Verliert Nissan den Anschluss?

Re: Verliert Nissan den Anschluss?

Beitragvon TeeKay » Sa 7. Mai 2016, 07:35

Wenn hier einer den Anschluss verliert, dann BMW, VW, Kia, Renault und alle Hersteller, die noch gar kein Auto elektrifiziert haben. Der Leaf wurde erstmals Dezember 2010 verkauft. D.h., Ende des Jahres ist das sechste Produktionsjahr vorbei. Nach 7-8 Jahren werden Modelle üblicherweise ersetzt. Der Leaf mit 500km-Batterie fuhr bereits herum. Jetzt zählen wir mal 1+1 zusammen. Pech haben all diejenigen, deren Modell erst 2013 oder 2014 herauskam. Da läuft der Modellzyklus bis 2020, 2021 und ich bezweifle, dass man in deren Konstruktion so ohne weiteres eine Batterie für 500km einbauen kann.

Noch eher dran ist übrigens der i-Miev, der seit 2009 verkauft wurde und dessen Verbrennerbruder seit 2003 produziert wurde. Da sind wir im 13. Modelljahr. Aber Mitsubishi scheint leider vor allem auf PHEV setzen zu wollen.
Projekt Stromspeicher im Selbstbau mit BMW i3 & Passat GTE Batterien: http://www.stromspeicher.blog/
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Re: Verliert Nissan den Anschluss?

Beitragvon Wolfgang vdB » Sa 7. Mai 2016, 08:39

xado1 hat geschrieben:
es geht nur über die reichweite,abgesehen von ein paar wenigen,die eben nur 50km brauchen.
wer will sich den tricksern mit ihren horrenden ladepreisen gerne hingeben?ich bevorzuge es dann,immer zuhause laden zu können,und nicht irgendwo 100km für 19.-euro nachtanken zu müssen.
dann eben ein hybrid,und schon hat es die verbrennerlobby wieder geschafft,eine ewige abhängigkeit zu schaffen


Wo kosten den 100 km 19 € ???
Da könnte man ja auch einen Verbrenner fahren,der 14 l/100km braucht. :roll:
Hier ist Strom bis 7 kw/h eigentlich immer gratis und bei den Schnellladern kosten 100 km so um die 2 € ,wenn man das seinem Accu wirklich antun möchte.
Sind bei Tesla nicht auch die Schnelllader gratis ?

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Re: Verliert Nissan den Anschluss?

Beitragvon xado1 » Sa 7. Mai 2016, 09:14

Wolfgang vdB hat geschrieben:
xado1 hat geschrieben:
es geht nur über die reichweite,abgesehen von ein paar wenigen,die eben nur 50km brauchen.
wer will sich den tricksern mit ihren horrenden ladepreisen gerne hingeben?ich bevorzuge es dann,immer zuhause laden zu können,und nicht irgendwo 100km für 19.-euro nachtanken zu müssen.
dann eben ein hybrid,und schon hat es die verbrennerlobby wieder geschafft,eine ewige abhängigkeit zu schaffen


Wo kosten den 100 km 19 € ???
Da könnte man ja auch einen Verbrenner fahren,der 14 l/100km braucht. :roll:
Hier ist Strom bis 7 kw/h eigentlich immer gratis und bei den Schnellladern kosten 100 km so um die 2 € ,wenn man das seinem Accu wirklich antun möchte.
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gibt aber einen eigenen thread dazu
pro minute 45 cent,ca 50 min brauch ich für 90%,das sind dann mal 110km
Lebenskunst ist die Fähigkeit, auf etwas Notwendiges zu verzichten, um sich etwas Überflüssiges zu leisten

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Re: Verliert Nissan den Anschluss?

Beitragvon p.hase » Sa 7. Mai 2016, 11:16

mitsubishi und nissan sind schon durch. outlander phev und tekna 6,6 sind weltweit benchmark. wozu drüber diskutieren? einfach täglich fahren.
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Re: Verliert Nissan den Anschluss?

Beitragvon Wolfgang vdB » Sa 7. Mai 2016, 13:22

midimal hat geschrieben:
Wolfgang vdB hat geschrieben:
Ich bin mit meinem Leaf nach wie vor zufrieden,und noch immer ist der Leaf in der Topausstattung das Beste nach Tesla fuer mich.
Nach wie vor wird hier in meinen Augen zu viel an der Reichweite fest gemacht.

Die erste Regel beim Erwerb eines EV's ist doch kaufen wenn die Reichweite ausreicht und warten,wenn sie nicht ausreicht.
In 3 bis 4 Jahren wird vermutlich jedes EV mit 60 kw angeboten werden mit der Option fuer 90 kw.

Aber was interessiert das mich ?
Mir wuerde theoretisch eine Reichweite von 100 km völlig reichen und mein Leaf bietet bis zu 200 km Reichweite.
Selbst wenn ich mit völlig leerer Batterie am Arbeitsplatz ankäme wuerde meine Arbeitszeit locker ausreichen um ihn völlig aufzuladen.Was soll ich mit mehr KW ?
Viel wichtiger ist mir,das die Technik zuverlässig ist,und das ich ueberall , auch noch kostenlos laden kann. :D
Und natuerlich gefällt mir der Leaf .Ich fuehle mich in dem Auto wohl.

WennJemand mit der Reichweite seines Stromers unzufrieden ist ,hat er ganz einfach das falsche Auto gekauft.

Der Leaf gilt hier in Scandinavien als zuverlässigstes EV.
Bis auf die sporadischen Schwierigkeiten mit dem Nissan Server ( Carwings / Nissan Conect ) sind hier bis heute keine Probleme bekannt.
Das sieht bei anderen Anbietern aber ganz anders aus.

Nächstes Jahr kommt der neue Leaf raus und ich bin sicher,das Nissan hier die gleichen Reichweiten anbietet wie die Mitbewerber.
Im Uebrigen finde ich die Strategie von VW betriebswirtschaftlich sehr fragwuerdig,fuer Ende des Jahres einen 30 KW Accu anzubieten und gleichzeitig anzukuendigen,das man zeitnahe einen 60 KW Accu im E-Golf verbauen will.
Wer kauft denn dann das 30 KW Angebot vom aktuellen E-Golf ganz zu schweigen.
Weil die meisten Leute diese Reichweiten- Angst haben wird man jetzt auf den 60 KW Accu warten,selbst wenn 24 KW reichen wuerden.



so long


Grössere Batterie ist nicht nur Reichweite - es bedeutet mehr KM laden am Schnelllader in der gleichen Zeit
Es bedeutet auch weniger Ladezyklen = Battrie geht viel langsamer kaputt
Auch ein Auto mit 60kWh kann man in 3 Jahren leichter als ein 30kWh Auto verkaufen


Wenn sie gleich geladen werden,wird ein grösserer Accu sicher langlebiger sein,aber in der Realität wird man einen Accu > 30 KW wohl in erster Linie schnell laden,was seine Lebensdauer vermutlich verkuertzt.
Wenn er dann ersetzt werden muss wird er auch wieder deutlich teurer sein wie ein 30 KW Accu.
Vom höheren Gewicht will ich gar nicht erst anfangen.
Sicherlich,wenn die benötigte Reichweite einen 60KW oder gar 90 KW Accu erforderlich macht,fuehrt da kein Weg drann vor bei.
Das duerfte aber ,wenn man den Statistiken Glauben schenkt,bei den wenigsten der Fall sein.

Was den Wiederverkaufswert angeht,darf man sich bei heutigen EV's keine Illusionen machen.
Weil die Elektromobilität noch weitgehend am Anfang steht und es hier noch grosses Entwicklungspotential gibt,sind die Wertverluste hier viel zu hoch,um ein EV zeitnahe wieder zu verkaufen.
Deswegen ist es ja in meinen Augen so wichtig,zu warten bis ein bezahlbarer Stromer angeboten wird der die Anforderungen an die persönliche Reichweite erfuellt.
Dann kann man den Wagen nämlich viele Jahre bis zu seinem unvermeidlichen Ende in der Presse ( optimal) nutzen,oder gar eines Tages einen preiswerten,neuenAccu einbauen,der im besten Fall noch ein paar KW mehr hat wie der Alte.

Das soll uebrigens gar kein so grosses Problem sein,da man in die vorhandenen Batteriekästen einfach modernere Zellen einbaut,was sich natuerlich nur dann lohnt,wenn diese tatsächlich wie erwartet , deutlich preiswerter werden.

Alle 2-3 Jahre sein EV verschleudern,nur weil irgend ein Hersteller jetzt ein paar KW mehr oder einen grösseren Lader anbietet ist sehr teuer und unwirtschaftlich.
Das muss man sich leisten können und wollen. ;)

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Re: Verliert Nissan den Anschluss?

Beitragvon DeJay58 » Sa 7. Mai 2016, 13:43

Bitte Wolfgang verwende korrekte Einheiten! Ich weiß bei Dir nie ob Du über Motor- oder Ladeleistung sprichst oder über Akkukapazitäten. Und dann schriebst Du auch noch was von kW/h oder kw/h. Keine Ahnung was das alles heißen soll.
Auch in Schweden gilt glaub ich das SI-System.
Bitte wenn Du etwas mitteilen willst zum Thema
Leistung nimm kW
Akkugrößen nimm kWh
Verbräuche nimm kWh / 100km o.Ä.

Danke!
Video Reku Test alte/neue SW: https://youtu.be/mTpot4lZYtA
Video 2: Reku Test: https://www.youtube.com/watch?v=HQd-0jxuzow
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Re: Verliert Nissan den Anschluss?

Beitragvon Karlsson » Sa 7. Mai 2016, 15:26

Nissan hat doch gerade erst nachgelegt und den ersten Berichten nach scheint das ja ein sehr ordentliches Auto zu sein. Ob jetzt 30 oder 33kWh - das ist ja nicht so richtig der große Unterschied.

In 2 Jahren wird wohl die nächste Generation vom Leaf kommen und er wird dann sicherlich wieder auf der Höhe der Zeit sein.

Für Langstrecken fehlt meiner Meinung nach halt noch eine hinreichende Chademo Dichte oder ein 22kW AC Lader.
Wir sind gestern mit dem Zoe 270km gefahren. Mit einem Leaf wären wir gar nicht erst los gefahren, mit dem Zoe fahren wir dafür nicht zurück, weil ist kaputt :cry: :lol:
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Re: Verliert Nissan den Anschluss?

Beitragvon DeJay58 » Sa 7. Mai 2016, 16:04

Oje was hat er denn?
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Video 2: Reku Test: https://www.youtube.com/watch?v=HQd-0jxuzow
Video 3: i3 geht auch quer: https://www.youtube.com/watch?v=lM-mqv72fdY



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Re: Verliert Nissan den Anschluss?

Beitragvon Outlaw » Sa 7. Mai 2016, 18:22

xado1 hat geschrieben:
es geht nur über die reichweite ...


Diese These ist nicht zukunftsfähig, es sei denn man ver(sch)wendet kein Lithium mehr.
Es geht eher über die verkrustete Denkweise.


xado1 hat geschrieben:
...,abgesehen von ein paar wenigen,die eben nur 50km brauchen. wer will sich den tricksern mit ihren horrenden ladepreisen gerne hingeben?


Wenn man einen vollen 30kwh Leaf da stehen hat, dann wird man 50km zur Arbeit und zurück locker schaffen. Also insgesamt 100km.
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Re: Verliert Nissan den Anschluss?

Beitragvon Karlsson » Sa 7. Mai 2016, 22:37

DeJay58 hat geschrieben:
Oje was hat er denn?

Störung elektrisches System, Gefahr
Siehe hier
http://www.goingelectric.de/forum/renault-zoe-probleme/elec-system-pruefen-stop-elektr-stoerung-gefahr-t3899-520.html

Blöd, dass sowas ausgerechnet auf einer der wenigen weiteren Strecken auftritt. Die 10.000km zuvor liefen eigentlich problemlos ab und bislang bin ich auch sehr zufrieden.
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