Leaf fahren ist langweilig,asozial und unsportlich

Re: Leaf fahren ist langweilig,asozial und unsportlich

Beitragvon Pivo » So 9. Feb 2014, 17:58

Auf die Frage, wie weit man damit kommt antworte ich gerne in verschiedenen Variationen:

"Keine Ahnung. Ich habe es noch nicht geschafft den Akku leer zu fahren. Das meiste, was ich bis jetzt an einem Tag verbraucht habe sind 14kWh."
An dieser Stelle lasse ich eine kurze Pause, weil der Fragesteller i.d.R. darüber ins grübeln kommt, was denn kWh mit km zu tun haben.
Aber bevor dann das Nachhaken kommt, ergänze ich noch:
"24kWh passen rein, da habe ich immer noch mehr als genug Reserve".
Nochmal eine kurze Pause lassen, um dann noch nach zusetzten:
"Weist du, mit allen Benzinern, die ich vorher hatte bin ich nie aus unserem Landkreis und den Benachbarten heraus gefahren. Das mit der Reichweite interessiert mich nicht. Selbst wenn der Akku nach ein paar Jahren mal auf die Hälfte schrumpfen sollte, reicht mir das immer noch mehr als genug."

Oft merkt man bei vielen, wie sie ins Nachdenken kommen und innerlich feststellen, dass auch sie selbst eigentlich nie oder sehr selten aus dem Landkreis heraus fahren.
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Beitragvon p.hase » So 9. Feb 2014, 18:53

dann noch die vielen zufriedenen schmarotzer die 36 monate den wagen zu einem so günstigen preis fahren zu dem andere nicht einmal einen polo gemietet bekommen! :mrgreen:
VERKAUFE Ständig WALLBOX original RENAULT 10/14A mit 6m TYP2 Kabel (Notladekabel) lagernd.
VERKAUFE Immer wieder günstige E-Autos von Nissan, Mitsubishi, Renault im Vorlauf.
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Re: Leaf fahren ist langweilig,asozial und unsportlich

Beitragvon TeeKay » So 9. Feb 2014, 19:46

Was ist mit Sound Leute? Wo soll der Dorfdepp denn seinen 50 Euro Sportauspuff anschrauben? Das tolle Motorengeräusch hört man ja jetzt nur noch selbst, nicht mehr der ganze Block.

http://www.youtube.com/watch?v=e0J_B2PyAPw
Projekt Stromspeicher im Selbstbau mit BMW i3 & Passat GTE Batterien: http://www.stromspeicher.blog/
kW ≠ kWh ≠ kW/h
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Re: Leaf fahren ist langweilig,asozial und unsportlich

Beitragvon ATLAN » So 9. Feb 2014, 22:31

:lol: :lol: :lol:

Xado, selten so gut gelacht ... :thumb:

MfG Rudolf
18.11.13 - 1.3.15 Fluence , seit 16-6-2015 MS 85D :-D
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Re: Leaf fahren ist langweilig,asozial und unsportlich

Beitragvon HED » Mo 10. Feb 2014, 06:06

Du hast vergessen, du kannst keinen kostenlosen Kaffee mehr bekommen, den du während des Wartens für den Ölwechsels hättest zapfen können. Schon Scheiße was? :cry:

Zieh am besten Ganzjahresreifen auf und sag den Mechanikern, lebt wohl, wir sehen uns erst im Himmel, oder auf der Beerdigung
:lol: :lol: :lol:
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Re: Leaf fahren ist langweilig,asozial und unsportlich

Beitragvon liftboy » Mo 10. Feb 2014, 07:31

Danke für deinen ansteckenden Humor Xado! :D :lol:

Mir tut es auch schon sehr leid, dass ich kaum noch dazu beitragen werde, den Autohändlern/-werkstätten den Glaspalast sowie den Meister in Anzug und Krawatte mit zu finanzieren.
Gruß Uli
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Re: Leaf fahren ist langweilig,asozial und unsportlich

Beitragvon xado1 » Mo 10. Feb 2014, 09:44

ich hoffe nur,nissan und co bleiben auf dem elektrischen weg,denn ausser beim verkauf bleibt wenig zu verdienen,und die werkstätten haben mit den e-autos fast nichts mehr zu tun,zulieferer auch nicht.derzeit sehe ich noch keinen verlust von arbeitsplätzen und in den nächsten 10 jahren auch nicht,denn die entwicklung wird weiterhin gedämpft weitergehen.
an vielen beispielen sieht man,daß händler und personal die elektroautos meiden ,wie der teufel das weihwasser.
am beispiel tesla sieht man,was möglich wäre.

die wegfallende arbeitsplätze werden eine bremse in der politik und wirtschaft werden.einige zulieferer werden sich umstellen können,aber andere wären komplett unnötig.wer braucht noch auspuff,zündkerzen,motoröl,weniger bremsen und kupplung,keine turbolader,einspritzanlagen luft-und ölfilter......das sind schon große industrien dahinter.ich bin ernsthaft schon als arbeitsplatzzerstörer bezeichnet worden,von einen automechaniker.es fällt mir in den authäusern auch meist die kopf in den sand theorie auf,keiner will davon was wisse,und eigeninitiative ist auch ein fremdwort.
meine leaf spy app hatte beim nissan leaf mechaniker ungefähr die wirkung eines iphone 25.er kam von selbst drauf,das die original nissan diagnose weit weniger kann.

die zukunft wird wie immer spannend,für die 3 gruppen der menschheit:

die einen ,die neues schaffen und schauen das etwas passiert
die,die begeistert zuschauen,wenn was neues passiert,
und die anderen die schreien,"um gottes willen,was ist denn jetzt schon wieder passiert".



.
Lebenskunst ist die Fähigkeit, auf etwas Notwendiges zu verzichten, um sich etwas Überflüssiges zu leisten

Nissan Leaf Tekna,Bj.10/2013 ,weiß
Tesla Teilhaber bei Blitzzcar.com
Model3 reserviert,und wieder storniert
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Re: Leaf fahren ist langweilig,asozial und unsportlich

Beitragvon liftboy » Mo 10. Feb 2014, 10:18

xado1 hat geschrieben:
ich hoffe nur,nissan und co bleiben auf dem elektrischen weg,denn ausser beim verkauf bleibt wenig zu verdienen,und die werkstätten haben mit den e-autos fast nichts mehr zu tun,zulieferer auch nicht.derzeit sehe ich noch keinen verlust von arbeitsplätzen und in den nächsten 10 jahren auch nicht,denn die entwicklung wird weiterhin gedämpft weitergehen.
an vielen beispielen sieht man,daß händler und personal die elektroautos meiden ,wie der teufel das weihwasser.
am beispiel tesla sieht man,was möglich wäre.

die wegfallende arbeitsplätze werden eine bremse in der politik und wirtschaft werden.einige zulieferer werden sich umstellen können,aber andere wären komplett unnötig.wer braucht noch auspuff,zündkerzen,motoröl,weniger bremsen und kupplung,keine turbolader,einspritzanlagen luft-und ölfilter......das sind schon große industrien dahinter.ich bin ernsthaft schon als arbeitsplatzzerstörer bezeichnet worden,von einen automechaniker.es fällt mir in den authäusern auch meist die kopf in den sand theorie auf,keiner will davon was wisse,und eigeninitiative ist auch ein fremdwort.
meine leaf spy app hatte beim nissan leaf mechaniker ungefähr die wirkung eines iphone 25.er kam von selbst drauf,das die original nissan diagnose weit weniger kann.

die zukunft wird wie immer spannend,für die 3 gruppen der menschheit:

die einen ,die neues schaffen und schauen das etwas passiert
die,die begeistert zuschauen,wenn was neues passiert,
und die anderen die schreien,"um gottes willen,was ist denn jetzt schon wieder passiert".



.


Du sprichst mir aus der Seele Xado, hätte ich nicht besser formulieren können.
Gruß Uli
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Re: Leaf fahren ist langweilig,asozial und unsportlich

Beitragvon Pivo » Mo 10. Feb 2014, 11:03

xado1 hat geschrieben:
...die wegfallende arbeitsplätze werden eine bremse in der politik und wirtschaft werden.


Ja man hängt zu sehr an der Vergangenheit und gerade in Deutschland tut man sich mit Veränderungen schwer, hat gar Angst davor.

Dennoch auf irgendwelche Begründungen mit Arbeitsplätzen gebe ich exakt überhaupt nichts.

Selbst wenn jetzt alle plötzlich auf Carsharing umsteigen würden oder nur noch Fahrrad fahren würden und niemand mehr Autos kauft:
Das Geld ist deswegen nicht weg.
D.h. das Geld, das sonst für ein Auto und dessen Unterhalt/Betrieb ausgegeben wurde, was nicht gerade wenig ist, wird eben dann an anderer Stelle ausgegeben.
Und dann entstehen eben dort Arbeitsplätze. Sei es weil der eine sich mit dem Geld ein Pool im Garten baut oder der andere eine bessere Küche und beide mehr für Bahn und Taxi oder ein besseres Fahrrad samt Anhänger ausgeben.

Es gibt Zahlen, die besagen, dass jeder Xte Arbeitsplatz direkt und jeder (2*X)te indirekt von der Autoindustrie abhängt.
Oft wird dies als Begründung herangezogen, dass man auf keinen Fall am Auto rütteln darf. Und sogar die Autoindustrie unterstützen muss (z.B. Abwrackprämie).

Abhängigkeiten sind immer schlecht.
Vorallem eine Abhängigkeit vom Auto.
Mehrere tausend Verkehrstote werden einfach so akzeptiert. Während man wg. ein paar hier nicht vorhandenen theoretischen Anschlägen die Bevölkerung komplett überwachen möchte.
Würden hierzulande jährlich nur halb so viele im Flugzeug umkommen, wäre Flugzeug fliegen längst verboten.
Lärm, Abgase, Flächenverbrauch, Infrastruktur etc., muss ich jetzt nicht alles aufzählen...

Es wäre gut wenn weniger Arbeitsplätze von solch einer Industrie abhängig wären.
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Re: Leaf fahren ist langweilig,asozial und unsportlich

Beitragvon Mike » Mo 10. Feb 2014, 11:56

endurance hat geschrieben:
Na logisch die deutschen Autobauer waren bei den EV immer weit vorne:

  • 1898 präsentierte Ferdinand Porsche mit dem "Egger-Lohner-Elektromobil Modell C.2 Phaeton" (kurz "P1" genannt) die erste Porsche-Konstruktion der Welt.
    http://www.welt.de/motor/article1243073 ... unden.html (vor 116! Jahren)
  • Nissan 1911 gegründet - weit nach dem ersten EV.
  • Renault 1899 EV nö , stattdessen die einschraubbare Zündkerze (huch elektrisch :))

Den ersten elektrischen BMW hast Du vergessen, gebaut 1978 im BMW-Werk Leipzig. :o
http://www.bild.de/regional/leipzig/leipzig-geht-aus/das-vergessene-elektroauto-der-ddr-34535896.bild.html

Der Spaß am Schnäppchen-Tanken ist endgültig vorbei. Jetzt hab ich nur noch die Auswahl zwischen günstig und ganz umsonst laden. Und das, wo aktuell das Benzin gerade wieder soooo billig ist. Blödes Elektroauto! ;)
Ab 2016 ZOE Intens mit 43kW Ladung (Q210); 2013 bis 2016 Botschafter Leaf;
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