Kostenauflistung der DC-Ladesäulenkomponenten

Re: Kostenauflistung der DC-Ladesäulenkomponenten

Beitragvon Kelomat » Mo 11. Nov 2013, 19:38

Genau so ist es.

Genau genommen ist es ein Schaltnetzteil, bei dem man alles einstellen kann, und das bis zu 12kW Liefert.

Was braucht man mehr um ein Ladegerät daraus zu machen? Nichts. Du könntest das teil an den Akku hängen und schon geht Strom rein. Bei Lithiumakkus muss nur noch das BMS die Ladung steuern können. Dazu fehlt nur mehr die Chademo-Kommunikation und du kannst den Leaf mit 12kW Laden. Nimmst du 2 von diesen Dingern sind es schon 24kW usw....
Hauptauto: Nissan Leaf 2012er mit isolierter Heizung
Zweitauto (Von meiner Frau): Citroen Saxo Elektro mit Lithiumakkus
Sonst keine fossile Dreckschleuder zur Fortbewegung ;)

Strom kommt von der PV-Anlage ca. 15kW mit Speicher im Keller
Benutzeravatar
Kelomat
 
Beiträge: 1388
Registriert: So 12. Mai 2013, 16:28
Wohnort: Kärnten - Rosental

Anzeige

Re: Kostenauflistung der DC-Ladesäulenkomponenten

Beitragvon Nichtraucher » Mo 11. Nov 2013, 20:10

Kelomat hat geschrieben:
Genau so ist es.

Genau genommen ist es ein Schaltnetzteil, bei dem man alles einstellen kann, und das bis zu 12kW Liefert.

Was braucht man mehr um ein Ladegerät daraus zu machen? Nichts. Du könntest das teil an den Akku hängen und schon geht Strom rein. Bei Lithiumakkus muss nur noch das BMS die Ladung steuern können. Dazu fehlt nur mehr die Chademo-Kommunikation und du kannst den Leaf mit 12kW Laden. Nimmst du 2 von diesen Dingern sind es schon 24kW usw....


Ok, bleiben wir erst einmal bei einem für den Anfang.
Das kann ich dann also an Drehstrom 3x 16A anschließen? An CEE bzw. mit einem kleinen Microcontroller auch an Typ-2 und auf der anderen Seite muss ich mir noch Chademo dranbasteln inkl. Kommunikation, Kabel und Stecker.
Kann das BMS im Leaf die Ladung steuern bei 12 kW?
Was würde so was kosten?
Sorry, das kann ich mir jetzt auch selbst zusammensuchen, aber wenn schon mal einer gerechnet hat...

Da wäre ich echt dran interessiert.
Falls es das alles noch nicht fertig gibt, könnte ich hinsichtlich der Niederstrom Komponenten auch ein wenig beisteuern.
Sobald das alles noch etwas konkreter wird, könnten wir ja versuchen eine Sammelbestellung zu organiseren.
Ich würde aber erst mal warten, bis es ein paar konkrete Erfolgsmeldungen gibt.
Botschafter Leaf Pearl Weiß mit Winter und Solar
Nichtraucher
 
Beiträge: 762
Registriert: Do 15. Aug 2013, 05:27
Wohnort: Heppenheim (Bergstrasse)

Re: Kostenauflistung der DC-Ladesäulenkomponenten

Beitragvon Kelomat » Mo 11. Nov 2013, 21:09

Ja jetzt müssen wir noch abwarten denn die CAN Kommunikation wird erst dazugebastelt....

Was das Kosten wird? Keine Ahnung..... ohne der CAN geschichte kostet jetzt das Fertig aufgebaute Ladegerät 2300$ und der Bausatz 1300$ Also so um die 1000€...

Was noch dazu kommt...

Das Ding ist für eine Phase ausgelegt, kann aber auch Gleichstrom am Eingang.
Wenn wir es mit 3 Phasen füttern wollen, müssen wir diese zuerst Gleichrichten und dann auf den Eingang legen. Oder man nimmt gleich 3 Ladegeräte und hat dann 36kW Ladeleistung :mrgreen:
Hauptauto: Nissan Leaf 2012er mit isolierter Heizung
Zweitauto (Von meiner Frau): Citroen Saxo Elektro mit Lithiumakkus
Sonst keine fossile Dreckschleuder zur Fortbewegung ;)

Strom kommt von der PV-Anlage ca. 15kW mit Speicher im Keller
Benutzeravatar
Kelomat
 
Beiträge: 1388
Registriert: So 12. Mai 2013, 16:28
Wohnort: Kärnten - Rosental

Re: Kostenauflistung der DC-Ladesäulenkomponenten

Beitragvon Nichtraucher » Mo 11. Nov 2013, 21:18

Kelomat hat geschrieben:
Ja jetzt müssen wir noch abwarten denn die CAN Kommunikation wird erst dazugebastelt....

Was das Kosten wird? Keine Ahnung..... ohne der CAN geschichte kostet jetzt das Fertig aufgebaute Ladegerät 2300$ und der Bausatz 1300$ Also so um die 1000€...

Was noch dazu kommt...

Das Ding ist für eine Phase ausgelegt, kann aber auch Gleichstrom am Eingang.
Wenn wir es mit 3 Phasen füttern wollen, müssen wir diese zuerst Gleichrichten und dann auf den Eingang legen. Oder man nimmt gleich 3 Ladegeräte und hat dann 36kW Ladeleistung :mrgreen:


12 kW über eine Phase? Na dann wird das wohl eher nix.
Gleichstrom am Eingang? Ist sicher auch kein billiges Vergnügen und treibt bei diesen Stromstärken den Aufwand stark in die Höhe.
Botschafter Leaf Pearl Weiß mit Winter und Solar
Nichtraucher
 
Beiträge: 762
Registriert: Do 15. Aug 2013, 05:27
Wohnort: Heppenheim (Bergstrasse)

Re: Kostenauflistung der DC-Ladesäulenkomponenten

Beitragvon bm3 » Mo 11. Nov 2013, 21:24

Nur nicht aufregen 8-)
Mit Drehstrom geht das ganz wunderbar, es müssen nur noch zwei zusätzliche Gleichrichter spendiert werden, am besten mit dieser PFC.
Das Ding wird wohl dann das kostengünstigste Teil um mobil oder zuhause Chademo schnellladen zu können. :D

Viele Grüße:

Klaus
Benutzeravatar
bm3
 
Beiträge: 4503
Registriert: Di 10. Apr 2012, 22:06

Re: Kostenauflistung der DC-Ladesäulenkomponenten

Beitragvon Jogi » Mo 11. Nov 2013, 21:27

Kelomat hat geschrieben:

Das Ding ist für eine Phase ausgelegt,

Eben. Das ist das Problem.

Wenn wir es mit 3 Phasen füttern wollen, müssen wir diese zuerst Gleichrichten und dann auf den Eingang legen.

Dann sind wir aber immer noch bei "nur" 12kW Ladeleistung max..
Man braucht einen Brückengleichrichter. Kostet?
Auf eine zusätzliche Glättung des Eingangsstromes kann man wahrscheinlich verzichten(?).

Oder man nimmt gleich 3 Ladegeräte und hat dann 36kW Ladeleistung :mrgreen:

Kann man dann halt bisher nur an wenigen Ladesäulen und auch nur an 63A CEE-Dosen ausreizen.
Und dann wird das Ganze weder kompakt, noch leicht, noch billig...
Wenn früher alles besser war,
hätte man's ja auch so lassen können.
Jogi
 
Beiträge: 2775
Registriert: Di 3. Apr 2012, 18:22

Re: Kostenauflistung der DC-Ladesäulenkomponenten

Beitragvon Nichtraucher » Mo 11. Nov 2013, 23:08

11kW Ladung würde mir mit dem Leaf prima ausreichen. Wenn das einigermaßen preiswert und kompakt ist, bin ich schon glücklich. Mehr brauche ich gar nicht. "Fernfahrten" mit dem Leaf werde ich niemals machen. Aber ich brauche schon mal 200 km inkl. knapp 1000 Höhenmetern und mit Heizung (!) mit ca. einer Stunde Nachladen. Gegenwärtig muss ich gut 3 Stunden nachladen, was nicht praktikabel ist.
Botschafter Leaf Pearl Weiß mit Winter und Solar
Nichtraucher
 
Beiträge: 762
Registriert: Do 15. Aug 2013, 05:27
Wohnort: Heppenheim (Bergstrasse)

Re: Kostenauflistung der DC-Ladesäulenkomponenten

Beitragvon eDEVIL » Di 12. Nov 2013, 10:33

11KW würden mir auch genügen, wenn das dann Gewicht, Größe und Kosten im Rahmen hält.
303,8km Q210 ZOE ohne Nachladen oder schieben 8-)
Verwendung korrekter physikalischer Einheiten
"Online" heißt es nicht, das ich auch hier im Forum bin, sondern nur das einer meiner PCs oder mobilgeräte online ist.
Benutzeravatar
eDEVIL
 
Beiträge: 10164
Registriert: Di 2. Jul 2013, 08:10

Re: Kostenauflistung der DC-Ladesäulenkomponenten

Beitragvon Guy » Di 12. Nov 2013, 10:51

Ich meine, ich hätte gelesen, dass das Ladegerät auch mit einem dreiphasigen Gleichrichter betrieben werden kann. Die CAN-Kommunikation ist nicht so teuer, Arduino + CAN-Shield macht etwa 50 Euro.

Der Open-Source-Charger wird allerdings ziemlich sicher eine Bastellösung bleiben. Wer will und kann (!) wird sich damit einen attraktiven 15 kW CHAdeMO-Lader bauen können, wer jedoch von Elektrik keine Ahnung hat, wird sich wohl eher daran die Finger verbrennen.
Guy
Administrator
 
Beiträge: 3472
Registriert: Fr 26. Aug 2011, 14:52

Re: Kostenauflistung der DC-Ladesäulenkomponenten

Beitragvon Kelomat » Di 12. Nov 2013, 19:27

Jogi hat geschrieben:
Dann sind wir aber immer noch bei "nur" 12kW Ladeleistung max..
Man braucht einen Brückengleichrichter. Kostet?
Auf eine zusätzliche Glättung des Eingangsstromes kann man wahrscheinlich verzichten(?).


Brückengleichrichter 63A Dreiphasig 26,90€ Da kommt noch ein Kühlkörper dazu....

Jogi hat geschrieben:
Kann man dann halt bisher nur an wenigen Ladesäulen und auch nur an 63A CEE-Dosen ausreizen.
Und dann wird das Ganze weder kompakt, noch leicht, noch billig...


Nunja das Ding kann 12kW aber du kannst die Eingangsleistung auch Limitieren...
Und ob es für dich billig genug ist musst du selbst entscheiden.
Ich für meinen teil wäre mit 12-24kW zufrieden.
Hauptauto: Nissan Leaf 2012er mit isolierter Heizung
Zweitauto (Von meiner Frau): Citroen Saxo Elektro mit Lithiumakkus
Sonst keine fossile Dreckschleuder zur Fortbewegung ;)

Strom kommt von der PV-Anlage ca. 15kW mit Speicher im Keller
Benutzeravatar
Kelomat
 
Beiträge: 1388
Registriert: So 12. Mai 2013, 16:28
Wohnort: Kärnten - Rosental

Anzeige

VorherigeNächste

Zurück zu Öffentliche Lade-Infrastruktur

  • Ähnliche Artikel im Blog

Wer ist online?

Mitglieder in diesem Forum: 0 Mitglieder und 2 Gäste

cron