Verliert Nissan den Anschluss?

Re: Verliert Nissan den Anschluss?

Beitragvon Majaleia » Fr 6. Mai 2016, 19:55

Ohne Nissan wären wir aber jetzt nicht so weit...ich weiss noch, wie viele Norweger auf das erste Modell scharf waren und das dann ganz stolz in sämtlichen Medien berichtet haben...manche mussten ja Monate auf ihren Leaf warten. In meiner Strasse hatten 6 Familien einen Leaf. ;) Und mittlerweile dürfte der Anteil noch höher sein.
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Re: Verliert Nissan den Anschluss?

Beitragvon xado1 » Fr 6. Mai 2016, 20:19

hoffentlich täuschen wir uns,und nissan hat noch pfeile im köcher.
der 30er wurde ja auch mehr oder weniger über nacht angeboten.
ich bin mit dem leaf als fahrzeug fahrwerkmäßig und technisch mehr als zufrieden,und hab trotz vieler recherchen keinen würdigen nachfolger gefunden.
Lebenskunst ist die Fähigkeit, auf etwas Notwendiges zu verzichten, um sich etwas Überflüssiges zu leisten

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Re: Verliert Nissan den Anschluss?

Beitragvon Solarstromer » Fr 6. Mai 2016, 21:08

In den USA hat der Leaf schon seit 2015 den Rückwärtsgang eingelegt. Daran kann auch die 30 kWh Version nichts mehr ändern: http://insideevs.com/us-consumer-puts-n ... ales-swoon

In Norwegen war der Leaf 2015 nach dem Debüt des eGolf mit der Wärmepumpe von Siegerpodest gestürzt. Da konnte der Leaf mit der 30 kWh Version sich nochmal hochschleppen. Wobei man sagen muss, dass erstmals im April 2016 in Norwegen mehr PHEV als BEV neu zugelassen wurden. Und da ist der Golf GTE ganz an der Spitze.
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Re: Verliert Nissan den Anschluss?

Beitragvon Adrian » Fr 6. Mai 2016, 21:20

USA läuft des dieses Jahr wirklich schlecht, insgesamt führen Zoe & Leaf in Europa und Leaf weltweit. Mit 330.000 EVs läuft es für Renault-Nissan bisher ganz gut, fast 50 % des weltweiten Bestands.
Dazu ist wohl einiges in Entwicklung:
- Billig EV für China
Nissan CEO Carlos Ghosn Says Automaker Is Working On Very Low-Priced Electric Cars For China
- E-SUV und Sportwagen
Nissan working on electric sports car & Crossover
- Leaf & Batterien werden in drei Fabriken weltweit produziert, Batteriefabrik Sunderland und die anderen sollten auf neue Zellen umgestellt werden
Nissan’s Battery Plant In Sunderland To Produce Next-Gen EV Batteries
- Note BEV/Rex für Japan (dort unter den Top 5 meistverkauften Autos)

Um vorne zu bleiben müssen Zoe & Leaf es vor Mitte 2017 auf 400 km NEFZ schaffen (e-NV200 und Kangoo entsprechend auch größere Akkus). Sonst schau dir das Interview an, Ghosn steht doch voll hinter dem Thema.

i3 bekommt das Upgrade nur in Deutschland oder ganz Europa ? (USA auf jeden Fall nicht)
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Re: Verliert Nissan den Anschluss?

Beitragvon Wolfgang vdB » Fr 6. Mai 2016, 21:37

Ich bin mit meinem Leaf nach wie vor zufrieden,und noch immer ist der Leaf in der Topausstattung das Beste nach Tesla fuer mich.
Nach wie vor wird hier in meinen Augen zu viel an der Reichweite fest gemacht.

Die erste Regel beim Erwerb eines EV's ist doch kaufen wenn die Reichweite ausreicht und warten,wenn sie nicht ausreicht.
In 3 bis 4 Jahren wird vermutlich jedes EV mit 60 kw angeboten werden mit der Option fuer 90 kw.

Aber was interessiert das mich ?
Mir wuerde theoretisch eine Reichweite von 100 km völlig reichen und mein Leaf bietet bis zu 200 km Reichweite.
Selbst wenn ich mit völlig leerer Batterie am Arbeitsplatz ankäme wuerde meine Arbeitszeit locker ausreichen um ihn völlig aufzuladen.Was soll ich mit mehr KW ?
Viel wichtiger ist mir,das die Technik zuverlässig ist,und das ich ueberall , auch noch kostenlos laden kann. :D
Und natuerlich gefällt mir der Leaf .Ich fuehle mich in dem Auto wohl.

WennJemand mit der Reichweite seines Stromers unzufrieden ist ,hat er ganz einfach das falsche Auto gekauft.

Der Leaf gilt hier in Scandinavien als zuverlässigstes EV.
Bis auf die sporadischen Schwierigkeiten mit dem Nissan Server ( Carwings / Nissan Conect ) sind hier bis heute keine Probleme bekannt.
Das sieht bei anderen Anbietern aber ganz anders aus.

Nächstes Jahr kommt der neue Leaf raus und ich bin sicher,das Nissan hier die gleichen Reichweiten anbietet wie die Mitbewerber.
Im Uebrigen finde ich die Strategie von VW betriebswirtschaftlich sehr fragwuerdig,fuer Ende des Jahres einen 30 KW Accu anzubieten und gleichzeitig anzukuendigen,das man zeitnahe einen 60 KW Accu im E-Golf verbauen will.
Wer kauft denn dann das 30 KW Angebot vom aktuellen E-Golf ganz zu schweigen.
Weil die meisten Leute diese Reichweiten- Angst haben wird man jetzt auf den 60 KW Accu warten,selbst wenn 24 KW reichen wuerden.



so long
30 kw Leaf / EZ. 04.2016 / Tekna mit 6,6 kw Lader und Solarpanel in Perlmut Perlefekt.
Nachgeruestet : Schmutzfänger und Dämmung.
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Re: Verliert Nissan den Anschluss?

Beitragvon Greenhorn » Fr 6. Mai 2016, 22:16

Nissan wird nächstes Jahr den neuen Leaf und eNV mit entsprechender Leistung anbieten. Der Zyklus für einen Modellwechsel steht sowieso an.
Also alles ist gut und es wird einen neuen Leaf noch vor dem M3 geben.
Und man kann sicher sein, das die neuen Versionen genauso problemlos funktionieren wie die alten. Nissan weiß was sie tun und verschläft gar nichts.
Die einen Trommeln und sind am Posaunen und die anderen arbeiten in aller Ruhe.

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Gruß Bernd

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Re: Verliert Nissan den Anschluss?

Beitragvon midimal » Fr 6. Mai 2016, 22:31

jensebens hat geschrieben:
Bitte bedenken das auch Nissan bedächtig mit Vorankündigungen umgehen muß: Verkünden Sie zu zeitig, wann und wie ausgestattet der Nachfolger erscheint, verkauft sich ab genau dem Tag KEIN aktueller Leaf mehr!
Gruß Jens


Wenn die Leute auf Ampera E warten dann kaufen die auch keinen 30kWh LEaf.
Also was solls Nissan - her mit dem Leaf 2 :lol:
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Re: Verliert Nissan den Anschluss?

Beitragvon midimal » Fr 6. Mai 2016, 22:35

Wolfgang vdB hat geschrieben:
Ich bin mit meinem Leaf nach wie vor zufrieden,und noch immer ist der Leaf in der Topausstattung das Beste nach Tesla fuer mich.
Nach wie vor wird hier in meinen Augen zu viel an der Reichweite fest gemacht.

Die erste Regel beim Erwerb eines EV's ist doch kaufen wenn die Reichweite ausreicht und warten,wenn sie nicht ausreicht.
In 3 bis 4 Jahren wird vermutlich jedes EV mit 60 kw angeboten werden mit der Option fuer 90 kw.

Aber was interessiert das mich ?
Mir wuerde theoretisch eine Reichweite von 100 km völlig reichen und mein Leaf bietet bis zu 200 km Reichweite.
Selbst wenn ich mit völlig leerer Batterie am Arbeitsplatz ankäme wuerde meine Arbeitszeit locker ausreichen um ihn völlig aufzuladen.Was soll ich mit mehr KW ?
Viel wichtiger ist mir,das die Technik zuverlässig ist,und das ich ueberall , auch noch kostenlos laden kann. :D
Und natuerlich gefällt mir der Leaf .Ich fuehle mich in dem Auto wohl.

WennJemand mit der Reichweite seines Stromers unzufrieden ist ,hat er ganz einfach das falsche Auto gekauft.

Der Leaf gilt hier in Scandinavien als zuverlässigstes EV.
Bis auf die sporadischen Schwierigkeiten mit dem Nissan Server ( Carwings / Nissan Conect ) sind hier bis heute keine Probleme bekannt.
Das sieht bei anderen Anbietern aber ganz anders aus.

Nächstes Jahr kommt der neue Leaf raus und ich bin sicher,das Nissan hier die gleichen Reichweiten anbietet wie die Mitbewerber.
Im Uebrigen finde ich die Strategie von VW betriebswirtschaftlich sehr fragwuerdig,fuer Ende des Jahres einen 30 KW Accu anzubieten und gleichzeitig anzukuendigen,das man zeitnahe einen 60 KW Accu im E-Golf verbauen will.
Wer kauft denn dann das 30 KW Angebot vom aktuellen E-Golf ganz zu schweigen.
Weil die meisten Leute diese Reichweiten- Angst haben wird man jetzt auf den 60 KW Accu warten,selbst wenn 24 KW reichen wuerden.



so long


Grössere Batterie ist nicht nur Reichweite - es bedeutet mehr KM laden am Schnelllader in der gleichen Zeit
Es bedeutet auch weniger Ladezyklen = Battrie geht viel langsamer kaputt
Auch ein Auto mit 60kWh kann man in 3 Jahren leichter als ein 30kWh Auto verkaufen
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Re: Verliert Nissan den Anschluss?

Beitragvon Outlaw » Sa 7. Mai 2016, 05:59

30kwh reichen doch für normale Pendler (<50km pro Weg) vollkommen aus. Zudem sind mir diese Schnellladeargumente beim E-Auto generell suspekt. Wer schnell unterwegs laden möchte, ist mit einem Benziner immer besser bedient.

Es wird auf Dauer nichts bringen, immer mit dem Nachbau der Benzin/Dieselfahzeuge überzeugen zu wollen. Die Vielverbraucher mit 500km werden die Hersteller zeitnah schaffen, aber es macht einfach keinen Sinn jeden Tag Akkus für eine Reichweite von 1500km kutschieren zu wollen.

Gerne kann jeder soviel Akku ins Auge packen bzw. kaufen wie er oder sie möchte. Es gibt aber sicher Kunden, für die eine größere Reichweite gar keine entscheidende Rolle spielt.
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Re: Verliert Nissan den Anschluss?

Beitragvon xado1 » Sa 7. Mai 2016, 06:14

es geht nur über die reichweite,abgesehen von ein paar wenigen,die eben nur 50km brauchen.
wer will sich den tricksern mit ihren horrenden ladepreisen gerne hingeben?ich bevorzuge es dann,immer zuhause laden zu können,und nicht irgendwo 100km für 19.-euro nachtanken zu müssen.
dann eben ein hybrid,und schon hat es die verbrennerlobby wieder geschafft,eine ewige abhängigkeit zu schaffen
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