Geschäftsmodell Schnelllader

Re: SLAM Säulen Lohfelden und Kirchheim werden kostenpflicht

Beitragvon April2015 » Mi 20. Apr 2016, 18:11

Autohöfe sind auch eine sehr gute Alternative. Aber Einkaufsmärkte halte ich für ungeeignet. Wer möchte in der Nacht dort laden ?
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Beitragvon Jogi » Mi 20. Apr 2016, 18:49

Tho hat geschrieben:
Nachdem jetzt schon nahezu alle Raststätten in der Hand von T&R sind, sind es die Ladestationen zukünft auch.

Aber nicht doch...
Noch ist in der Ladesäulenverordnung kein Monopol für die AB-Raststätten verankert;
Wie gesagt, es gibt auch Autohöfe...
Wenn früher alles besser war,
hätte man's ja auch so lassen können.
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Re: SLAM Säulen Lohfelden und Kirchheim werden kostenpflicht

Beitragvon Alex1 » Mi 20. Apr 2016, 20:49

April2015 hat geschrieben:
Autohöfe sind auch eine sehr gute Alternative. Aber Einkaufsmärkte halte ich für ungeeignet. Wer möchte in der Nacht dort laden ?
Sobald da nachts genügend Leute kommen, wachsen schwupps die Groschengräber aus dem Boden :lol:
Herzliche Grüße
Alex
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Re: Geschäftsmodell Schnelllader

Beitragvon AndiH » Mi 20. Apr 2016, 22:01

Für Schnelllader sind eigentlich nur wichtig das sie an Verkehrsknoten bzw. Durchgangssrecken liegen und immer zugänglich sind. Ob das dann ein Rasthof sein muss oder auf einem Parkplatz vom Einkaufsmarkt an der Bundesstraße ist egal. Was kaum Sinn macht ist die Dinger in der Innenstadt zu vergraben damit man erstmal 10km von der Durchgangsstraße runter muss um den Standort zu finden.
Bin gespannt wann endlich die EnBW Lader kommen, dann kann ich mal die Charge&Fuel testen, das gibt selbst für meinen Kleinwagen nur etwa 30ct/kwh und 10-15 Minuten Ladezeit. Das wäre für mich in Ordnung für Zwischenladung unterwegs.

Gruß

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Re: Geschäftsmodell Schnelllader

Beitragvon Fluencemobil » Do 21. Apr 2016, 07:28

Wenn man schon für die Schnelllader an der Autobahn 50% mehr ( halte ich für die schmerzgrenze) zahlen muss. Dann sollte man in der Raststädte 10% vom Gesamtbetrag wieder einlösen können. Da ja fast keiner etwas verschenkt, die toilettengutscheine werden ja sicher auch eingelöst, machen sie dadurch noch mal extra Umsatz.
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Re: Geschäftsmodell Schnelllader

Beitragvon AndiH » Do 21. Apr 2016, 09:07

Fluencemobil hat geschrieben:
Wenn man schon für die Schnelllader an der Autobahn 50% mehr ( halte ich für die schmerzgrenze) zahlen muss. Dann sollte man in der Raststädte 10% vom Gesamtbetrag wieder einlösen können. Da ja fast keiner etwas verschenkt, die toilettengutscheine werden ja sicher auch eingelöst, machen sie dadurch noch mal extra Umsatz.


:-) Hab mich erst vor kurzem mit einem Arbeitskollegen unterhalten, der hat sich aufgeregt weil seine Frau immer die 50ct Toilettengutscheine an der Raststätte nutzt um für zig Euro fünfzig eine Cola zu kaufen nur damit der Gutschein aufgebraucht ist...

Also dann lieber ehrlich teuer als scheinbar günstig und noch teurer

Gruß

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Re: Geschäftsmodell Schnelllader

Beitragvon Tho » Do 21. Apr 2016, 09:19

Also ich hab im Außendienst die Bons immer gesammelt und bin davon ab und zu Mittagessen gegangen. :lol:
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Re: Geschäftsmodell Schnelllader

Beitragvon rolandk » Do 21. Apr 2016, 10:21

Tho hat geschrieben:
Also ich hab im Außendienst die Bons immer gesammelt und bin davon ab und zu Mittagessen gegangen. :lol:


https://www.youtube.com/watch?v=tAc4Zg_tKIg

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Re: Geschäftsmodell Schnelllader

Beitragvon Super-E » Do 21. Apr 2016, 10:54

Ich glaube es ist ein Trugschluss zu glauben, dass ein Geschäftsmodell mit A/C Ladern besser aussieht. Wenn man die Systemkosten (Planung, Stromanschluss, Leistungsbereitstellungskosten, Wartung, Abrechnung, Reparatur, Flächenkosten etc.) zusammenrechnet, wird sich der Unterschied vermutlich als nicht als sonderlich groß darstellen. DC hat aber das Potential (v.A. bei 150kW) in der gleichen Zeit mehr abrechenbaren Strom pro Lader zu verkaufen.

Das Dilemma zwischen einsparen des onboard Laders und Mehrkosten bei dem Ladesäulen könnte man zudem auch Lösen, indem die Fahrzeugbauer pro verbauten CCS Anschluss sagen wir mal 250€ in einen Fonds einzahlen welcher CCS Ladesäulen subventioniert. Dann spart man immer noch Gewicht und Geld im Auto, aber kann pro 100 Fahrzeugen eine Ladesäule mit 25k€ subventionieren. Das wären bei derzeit 10k BEV pro Jahr 100 Säulen. Bei 100k dann schon 1000 und das Jahr für Jahr. Mehr baut TESLA auch nicht...

(ja, ich weiß, dass derzeit nicht alle der 10k BEVs CCS haben - es geht um Größenordnungen)
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Re: Geschäftsmodell Schnelllader

Beitragvon Tho » Do 21. Apr 2016, 11:06

Man kann AC Ladestationen definitiv günstiger errichten als DC, einfach weil die Hardware schon mal wesentlich günstiger ist. (z.B. 1x TNM lolo3 22kW = 950EUR)
Dann gilt natürlich auch Augen auf bei der Standortwahl, wenn ich für die Stromzuführung den halben Marktplatz aufreißen muss, dann ist evtl. der Standort ungeeignet. Hohe Kosten für einen neuen Stromanschluss kann man evtl. vermeiden, wenn man sich einen Partner vor Ort sucht.
Ein preiswert errichteter 22kW Ladepunkt kostet 2000EUR, der schreibt bei 4 Ladungen in der Woche schon schwarze Zahlen ... ;)
Für einen DC Ladepunkt konnten wir rechnen wie wir wollten, das ist wirtschaftlich nicht darstellbar.
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