Nissan: Mit Gebrauchtem locken, Neuen verkaufen wollen

Re: Nissan: Mit Gebrauchtem locken, Neuen verkaufen wollen

Beitragvon steamachine » Mi 23. Jul 2014, 01:24

p.hase hat geschrieben:
@opfer: du stellst zuviele fragen. ich denke nicht, daß du dir sicher bist ob du wirklich einen LEAF kaufen willst.
Das ist wohl das Raubein & das Adlerauge, das man sich besser als Händler eher früher als später draufschaffen muss um zu überleben wie mir scheint... :roll:
Nissanhändler-Opfer hat geschrieben:
Gibt es hier eigentlich jemanden, der schon nahezu 100.000 km oder mehr mit dem Leaf der 2. Generation gefahren ist?
Hmmm, mal überlegen: 2. Gen seit 2013 bis jetzt - 100.000 in max. 1 1/2 Jahren mit einem Leaf - Hoppla, das wär ne Leistung :!: :mrgreen:

Ich hab auch einige Zeit gesucht und viele Fragen gestellt - EVs haben was von der Katze im Sack. Ich hab nur irgendwann gemerkt, dass die Antworten über die meisten Ungewissheiten nicht hinweghelfen.
>Glaub mir, bei 60km Pendeln wirst du jeden Tag laden, nur vielleicht nicht voll. Aber das kommt noch...<
Siehst du einen Leaf mit deinen Anforderungen & deiner Preisvorstellung solltest du schnell handeln. Das ist Gesetz und erklärt sich aus sich selbst heraus. Letztes Jahr wäre das noch gegangen wegen der Botschafterschwemme (damit umgeht man nunmal viele Unwägbarkeiten und spielt auf Sicherheit).
Mir hat man meinen Vorführ-Leaf explizit zurückzuhalten versprochen und das Angebot direkt aus Mobilde.de gelöscht, ohne dass ich den Kauf garantiert hätte. Allerdings stand auch die Lieferung der neuen Generation ins Haus weswegen wohl der alte unbedingt verscheuert werden sollte. Meine Erfahrung war Top-Händler, Top-Fahrzeug, Top-Kommunikation.

Dein Erfahrungsbericht inpunkto Kommunikation hätte auch mich auf die Palme gebracht (*mit-fühl*). Ich glaube aber weniger an eine Verschwörung. Wenn man gefrustet ist, ist man einfach viel eher dazu geneigt, eine Absicht zu unterstellen, wo eigentlich nur unzureichend Tatverdacht bestand. Es gibt aber wie immer auch schwarze Schafe.

@p.hase: Was ist deine Erfahrung? Wollen die meisten Probefahrer nur mal ihre Neugier stillen und das Neue einfach mal ausprobieren?
Ich vermute es gibt sehr viele, die sagen: "Ja, Interesse schon; und Spaß macht's auch - aber wenn ich dann wirklich Geld dafür auf den Tisch legen müsste, dann wird's mir doch zu heiß. Der Deutsche ist halt doch nach meiner Erfahrung eher ein Gewohnheitstier.
@Nissanhändler-Opfer: Vielleicht haben diese Händler einfach schon zuoft ungesicherte Versprechen gehört und sind froh, wenn's der Erstbeste kauft... ;)
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Re: Nissan: Mit Gebrauchtem locken, Neuen verkaufen wollen

Beitragvon e-lectrified » Mi 23. Jul 2014, 06:07

Ich hab auch einige Zeit gesucht und viele Fragen gestellt - EVs haben was von der Katze im Sack. Ich hab nur irgendwann gemerkt, dass die Antworten über die meisten Ungewissheiten nicht hinweghelfen.


Ja und ich habe auch nicht die Illusion einer vollständigen Sicherheit, sonst würde ich mich auf das Thema nicht einlassen. Was mich später nur unendlich ärgern würde wäre, wenn ich nicht alle Fragen, die man vorher abklären kann, abgehandelt hätte. Es dreht sich auch bei einem Gebrauchten auch nicht gerade um wenig Geld...

>Glaub mir, bei 60km Pendeln wirst du jeden Tag laden, nur vielleicht nicht voll. Aber das kommt noch...<


Du hast wahrscheinlich Recht. Blöd ist nur, dass ich bei mir zu Hause nicht ohne erheblichen Aufwand laden kann. Ich müsste auf einem kostenlosen öffentlichen Parkplatz mit (immerhin) kostenlosem Strom beim Arbeitgeber in der Nähe laden. Wenn alles gut läuft, werde ich aber mit dem Arbeitgeber eine Vereinbarung bzgl. Lademöglichkeit am Arbeitsplatz treffen und dann macht es durchaus viel Sinn täglich zu laden.

Siehst du einen Leaf mit deinen Anforderungen & deiner Preisvorstellung solltest du schnell handeln. Das ist Gesetz und erklärt sich aus sich selbst heraus.


Ich habe jetzt zwei konkrete Angebote aus dem Forum, die ich näher unter die Lupe genommen habe. Ich denke, dieses Mal könnte es klappen.

"Ja, Interesse schon; und Spaß macht's auch - aber wenn ich dann wirklich Geld dafür auf den Tisch legen müsste, dann wird's mir doch zu heiß. Der Deutsche ist halt doch nach meiner Erfahrung eher ein Gewohnheitstier.


Man muss auch sagen, dass Deutschland es dem "Gewohnheitstier" nicht besonders einfach macht. Mit Vergünstigungen und einer besseren Ladeinfrastruktur wäre die Entscheidung sicher viel leichter.

@Nissanhändler-Opfer: Vielleicht haben diese Händler einfach schon zuoft ungesicherte Versprechen gehört und sind froh, wenn's der Erstbeste kauft... ;)


Möglich. Nur sollte man als Profi erkennen können, wie seriös eine Anfrage ist ;) .


Viele Grüße

Mihael (Ja, ist richtig geschrieben und einfacher als "(Nissanhändler-)Opfer")
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Re: Nissan: Mit Gebrauchtem locken, Neuen verkaufen wollen

Beitragvon Mike » Mi 23. Jul 2014, 07:38

Es gibt einen Bericht über einen Amerikaner, der bereits bis Ende 2013 100.000 Meilen mit dem Leaf gefahren ist.

http://transportevolved.com/2013/12/16/steve-marshs-nissan-leaf-rolls-over-100000-miles-still-going-strong/

Bei 60km täglicher Fahrstrecke mit 80% Autobahnanteil wirst Du jeden Tag/Nacht laden müssen. Wie fährst Du Autobahn? Nicht schneller als 100 km/h ? Dann könnte es im Sommer (nicht im Winter) auch für 2 Tage reichen, aber es wird knapp. Geh besser von täglichem Laden aus. Du möchtest vielleicht auch Abends noch einmal ein Stück fahren.
Die Lademöglichkeit sollte geklärt sein bevor Du ein EV kaufst. Ohne eigene Ladestation ist das besonders wichtig! Falls noch ein Zerknalltreibling (Stinker (Verbrenner)) zur Verfügung steht, entschärft das den ein oder anderen (seltenen) mobilen Engpass.

Auch ich lade zu 99% an einer öffentlichen Ladesäule, mit kostenlosen grünen Strom. Das funktioniert bestens, ich bin auch der einzige der die Säule benutzt. Aber ich habe auch eine Ladestation in meiner Garage (umgebauter Ampera Lader) und bin somit nicht auf die öffentliche angewiesen. Hast Du nicht mal eine normale Steckdose für das Notladegerät (10A) zur Verfügung :?:

Sollte Dir dein Name (Nissanhändler-Opfer) nicht mehr gefallen (?), melde dich doch einfach neu an und gebe dich hier zu erkennen. ;)
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Re: Nissan: Mit Gebrauchtem locken, Neuen verkaufen wollen

Beitragvon p.hase » Mi 23. Jul 2014, 09:25

@steamachine: haben will sie jeder und kaufen tut sie keiner. die die zugelassen sind in deutschland sind meistens leihwagen, wenn der stinker mal wieder einen ölwechsel benötigt. irgendwann fährt einer dagegen und dann verdient man ordentlich mit der versicherung und gibt den e-wagen zur händlerversteigerung frei. ich schätze ins blaue, daß bei meinem betreuenden nissan-händler auf 250 verkaufte quatschkais eine leaf-PROBEFAHRT kommt.

auf der strasse treffe ich immer nur leute, also die die keine fragen mehr stellen, die sich "gerade eben nochmals eine neue a-klasse gekauft" haben und sie finden elektroautos klasse und sie schwören, daß dies "ihr letztes benzinauto" ist. ansonsten hält sich das gerücht vom teuren e-auto hartnäckig. das gilt mmn einzig für den smart.

der TE kann es nicht ernst meinen, er hat sich auf mein angebot ihm einen günstigen leaf acenta zu besorgen nicht gemeldet. ich nenne ihm dann meinen preis falls er zugeschlagen hat.

aber eins hat er geschafft - bashing. wenn ich einer der händler wäre, würd ich den TE platt machen. auch hier im forum gibt es zig maulwürfe von verbrenner-mitbewerbern, machen wir uns nix vor. ich glaube nur noch denjenigen die ich auch kenne.
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Re: Nissan: Mit Gebrauchtem locken, Neuen verkaufen wollen

Beitragvon Bluebird » Mi 23. Jul 2014, 09:37

Mike hat geschrieben:
Sollte Dir dein Name (Nissanhändler-Opfer) nicht mehr gefallen (?), melde dich doch einfach neu an und gebe dich hier zu erkennen. ;)


... oder fragen Sie den freundlichen goingelectric-Admin ihres Vertrauens, dass er den Namen ändert.
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Re: Nissan: Mit Gebrauchtem locken, Neuen verkaufen wollen

Beitragvon Mike » Mi 23. Jul 2014, 10:40

Stimmt, ist die bessere Idee! :oops:
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Re: Nissan: Mit Gebrauchtem locken, Neuen verkaufen wollen

Beitragvon e-lectrified » Mi 23. Jul 2014, 18:58

Mike hat geschrieben:
Es gibt einen Bericht über einen Amerikaner, der bereits bis Ende 2013 100.000 Meilen mit dem Leaf gefahren ist.


Klasse Mike, so ein Foto habe ich gesucht:

Bild

12 von 12 Balken nach ca. 125.000 km - damit könnte ich leben :mrgreen: . Dass er dann kurz darauf einen verloren hat, ist definitiv zu verschmerzen; ich fände es sogar noch ok, wenn der erste Kapazitätsverlust nach 100.000 km käme.

Mike hat geschrieben:
Bei 60km täglicher Fahrstrecke mit 80% Autobahnanteil wirst Du jeden Tag/Nacht laden müssen. Wie fährst Du Autobahn? Nicht schneller als 100 km/h ?


Aktuell kann ich auf der Autobahn kaum schneller als 100 km/h fahren, da ich auf der Strecke noch bis Ende 2015 Dauerbaustelle haben werde, aber natürlich habe ich mir auch schon die Effizienztabelle unter http://www.mynissanleaf.com/viewtopic.php?f=31&t=4295 angeschaut, wonach ich natürlich bei offener Strecke nicht schneller als 100 km/h fahren werde, wenn mich nicht die Eile packt... dann ist eh klar, dass ich früher laden muss - hab ich ja dann auch selbst verschuldet.

Mike hat geschrieben:
Dann könnte es im Sommer (nicht im Winter) auch für 2 Tage reichen, aber es wird knapp.


Also im Sommer gehe ich nach meinem 3-Tages-Test schon von mindestens 120 km ohne Ladevorgang aus, also 2 Tage - man darf nicht den Stadtanteil vergessen und auf der Autobahn kann ich auch noch einen recht ordentlichen Teil schön rekuperieren. Angst habe ich keine mehr - ich konzentriere mich nicht mehr auf den "Scare-Oh-Meter", sondern orientiere mich am Ladezustand... ist ja eigentlich nicht anders bei einem Stinker mit Tank und ohne Bordcomputer; da schätzt man ja auch die Reichweite anhand des Füllstands des Tanks.

Mike hat geschrieben:
Geh besser von täglichem Laden aus. Du möchtest vielleicht auch Abends noch einmal ein Stück fahren.


Mittelfristig will ich das auch angehen. Ich werde bei meinem Arbeitgeber anfragen... der macht ja gerade eine grüner Konzern Kampagne und das ist schon mal für mich ein ganz gutes Argument. Bis spätestens Winter will ich das auf der Reihe haben, weil sonst wird es ungemütlich ;) .

Mike hat geschrieben:
Die Lademöglichkeit sollte geklärt sein bevor Du ein EV kaufst. Ohne eigene Ladestation ist das besonders wichtig! Falls noch ein Zerknalltreibling (Stinker (Verbrenner)) zur Verfügung steht, entschärft das den ein oder anderen (seltenen) mobilen Engpass.


Jo, das mit der Lademöglichkeit war auch das erste Thema auf meiner Agenda, bevor ich mich ernsthaft entschieden habe. Etwa 200-300 Meter von meinem Arbeitgeber entfernt kann ich kostenlos öffentlich laden mit Schuko. Die Sicherungen sind zugänglich, falls da mal was wäre... es hat auch zwei Anschlüsse, falls man einer Hopps ginge. Fiele diese Möglichkeit aus, wäre noch ein ADAC in der Nähe und ich denke für den Notfall ginge das auch jetzt schon bei meinem Arbeitgeber. Nur, wenn ich mehrere kWh ziehe, dann muss der das schon wissen - nicht, dass der vom Stuhl fällt angesichts der Stromrechnung :lol: .

Alternativen Stinker habe ich auch schon eruiert. Mein Vater, obwohl schon über 60 ist dem Elektromobilitätsthema auch nicht abgeneigt und so würde er mir seinen Stinker überlassen, wenn ich mal doch eine längere Strecke auf mich nehmen müsste. Er, eigentlich mehr Autonarr als ich, würde dann auch in den Genuss der Elektromobilität kommen. Dienstlich haben wir auch ein Dienstfahrzeug, das zwar etwas aufwendig vorzureservieren ist, aber für die Elekotromobilität nimmt man doch gern einiges in Kauf.

Mike hat geschrieben:
Hast Du nicht mal eine normale Steckdose für das Notladegerät (10A) zur Verfügung :?:


Das Problem ist, dass ich das Ladekabel nicht schnell man durchs Fenster werfen kann, weil ich nicht der Straßenseite zugewandt bin wohnungstechnisch. Ich könnte auch sicher mal durch die Feuerwehrzufahrt und da für ein oder zwei Stunden evtl. stehen bleiben, aber das ist ja nix. Verlängerungskabel soll man ja nicht nehmen, ansonsten könnte ich noch über den Keller evtl. was machen. Ich prüfe aber noch die Möglichkeit mir Strom an meinen TG-Stellplatz legen zu lassen, scheue aber ein bisschen die Kosten - Elektroinstallationen lassen sich in Deutschland die "Elektroheinis" regelmäßig vergolden.


Grüße

Mihael
e-lectrified
 

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