Tipps für eine Probefahrt - was sollte man auf keinen Fall v

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Beitragvon 29bde » Do 2. Jan 2014, 20:06

Hallo,

morgen können wir für voraussichtlich 5 Tage einen Leaf probefahren. Da es unser erstes E-Auto ist und wir im Vorwege schon vieles gelesen haben, haben wir natürlich schon eine längere Liste mit Themen die wir als wichtig erachten. Aber oft erkennt man ja den Wald vor lauter Bäumen nicht und daher mal eine Frage in die Kenner-Runde: welche Tipps könnt ihr uns geben, an was sollten wir auf jeden Fall achten. Ich denke, bis auf die klimatischen Umgebungsparameter kann ich fast alles beeinflussen :)

Wir wollen auf jeden Fall folgendes testen:
- einen Wocheneinkauf mit / für die Familie
- alle in Frage kommenden Schuko Dosen auf unserem Grundstück
- typischen Arbeitstag mit Hin- und Rückweg
- Bordelektronik testen, vom Navi bis hin zur Soundanlage, Kopplung mit Telefonen usw.

Wir werden einen Accenta bekommen, interessieren uns aber für einen Tekna. Von der Technik her sollten die aber ja fast identisch sein, oder?

Was könnt ihr aus eurem Leben an Tipps mitgeben, worauf wir auf jeden Fall achten sollten?

Danke!
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Beitragvon ev4all » Do 2. Jan 2014, 20:15

Schau mal unter die Haube nach den Stoßdämpferverschraubungen (Plastikgitterabdeckung entfernen). Darin steht möglicherweise etwas Wasser und sie rosten sehr häßlich. Unter dem Thema "Rostkäfer..." mehr dazu.
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Re: Tipps für eine Probefahrt - was sollte man auf keinen Fa

Beitragvon xado1 » Do 2. Jan 2014, 20:35

tekna hat bose anlage,winterpaket,rückfahrkamera mit round view.
welche reichweitenvorstellung habt ihr denn?
im winter mit winterreifen RW 100-110km
Lebenskunst ist die Fähigkeit, auf etwas Notwendiges zu verzichten, um sich etwas Überflüssiges zu leisten

Nissan Leaf Tekna,Bj.10/2013 ,weiß
Tesla Teilhaber bei Blitzzcar.com
Model3 reserviert,und wieder storniert
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Re: Tipps für eine Probefahrt - was sollte man auf keinen Fa

Beitragvon 29bde » Do 2. Jan 2014, 20:43

Das mit der Reichweite ist okay - inkl. Umwege (schnell mal bei der Schule vorbei oder einkaufen, oder sogar beides) sollte das auf jeden Fall reichen. Leider haben wir hier in Norddeutschland derzeit mehr Herbst als Winter. Letztes Jahr hatten wir minus 14, heute plus 7. Naja, wie gesagt - bis aufs Klima kann ich fast alles testen :)

Die Unterschiede in der Ausstattung (Stereoanlage, Aroundview usw.) wird ja nicht groß das Gesamtgefühl bzw. "Usability" verändern, oder? Wenn, dann hoffentlich nur ins positive ;)

Danke auch für den Tip zu den Rostproblemen. Wenn es so kommt wie wir derzeit noch denken, werden wir einen neuen bestellen... Aber gut zu wissen, wo man mal gucken kann, wie der Vorführer aussieht :)
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Re: Tipps für eine Probefahrt - was sollte man auf keinen Fa

Beitragvon Kelomat » Do 2. Jan 2014, 21:17

Ich kann dir nur eines raten:
Fahren, fahren fahren!

Da kommt man auf fast alles drauf :mrgreen:
Hauptauto: Nissan Leaf 2012er mit isolierter Heizung
Zweitauto (Von meiner Frau): Citroen Saxo Elektro mit Lithiumakkus
Sonst keine fossile Dreckschleuder zur Fortbewegung ;)

Strom kommt von der PV-Anlage ca. 15kW mit Speicher im Keller
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Re: Tipps für eine Probefahrt - was sollte man auf keinen Fa

Beitragvon stromer » Do 2. Jan 2014, 21:22

Ladetimer und Heizungstimer testen. Falls du die Zugangsdaten bekommst, die Steuerung- und Abfragefunktionen der Carwings-App nutzen.
Auch mal an der Ampel unvernünftig sein.
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Re: Tipps für eine Probefahrt - was sollte man auf keinen Fa

Beitragvon ev4all » Do 2. Jan 2014, 21:51

Reichweitenanzeige nicht so ernst nehmen, besonders bei welligem Gelände. Die schwankt schon recht heftig. Wenn es allerdings bis zum nächsten Laden nur bergauf geht, dann schon ernst nehmen. Steigung und Gefälle haben einen großen Einfluss.
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Re: Tipps für eine Probefahrt - was sollte man auf keinen Fa

Beitragvon mlie » Fr 3. Jan 2014, 06:22

Norddeutschland und welliges Gelände? ;-)

Lasst euch den Schuko-Notladeziegel mitgeben, sonst ist es nix mit Steckdosen zu Hause testen... Ruhig auch mal eine der öffentlichen Ladesäulen testen, auch wenn das ein paar Euro kosten sollte. Die meisten sind aber kostenfrei. Es gibt auch welche ohne vorherige Freischaltung, hier im Tankstellenfinder mal eine Suchen.

Ansonsten Tipp: Überlandfahrten auf der Landstraße ohne den Verkehr zu behindern. In der Innestadt im Stau rumzustehen geht nicht so sehr auf die Reichweite wie eine schöne Landstraße.
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War schön mit euch.
Lasst euch nicht mit überteuerten DC-Lademöglichkeiten verarschen und abzocken, 22kW Boardlader muss als Zulassungsvoraussetzung kommen.
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Re: Tipps für eine Probefahrt - was sollte man auf keinen Fa

Beitragvon 29bde » Fr 3. Jan 2014, 07:55

Wir haben immerhin den 168m hohen Bungsberg :) http://de.wikipedia.org/wiki/Bungsberg

Gut, das mit dem welligen Gelände ist hier sicher nicht so ausgeprägt, wie in anderen Bundesländern. Aber auch ein guter Tipp, den werde ich beherzigen.

Dass ich den Ziegelstein mitbekomme, davon gehe ich mal aus. Bei 5 Tagen Dauer benötige ich wenigstens eine Lademöglichkeit und eine Wallbox wollte man mir nicht kostenlos installieren ;)
Das Thema laden ist nach dem ungewissen Restwert/Wertverlust mein zweitgrößtes Zögern: wegen dieses **** Ladegerätes ist ja kein AC Schnelladen in D möglich. chademo gibts hier (noch) nicht und selbst bei bestmöglicher Infrastruktur lädt der Leaf ja nur mit 3,7. Sowas blödes, aber gut - einen Haken muss es ja geben.

Und öffentliche Ladesäulen mit Schuko und Schnarchladung... Hm, ich denke das ist nur für den Notfall interessant. Besser wäre es, wenn Nissan ein Adapterkabel anbietet - verkauft: Typ2 auf Typ1. Aber AFAIK gibt's das nur im Zubehörhandel und nicht offiziell von Nissan. Das würde ich dann tatsächlich gerne mal testen. Eine kostenlose Säule gibts bei meinem Arbeitgeber.

Liest jemand aus der Nähe rund um Kiel mit, der mir so ein Kabel mal testweise ausleihen kann? :)

Mal was OT: gibt's andere Ziegelsteine, die mal auf 16A pimpen kann, als das alte Ampera Kabel? Das würde mir ein bisschen den Frust mit dem originalen 10A Ziegelstein nehmen...
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Re: Tipps für eine Probefahrt - was sollte man auf keinen Fa

Beitragvon ev4all » Fr 3. Jan 2014, 07:58

Stimmt, da ersetzt der Wind die Berge. Das weiß jeder Radfahrer. :-)
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