Verliert Nissan den Anschluss?

Re: Verliert Nissan den Anschluss?

Beitragvon p.hase » So 8. Mai 2016, 10:27

Karlsson hat geschrieben:
Nissan hat doch gerade erst nachgelegt und den ersten Berichten nach scheint das ja ein sehr ordentliches Auto zu sein. Ob jetzt 30 oder 33kWh - das ist ja nicht so richtig der große Unterschied.

In 2 Jahren wird wohl die nächste Generation vom Leaf kommen und er wird dann sicherlich wieder auf der Höhe der Zeit sein.

Für Langstrecken fehlt meiner Meinung nach halt noch eine hinreichende Chademo Dichte oder ein 22kW AC Lader.
Wir sind gestern mit dem Zoe 270km gefahren. Mit einem Leaf wären wir gar nicht erst los gefahren, mit dem Zoe fahren wir dafür nicht zurück, weil ist kaputt :cry: :lol:

der rote schraubenschlüssel macht den unterschied. :mrgreen: wieso sollte man mit einem leaf keine 270km am stück fahren können? unser i-miev wurde etwa 400km am stück überführt. was du brauchst ist ein 10er schlüssel, dann funzt dein ZÖ wieder!
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Re: Verliert Nissan den Anschluss?

Beitragvon Greenhorn » So 8. Mai 2016, 10:41

@ Karlsson
Bei 270 km ist mein Leaf noch nicht mal warmgefahren ;-)
Und von Hannover kommst Du doch mittlerweile auch mit Chademo in alle Richtungen.
Ich winke, wenn ich auf dem Weg nach Velden an Hannover vorbeikomme. Sind dann zwar erst 170 km, aber geht ja noch 1.100 km weiter.

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Re: Verliert Nissan den Anschluss?

Beitragvon Solarstromer » So 8. Mai 2016, 11:43

Greenhorn hat geschrieben:
Bei 270 km ist mein Leaf noch nicht mal warmgefahren ;-)


Am Freitag bin ich mit den Leaf 450 km gefahren. Nach dem letzten Schnellladen an einer 50 kW Säule hatte dann der Akku an der wärmsten Stelle 51 Grad, bei einer Umgebungstemperatur von rund 20 Grad. Die Temperaturanzeige im Armaturenbrett hatte dabei den letzten blauen Balken, danach kommt rot. Der Fahrtwind hat dann wieder etwas gekühlt. Bin gespannt, wie das im Sommer wird. Wie das in Kalifornien ist, möchte ich besser nicht wissen.

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Re: Verliert Nissan den Anschluss?

Beitragvon Greenhorn » So 8. Mai 2016, 12:28

So wie mir das der Meister bei Nissan erzählt hat ist der Akku auch komplett in einer luftdichten Einheit gekapselt. Wenn das stimmt, kann sich aufgestaute Temperatur auch nur langsam wieder abbauen.


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Re: Verliert Nissan den Anschluss?

Beitragvon Karlsson » So 8. Mai 2016, 12:41

Meine Referenzstrecke ist Hannover-Düsseldorf. Da ist Chademo total Grütze.
Und nein - ich finde es nicht hinnehmbar, mich durch die Pampa nach Paderborn durchzuschlagen oder größere Umwege zu fahren.
Mit Typ 2 konnten wir immerhin ziemlich direkt an der A2 in Herford und Hamm laden, wenn auch nur 22kW. Der Umweg zum 43kw Lader in Löhne bringt zeitlich leider keinen Vorteil. Und wenn in Oeynhausen Stau ist - und ich glaube da ist immer Stau - eher noch Zeitaufschlag.

Sollte sich der Zoe langfristig nicht als zuverlässig zeigen, würde ich aber trotzdem über einen Wechsel nachdenken und dann fahren wie diese Strecke eben nicht mehr elektrisch.
Mit dem Zoe denke ich, dass wir diese Strecke 50% elektrisch fahren würden. Also 3 vom 6 Fahrten im Jahr.
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Re: Verliert Nissan den Anschluss?

Beitragvon Greenhorn » So 8. Mai 2016, 14:03

Was an der Strecke mit Chademo nicht gut sein soll verstehe ich nicht. 2 Ladestopp und gut ist. 115 und 125 km Abstand, perfekt. Da musst Du nicht mal Zoe 96 km/h Reisegeschwindigkeit fahren, sondern kannst Leaf 105 km/h fahren.

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Re: Verliert Nissan den Anschluss?

Beitragvon Karlsson » So 8. Mai 2016, 15:14

Welche Lader sollen das sein?
Der bei der Werkzeugmaschinen Firma bei Bielefeld geht Sonntags schon mal nicht. Wo sind die Backups?
Die Abstände scheinen mir auch etwas groß. Im Winter zu groß, wenn es nicht gerade der 30kWh Leaf ist.
Mit dem Zoe haben wir für 2 Stops in Summe keine 4km extra und für jeden Lader mindestens 2 Alternativen.
Mit der heißen Nadel gestrickte Routen sind mir zu viel Stress.

Den neuen i3 mit RE fände ich für sowas cool. Der bräuchte nur einen Stop, wenn es da kein CCS gibt, würde er immerhin mit 11kW an Typ2 Laden und das Backup ist auch noch an Bord.
Da er für die 270km Strecke auch nicht viel nachladen müsste (würde auch mit 11kW nicht soooo lange dauern) und man mit dem RE den Akku komplett nutzen kann, scheint mir das schon recht attraktiv.
Beim BEV lasse ich mindestens 20km Reserve im Akku. Eher 30km aufwärts. Auch im Winter.

Nicht falsch verstehen, ich finde den Leaf schon gut. Gerade mit 30kWh Akku bestimmt ein tolles Auto. Ich persönlich mag nur nicht Langstrecken mit so einer dünnen Infrastruktur und ich will auch keine Umwege fahren und erst recht nicht Umwege abseits von Autobahnen.
Auf anderen Strecken kann das ja durchaus anders aussehen und für den Alltag ist es eh egal.
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Re: Verliert Nissan den Anschluss?

Beitragvon Greenhorn » So 8. Mai 2016, 15:44

Also, das finde ich schon direkt:
http://www.goingelectric.de/stromtankst ... er/585020/
Die Strecke fahre ich dir auch im Winter mit Heizung.

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Re: Verliert Nissan den Anschluss?

Beitragvon Karlsson » So 8. Mai 2016, 15:59

Am Sonntag oder abends fährst Du schon mal garnichts, weil Gildemeister zu hat - dann viel Spaß an Typ 2 mit einer Phase bei der Tankstelle nebenan. Backups hast Du auch keine.
Und selbst wenn das nicht wäre, ist die zweite Etappe zu lang (sofern nicht 30kWh) und zu unserem Ziel auch ein Umweg.

Aber muss ja jeder für sich beurteilen. Mir erscheint es jedenfalls nicht ausreichend.
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Re: Verliert Nissan den Anschluss?

Beitragvon Wolfgang vdB » So 8. Mai 2016, 16:06

Solarstromer hat geschrieben:
Greenhorn hat geschrieben:
Bei 270 km ist mein Leaf noch nicht mal warmgefahren ;-)


Am Freitag bin ich mit den Leaf 450 km gefahren. Nach dem letzten Schnellladen an einer 50 kW Säule hatte dann der Akku an der wärmsten Stelle 51 Grad, bei einer Umgebungstemperatur von rund 20 Grad. Die Temperaturanzeige im Armaturenbrett hatte dabei den letzten blauen Balken, danach kommt rot. Der Fahrtwind hat dann wieder etwas gekühlt. Bin gespannt, wie das im Sommer wird. Wie das in Kalifornien ist, möchte ich besser nicht wissen.

Dem Leaf fehlt auf alle Fälle eine Akkukühlung. Beim Drilling ist beim Schnellladen bei höheren Temperaturen der Klimakompressor angesprungen.


In Sued-Europa und Kalifornien wird der Leaf Accu gekuehlt. ;)
Bin ich im Netz drueber gestolpert.
Allerdings erst nach 2012.
Fuer mich ist wichtiger,das er im Winter aktiv gewärmt wird. :D
Da der Motor beim Leaf im Verhältnis zum Accu eher schwach ist,heizen sich die Zellen im Leaf aber auch bei weitem nicht so auf,wie bspw. im I3 oder dem Tesla.
In meiner Betriebsanleitungg steht auch das man max .2 Mal hintereinander schnellladen sollte.
Im Sommer ,bei 30 Grad C. ,mit 140 km/h auf der Autobahn und dann immer wieder Chademo,da wird der Leaf sicherlich zu warm.
Das sind aber extreme Betriebsbedingungen,die man vermeiden sollte.
Dafuer gibt es den Tesla. ;)

so long

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