Nissan Leaf 2013: Probefahrt

Nissan Leaf 2013: Probefahrt

Beitragvon Wackelstein » Fr 27. Sep 2013, 08:57

Meine Lebensgefährtin braucht wohl nächstes Jahr ein neues Auto. Da wir eh für weitere Fahrten einen relativ neuen Stinker haben (Minivan, Seat Altea XL), wäre es nun super neben unserem Twizy ein "echtes" E-Auto zu kaufen.

Dafür konnten wir endlich den Leaf 2013 ausprobieren. Ein Händler hat ihn mir für 3 Tage überlassen. Gefahren bin ich ca. 150km damit. Der Wagen ist prinzipiell super: Angenehm geräumig, hat alles an Ausstattung, was man so braucht und sogar noch mehr. Und gehen tut er wie Sau :P
Man kann je nach Lust und Laune angenehm "cruisen" oder auch fahren wie ein Irrer. Das mag ich schon sehr.

Aber er wird's doch nicht werden und zwar weil
-) Er ist meiner Holden einfach zu groß.
-) Die langsame Ladegeschwindigkeit nervt leider doch. Ich dachte mir immer, dass das kein Problem wäre, aber nachdem ich ihn zu Hause geladen habe und das für nur 40km ein paar Stunden gedauert hat, habe ich gemerkt, dass eine Schnelllade-Möglichkeit UNBEDINGT notwendig ist.

Außerdem hat sich wieder eines gezeigt: Ein E-Auto wie der Leaf ist viel zu gut und zu komfortabel um damit nur in einem kleinen Umkreis unterwegs zu sein. Ohne Schnellladung aber kann man damit auch nicht 100km weit zum Einkaufen fahren, dort zwei Stunden bleiben und dann wieder zurückfahren, da sich das schlicht nicht ausgeht.

Somit werden wir uns wohl noch einmal den Zoe ansehen, den wir schon zwei Mal kurz fahren können. Allerdings nervt da die Batteriemiete, die meine Lebensgefährtin gar nicht leiden kann. Dafür wäre er kleiner und hätte die 22kW Ladung.
Mal sehen.
Es gäbe ja auch noch den Opel Ampera. Der Preis ist mittlerweile schon deutlich attraktiver und es gibt recht günstige Gebrauchte. Dank des Range-Extenders kann man damit auch problemlos mal größere Strecken zurücklegen. Was an dem Wagen aber nervt ist, dass man trotzdem wieder einen Benzinmotor mitschleppen muss (+ Wartung + Tanken....).

Der BMW i3 ist wohl nichts für uns: Keinen Schnelllader und Hinterrad-Antrieb. Ich habe von anderen BMW-Besitzern schon gehört, dass es damit im Winter nicht einfach sein soll, vor allem wenn man ausschließlich Vorderrad-Antrieb gewöhnt ist.
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Re: Nissan Leaf 2013: Probefahrt

Beitragvon AQQU » Fr 27. Sep 2013, 09:19

Wackelstein hat geschrieben:
Es gäbe ja auch noch den Opel Ampera. Der Preis ist mittlerweile schon deutlich attraktiver und es gibt recht günstige Gebrauchte.


Wenn der Holden der Leaf schon zu gross ist, dann den Ampera? Hmmm, I dunno...
Wie wäre es denn mit einem Drilling als jungen Gebrauchten, dann inkl. Batterie?
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Re: Nissan Leaf 2013: Probefahrt

Beitragvon ATLAN » Fr 27. Sep 2013, 10:38

Wackelstein hat geschrieben:
Der BMW i3 ist wohl nichts für uns: Keinen Schnelllader und Hinterrad-Antrieb. Ich habe von anderen BMW-Besitzern schon gehört, dass es damit im Winter nicht einfach sein soll, vor allem wenn man ausschließlich Vorderrad-Antrieb gewöhnt ist.


Vorsicht: Beim E-Auto gelten hier ganz andere Voraussetzungen, die Gewichtsverteilung wie im Verbrenner mit schwerem Motor vorne - daher Vorderradantrieb im Vorteil - kann hier ganz anders sein, siehe Model S oder Fluence . Hier ist der Akkueinbauort entscheidend, unter Umständen ist man hier mit einem Heckantrieb wesentlich besser dran. (vergleiche Heckmotor & Heckantrieb zB. Käfer)

MfG Rudolf
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Re: Nissan Leaf 2013: Probefahrt

Beitragvon eDEVIL » Fr 27. Sep 2013, 11:29

AC-Schnelladung und ohne Batteriemiete wird schwierig. Man kann bei der Zoe wohl auch den Akku kaufen (9000 eur) aber das spart dann auch nicht...

Von der Größe her könnte vielleicht ein gebrauchter STROMOS ( umgerüsteter SUZUKI SPLASH= passend sein.
Den soll es zumindest mit Schnelladergegeben haben. Am besten mal Geraldkontaktieren
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Re: Nissan Leaf 2013: Probefahrt

Beitragvon Twizyflu » Fr 27. Sep 2013, 12:06

Vergiss ihr aber nicht zu sagen, dass die Batteriemiete vom Zoe in der Tat einiges kostet, aber dafür die Batterie nie mehr ein Problem darstellt, da sie sie tauschen wenn sie was hat oder weniger als 75% Kapazität erreicht.
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Re: Nissan Leaf 2013: Probefahrt

Beitragvon Stromer2 » Fr 27. Sep 2013, 13:47

Wie wärs denn mit dem Smart ED? Zieht auch wie der Leaf (noch ein wenig besser) und ist der Günstigste. Und unschlagbar parkbar! Und hat auch den 22 kw-Lader
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Re: Nissan Leaf 2013: Probefahrt

Beitragvon teutocat » Fr 27. Sep 2013, 16:53

Stromer2 hat geschrieben:
... Smart ED? Zieht auch wie der Leaf (noch ein wenig besser) ...


Wenn ich die reine Motorleistung vergleiche dann kann ich mir das eigentlich nicht vorstellen.
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Re: Nissan Leaf 2013: Probefahrt

Beitragvon Stromer2 » Fr 27. Sep 2013, 17:34

Ich bin beide gefahren, allerdings mit einigem zeitlichen Abstand. Gefühlt geht er besser. Der Smart hat eine Boostfunktion (Kickdown). Kann aber auch sein, dass das subjektiv ist und durch den deutlich kleineren Smart kommt.

Wäre interessant, das mal auszuprobieren ;)
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Re: Nissan Leaf 2013: Probefahrt

Beitragvon eDEVIL » Fr 27. Sep 2013, 17:54

0-60 km/h ist der Smart aufgrund 40% weniger Gewicht etwas besser
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Re: Nissan Leaf 2013: Probefahrt

Beitragvon Stephan » Fr 27. Sep 2013, 19:06

Wackelstein hat geschrieben:
habe ich gemerkt, dass eine Schnelllade-Möglichkeit UNBEDINGT notwendig ist.

Zuhause lade ich in der Regel mit dem 10 A Schukoklotz. An einer Typ 2 Ladesäule sind glaube ich 16 A möglich. ist ja schonmal etwas schneller als 10. Aber ich kann das gut verstehen. Ein 11 kW Lader oder sogar 22 würde das Auto fast perfekt machen.

Kurze Zwischenfrage: Zahlt man bei RWE bei 16 A Typ 2 für alle drei Phasen automatisch? Der Leaf kann ja leider nur eine nutzen :S
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