Tipps für eine Probefahrt - was sollte man auf keinen Fall v

Re: Tipps für eine Probefahrt - was sollte man auf keinen Fa

Beitragvon 29bde » Di 7. Jan 2014, 07:14

Danke für die Tipps mit der N Stellung. Aber da ist das Getriebe ja Neutral und es wird nix rekupertiert. Ich wünschte mir mehr...
Und wenn ich N zum gleiten nutze, dann nur indem ich den Hebel ein paar Sekunden nach Links halte. Alle anderen Varianten sind anwendungstechnisch falsch. Der Umstand, dass dann N eingelegt wird, ist wohl eher der Technik zuzuschreiben, die zur Sicherheit eben nicht den gewünschten (falschen) Gang einlegt. egal ob "Parkgang" oder der Rückwärtsgang, beides in voller Fahrt ist eindeutig falsch. Und nur weil es geht, muss es nicht richtig sein :)

Heute hat meine Frau den Leaf und morgen muss er leider schon wieder zurück.

Wir sind noch immer am hadern. Eines ist uns aber klar geworden: kaufen werden wir ihn nicht. Denn wir gehen davon aus, dass das die Zukunft ist. Und da steckt so viel Potenzial drin, dass wir erwarten dass der Leaf in 3-4 Jahren völlig überholt sein wird und nichts mehr wert sein wird. Dann eher ein vernünftiges Leasing.

Jetzt muss ich noch einen Käufer für meine BMW R1200r finden .. :)
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Re: Tipps für eine Probefahrt - was sollte man auf keinen Fa

Beitragvon xado1 » Di 7. Jan 2014, 09:47

ich will mein leben nicht mit warten auf was besseres verbringen,denn wenns keine vorreiter gäbe,würden wir heute noch ein telefon mit wählscheibe haben,lol(meiner mutter musste ich wieder eines anschließen :lol: :lol: :lol: )

man muß aber auch die finanziellen mittel dazu haben,um dinge heute teuer zu kaufen,die morgen billig sind(siehe plasma und lcd ferseher).

wichtig für euch ist die erfahrung mit dem leaf,und das euch nissan die möglichkeit zum testen gab,darum solltet ihr nissan immer als vorreiter sehen,und nicht später billig vom nachahmer kaufen.gleichwertigkeit des produkts vorausgesetzt.
wenn nissan den anschluß verpassen sollte,was ich nicht glaube,dann ist die situation neu zu überdenken.
Lebenskunst ist die Fähigkeit, auf etwas Notwendiges zu verzichten, um sich etwas Überflüssiges zu leisten

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Re: Tipps für eine Probefahrt - was sollte man auf keinen Fa

Beitragvon midimal » Di 7. Jan 2014, 10:16

xado1 hat geschrieben:
ich will mein leben nicht mit warten auf was besseres verbringen,denn wenns keine vorreiter gäbe,würden wir heute noch ein telefon mit wählscheibe haben,lol(meiner mutter musste ich wieder eines anschließen :lol: :lol: :lol: )

man muß aber auch die finanziellen mittel dazu haben,um dinge heute teuer zu kaufen,die morgen billig sind(siehe plasma und lcd ferseher).

wichtig für euch ist die erfahrung mit dem leaf,und das euch nissan die möglichkeit zum testen gab,darum solltet ihr nissan immer als vorreiter sehen,und nicht später billig vom nachahmer kaufen.gleichwertigkeit des produkts vorausgesetzt.
wenn nissan den anschluß verpassen sollte,was ich nicht glaube,dann ist die situation neu zu überdenken.


Also wenn Nissan bis Ende 2016/Anfang 2017 einen bezahlbaren Leaf3 mit mind. 48KwH im Programm haben wird - siehe ich nach Ende des Botschafterprogrammes keinen Grund mir ein anderes E-Auto zu holen.
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Re: Tipps für eine Probefahrt - was sollte man auf keinen Fa

Beitragvon steamachine » Do 9. Jan 2014, 14:25

Die einen nennen es Schwachsinn, die anderen Missbrauch oder unsachgemäße Bedienung. Ich nenne es realitätsnahe Anpassung meiner Möglichkeiten an die Lebensumstände. Der Kopf des Menschen ist immer noch sein größtes Gefängnis.
Die Erde ist hohl und gleichzeitig Scheibe und zu allem Überfluss nur eine Konstruktion unseres Geistes. Sowas kann sich wirklich nur ein Mensch ausdenken... @Privatpilot: was immer du nimmst, nimm weniger!

Rekuperation ist schon was Feines. Ich sehe meine Bewegungsenergie lieber zurück in den Tank gespeist, als in Reibungswärme umgesetzt.
Unumstößlich ist dabei allerdings, dass man immer mehr Strom in die Beschleunigung investiert, als man durch die Reku zurückgewinnt. Das hab ich mir hier aus diesem Forum mal zu Herzen genommen und es als Grundlage für meinen Fahrstil benutzt.
Übermäßige(!) Reku heißt, ein Minusgeschäft zu machen, so dass ich mehr darauf angewiesen bin, im Stadtverkehr möglichst schnell auf die Umstände reagieren zu können, ohne gleich immer und immer wieder von Neuem Strom in Bewegung umzusetzen, wenn es mit dem N-Gang zu vermeiden gewesen wäre. Ich habe keine Zeit dafür, 3sec auf Neutral zu warten. Wer von euch drückt auf die Hupe, wenn sich 3 sec. nichts beim Vordermann bewegt, obwohl's grün ist?!

Ich habe in den letzten Monaten wohl tausendmal über den Rückwärtsgang auf neutral geschaltet; es funktioniert zuverlässig.
Warum auch nicht?! Ist schließlich ein Elektromotor. Wenn ich mich entscheiden müsste, ob im Getriebe oder im Motor selbst die Drehrichtung der Antriebswelle(n) geändert wird, dann setz ich mein Smart Money auf den Motor; ergo berührungslos und nicht mechanisch wie bei der Parkstellung. Ich werd morgen bei der Nissan Werkstatt sein und die Gelegenheit nutzen, mal zu fragen.

P.S.: Die größten Erfindungen in allen Wissenschaften beruhten meist anfangs auf unsachgemäßer Anwendung etablierter Mittel... ;)
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Re: Tipps für eine Probefahrt - was sollte man auf keinen Fa

Beitragvon xado1 » Do 9. Jan 2014, 14:43

steamachine,ich mag deine philosophischen ergüsse.

ich hab mit den 3 sekunden zum neutral noch kein problem gehabt,meist weiß man wenn eine rollphase kommt,langsam automatisiert sich das N-schalten schon.

trotz aller technik,ich nutze fast nur meinen luis,der leaf steht schon seit tagen ungenutzt herum.
der luis hat keine reku ,und fährt beim gaswegnehmen immer in N.auch beim D einlegen bleibt er stehen,beim aussteigen muß ich nur handbremse anziehen,und beim einsteigen einfach aufs pedal drücken.
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Re: Tipps für eine Probefahrt - was sollte man auf keinen Fa

Beitragvon steamachine » Sa 11. Jan 2014, 01:37

Na, ein Glück, dass ich gut damit leben kann, mein Geld auch mal auf den falschen Gaul zu setzen und zu verspielen.
Das Smart Money war hinter Tor 2; d.h. der Leaf hat noch ein klassisches Getriebe mit Rückwärtsgang laut dem Typen von der Nissan-Werkstatt. In ihm entbrannten aber nicht gerade Entrüstungsstürme als ich davon erzählte, dass ich über R nach N schalte. Er meinte nur, ich sollte es besser nicht beim An- & Ausrollen machen. Aber das ist selbstredend.
Das Auto ist so voller überlebensbedingender Überwachungselektronik, das man besser nicht zuviel drüber nachdenkt... :?

Ich kann jedoch beileibe nicht erkennen, wie da ein Rückwärtsgang einzulegen wäre; hier mal spaßeshalber der technische Aufbau plus Funktionsweise des Leaf-Getriebes:
20140111_003956.jpg

Hier sieht man zumindest ungefähr wie P bei der Getriebeeingangswelle 'A' einrastet (Zahnkranz mit den großen Zahnabständen).

@Xado1: Ich hab mir endlich mal deinen Luis in deiner Garage angeschaut. (war nicht abgeschlossen :lol: ) ein ganz schöner Brummbär ist das. Hat aber in jedem Fall ein echt schönes Emblem auf dem Kühlergrill. Erinnert mich an den 'Koru', den ich um den Hals trage. Das Zeichen steht für neuentstehendes Leben und Wachstum und so. Für ein EV also gerade das richtige Symbol. Hat was von 'regenerativ' ;) .
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Re: Tipps für eine Probefahrt - was sollte man auf keinen Fa

Beitragvon Gerald » Sa 11. Jan 2014, 07:21

steamachine hat geschrieben:
Die einen nennen es Schwachsinn, die anderen Missbrauch oder unsachgemäße Bedienung. Ich nenne es realitätsnahe Anpassung meiner Möglichkeiten an die Lebensumstände. Der Kopf des Menschen ist immer noch sein größtes Gefängnis.
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:thumb:

Auch meine Erfahrung: Während der Fahrt auf R funktioniert wunderbar, um schnell auf N zu schalten. Softwaremäsig abgesichert.

xado1 hat geschrieben:
trotz aller technik,ich nutze fast nur meinen luis,der leaf steht schon seit tagen ungenutzt herum.


Das erstaunt mich. Du hast doch noch vor kurzem geschrieben, dass Du den Leaf als perfekt ansiehst? Ist der Luis noch ein Stück besser, oder geht es nur um die Reichweite?

Viele Grüße
Gerald
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Re: Tipps für eine Probefahrt - was sollte man auf keinen Fa

Beitragvon mlie » Sa 11. Jan 2014, 09:43

Entweder bin ich blind, oder das Getriebe hat keinen mechanischen Rückwärtsgang. Mein Meisterkurs ist aber auch schon etwas her, vielleicht sehe ich deswegen nix mehr in der Richtung. Ein Elektroauto lässt sich doch recht formschön Rückwärts fahren, indem man dem Motor ein Rückwärtsdrehfeld verpasst. aslles andere ist vertaner Entwicklungsaufwand.

Der Kangoo hat offensichtlich auch keinen mechanischen Rückwärtsgang, jedenfalls kann ich von D auf N auf R schalten, und die Kraft ist beim rangieren sofort da, beim Schaltgetriebe würde ich eine kurze Gedenksekunde zum "Zahnradeinbauen" des R-Ganges erwarten. Aber der Kangoo hat ja auch nicht den Bug, in D loszukriechen, ohne auf das Gaspedal zu treten, das passiert nur, wenn ICH das will. ;-)
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Lasst euch nicht mit überteuerten DC-Lademöglichkeiten verarschen und abzocken, 22kW Boardlader muss als Zulassungsvoraussetzung kommen.
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Re: Tipps für eine Probefahrt - was sollte man auf keinen Fa

Beitragvon eDEVIL » Sa 11. Jan 2014, 09:47

"n" nutze ich eh kaum noch. Im Berliner Stadtverkehr eh nicht, da da die Reku oft nicht mal allein genügt...

Mit Umwege über "P" oder "R" auf "n" zu gehen paßt irgendwie auch nicht in Mein Sicherheitsempfinden, aber jeder soll das machen, was er mag.

Auf Kriechmodus und Reku auf "D" könnte ich auch gut verzichten. Der i3 hat ja kein "kriechen" und das hat mir besser gefallen, da man dann nicht an Ampel permanent auf der bremse stehen muß.
Imho sollte man da abschaffen, da man hinten den Automatikfahrern mit leistungsstarken LED Bremslicht schon Augenkrebs bekommt. Alternativ müßte sich das im Stand etwas dimmen.

Ich persönlich würde D ohne Reku "Eco" taufen und ein ein "D" mit gutem Ansprechverhalten und max. Reku erfinden.
Im Stadtbetrieb bräuchte ich das. "Eco" ist dann irgendwie "lahmarschig" bzw., man muß dann immer so stark "durchlatschen".

Bei längeren Fahrten über Landstraße brauche ich die Reku nur gezielt zum Bremsen und möchte den Fuß möglichst wenig auf dem "Gas" haben. Das hin und her schalten mit dem Tempomaten ist auch nicht so optimal.
Ein konfigurierbarer Tempomat wäre noch eine Alternative d.h. man kann den "Spread" einstellen. Bei Bergigen Strecken würde ich auch bis zu 10km/h Geschwindkeitsabfall an der Steigung und 10 km/h mehr beim Gefälle gut finden.
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Re: Tipps für eine Probefahrt - was sollte man auf keinen Fa

Beitragvon xado1 » Sa 11. Jan 2014, 11:31

nein,der leaf ist bis auf die etwas karge reichweite perfekt,aber der luis ist das ideale rein raus alltagsauto,zum feldwegfahren mit dem hund usw.
einfach einsteigen aufdrehen und wegfahren,das ganze klimbim mit dem herumdrücken entfällt.ich drehe den luis in D ab,und drehe in D wieder auf,brauch dann nur gas geben.der luis ist für mich schmutztechnisch unbedenklich,beim leaf pass ich da noch etwas auf.
Dateianhänge
K800_CAM00012.JPG
K800_hund2.JPG
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