von einer Abhängigkeit in die nächste?

Re: von einer Abhängigkeit in die nächste?

Beitragvon SL4E » Fr 14. Okt 2016, 12:00

Solarmobil Verein hat geschrieben:
Denn wenn ich wirklich nach Hause komme, dann hat das Auto bestenfalls noch 6-7 Stunden Ladezeit. Aktuell ist an den Veranstaltungsorten eher selten eine Ladestation anzutreffen, die ich in dieser Zeit nutzen könnte.

Nodame hat geschrieben:
Und selbst wenn es den künftigen 150kwh-Autos nicht reicht, findet man auf der Autobahnstrecke eine Säule. Hat man ja beim Benziner nicht anders gemacht.
Wirklich? Du fährst mit dem Benziner mit 10l Sprit im Tank los, um dann an der Autobahn-Tankstelle vollzutanken?
=> Abhängigkeit wie bisher ...

Würde der Ampera-e mein Zweitwagen werden sollen, wäre mir ein 3phasiger Lader auch egal.
Er sollte aber mein Ersatfahrzeug werden (und den Anspruch hat Opel wohl auch, daß er das Erstfahrzeug wird), er soll auch spontan ohne Haken und Ösen genutzt werden können.


Du willst mir doch nicht ernsthaft weismachen, das du täglich >200km verfährst, auch mit deinen abendlichen Touren?
Du vergisst das der Ampera-e bis zu 500km Reichweite hat. In 7h lädst du daheim 40% nach. Das reicht wieder für 200km + das was noch drin war. Für mich ist das kein Argument, sondern eine Ausrede. Wie machst du das bisher mit deinen 80km Reichweite in deinem Ampera?
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Re: von einer Abhängigkeit in die nächste?

Beitragvon Klingon77 » Fr 14. Okt 2016, 12:18

hi,

wenn wir soweit sind das in einem Land mehr als 100.000 E-Autos pro Jahr verkauft werden und diese alle nur einen "Schnarchlader-Anschluß" für das Eigenheim haben sollten (das glaube ich nicht) dann sprießen die Hersteller von 11 KW CCS-Homeladern nur so aus dem Boden.
Dank der Massenfertigung können diese dann auch bezahlbar hergestellt werden.


liebe Grüße,

Ralf
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Re: von einer Abhängigkeit in die nächste?

Beitragvon eDEVIL » Fr 14. Okt 2016, 12:20

Im Winter auf kurzstrecken mit hohem Heizanteil können da bei 60 kwh Akku auch schnell nur noch 200 km bei heraus kommen.
Dann ist man schon wieder von CCS abhängig und hofft, das die LAdeleistung nicht zu arg wg der Kälte gedrosselt wird und man bei zeittarif nicht total "ausgenommen " wird.

Klingon77 hat geschrieben:
...und diese alle nur einen "Schnarchlader-Anschluß" für das Eigenheim haben sollten (das glaube ich nicht) dann sprießen die Hersteller von 11 KW CCS-Homeladern nur so aus dem Boden.

Wenn eh ejder so einen LAder bezahlt, kann man den ja auch gleich ins Auto einbauen :mrgreen:
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Re: von einer Abhängigkeit in die nächste?

Beitragvon SL4E » Fr 14. Okt 2016, 12:29

Einen permanenten Verbrauch von 30kWh auf 100km halte ich selbst für Winter sehr unwahrscheinlich in DE.
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Re: von einer Abhängigkeit in die nächste?

Beitragvon Solarmobil Verein » Fr 14. Okt 2016, 12:36

SL4E hat geschrieben:
Wie machst du das bisher mit deinen 80km Reichweite in deinem Ampera?
Du hast eine PN.
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Re: von einer Abhängigkeit in die nächste?

Beitragvon Karlsson » Fr 14. Okt 2016, 12:38

Klingon77 hat geschrieben:
dann sprießen die Hersteller von 11 KW CCS-Homeladern nur so aus dem Boden. Dank der Massenfertigung können diese dann auch bezahlbar hergestellt werden.

Warum Homelader? Zuhause reicht mir 3,7kW ja meist sogar, ich will unterwegs mehr laden. Dann wenn DC nicht zur Verfügung steht oder viel teurer ist.

Wenn es sich günstig als Homelader herstellen lässt, dann ja wohl noch billiger als Einbaugerät/Nachrüstsatz.
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Re: von einer Abhängigkeit in die nächste?

Beitragvon eDEVIL » Fr 14. Okt 2016, 12:41

Verbräuche von 25-30 kWh/100 km hatte ich in den kalten Phasen des letzen Winter mit ZOE.
Wenn man über den Tag verteilt mehrere Termine mit jeweils standzeiten von 1-2h hat, kühlt der Wagen immer wieder aus.
Die 60 kwh werden im tiefsten Winter nicht voll nutzbar sein.

Bei voller Dekadenz hatte ich auch schon Verbräuche von 1 kwh/km (Wenn man den Wagen weiter heizen lässt, obwohl man aus steigt und etwas erledigt)
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Re: von einer Abhängigkeit in die nächste?

Beitragvon Klingon77 » Fr 14. Okt 2016, 12:50

Karlsson hat geschrieben:

...
Warum Homelader? Zuhause reicht mir 3,7kW ja meist sogar, ich will unterwegs mehr laden. Dann wenn DC nicht zur Verfügung steht oder viel teurer ist.

Wenn es sich günstig als Homelader herstellen lässt, dann ja wohl noch billiger als Einbaugerät/Nachrüstsatz.




hi,

...weil der Deutsche auf Nummer Sicher gehen möchte und zu Hause ebenfalls in angemessener Geschwindigkeit nachladen will.



Ich denke das in einer der nächsten Updates für den Ampera E ein 11 KW Drehstrom Lader enthalten sein wird oder zumindest als Option zu kaufen ist.
Im Fahrzeug wäre das die bessere Option weil ich dann (fast) überall nachladen könnte.

Zumindest wird OPEL entweder sofort oder zumindest mittelfristig auf eine Zweiphasenladung gehen damit der Akku über Nacht auch wirklich vollgeladen werden kann.

Das Fahrzeug ist in der Ausstattung mit dem großen Akku in seiner Klasse fast schon mit einem Alleinstellungsmerkmal versehen.
Da wird sich das europäische Kontingent "wie geschnitten Brot" verkaufen. Deshalb kann man es sich leisten auf eine erhöhte Ladeleistung zu Hause zu verzichten um Kosten zu sparen.

Wenn das Angebot mit dieser Akku-Größe (Reichweite) breiter wird entscheiden dann mehr und mehr andere Parameter die Kaufentscheidung. Dazu zählt dann auch der Home-Lader. Spätestens dann wir der Hersteller nachbessern.


liebe Grüße,

Ralf
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Re: von einer Abhängigkeit in die nächste?

Beitragvon Nodame » Fr 14. Okt 2016, 13:54

Klingon77 hat geschrieben:
Wenn das Angebot mit dieser Akku-Größe (Reichweite) breiter wird entscheiden dann mehr und mehr andere Parameter die Kaufentscheidung. Dazu zählt dann auch der Home-Lader. Spätestens dann wir der Hersteller nachbessern.


Genau, das meinte ich vorhin auch. Jetzt schreit alles nach grösserem Akku, wenn das mal da ist kommen die anderen Punkte dran. Wäre ja langweilig, wenn man nichts mehr zu meckern hätte ;)

Solarmobil Verein hat geschrieben:
Hört sich so an, als würdest du Abends nur noch zu Hause herumhocken.
Wenn ich Abends nach Hause komme, wird ggf. schnell eine Kleinigekeit gegessen, dann geht es wieder fort, 'nauf die Keller, zu Tanzparties, zu Freunden, Bekannten, Verwandten ...
Denn wenn ich wirklich nach Hause komme, dann hat das Auto bestenfalls noch 6-7 Stunden Ladezeit. Aktuell ist an den Veranstaltungsorten eher selten eine Ladestation anzutreffen, die ich in dieser Zeit nutzen könnte.


Hoppla, tut mir leid, wenn ich noch andere familiäre und häusliche Pflichten habe, sowie einige Haustiere und ein bisschen auf's Kleingeld achten muss. Schön, wenn du so viele Aktivitäten ausser Haus erleben darfst. :)
Natürlich geht's ab und zu mal ins Kino, oder mein Mann zum Verein 1x die Woche. Da ist die Ladezeit auch bei mir nicht mehr als 7 Stunden. Aber eben. Bis ich einen 60kwh Akku leer habe, müsste ich schon einiges queerfeldein verstreut erledigen. Da sind wir aber wieder beim alten Thema der verschiedenen Fahrprofile und dementsprechend vielen verschiedenen Anforderungen der Nutzer.

Und ja, wenn ich heute kein Benzin in meiner Garage tanken kann, mache ich das unterwegs. Wenn's Zeitdringlich ist und der Wagen an der Steckdose nicht die gewünschte Reichweite bekommt, wird halt unterwegs geladen bis es passt.

Ja, das macht das Auto abhängig von der Ladeinfrastruktur und man kann so den Nutzer sicher besser kontrollieren. Das kann man irgendwann auch zuhause wenn die Smart-Grids kommen. Es ist doch immer so: Alles tolle hat seinen Preis.
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Re: von einer Abhängigkeit in die nächste?

Beitragvon Karlsson » Fr 14. Okt 2016, 14:35

Klingon77 hat geschrieben:
hi,

...weil der Deutsche auf Nummer Sicher gehen möchte und zu Hause ebenfalls in angemessener Geschwindigkeit nachladen will.


EBEN! Deswegen gehört das Teil ja ins Auto, dann kannst Du das überall. Zuhause auch.
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