So nicht, oder doch? Umfrage, jede Meinung zählt.

Auto entfernen nach Vollladung.

das Auto ist sofort bei vollgeladenem Akku zu entfernen. Demnach muss der Fahrer kurz vor Ladeende vor Ort sein.
11
18%
nach Vollladung hat der Fahrer 30 Minuten Zeit das Auto zu entfernen.
8
13%
nach Vollladung hat der Fahrer 60 Minuten Zeit das Auto zu entfernen.
5
8%
nach Vollladung hat der Fahrer 90 Minuten Zeit das Auto zu entfernen.
2
3%
nach Vollladung hat der Fahrer 30 Minuten Zeit das Auto zu entfernen. Danach soll das Ordnungsamt ein Verwarnungsgeld aussprechen.
5
8%
nach Vollladung hat der Fahrer 60 Minuten Zeit das Auto zu entfernen. Danach soll das Ordnungsamt ein Verwarnungsgeld aussprechen.
1
2%
nach Vollladung hat der Fahrer 90 Minuten Zeit das Auto zu entfernen. Danach soll das Ordnungsamt ein Verwarnungsgeld aussprechen.
0
Keine Stimmen
Jeder Elektrofahrer soll das Recht haben dies selbst zu entscheiden. Es sind doch vernünftige Menschen. Auch carsharer sollten das selbst entscheiden dürfen, weil sonst ist das Geschäftsmodell carsharing mit Elektroautos nicht tragbar.
14
23%
nach Vollladung hat der Fahrer 90 Minuten Zeit das Auto zu entfernen. Danach soll das Ordnungsamt ein Verwarnungsgeld aussprechen. Nach weiteren 90 Minuten soll das Fahrzeug umgesetzt werden. Halt mit der großen Kabelschere.
1
2%
Nur eine Abrechnung nach Standzeit ist sinnvoll. Es wird dann halt mehr bezahlt und gut ist. So wie bei be emobil, das Berliner Modell.
14
23%
 
Abstimmungen insgesamt : 61

Re: So nicht, oder doch? Umfrage, jede Meinung zählt.

Beitragvon Schneemann » Di 12. Jul 2016, 11:21

Karlsson hat geschrieben:
Wie weit ist das Bad denn weg, dass Du da laden musst? Ein Fitnessstudio, das man häufiger aufsucht, wird ja wahrscheinlich eher näher dran sein. Ich weiß nicht, wie lange ihr so im Bad oder Sportstudio seid, bei mir passt das mit einer Zoe Ladelänge dann aber schon gar nicht schlecht - so 60-75min.
Wie lange kauft ihr denn so ein? Bei mir sind das 20-30 MInuten, da wird der Akku nie voll, auch mit 22kW nicht.


Ich muss da gar nicht laden, ich kann das zuhause machen. Aber damit gehöre ich definitiv bevölkerungsweit gesehen einer Minderheit an. Denn Stand jetzt und auch der nächsten Jahre hat die Mehrheit keinen festen heimischen Stellplatz mit Stromversorgung. Und wenn du denen sagst, ihr könnt bei euren wöchentlichen Freizeitaktivitäten Laden, dann könnte das auch ein überzeugendes Argument für die E-Mobilität sein.
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Re: So nicht, oder doch? Umfrage, jede Meinung zählt.

Beitragvon Schneemann » Di 12. Jul 2016, 11:24

Wie sagte mein Büronachbar gestern so treffend: Die, die flexibel genug für E-Mobilität sind, wohnen meist in Wohnungen zur Miete. Die, die die Infrastruktur durch ein eigenes Haus haben, sind meist eher konservativ eingestellt. Ich denke, an dieser Aussage ist schon einiges dran, Verallgemeinerung natürlich ausgeschlossen.
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Re: So nicht, oder doch? Umfrage, jede Meinung zählt.

Beitragvon kaiuwe » Di 12. Jul 2016, 14:20

Hallo,

ich habe für die 2. Antwort gestimmt. Aktuell ist es ja wohl so, dass es nicht genügend Ladesäulen gibt. Es ist also wichtig, dass die existierenden möglichst gut genutzt werden. Das geht aber nicht, wenn sie von Fahrern als Dauerparkplatz missbraucht werden. Das Ziel sollte natürlich sein, dass es genügend Säulen gibt, um auch mal nach Ladeende längere Zeit dort parken zu können. Aber so wie ich das verstehe, sind wir halt noch nicht an diesem Punkt.

Viele Grüße,
Kai-Uwe
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Re: So nicht, oder doch? Umfrage, jede Meinung zählt.

Beitragvon Karlsson » Mi 13. Jul 2016, 12:21

Schneemann hat geschrieben:
Wie sagte mein Büronachbar gestern so treffend: Die, die flexibel genug für E-Mobilität sind, wohnen meist in Wohnungen zur Miete.

Ich hab das Gegenteil erlebt. Die Mietwohnung hatte ich, weil ich flexiel sein musste. Mit dem E-Auto hätte ich viel Flexibilität verloren.
Erst als klar war, dass kein berufsbedinter Umzug mehr droht, hab ich da E-Auto gekauft.
Ohne eigene Lademöglichkeit, die ich auch mit der Mietwohnung realisieren konnte, hätte ich das aber nicht getan.

E-Auto ohne eigene Ládemöglichkeit könnte ich mir erst beim 90kWh Tesla Akku mit 22kW AC Lader vorstellen und das auch nur ungern. Der braucht zwar auch lange, dafür hält das dann wenigstens lange vor.
Etwas besser wäre es, wenn er noch 100kW CCS könnte und es da ein gut ausgebautes Netz gäb. Aber da kann ja heute keine Rede von sein.
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Re: So nicht, oder doch? Umfrage, jede Meinung zählt.

Beitragvon Kellergeist2 » Mi 13. Jul 2016, 12:54

Karlsson hat geschrieben:
E-Auto ohne eigene Ládemöglichkeit könnte ich mir erst beim 90kWh Tesla Akku mit 22kW AC Lader vorstellen und das auch nur ungern. Der braucht zwar auch lange, dafür hält das dann wenigstens lange vor.
Stimmt, mein S85 braucht bis zu 4 Stunden an einer 22 kW Säule, bis der leere Akku wieder voll ist. Darauf will man nicht warten.
Wenn man am Arbeitsplatz laden kann, dann ist es egal, da er dann schon mittags vollgeladen ist.
Ansonsten einfach bei jeder Gelegenheit im Einkaufszentrum o. ä. für eine Stunde anschließen, so lädt man den Akku häppchenweise auf.

Karlsson hat geschrieben:
Etwas besser wäre es, wenn er noch 100kW CCS könnte und es da ein gut ausgebautes Netz gäb. Aber da kann ja heute keine Rede von sein.
Gibt es: Ein weltweit ausgebautes Schnellladenetz mit bis zu 135 kW Leistung entlang der Fernstraßen, dessen Nutzung lebenslang kostenlos ist, da eine einmalige Pauschale im Fahrzeugpreis eingerechnet ist.
Und die Ladepunkte sind Herdentiere, daher treten die immer in Rudeln von 4 bis 8 Exemplaren auf.
Gruß, Kellergeist2
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Re: So nicht, oder doch? Umfrage, jede Meinung zählt.

Beitragvon Volt » Mi 13. Jul 2016, 13:07

Kellergeist2 hat geschrieben:
....., dessen Nutzung lebenslang kostenlos ist, ......


Ich korrigiere mal.

Korrekt wäre:

...., dessen Nutzung solage kostenlos ist wie Tesla am Markt vertreten ist, .....

Sollte Tesla insolvent werden, dann sind die Dinger Ruck Zuck stromlos.
Wir alle wollen hoffen das dies nie passiert.

Stefan
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Re: So nicht, oder doch? Umfrage, jede Meinung zählt.

Beitragvon Karlsson » Mi 13. Jul 2016, 15:44

Kellergeist2 hat geschrieben:
Gibt es: Ein weltweit ausgebautes Schnellladenetz mit bis zu 135 kW Leistung entlang der Fernstraßen,

Da muss ich dann aber 40km fahren, um einmal zu laden und weiß vor Ort immer noch nicht, was ich machen soll.
Für Fernreisen ist das total super, aber für den Alltag weder gedacht noch in meinem Fall geeignet. Elon ist ja auch not amused, dass einige das überproportional nutzen, wo es eigentlich nur für Fernstrecken gedacht war.
Kostenlos ist es halt auch nicht, sondern im Auto eingepreist. Einem Auto, dass ich mir nie werde leisten können/wollen.

Ne, ich kriege jetzt schon ganz gut Strom mit 22kW rein, während ich im Rewe einkaufe. Wenn da mal in der Zukunft 100kW wären, der Akku 85kWh aufwärts hat und man zuverlässig Säulen findet, kann ich mir das auch ohne eigene Dose vorstellen.

Ne, eigentlich würde es auch mit einem heutigen Tesla S mit Doppellader und der vorhandenen Infrastruktur gut gehen. Dann müsste ich halt öfter mal in der Stadt was machen, bei Enercity kostet die Stunde 3,50€ - Schnäppchen bei 22kW.
Es würde mir dann wahrscheinlich sogar oft im Winter reichen, alle 1-2 Wochen zu laden.

Tja, für wen ein Tesla erschwinglich ist, der ist heute schon im elektromobilen Paradies....
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Re: So nicht, oder doch? Umfrage, jede Meinung zählt.

Beitragvon Kellergeist2 » Mi 13. Jul 2016, 17:32

Karlsson hat geschrieben:
Da muss ich dann aber 40km fahren, um einmal zu laden und weiß vor Ort immer noch nicht, was ich machen soll.
Was würdest du denn rein intuitiv machen, wenn du vorher nur Verbrenner kanntest?
"Tankdeckel" (also Ladeport) öffnen, "Zapfpistole" (also Stecker) reinstecken.
Das reicht, denn schon geht es los ;-) Kein Startknopf, keine Authorisierung, keine Abrechnung.
Und zum Beenden einfach auf den Knopf am Stecker drücken, schon stoppt der Ladevorgang und der Stecker wird entriegelt (sofern der Fahrzeugschlüssel vom Fahrzeug erkannt wurde, da ja sonst jeder Fremde die Ladung beenden könnte).

Karlsson hat geschrieben:
Für Fernreisen ist das total super, aber für den Alltag weder gedacht noch in meinem Fall geeignet. Elon ist ja auch not amused, dass einige das überproportional nutzen, wo es eigentlich nur für Fernstrecken gedacht war.
Leider geistert dieses Gerücht hartnäckig durch die Foren, Blogs und sonstigen Medien.
Bei dem oft zitierten Brief an einige US-Bürger ging es primär darum, dass Fahrzeuge nach Beendigung des Ladevorgangs nicht unverzüglich weggefahren wurden, sondern noch stundenlang(!) dort standen.
Es wurde nachträglich ausdrücklich darauf hingewiesen, dass die Supercharger auch für "lokale Fahrten" genutzt werden dürfen, jedoch sollte man nur soviel laden, wie man tatsächlich benötigt, um die Supercharger nicht länger als nötig zu belegen, und die Ladeplätze schnellstmöglich nach Beendigung des Ladevorgangs wieder freizugeben, damit andere Fahrzeuge laden können.
Wenn man für eine Langstrecke auf eine 100%-Ladung angewiesen ist, dann ist das selbstverständlich erlaubt.

Karlsson hat geschrieben:
Kostenlos ist es halt auch nicht, sondern im Auto eingepreist.
Bei den aktuellen Modellen hat man leider keine Wahl, da ist es im Kaufpreis fest mit drin.
Früher konnte man es beim damaligen S 60 optional hinzubuchen.
Beim kommenden Model 3 wird es auch wieder optional.
Das finde ich fair, da so jeder die Wahl hat, ob das Superchargernetzwerk ihm diesen Betrag wert ist.
Wer es nicht will, muss es somit nicht zwangsläufig mitbezahlen, da es ja optional ist.

Karlsson hat geschrieben:
Tja, für wen ein Tesla erschwinglich ist, der ist heute schon im elektromobilen Paradies.
Bei den heutigen Preisen von Tesla könnte ich mir auch keinen mehr leisten. :-(
Die ganzen Änderungen am Konfigurator in Kombination mit den ganzen Preiserhöhungen würden dazu führen, dass ein heute konfigurierbares und mit meinem Modell vergleichbares Model S soviel mehr kostet, dass sich andere davon einen gut ausgestatteten Kleinwagen als Neuwagen kaufen könnten. :shock: :o
Gruß, Kellergeist2
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Re: So nicht, oder doch? Umfrage, jede Meinung zählt.

Beitragvon Karlsson » Mi 13. Jul 2016, 18:05

Scherzkeks ;)
Ich meinte natürlich die Frage, was mit der Zeit anzufangen ist. Im Typ2 Stecker stecken habe ich auch ein bisschen Routine, das klappt inzwischen recht gut :lol:

Kellergeist2 hat geschrieben:
Bei dem oft zitierten Brief an einige US-Bürger ging es primär darum, dass Fahrzeuge nach Beendigung des Ladevorgangs nicht unverzüglich weggefahren wurden, sondern noch stundenlang(!) dort standen.

Solche Leute gibt es? :shock:

Über 20k€ für ein Auto, dass noch für 10 Jahre gut ist, wollte ich mir erst gönnen, wenn ich ein abbezahltes Haus hab. Also in frühestens 20 Jahren :cry:
Wobei es dann auch nicht mehr allzu weit ist zum 60. und da wollte ich mir nen Mercedes gönnen 8-) Ich bin aber zuversichtlich, dass es dann eine breite Auswahl vollelektrischer Mercedesmodelle gibt :D
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Re: So nicht, oder doch? Umfrage, jede Meinung zählt.

Beitragvon Kellergeist2 » Mi 13. Jul 2016, 18:31

Karlsson hat geschrieben:
Scherzkeks ;)
Ich meinte natürlich die Frage, was mit der Zeit anzufangen ist. Im Typ2 Stecker stecken habe ich auch ein bisschen Routine, das klappt inzwischen recht gut :lol:
Upps, da habe ich deine Frage wohl falsch verstanden. :oops:
Im TFF-Forum gibt es diese Frage auch, und die meisten Antworten sind (in der Reihenfolge):
"E-Mail lesen und beantworten", "Etwas essen und trinken", "Spaziergang machen"
Aus eigener Erfahrung kann ich sagen, dass bei einer einfachen Zwischenladung die Zeit höchstens für "Burger & Coke" reicht.
Möchte man was anständiges essen, dann muss man schon mit leerem Akku ankommen und ziemlich vollladen.

Karlsson hat geschrieben:
Kellergeist2 hat geschrieben:
Bei dem oft zitierten Brief an einige US-Bürger ging es primär darum, dass Fahrzeuge nach Beendigung des Ladevorgangs nicht unverzüglich weggefahren wurden, sondern noch stundenlang(!) dort standen.
Solche Leute gibt es? :shock:
Leider ja.
Es gibt Sichtungen, da wurde der Tesla-Fahrer nach dem Anstöpseln am SuC von einem Verbrenner-PKW abgeholt und Stunden(!) später wieder am SuC abgesetzt.
Das ist definitiv nicht im Sinne des Erfinders!
Ich nutze die SuC auch als Ersatz für einen nicht vorhandene Home-Charger, aber
a) lade ich dann maximal bis 90% (meist nur bis 80%)
b) bleibe ich am Fahrzeug (und hole mir zu Beginn vielleicht schnell einen kleinen Snack)
c) fahre ich nach Erreichen des gewünschten SoC direkt los
d) würde ich im Falles eines Falles Durchreisenden den Vortritt lassen (falls alle Stalls belegt sind und ein weiterer zum laden kommt)
[Edit] d) entfällt natürlich, wenn ich selber auf Langstrecke unterwegs sein sollte. ;-)
Gruß, Kellergeist2
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