Ladefrust in München

Re: Ladefrust in München

Beitragvon Kaylie » Mo 25. Apr 2016, 09:39

Der Parkhausbetreiber hat jedenfalls sehr schnell und überaus freundlich auf meine Beschwerde reagiert und mir umgehend all meine Kosten (für Parken und Nichttanken) erstattet. Eine Reaktion der für E-Mobilität zuständigen Abteilung der Stadt München oder von eon als Ladesäulenbetreiber blieb aber aus. Ich freue mich natürlich über das zurückerstattete Geld, hatte aber die - scheinbar/hoffentlich nicht nur illusorische - Hoffnung, dass sich in München an sich etwas tun könnte.
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Re: Ladefrust in München

Beitragvon Tho » Mo 25. Apr 2016, 09:44

Aus Erfahrung kann ich sagen Landratsamt geht zu den Öffnungszeiten problemlos:
http://www.goingelectric.de/stromtankst ... z-17/2673/
Ist auch ins Zentrum relativ kurzer Fußweg.
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Re: Ladefrust in München

Beitragvon Hachtl » Mo 25. Apr 2016, 09:50

Tho hat geschrieben:
Aus Erfahrung kann ich sagen Landratsamt geht zu den Öffnungszeiten problemlos:
http://www.goingelectric.de/stromtankst ... z-17/2673/
Ist auch ins Zentrum relativ kurzer Fußweg.

Nicht nur zu den Öffnungszeiten - geht auch am WE gut (Deutsches Museum in Laufweite). Man benötigt eine beliebige RFID

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Re: Ladefrust in München

Beitragvon e-Bratwurscht » Mo 25. Apr 2016, 12:22

geko hat geschrieben:
Es ist schlimm in München. Die Stadtwerke betreiben nur sehr wenige Säulen und kümmern sich auch nicht um deren Betriebsfähigkeit (siehe Landshuter Allee - 1 Ladepunkt seit über 3 Monaten defekt). Der Stadtrat hat nun beschlossen, dass 400 Ladepunkte bis 2018 errichtet werden sollen. We will see!


Die Liste könnte beliebig fortgesetzt werden. Neuestes "Schmankerl" der SWM: An einer Ladesäule (Heßstr), an der bei zwei Stellplätzen eh nur ein Anschluss funktioniert (der andere ist ewig schon kaputt), steht ein SWM-Fahrzeug als Dauerparker. Oder: An den Ladesäulen direkt vorm Fenster unter den Augen der dortigen "Vewrantwortlichen" des SWM-Kundencenters an der Blumenstr. parkt Tesla seine überschüssigen Fahrzeuge ohne sie auch nur an den Strom anzuschließen.Oder das Roaming: EWE - Bezahl-Karte funzt nirgends, dafür aber an manchen Säulen ein uraltes abgelaufenes Ladeticket 20T. Oder, oder, oder ...

Ich fahr immer öfter mit dem Verbrenner in die Stadt, weil ich morgens regelmäßig eine halbstündige Stadtrundfahrt auf der Suche nach einer der freien/intakten Ladesäulen einplanen muss - die "frei/belegt"-Anzeige auf Ladennetz.de funzt nämlich auch nicht,

Toll, SWM!
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Re: Ladefrust in München

Beitragvon si.ju@web.de » Mi 27. Apr 2016, 14:12

Haha,
natürlich gibt es noch viel Frust in München... aber ich bin voller Hoffnung. Es entstehen gerade einige Ladesäulen an Lichtmasten - super Idee. Leider musste ich gestern drei davon anfahren, um bei ALLEN festzustellen, dass das entsprechende Haltverbot eben noch fehlt und die raren Parkplätze alle von "normalen" Autos besetzt waren. Wer will s den Stadtbewohnern verdenken!
Schließlich zwängte ich mich völlig verbotswidrig bei der dritten der Zugeparkten auf den Gehweg, um nach Auspacken des Kabels usw. festzustellen, dass die Säule nicht so will wie ich.
Also, Handy raus, drei Ladeapps konsultiert und... zack.. na ja, an der Münchner Freiheit stehen noch 22kW - super - hin. TNM-Karte ran, angeschlossen, geladen. Alles bestens .. na ja, bis ich zurück kam...
P+R München wollte glatt 30 Euro Vertragsstrafe von mir. Der Ladehalt ist Carsharing-Fahrzeugen vorbehalten - ich hab s einfach in meiner aufgeflammten Euphorie nicht gecheckt - sorry.
Nach einem klärenden und sehr netten Gespräch - mit Schilderung meiner Lade-Odyssee vom Vortag - verzichtete man auf die 30€-Rechnung.

Nun, aber laut Störungsstelle bei den Stadtwerken (übrigens auch sehr nett) sind die Haltverbote für die Laternenlader beim KVR in Arbeit.
Da läuft halt viel in verschiedenen Kanälen - möglicherweise in München das Hauptproblem.

Übrigens arbeite ich zur Zeit im Münchner Vorzeigeviertel LEHEL, in dem sich auch das Wirtschaftsministerium befindet, das seinerseits ja gerne den Ausbau der Ladeinfrastruktur predigt...
Im gesamten LEHEL gibt es keine einzige öffentliche Ladesäule! Der i3 des Ministeriums wird nachts in der Waschhalle geladen;-)
Ein netter Brief an die Frau Ministerin diesbezüglich wurde vom dortigen Stab mit Hinweis auf die Zuständigkeit der Stadt München beantwortet.

Nun, es gibt noch viel zu tun und ... zu ertragen. Aber es bessert sich vieles.

Ich kann z. B. bei den meisten Ladestationen entweder umsonst oder mit der Karte von TheNewMotion laden!

Und Tankstellen wie die OMV am Irschenberg verdienen den größten Respekt (Tesla, Smatrics, zusätzlich Wallbox 22kW und zwei CEEs mit je 32A Drehstrom bei fairem Preis pro kWh (ca. 35-40 Cent).

Ok, ich sehe, ich brauche einen eigenen Blog;-)))
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Re: Ladefrust in München

Beitragvon motoqtreiber » So 1. Mai 2016, 07:41

TeeKay hat geschrieben:
Plugins zu laden, ist der ureigene Zweck von Plugins.



Ganz genau!
Wenn ich elektrisch fahren will, bin ich auf die Ladesäule noch mehr angewiesen mit dem Plug-in, weil die e-Reichweite viel kleiner ist.
Mich nervt das "die brauchen ja nicht laden". Die reinen eCars brauchen auch nicht laden, sondern können mit dem Bus fahren ... :evil:
Ciao,
motoqtreiber

(Dieses Jahr wird es ein VW e-up, Golf GTE, i3Rex oder ...) -> Es wurde ein etron!
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Re: Ladefrust in München

Beitragvon Berndte » So 1. Mai 2016, 08:42

Hey, immer locker bleiben.
Das Plugin an die Ladesäule müssen/dürfen ist denke ich unstrittig und wie schon geschrieben auch Sinn der Sache.
Achte aber bitte drauf, dass du zB. den Anschluss nimmst, der deiner Ladeleistung am ehesten entspricht.
Also bei der Wahl ob Typ2 mit 11kW oder Typ2 mit 22kW, dann die kleinere Dose.
Ich beobachte das hier im Weserpark immer wieder... es gibt mehrere Leistungen und auch sehr viele Schukos, aber ein Prius steckt sich mit seinem Typ2 zu Schuko Adapter immer an die 22kW an... das nervt, weil 1m daneben auch Schukos sind.
Da stecke ich nicht so drin, aber hast du mit Schuko die gleiche Ladeleistung wie mit Typ2?

In Hamburg parkt auch regelmäßig ein Plugin und dreht frech alle zwei Stunden die Parkscheibe weiter und lädt jeden Tag gerade einmal 2kWh... soll er auch, aber nach den 2h bitte einen anderen Parkplatz suchen.

Ich denke, wenn wir ein wenig Rücksicht nehmen, dann klappt das auch.

Gruss Bernd
Sep 2014: Renault Zoe
Nov 2014: Eigene 43kW Ladesäule
Okt 2015: 2x 43kW und 1x 14kW am Arbeitsplatz
Dez 2015: Kangoo Maxi und Verkauf des letzten Verbrenners -> jetzt 100% elektrisch!
Mär 2016: Reservierung Tesla Modell = mit Nummer 11 in Hamburg
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Re: Ladefrust in München

Beitragvon p.hase » So 1. Mai 2016, 10:10

ich werde nur noch von plugins überrascht, egal wo ich hinkomme. und ich bemerke NULL rücksicht! NULL. :back to topic:
VERKAUFE Ständig WALLBOX original RENAULT 10/14A mit 6m TYP2 Kabel (Notladekabel) lagernd.
VERKAUFE Immer wieder günstige E-Autos von Nissan, Mitsubishi, Renault im Vorlauf.
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Re: Ladefrust in München

Beitragvon Smartpanel » So 1. Mai 2016, 11:15

Zumindest gibt es jetzt wenigstens eine neue Schnellladestation in München (aus Aktuelles aus dem Elektroauto Blog):

http://www.goingelectric.de/2016/04/29/ ... l-geladen/
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Re: Ladefrust in München

Beitragvon Entdecker » Di 2. Aug 2016, 06:53

Es wird tatsächlich keine Rücksicht genommen. Anschließen und dann gehen... Freitag Abend bis Montag Früh.
Das der Wagen ein BMW mit Tarnfolie war und an dem öffentlichen Ladeplatz das ganze Wochenende (mit kostenloser Auflademöglichkeit) stand interessiert ihn nicht. Auch nicht die Polizei Der Stecker ist verriegelt und tschüss... :roll:
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