Ladesäulen mit Wucherpreisen - Rangliste

Re: Ladesäulen mit Wucherpreisen - Rangliste

Beitragvon Fluencemobil » Mi 4. Mai 2016, 19:51

Den hausanschluss muss der EVU aber nicht selbst bezahlen, bei der Säule schon. ;)

Wobei man mit mit 10-20% Aufschlag sicher mehr Gewinn macht, als mit 100%.
Bei 100% Ausschlag wird sich niemand ohne eigene Lademöglichkeit ein Elektroauto kaufen.
Außer im Norden und wenige Ausnahmen, hab ich den Eindruck das die EVU gar nicht die Umsätze der Tankstellen haben wollen.
Klar bei den Netzen bekommen sie ihr Geld immer, egal wieviel Strom verkauft wird.
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Re: Ladesäulen mit Wucherpreisen - Rangliste

Beitragvon solar-voyager » Sa 19. Nov 2016, 22:09

Habe heute bei den Stadtwerken in Fürstenfeldbruck für 2,96 kWh EUR 4,63 über Charge & Pay bezahlt, das sind über EUR 1,72 kWh! Muss wohl ein Fehler sein, Reklamierung würde angenommen und läuft.
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Re: Ladesäulen mit Wucherpreisen - Rangliste

Beitragvon Grottenolm » Mo 21. Nov 2016, 15:30

Allego Dual-charger Schweitenkirchen über intercharge
CCS 50kW 12,50€/30min -> 0,50€/kWh ->OK
Typ2 22kW ebenfalls 12,50€/30min -> 1,13€/kWh -> Geht's noch?
Wenn man bedenkt, dass der DC Anteil der Ladesäule ca. 30.000€ ausmacht und der AC Anteil bestenfalls 2.000€ ist das schon dreist.
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Re: Ladesäulen mit Wucherpreisen - Rangliste

Beitragvon xado1 » Mo 21. Nov 2016, 15:46

die letzte gratis chademo-ccs ladesäule ist jetzt auch gebührenpflichtig.
österreich-wien energie,ebreichsdorf ,hauptplatz,tarif:1,60.-euro/10 min
hab gestern in 20 minuten gerade mal 6kwh reinbekommen,trotz 12 grad akkutemperatur und 25% SOC
Lebenskunst ist die Fähigkeit, auf etwas Notwendiges zu verzichten, um sich etwas Überflüssiges zu leisten

derzeit kein E-auto
Ex-Nissan Leaf Tekna,Bj.10/2013 ,verkauft 27/2/2017
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Re: Ladesäulen mit Wucherpreisen - Rangliste

Beitragvon Volt » Mo 21. Nov 2016, 16:53

ich möchte mal behaupten, dass keine ladesäule OHNE Subvention
gewinnbringend betrieben werden kann.
Selbst die beste Säule im City-Bereich wird nicht den Gewinn erwirtschaften können
wie die reine Parkgebühr der Fläche für alle PKW.
Demnach: egal welcher Preis abgerechnet wird, es ist immer fast geschenkt.
Ob es bei den Preisen allerdings kaufmännisch betrachtet Sinn mach ein E-Auto
zu fahren mag ich mal bezweifeln.
Stefan
Plug-in-Hybrid mit nun unter 20.000km rein elektrisch pro Jahr plus die hier meist verschmähten "Stinker" km.
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Re: Ladesäulen mit Wucherpreisen - Rangliste

Beitragvon Tho » Mo 21. Nov 2016, 16:54

Doch das geht durchaus wenn man die Ladesäule günstig errichtet, einen preiswerten Abrechnungsdienstleister wählt und regelmäßig geladen wird. Man braucht halt min. 10cent über dem Einkauf um ein bisschen was zu verdienen.
Renault Zoe Zen, S-Pedelec Grace MX,Tesla Model ≡ reserviert
PV, Speicher + Bürger Energie Drebach eG http://www.buerger-energie-drebach.de
Wir müssen uns für unseren Wunsch nach Glück nicht rechtfertigen.(Dalai Lama)
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Re: Ladesäulen mit Wucherpreisen - Rangliste

Beitragvon EVduck » Mo 21. Nov 2016, 18:15

Und die zehn Cent über Einkauf sind dann 'Wucher'. Deshalb funktioniert der DC Ausbau ja auch prima, da müssten wir über ganz andere AUfschläge reden.
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eFahrzeug: Zoe Intens perlweiß
ORDER≡D 2016-04-01 03:58
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Re: Ladesäulen mit Wucherpreisen - Rangliste

Beitragvon Grottenolm » Mo 21. Nov 2016, 20:54

EVduck hat geschrieben:
Und die zehn Cent über Einkauf sind dann 'Wucher'. Deshalb funktioniert der DC Ausbau ja auch prima, da müssten wir über ganz andere AUfschläge reden.

0,10€ für AC währen schon happig.
Eine 22kW-AC-Ladesäule mit Abrechnung kostet 2500-3000€ über 10 Jahre
Wenn man am Tag auch nur 30 kWh verkauft, verteilen sich die Systemkosten auf über 100.000kWh
Damit wären die kosten für die Ladesäule also nur 0,03€/kWh
Den Anbieter kostet die kWh also ca. 0,26€. +10% Rendite + 25% Steuer wären dann 0,035€ Aufschlag.
0,295€/kWh wäre also ein fairer Preis für AC.

Bei DC siehts etwas ungünstiger aus, nachdem die Ladesäule aktuell mindestens 40000€ kostet (+unbekannte Summe für Reparaturen)
Selbst wenn die Ladesäule wg. der höheren Leistung doppelt so viel Strom am Tag umsetzt resultiert das im 7-fachen Aufschlag, also mindestens 0,22€ Aufpreis. 0,50€/kWh sind für DC also durchaus plausibel.

Bei einigen Ladesäulen sieht man auch genau diese Preise.
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Re: Ladesäulen mit Wucherpreisen - Rangliste

Beitragvon TeeKay » Mo 21. Nov 2016, 22:05

An einer Säule werden aber nicht 10.000kWh pro Jahr geladen. Das gilt nur für die bestgenutzten Säulen in den Innenstädten von Großstädten mit elektrischem Freefloating Carsharing. In die Richtung kann man also nicht kalkulieren. Man kann das Pferd aber von hinten aufzäumen.

Wenn die bestgenutzten Säulen schon heute 10.000kWh mit vorwiegend Schnarchladung kleiner Batterien abgeben, wie könnte das dann in 5 Jahren mit größeren Batterien, mehr Autos und 3ph-Ladung werden? Die Anbieter können sich also ihre Märkte durch attraktive Preise selbst schaffen, indem sie Elektroautos mit ihrem günstig nutzbaren Ladenetz attraktiv machen. So wie es Fastned versucht.

Mir ist daher gänzlich unklar, warum so viele auch große, finanzstarke Anbieter am Markt genau den entgegen gesetzten Weg gehen und versuchen, mit absurd unattraktiven Preisen schon heute bei extrem geringer Nutzung ihre Kosten zu decken. Das ist so, als wenn Amazon nach dem Start 25 Euro Versandkosten genommen hätte, um die eigenen Kosten zu decken. Amazon wäre nach 24 Monaten pleite gewesen. Doch sie haben 10 Jahre gratis versandt und wurden zum größten Versandhändler der Welt.
https://www.facebook.com/ElektroautoImAlltag/
Projekt Stromspeicher im Selbstbau mit BMW i3 & Passat GTE Batterien: http://www.stromspeicher.blog/
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Re: Ladesäulen mit Wucherpreisen - Rangliste

Beitragvon Grottenolm » Mo 21. Nov 2016, 23:00

Die Allego-Ladesäule steht direkt an der Autobahn. Ich wage zu behaupten, dass wenn die nicht so absurd teuer wäre deutlich mehr als 30kWh/Tag drin wären.
Gleiches gilt für die Ladesäule am Ingolstadt Village. Selber absurder Preis und in der Regel keine Sau da. An der Ladesäule daneben von den Ing. Stadtwerken stehen fast durchgehend Autos.
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