxis. Niemand will schleichen, um die Ladezeit zu verringern oder Zwischenladen müssen, um irgendeine abgelegene Schnellladesäule erreichen zu können.

iOnier hat geschrieben:
... und zukünftig. Genau :-)

Ja, ich hatte das Thema tatsächlich so interpretiert, dass man sich zukünftig unabhängiger machen wollte /sollte mit einem E-Auto. War mein Fehler - bin raus.
Zuletzt geändert von Joe-Hotzi am Mi 19. Okt 2016, 12:26, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: von einer Abhängigkeit in die nächste?

Beitragvon Tho » Mi 19. Okt 2016, 12:26

Vor allem aber ein Infrastrukturproblem. Sie könnten ja, wenn sie denn etwas finden würden.
Wenn ich aber Ladetechnik verbaue, deren Betrieb sich nicht wirtschaftlich darstellen lässt, bin ich aber auch zumindest mitverantwortlich an dem Dilemma.
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Re: von einer Abhängigkeit in die nächste?

Beitragvon Joe-Hotzi » Mi 19. Okt 2016, 12:28

Das hatte ich -> Hier und in der Folgeantwort schon thematisiert, ohne dass man darauf einging. Dass jedes E-Auto die entsprechende Leistungselektronik in der Motorsteuerung schon integriert hat, diese aber nur bei der Zoe auch zum Laden genutzt wird, ist noch "lustiger".

Ich bin raus.
Zuletzt geändert von Joe-Hotzi am Mi 19. Okt 2016, 12:51, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: von einer Abhängigkeit in die nächste?

Beitragvon Turbothomas » Mi 19. Okt 2016, 12:39

drilling hat geschrieben:
Joe-Hotzi hat geschrieben:
Klar sind das heute noch "Mehrkosten". Aber wie hoch sind die wohl tatsächlich in Einkauf /Produktion, wenn ein Konzern Millionenstückzahlen ordert?!? Außerdem muss man ja nicht zwangsläufig ein einzelnes Hochleistungsgerät verbauen.

Einerseits sagst du das DC Ladesäulen nie so verbreitet werden sein wegen der Kosten, andererseits sagst du das 3-Phasenlader für EAutos durch Millionenstückzahlen in Zukunft sehr billig werden.
Merkst du nicht das du dich widersprichst?
...
Also werden die entweder beide günstig oder keine der beiden, wobei mMn die Ladesäulen schneller im Preis runtergehen werden, ...


Das Thema heißt Stückzahl. Während die Ladesäulenanzahl relativ klein bleiben wird, wird es- im Gegensatz dazu - Mio von E-Autos geben und damit Mio Lader in den E-Autos mit entsprechend geringen Stückkosten. Die Autohersteller könnten sich schnell auf Standardbaugruppen einigen und dann fallen auch die Entwicklungskosten - fast - weg.

AC gibt es von Portugal bis Lettland, von Norwegen bis Sizilien zum 100% Wettbewerbspreis an jeder Steckdose.
DC dagegen ist der gleiche Mist wie Benzin und Diesel: Nur an entsprechenden Steckersäulen, damit einen der Finanzminister über die Steuer abzocken kann. Darauf haben die Kunden keine Lust - und bei den Gesprächen beim Einkauf weise ich explizit auf die AC 43 Schnelllader und die AC-Ladung mit diesen Vorteilen hin.
Zuletzt geändert von Turbothomas am Mi 19. Okt 2016, 12:40, insgesamt 1-mal geändert.
Ciao
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Re: von einer Abhängigkeit in die nächste?

Beitragvon drilling » Mi 19. Okt 2016, 12:39

Joe-Hotzi hat geschrieben:
Richtig, denn der kann nur 3,6kW AC und ChaDeMo - unbrauchbar als "Erstauto". Mit 22kW AC-Lader sähe das anders aus.


Du scheinst es nicht verstehen zu wollen... :?
Das hat überhaupt nichts mit den on-board Ladern zu tun. Die Drillinge sind Kleinstwagen, schmalspurig, sehr leichtgängige Lenkung, schmale kleine Reifen, relativ kleiner Akku.
Alles Eigenschaften die den Wagen ideal für Stadt und Kurzstrecke machen, aber dafür ungeeignet für die Langstrecke. Sie wurden von Anfang an als Zweitwagen konzipiert, nicht als Erstauto.

Auch wenn die Drillinge einen 22KW AC Lader hätten wären die Drillinge immer noch Zweitautos, ich würde damit genausowenig Langstrecke fahren wollen, dafür haben wir den viel größeren Verbrenner der für die Langstrecke viel komfortabler und schneller ist (den ich andererseits nur sehr ungern in der Stadt verwende, weil zu sperrig und zu viel Verbrauch).
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Re: von einer Abhängigkeit in die nächste?

Beitragvon drilling » Mi 19. Okt 2016, 12:48

Turbothomas hat geschrieben:
DC dagegen ist der gleiche Mist wie Benzin und Diesel: Nur an entsprechenden Steckersäulen, damit einen der Finanzminister über die Steuer abzocken kann.


So ein Schwachsinn trägt nichts zu einer seriösen Diskussion bei. Das ist genau so dummes Gerede wie das von den EAuto Gegnern die behaupten EAutos seinen nicht sauberer als Verbrenner wegen des Kohlestromanteils.

Es gibt schon jetzt mobile DC Ladegeräte die weniger als 5000 Euro kosten, und die werden in den nächsten Jahren noch deutlich billiger werden. Eine eigene Ölquelle und Raffinerie hat dagegen so gut wie niemand.
Zuletzt geändert von drilling am Mi 19. Okt 2016, 12:50, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: von einer Abhängigkeit in die nächste?

Beitragvon Tho » Mi 19. Okt 2016, 12:50

Was spricht dagegen den mobilen Adapter gleich fest im Auto zu verbauen?
Ok, außer der Wiederverwendbarkeit beim nächsten Fahrzeug, aber die ist bei den heutigen Produktlebenszyklen auch kritisch zu hinterfragen. Wie lange die Elektronik im mobilen Lader wohl hält?
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Re: von einer Abhängigkeit in die nächste?

Beitragvon drilling » Mi 19. Okt 2016, 12:53

Tho hat geschrieben:
Was spricht dagegen den mobilen Adapter gleich fest im Auto zu verbauen?


Hast du dir mal angeschaut wie groß die Dinger sind?
Die verschwinden nicht eben mal in irgend einer Nische.
Und warum sollen die Autos nochmals 5000 oder auch 3000 Euro teurer werden wenn nur ein Anteil der Käufer es brauchen würde?
Außerdem kann man sich so einen mobilen Lader kaufen und für mehrere Fahrzeuge verwenden, wenn sie fest eingebaut sind geht das nicht.
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