Ladeleistung-Äquivalent zu Kraftstoff-Tankstellen

Re: Ladeleistung-Äquivalent zu Kraftstoff-Tankstellen

Beitragvon TeeKay » Mo 6. Jun 2016, 12:11

Die wenigen, die keine Stunde mehr Zeit bei 700km Strecke haben, müssen nicht überzeugt werden. Es reicht, alle anderen zu überzeugen. Dann haben die Dauergehetzten das selbe Problem wie wir heute mit den DC-Ladern. Es wird zu wenige Tankstellen geben, die dann auch noch zu teuer sind. Notgedrungen steigen die dann so widerwillig aufs EV um wie heute einige widerwillig in den Verbrenner steigen, weil das mit der DC-Infrastruktur und heutigen Batteriegrößen noch nicht so klappt, wie man es sich wünscht.
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Re: Ladeleistung-Äquivalent zu Kraftstoff-Tankstellen

Beitragvon Rudi L. » Mo 6. Jun 2016, 12:21

Der Gedanke ist natürlich auch nicht verkehrt :mrgreen:
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Re: Ladeleistung-Äquivalent zu Kraftstoff-Tankstellen

Beitragvon Poolcrack » Mo 6. Jun 2016, 12:43

Für die Dauergehetzten gibt es dann an den Raststätten auch keinen frisch gebrühten Kaffee mehr - das würde ja viel zu lange dauern. Sie dürften sich dann ausschließlich aus der Thermoskanne einschenken. Außerdem bekommen sie dort eine Parkzeitbeschränkung auf 5 Minuten. :lol:
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Re: Ladeleistung-Äquivalent zu Kraftstoff-Tankstellen

Beitragvon Rudi L. » Mo 6. Jun 2016, 13:05

Wieso gehetzt? Ich bin häufig solche Strecken ohne Pause gefahren, weil der Tank zu Anfang voll und die Autobahn leer war und ich daher sehr zügig , mit einem Tankstopp von 10min., in recht kurzer Zeit durchfahren konnte. Da sehe ich gar kein Problem.

Heute mache ich das anders weil es mit dem Elektroauto schlicht noch nicht geht. Das ist eine andere Form einer Reise und macht auch Spaß. Aber die andere Variante ist mir deswegen nicht fremd.
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Re: Ladeleistung-Äquivalent zu Kraftstoff-Tankstellen

Beitragvon Vanellus » Mo 6. Jun 2016, 13:29

Rudi: Deine Welt scheint aus 700 km-Fahrten an einem Stück (wenn's passte) bestanden zu haben. Pausen gab's bei noch längeren Fahrten.
Das war nie mein Anspruch, weil ich solche langen Fahrten immer mit dem ICE gemacht habe und mache. Warum soll ich nach Berlin (400 km) mit dem Auto fahren, wenn ich vor Ort ein Prima-ÖPNV-System habe? Und dazu dichtesten Autoverkehr. Dasselbe bei München (900 km). Lange Strecken mit 180 - 220 km/h bin ich nie gefahren (und ich fahre seit über 40 Jahren), noch dazu ohne Pausen und halte sie für umweltunverträglich. Dass Treibstoffe endlich sind, wussten wir schon vor 40 Jahren und dass ihre Verbrennung schädliche Abgase hinterlassen ebenso. Die Mär vom umweltfreundlichen Verbrenner löst sich gerade in Luft oder besser Abgas auf. Wenn wir diese Maßstäbe an E-Mobilität anlegen - nur in Deutschland als einzigem Land kann man das meines Wissens - wird das nix mit E-Mobilität bei uns.
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Re: Ladeleistung-Äquivalent zu Kraftstoff-Tankstellen

Beitragvon Tho » Mo 6. Jun 2016, 13:31

Ich würde bei Fahrten über 250-300km auch mit dem Verbrenner immer eine Pause einlegen, allein schon der Gesundheit wegen. :)
Aussteigen, sich etwas dehnen umherlaufen vermeidet Rücken.... ;)
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Re: Ladeleistung-Äquivalent zu Kraftstoff-Tankstellen

Beitragvon AbRiNgOi » Mo 6. Jun 2016, 13:41

Rückenschmerzen... Hatte ich erst letztens wieder von Kroatien nach Hause. Entweder ist der Sitz in der ZOE nun durch gesessen (siehe: Dacia Qualität..) oder das andauernde kurze 43kW laden ist einfach zu wenig für meine Bandscheiben um sich wieder einzurenken.
Jetzt brauch ich echt wieder eine Lendenstütze? oder doch lieber 22kW laden? oder Turnübungen sich irgendwo 10 Minuten hin zu hängen... 8-)
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Re: Ladeleistung-Äquivalent zu Kraftstoff-Tankstellen

Beitragvon Poolcrack » Mo 6. Jun 2016, 13:43

Gib ihnen 700 km Reichweite am Stück und sie werden nach 1000 km verlangen ... und werden dann nur 5 Minuten Ladedauer akzeptieren. ;)
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Re: Ladeleistung-Äquivalent zu Kraftstoff-Tankstellen

Beitragvon TeeKay » Mo 6. Jun 2016, 13:48

Das sind vermutlich die, die dann auf dem Autobahnklo auch keine Zeit fürs Händewaschen haben...
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Re: Ladeleistung-Äquivalent zu Kraftstoff-Tankstellen

Beitragvon AbRiNgOi » Mo 6. Jun 2016, 13:51

Kurz: Ich sehe für die (nähere) Zukunft (die mir noch als EV Fahrer bleibt, also 25-30 Jahre):
C4 Ladung: Unabhängig von Leistung und Kapazität bestimmt die Zellchemie wie schnell diese geladen werden kann, C4 bedeutet 15 Minuten. Ist die Batterie größer geht mehr Leistung, heute C2 = 30 Minuten. Die Chemie kann sich nicht schneller ändern daher rechne ich nur mit C4.
Akkukapazität 100kWh: mehr braucht's nicht. Das sind je nach Fahrweise 700-1000km Reichweite und entspricht einem Tank von 45 Litern.
Ladeleistung 400KW: Da die Akkus nicht Größer sind, da C4 nicht überschritten werden kann, war's das. Kabel sollte noch grad mal so gehen. Aber vielleicht steckt da sowieso dann ein Roboter an. Oder das Auto fährt selber Zielgenau in die Dose, oder Induktiv

Tut mir Leid, mehr sehe ich nicht: 15 Minuten, 100kWh, 400kW. Meine Eckdaten. Mal sehen was ich selber 2040 dazu sage :lol:
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