EV-Förderstart in D: zu wenig Ladesäulen

EV-Förderstart in D: zu wenig Ladesäulen

Beitragvon novalek » Di 1. Mär 2016, 08:30

Recht sicher ist die generelle EV-Förderung in diesem Jahr. Bei aktuellem Bestand der E-Fahrzeuge reicht der Ladesäulenausbau.

Springt der EV-Verkauf deutlich an, wird es bei dem stagnierenden Ausbau sehr eng, insbesondere dann, wenn sich 80% EV-Besitzer auf die vorhandenen wenigen öffentlichen Stationen stürzen.

In meiner Region mit ca. 450.000 Einwohnern sind es geschätzte 40 einzelne AC-Steckdosen bzw. AC-Kabel und noch viel weniger DC-Anschlüsse.

Anmerkung: bevor man in eine Wohnung einzieht, waren Maurer und Elektriker schon da... und die sind noch nichtmal avisiert.
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Re: EV-Förderstart in D: zu wenig Ladesäulen

Beitragvon p.hase » Di 1. Mär 2016, 10:17

nö. die deutschen schno.... zuviel und laden zu wenig zuhause. bei mir würde es keine förderung geben ohne stellplatznachweis + stromanschluss! egal wo ich hinkomme stehen teslas/zoes stundenlang an typ2 (jawoll, drehstrom) und saugen sich voll, weil die EU ihren "ladestandard" für tesla und renault gemacht hat. zuhause wäre das aufladen viel zu teuer und der supercharger wird halt auch nur 4x pro jahr genutzt. ich bin auch einer von den schno..... ich habe mir extra wegen typ2 ein ausländisches auto angeschafft. mal sehen OB die förderung kommt. der ev-markt ist auf alle fälle erstmal klinisch tot.
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Re: EV-Förderstart in D: zu wenig Ladesäulen

Beitragvon novalek » Di 1. Mär 2016, 13:36

Gegen das Schnorren gibt es ja auch eine Inkasso-Lösung und die müßte sofort gestartet werden, um den Dauer-Lade-Park-Muffeln den Spaß zu verderben.
Anderer Blickwinkel, man möchte mal 100-200 km fahren und sieht auf die wenigen 11-22kW Ladesäulen. Wenn die dann noch belegt sind, kann man suchen gehn.
Was soll der Nachweis einer Heimladestation ? - der Schuß geht nach hinten los.
Es fehlt in D eine Verpflichtung der Firmen an der Arbeitsstelle.
Es fehlt an Massen-SchnarchLadern (3-6 kW) in überdachten Parkplätzen , wie in Norwegen, bei denen die Arbeitstätigen tägsüber laden.
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Re: EV-Förderstart in D: zu wenig Ladesäulen

Beitragvon Hanseat » Di 1. Mär 2016, 14:09

Gerne auch diese Schnarchlader an P+R-Parkplätzen, statt der dort manchmal vorhandenen Typ2 22kW. Die ist beim Supermarkt in der Nähe besser aufgehoben.
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Re: EV-Förderstart in D: zu wenig Ladesäulen

Beitragvon Priusfahrer » Di 1. Mär 2016, 18:27

Ja in EKZ, wo man gerne mehrere Stunden verbringt, reichen in der Regel 3,7-11 KW. Dafür aber nicht nur ein oder zwei Anschlüsse sondern gleich mal 10-20 Stück, damit auch die Verbrennerfahrer sehen, hier könnte man laden. Ein Anschluss in der hintersten Ecke wird heute meist nicht wahrgenommen.

ALDI & Co sollten sich nicht auf den paar Ladesäulen ausruhen. Es sollten in den nächsten Monaten alle Supermärkte mit 2-4 Ladeanschlüssen nachgerüstet werden. Gerne auch auf 1h begrenzt und/oder von einem Einkauf abhängig. Damit kann man ja auch werben.

Und dann sind da noch die Autohäuser. Insbesondere die, die auch E-Fahrzeuge anbieten haben immer noch nicht alle Ledemöglichkeiten.

P+R Plätze wurden bereits angesprochen. Firmenparkplätze auch. Aber auch Hotels, Tiefgaragen, und Veranstaltungsorte sollten langsam mal flächendeckend ausgestattet werden.

Überall dort hält man sich meist mehrere Stunden auf. Da lohnen sich selbst die 3,7KW, wenn man keinen P90D hat ;)
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Re: EV-Förderstart in D: zu wenig Ladesäulen

Beitragvon Lindum Thalia » Di 1. Mär 2016, 20:42

Genau Schuko mit 230 V an allen Parkplätzen u jeder zahlt auch P Gebühren . Schnelllader CCS u Chademo an vorhandene Tankstellen und aus dem Ladefrust wird Ladelust. Wenig muss es nicht sein aber gut.
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Re: EV-Förderstart in D: zu wenig Ladesäulen

Beitragvon novalek » Di 1. Mär 2016, 22:56

Lindum Thalia hat geschrieben:
Genau ...
... und damit kommen auch die E-Werke mit vorhandener städtischer Kabelinfrastruktur klar ...
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Re: EV-Förderstart in D: zu wenig Ladesäulen

Beitragvon p.hase » Di 1. Mär 2016, 23:02

ich nenne die massenladeplätze "futtertrog". +++ dafür +++
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Re: EV-Förderstart in D: zu wenig Ladesäulen

Beitragvon Priusfahrer » Mi 2. Mär 2016, 07:58

novalek hat geschrieben:
... und damit kommen auch die E-Werke mit vorhandener städtischer Kabelinfrastruktur klar ...


Kann sein, dass in einigen Jahren hier und da ein zusätzlicher Netztrafo nötig wird oder beim Regeltausch der eine oder andere gegen eine Nummer größer ausgetauscht werden muss.

Aber durch die weiter voranschreitende Dezentralisierung der Erzeugung (PV, BHKW, Akkuspeicher) und der sinkende Bedarf durch sparsamere DV- und Beleuchtungstechnik, sollte das kein Problem sein.

Da die massenhafte Verbreitung von EV Jahrzehnte dauern wird, ist genug Zeit, dass auch die Infrastruktur angepaßt wird.
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Re: EV-Förderstart in D: zu wenig Ladesäulen

Beitragvon gthoele » Mi 2. Mär 2016, 10:03

Hallo,

ich sage das seit ein paar Monaten hier in der Gegend auch schon immer mal wieder: "Wie, *eine* Ladestation. Das ist doch Quatsch. 6 sollten es schon sein, die brauchen wir bald!"
Dafür ernte ich in der Regel ungläubiges Staunen meines Gegenübers. Das kommt einfach noch nicht an.
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