Drewag Ladesäulenbetreiber wälzt Kosten auf Kunden ab!

Drewag Ladesäulenbetreiber wälzt Kosten auf Kunden ab!

Beitragvon Plan B » Mi 30. Mär 2016, 09:00

Hallo Leute,

was haltet Ihr von diesem Vorgehen der Drewag in Dresden?

Zuerst einmal, Dresden ist ja mit Ladesäulen schlecht bestückt.
Positiv hervorheben kann man eigentlich nur den Elbepark, der für seine Kunden die Stromkosten übernimmt. Leider sind die Stellplätze (2 Stück) dort fast immer zugeparkt.
Am Pirnaischen Platz ist trotz Parkgebühr (moderat) das Laden kostenlos (Ladekarte im Infostand der DVB).

Die Drewag setzt nur auf das Stromticket. Ich habe leider immer mal wieder Probleme damit. Eine saubere Lösung wäre der Zugang und die Abrechnung über EC- / Visa-Karte oder eine Anbindung, z. B. an TNM.

Meine Probleme habe ich der Drewag nun schon mehrfach geschildert.
Auch die Frage gestellt, wie es Menschen händeln sollen, die über kein Smartphone verfügen und trotzdem ein E-Auto fahren oder fahren wollen.

Die letzte Antwort war, man bietet mir eine Umrüstung der (öffentlichen / geförderten) Ladesäule an und beteiligt mich an den Kosten für die Umrüstung. :twisted:

Zitat aus der Mail …
Die Kosten für eine Umrüstung würden sich auf 4000 – 6000 Euro netto belaufen, woran wir sie mit 30-40% beteiligen würden. Gern können wir Ihnen hierzu ein verbindliches Angebot zusenden… :?: :shock:

In meinen Augen einfach eine Unverschämtheit!

Da ich selber gerade die Kosten einer Terra 53 von ABB ermittle, die über ein Terminal für die Bezahlung mittels EC- / Visa-Karte verfügt, weiß ich um die realen Kosten!

Wie würdet Ihr Vorgehen? Zeitungsartikel oder gleich mal an den Verkehrsminister in Sachsen schreiben?
Was sind Eure Meinungen dazu?

Gruß Oliver
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Re: Drewag Ladesäulenbetreiber wälzt Kosten auf Kunden ab!

Beitragvon Tho » Mi 30. Mär 2016, 09:06

Das kann ich so eigentlich nicht bestätigen. Auf der Gompitzer Höhe bekomme ich 30min 22kW AC für 1,50€.
Auch funktioniert das Stromticket bei mir, wenn man sich sklavisch an die angezeigten Schritte hält.
Ein letztens, aus eigener Dummheit abgebrochener Ladevorgang (falsche Seite zuerst angesteckt), wurde mir problemlos erstattet.

Was genau soll mit der Umrüstung erreicht werden?
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Re: Drewag Ladesäulenbetreiber wälzt Kosten auf Kunden ab!

Beitragvon PowerTower » Mi 30. Mär 2016, 09:14

Du brauchst nicht zwingend ein Smartphone. Ein internetfähiges Mobiltelefon mit einfachem Browser ist ausreichend. Die Anbindung über Roaming ist die elegantere Lösung, das wissen sie mittlerweile selbst. So schlecht finde ich Dresden nicht mit Ladesäulen bestückt, klar könnte es besser sein, aber es gibt noch Städte da sieht es schlimmer aus. Am Elbepark und Pirnaischen Platz nutze ich ebenfalls das StromTicket. Zumindest muss man sich nicht erst vorher eine Karte organisieren wie z.B. in Chemnitz.

Eine Ladesäule die den Strom kostenlos abgibt ist für mich noch lange kein positives Beispiel. Gerade die von dir genannte Ladesäule am Elbepark ist eine echte Krücke, denn sobald ein Fahrzeug an Typ2 lädt werden dort alle anderen Anschlüsse gesperrt. Selbstverständlich dürfen die Stadtwerke für ihre erbrachte Dienstleistung Geld verlangen und das finde ich völlig in Ordnung. Auch die vorhandenen Tarife sind absolut angemessen.

Was genau bezweckst du mit der Presse? Ich kann den Gedankengang der DREWAG durchaus nachvollziehen. Die Ladesäulen funktionieren mit dem derzeitigen System gut (was für Probleme hast du denn?) und du wünschst nun eine Umrüstung. Daran hat der Betreiber kein großes Interesse, weil eben sehr aufwändig, teuer und für den Betrieb nicht zwingend notwendig. Dass du als Derjenige, der den Wunsch geäußert hat, an den Kosten beteiligt werden sollst, finde ich zwar unüblich aber angemessen. Die Antwort hätte auch schlicht "nein, nicht möglich" lauten können.

Billiger wäre es für dich allerdings, wenn du dir ein internetfähiges Mobiltelefon zulegen würdest.

Im Übrigen betrifft das alle Ladesäulen, die man nur per intercharge direct freischalten kann, z.B. die von RWE. Diese können ebenfalls nur mit internetfähigem Mobiltelefon bzw. Smartphone benutzt werden. Das ist also keine spezielle Eigenschaft der StromTicket Säulen. Würdest du RWE nun bitten, die vielen tausend Säulen mit Kartenleser auszustatten, würden sie das wohl auch nicht kostenneutral für dich umsetzen.

Meine Empfehlung: komm vorbei beim Tag der Elektromobilität bei der DREWAG, dann könnt ihr in Ruhe über das Thema reden. Und dann wirst du auch direkt aus erster Hand zu hören bekommen, dass Freischaltung über EC- bzw. Kreditkarte seitens des Betreibers nicht gewünscht ist und die entsprechenden Gründe dafür erfahren.
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Re: Drewag Ladesäulenbetreiber wälzt Kosten auf Kunden ab!

Beitragvon Plan B » Mi 30. Mär 2016, 12:27

PowerTower,

ich will dir ja nicht zu nahe treten aber geh mal mit offenen Augen durch die Welt.

Wieso muss es in Deutschland immer so kompliziert sein? Andere Länder machen es doch vor das es besser geht!

In Frankreich bekommst Du Ladekarten die du per Paypal aufladen kannst.
Für England und Irland habe ich Ladekarten die waren in nicht mal 5 Werktagen bei mir, kostenlos und zum kostenlosen laden.
Selbst für Deutschland gab es von verschiedenen Stadtwerken Ladekarten mit Guthaben zum aufladen.

Wieso geht dies nicht in Dresden? Dresden hat soweit ich weiß als einzige Stadt dieses Stromticket.

So und jetzt was zum Handy... Ich hab ein Smartphone, doch muss man um ein Elektroauto zu fahren unbedingt noch ein Smartphone dazu kaufen?
Ich denke da vor allem an die ältere Generation.
An der normalen Tanke zahlst Du doch auch mit EC oder Visa in anderen Ländern nur am Automaten mit Karte. Zusätzlich macht es ja in Deutschland der DG-Verlag vor das es kein Problem ist mit EC oder Visa zu zahlen.

Ladekarten die die entsprechenden Säulen der Drewag freischalten gibt es ja.
Wieso ist es sooooo unmöglich für Drewag Kunden nicht eine Ladekarte gegen eine Gebühr zu bekommen. Gestaffelt nach kWh. Dies ist doch sicherlich technisch möglich.
Aber von der Drewag bekommt man keine Antwort...

Da du es ja so gut kannst mit der Drewag (oder ich vermute dort arbeitest) , frag doch mal Herrn Hänchen an (mit dem ich persönlich, selber im Strömenden Regen die Ladesäule nur mit Mühe frei schalten konnte). Er wollte meinen Vorschlag mit der Guthabenkarte mal prüfen und... nichts ist geworden. Keine Antwort.

So und nun Schluß.

Oliver
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Re: Drewag Ladesäulenbetreiber wälzt Kosten auf Kunden ab!

Beitragvon PowerTower » Mi 30. Mär 2016, 14:22

Hallo Oliver,

ich versuche das mal etwas aufzuschlüsseln.

1.) Wenn ich deine Beiträge so lese entsteht bei mir der Eindruck, dass du vorrangig mit der allgemeinen Situation bei der Ladeinfrastruktur in Deutschland unzufrieden bist. Aber wer ist das nicht?

2.) Die Idee mit der Guthabenkarte für DREWAG Kunden wurde schon von anderen Nutzern in den Raum geworfen. Es ist aber nicht so einfach bzw. wirtschaftlich umzusetzen, wie man sich das vielleicht vorstellt. Die DREWAG Ladesäulen besitzen zwei verschiedene, zueinander nicht kompatible RFID Systeme. Abrechnung nach kWh wäre ebenfalls nicht möglich, weil dazu geeichte Zähler fehlen. Wenn überhaupt, wäre höchstens ein Zeitguthaben denkbar. Das ist ein Problem, mit dem fast alle Stadtwerke zu kämpfen haben.

3.) Ich arbeite nicht bei der DREWAG, aber ich nutze die Ladeinfrastruktur seit 2012 und man kennt sich einfach. Wir wurden in der Zeit zweimal eingeladen, an einer offenen Diskussionsrunde teilzunehmen. Das war wirklich sehr angenehm und für beide Seiten aufschlussreich. Es ist auch wichtig, dass Nutzer und Betreiber der Ladesäulen zusammen arbeiten, nicht gegeneinander. Nur so kommt man zu Lösungen.

4.) Deine Bemerkung, dass ich mit offenen Augen durch die Welt gehen soll, finde ich schon ein wenig amüsant. Aus deinen Zeilen könnte ich herauslesen, dass für dich die E-Mobilität an der Dresdner Stadtgrenze aufhört. Für mich ist E-Mobilität mehr als nur Stadtverkehr. Ich bin Jahr für Jahr 20.000 km durch die Gegend gefahren, Richtung Norden bis Berlin, Richtung Westen bis Bad Grund in Niedersachsen und zum Großen Inselsberg in Thüringen. Und das mit einem Fahrzeug bei dem wohl fast jeder schon nach 50 km ausgestiegen wäre und gesagt hätte: das tue ich mir nicht an.

Wer solche Strecken fährt, der hat auf seinem Telefon auch die App von TNM und RWE. Insofern war das HandyTicket für mich nur eine weitere App, die ich als Bewohner der passenden Region ebenso für den Kauf einer Fahrkarte im VVO nutzen kann. Und das klappt beides ganz ordentlich.

Das heißt mir ist die Situation bei der Ladeinfrastruktur durchaus bekannt, ich habe sogar einen Vortrag im Verkehrsmuseum darüber gehalten, bei dem der von dir genannte Herr Hänchen aufmerksam über 90 Minuten zugehört hat. Zudem habe ich mit einigen anderen privat engagierten Elektromobilisten im Januar 2014 eine große Veranstaltung rund um das Thema StromTicket verfolgt. Anwesend waren über hundert Vertreter der verschiedenen Stadtwerke und betroffenen Institutionen aus ganz Deutschland. Und mit Sicherheit musste sich der ein oder andere Verantwortliche auch von mir unangenehme Fragen gefallen lassen, denn mein Bestreben ist es, die Nutzersicht so gut wie möglich zu präsentieren. Das ist mein Beitrag, den ich für die E-Mobilität leisten kann. Die Früchte kommen erst langsam zum Tragen, aber wenn du dir die Übersicht der StromTicket Stromtankstellen im Verzeichnis anschaust wirst du feststellen: ja, die gibt es auch außerhalb von Sachsen. Die Initiative dazu kam aber aus dem Freistaat. Selbst Leipzig hat an einigen Stationen die Freischaltung per StromTicket, nur leider mit einer anderen App. Das ist ein großer Kritikpunkt meinerseits, denn es war von Anfang an definiert, dass sämtliche Apps des ÖPNV (Region Dresden: HandyTicket, Region Leipzig: easy.GO) kreuzkompatibel bei der Freischaltung des StromTicket sein sollen. Es hat leider nie funktioniert.

Die Unterlagen zu dieser Veranstaltung findest du hier:
http://www.saena.de/aktuelles/veranstal ... unterlagen
Ich möchte dich bitten, bei einer Tasse Kaffee oder einem anderen Getränk deiner Wahl, dir diese Unterlagen in Ruhe anzuschauen. Sie beantworten schon ganz viele deiner Fragen.

Ich weiß nicht seit wann du die Säulen nutzt, aber es gab eine ganze Zeit lang die Freischaltung nur mit Ladekarte. Bei der ENSO konnte man diese beantragen, ich habe meine heute noch. :) Die bei der DREWAG konnte man immer ausschließlich vor Ort zu den Öffnungszeiten ausleihen, sehr nervig. Bei den zwei von dir genannten Stationen geht das nach wie vor noch, vermutlich auch am Flughafen und am Gaskraftwerk. Die jetzt im Stadtgebiet zu findenden Ladesäulen wurden teilweise schon 2010/2011 aufgestellt und sind NICHT kompatibel zu aktuellen Karten! Das Wort Roaming kannte man zu der Zeit bestenfalls aus dem Bereich Mobilfunk. Leipzig ist dabei, die baugleichen nkt Säulen auf neues RFID System + Roaming umzustellen und erleidet dabei fast einen elektromobilen Kollaps.

Die ENSO wird in diesem Jahr ein paar Triple Lader errichten, man versprach sich dabei gleich um das Thema Roaming zu kümmern. An dem Punkt ist es auch weniger ein Problem, weil die Hardware dazu technisch in der Lage ist und eine online Verbindung besteht. Weder das eine noch das andere ist bei den bisherigen Säulen gewährleistet. Es wird weiterhin keine EC Kartenlösung geben, weil dies aus Betreibersicht nicht attraktiv ist. Die Erklärung dazu findest du in den oben verlinkten Unterlagen.

Es wurde also vorrangig ein überregional funktionierendes System gesucht, welches mit der bereits vorhandenen Hardware von nkt und Walther spielen konnte. Die passenden Ticketsysteme gab es schon vorher und mussten nicht erst entwickelt werden. Ein sehr gutes Beispiel wo man es einsetzen könnte wäre Hoyerswerda. Dort gibt es ebenfalls zwei nkt Säulen, die sich aber aktuell nur mit den Ladekarten zu den Öffnungszeiten der jeweiligen Ausgabestellen nutzen lassen. Das ist anno 2016 definitiv nicht mehr zeitgemäß. Diese Säulen könnten problemlos 24/7 mit StromTicket genutzt werden.

Gerade in Hinblick der von dir genannten eingeschränkten Nutzbarkeit durch Personen ohne Smartphone, leeren Akku, fehlendem Netz oder langsamen Internet bevorzuge ich persönlich auch lieber die Freischaltung per RFID. Aber keinesfalls möchte ich wieder zu der Zeit zurück, als es eigene Karten für DREWAG, ENSO und SWL gab. Allein mit diesen drei Karten war es mir noch nicht mal möglich, das eigene Bundesland zu verlassen. Alle diese Karten wurden nun ersetzt. Ich habe noch eine Karte in der Geldbörse und drei Apps auf dem Telefon - damit komme ich mittlerweile in fast jede Ecke Deutschlands.

Sie sollen einfach die Entwicklung in Leipzig weiter beobachten. Laufen die nkt Säulen mit intercharge Roaming irgendwann mal stabil, kann und wird man das System sicher gern übernehmen, wenn es dazu dient die Auslastung an den Ladesäulen zu verbessern. Das wird aber nicht heute und nicht morgen passieren.

Bei unserem letzten (unregelmäßig stattfindenden) Stammtisch war sogar der Herr Wald von der ENSO dabei, der die StromTicket Seite und die Ladesäulen pflegt. Er hätte dir ebenfalls alle deine Fragen direkt bei Schnitzel und Bier beantworten können. :) Ansonsten hast du wie gesagt die nächste Chance am 30. April. Das wird dir jedenfalls deutlich mehr bringen, als hier im Forum auf diesen möglichen Missstand aufmerksam zu machen oder mit der Geschichte an die Presse zu gehen.

Viele Grüße
Micha
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Re: Drewag Ladesäulenbetreiber wälzt Kosten auf Kunden ab!

Beitragvon Priusfahrer » Mi 30. Mär 2016, 15:50

Also ich kann den TE durchaus verstehen.

Auch ich frage mich, warum ich am Park- Fahrschein- oder Zigarettenautomat nicht mit einer RFID Karte bezahlen kann, die in jeder Stadt eine andere ist. Ich habe leider noch keinen Bonbonautomaten am Bahnhof gesehen, an dem ich mit einer Smartphoneapp meine Ware bezahlen kann. Alle wollen immer nur Bargeld oder eine Karte mit Bargeldchip oder eine Bankkarte :lol:

Zum Glück sind da die Ladesäulenaufsteller meilenweit voraus und bieten die neuste Bezahltechnik an. Wer damit nicht klar kommt hat halt Pech.

/ironie
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Re: Drewag Ladesäulenbetreiber wälzt Kosten auf Kunden ab!

Beitragvon Tho » Mi 30. Mär 2016, 15:56

Priusfahrer hat geschrieben:
Zigarettenautomat

Schon mal mit Kreditkarte am Zigarretenautomat gezahlt? Das geht aus gutem Grund nur mit Münzen.
Die Deutschen Banken nehmen so hohe Zahlungesgebühren, damit kommt bei uns keine bargeldlose Zahlung von Kleinstbeträgen in Schwung...

Wenn die Ladung dann 7 EUR kostet, weil die tolle bundeseinheitliche Zahlungsmethode 2 EUR allein schon mal verschlingt, dann bedank ich mich herzlich...
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Re: Drewag Ladesäulenbetreiber wälzt Kosten auf Kunden ab!

Beitragvon Priusfahrer » Mi 30. Mär 2016, 16:05

Tho hat geschrieben:
Schon mal mit Kreditkarte am Zigarretenautomat gezahlt?


Ja mit Bargeldchip.

Im Supermarkt gibt es auch keine Grenze nach unten bei der Kartenzahlung.

Man kann die Bezahlung ja auf einen Mindestbetrag begrenzen. Gut bei den derzeitig kleinen Akkus (außer Tesla) kommen selbst bei manchen Mondpreisen kaum 10€ zusammen, aber das wird sich in wenigen Jahren ändern.

Dann gibt es aber noch die bewährten Internetbezahldienste wie Paypal und andere. Prepaidkarten mit Guthabenkonto wäre auch denkbar.

Und zu guter Letzt für die Kleinbeträge das gute alte Groschengrab.
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Re: Drewag Ladesäulenbetreiber wälzt Kosten auf Kunden ab!

Beitragvon PowerTower » Mi 30. Mär 2016, 16:31

Wie schon geschrieben: "works as designed". Eure Ideen mögen ja nicht schlecht sein, aber sie sind eben mit Aufwand und Investitionen in die bestehende Ladeinfrastruktur verbunden.

Geldkarte hat nicht nur Vorteile. Der noch nachzurüstende Kartenleser hätte ein kontaktbehaftetes System. Bedeutet Verschleiß, Wartung und Probleme mit Vandalismus. Ansonsten schon ein interessantes System. Aber: Ladewillige aus dem Ausland bekommen damit keinen Strom. Das perfekte System gibt es eben nicht, trotzdem erleichtert eine flächendeckend einheitliche Lösung das Leben.
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Re: Drewag Ladesäulenbetreiber wälzt Kosten auf Kunden ab!

Beitragvon Priusfahrer » Mi 30. Mär 2016, 20:06

PowerTower hat geschrieben:
Das perfekte System gibt es eben nicht, trotzdem erleichtert eine flächendeckend einheitliche Lösung das Leben.


Ja da stimme ich Dir zu. Deswegen halte ich die derzeit auf den Markt drängenden Bezahldienstleister für eine Sackgasse. Und deren Systeme kosten auch Geld.

Kontaktlose Bezahlsysteme gibt es ja auch schon. VPay oder GiroGo. Viele Ladesäulen haben eh einen Touchscreen und Internetverbindung. Also wären auch die Onlinebezahlsysteme ohne große Zusatzkosten möglich. Dann auch Grenzübergreifend.
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