Fazit nach einer Woche und 500 km mit dem Leaf

Re: Fazit nach einer Woche und 500 km mit dem Leaf

Beitragvon TJ0705 » Fr 4. Okt 2013, 19:28

Hi Privatpilot,

ist ja auch ok. Ich fahre auch nicht irgendwie besonders. Der Leaf ist eh schon so sparsam und günstig unterwegs, daß man da auch gerne mal Spaß mit haben darf. Ich fahre einfach flüssig und vorausschauend, so wie ich das im Verbrenner auch mache. Das E-Auto gewinnt dabei manchmal Energie zurück oder segelt halt, was der Verbrenner nicht kann, aber ich verbiege mich dafür nicht und behindere auch niemanden, falls das falsch rüber gekommen sein sollte.

Grüße Dirk
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Re: Fazit nach einer Woche und 500 km mit dem Leaf

Beitragvon Helga_71 » Fr 4. Okt 2013, 20:02

Gerald hat geschrieben:
Hallo,

ich hänge mich jetzt mal hier mal dran, da es mir ähnlich geht wie Helga bzgl. der Reichweite.

21 kWh sind vom Akku nutzbar (richtig?). Ich gehe mal davon aus, dass die Verbrauchsanzeige doch relativ genau ist. Also Anzeige 0,21 kWh/km = ca. max. Reichweite 100km.

.. wenn der Akku 21 KW nutzt und ich laut Anzeige im Display im Durchschnitt mit 15 kw fahre, dann müßte ich doch wenigstens 130-140 km schaffen. Aber das tu ich nicht. (Derzeit sind es ca. 110!) Heute hatte ich auch wieder so eine "komische" fahrt. Ich verbrauche bei der Hinfahrt immer weniger als bei der Rückfahrt.
Aktuelles Beispiel: War heute in Schweinfurt. Hin und zurück sind das 54 km, als 27 pro fahrt. Jeweils komplett OHNE Heizung.
Los ging die Fahrt mit 126 km auf der Reichweitenuhr und dann hatte ich noch 115 bei der Ankunft in Schweinfurt. (nach 26 km, jujhu, dachte ich, doch die Ernüchterung kommt...). Zurück, der selbe Weg, der selbe Fahrstyl und schwups, bin ich auf 60 km auf der Restweitenuhr gelandet. Hä??? Die Hinfahrt hat mich 11 km gekostet und Die Rückfahrt 55 auf der Reichweitenuhr? Und das habe ich leider oft. Bei meinen Arbeitsweg ist bei der Hinfahrt noch alles ok und die Rückfahrt "frisst" die Kilometer.

Hatte gestern einen neuen "Minusrekort". 100% geladen und nur 126 km Reichweite auf der Uhr. :o :shock: Leute, das kann nicht nur an meinem Fahrstyl liegen. Ich fahr immer sanfter, Luftdruck auf 3 bar erhöht, Landstaße nur noch max.90 km/h und die Reichweite sinkt!
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Re: Fazit nach einer Woche und 500 km mit dem Leaf

Beitragvon ev4all » Fr 4. Okt 2013, 21:01

Geht es vielleicht hin bergab und zurück bergauf? Mein Arbeitsweg führt 22 km weit von 270 m über NN auf 90 m über NN. Da ist auch ein himmelweiter Unterschied im Purzeln der Restreichweite bei Hin und Rückweg festzustellen. Ich denke das ist normal. Man muss die Hoehendifferenz eben stark mit einkalkulieren. Meine Gesamtreichweite liegt auch meist bei 120-140 km, wenn ich nicht gerade super sparsam fahre. Aber ich übe noch :-).
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Re: Fazit nach einer Woche und 500 km mit dem Leaf

Beitragvon Gerald » Sa 5. Okt 2013, 06:50

Hallo Helga,

die Reichweitenanzeige ist was für die Tonne, die ist im Prinzip nicht zu gebrauchen. Soll beim 2013er Modell angeblich besser sein.
Aber auch die Balkenanzeige scheint mir nicht sehr genau zu sein. :?

Viele Grüße
Gerald
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Re: Fazit nach einer Woche und 500 km mit dem Leaf

Beitragvon Mike » Sa 5. Okt 2013, 07:47

Gerald hat geschrieben:
die Reichweitenanzeige ist was für die Tonne, die ist im Prinzip nicht zu gebrauchen. Soll beim 2013er Modell angeblich besser sein. Aber auch die Balkenanzeige scheint mir nicht sehr genau zu sein. :? Viele Grüße Gerald

Das vermute ich ebenfalls. Der Bordcomputer reagiert viel zu hektisch auf kurzfristige Verbrauchsänderungen. Dadurch ist die Reichweitenanzeige dementsprechend nervös. Und die Reichweite nach dem Laden wird anscheinend nach dem letzten, aktuellen Verbrauch berechnet. War der hoch, zeigt er wenig Reichweite nach dem Vollladen an. Umgekehrt zeigt er mehr Reichweite an, wenn der letzte Verbrauch niedrig war. Es hat doch seinen Grund, das die Anzeige/Berechnung beim neuen Leaf geändert wurde.

@ Helga
Wohnst Du, wie ich, an einer Steigung/Berg?
Eigentlich müsste man den Leaf, wenn er wieder einmal wenig Reichweite anzeigt, komplett leer fahren. Nur so kann die tatsächliche Reichweite festgestellt werden. Dazu habe ich ab weder Lust noch die passenden Nerven. ;)
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Re: Fazit nach einer Woche und 500 km mit dem Leaf

Beitragvon liftboy » Sa 5. Okt 2013, 09:02

Mit etwas technischem Verständnis kann man nachvollziehen, dass eine Reichweitenanzeige, was übertragen eigentlich nichts anderes ist als eine Kapazitätsanzeige, sehr schwierig zu erstellen ist. Wenn dem Akku immer eine gleichmäßige Energiemenge entnommen werden würde, wäre die Sache bedeutend einfacher. Da dieses nun einmal durch verschiedenste Einflüsse wie Berg-/Talfahrt, sportliche Fahrweise, Außentemperatur etc. etc. beinflusst wird, halte ich die Reichweitenanzeige beim Leaf schon für sehr realitätsnah.

Ich finde daher, ihr tut den Entwicklern Unrecht, wenn ihr sie "für die Tonne" bezeichnet.
Gruß Uli
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Re: Fazit nach einer Woche und 500 km mit dem Leaf

Beitragvon Helga_71 » Sa 5. Okt 2013, 09:28

Mike hat geschrieben:
@ Helga
Wohnst Du, wie ich, an einer Steigung/Berg?
Eigentlich müsste man den Leaf, wenn er wieder einmal wenig Reichweite anzeigt, komplett leer fahren. Nur so kann die tatsächliche Reichweite festgestellt werden. Dazu habe ich ab weder Lust noch die passenden Nerven. ;)


Bei mir ist die Stecke nicht so arg eine Berg- und Talbahn, aber es geht doch immer rauf und runter, wenn auch auf längeren Strecken. Richtig Eben ist hier nichts. "Steil" wird es nur immer an einer Stelle mit einer länge von ca. 2 km.
Und das mit dem leer fahren habe ich mir auch schon überlegt, den "Mut" hätte ich aber erst nach 2 Gläsern Frankenwein und dann darf ich ja nicht mehr fahren :lol:
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Re: Fazit nach einer Woche und 500 km mit dem Leaf

Beitragvon Gerald » Sa 5. Okt 2013, 09:29

liftboy hat geschrieben:
Mit etwas technischem Verständnis kann man nachvollziehen, dass eine Reichweitenanzeige, was übertragen eigentlich nichts anderes ist als eine Kapazitätsanzeige, sehr schwierig zu erstellen ist. Wenn dem Akku immer eine gleichmäßige Energiemenge entnommen werden würde, wäre die Sache bedeutend einfacher. Da dieses nun einmal durch verschiedenste Einflüsse wie Berg-/Talfahrt, sportliche Fahrweise, Außentemperatur etc. etc. beinflusst wird, halte ich die Reichweitenanzeige beim Leaf schon für sehr realitätsnah.

Ich finde daher, ihr tut den Entwicklern Unrecht, wenn ihr sie "für die Tonne" bezeichnet.


Sehe ich anders. ;)
Wenn ich in den Wagen mit vollen Akku einsteige, die Restreichweitenanzeige mit 190 km anzeigt, sehr sparsam fahre (Verbrauchsanzeige 0,13 kWh/km), aber dann nur etwas mehr als 120km schaffe, ist diese für mich nicht realitätsnah.

Meiner Meinung wird die Reichweite in zu kurzen Abständen neu berechnet. Besser wäre, die Abstände zu vergrößern, so dass darin evtl. mehrere Wechsel von Steigungen, Gefälle, Beschleunigungen usw. enthalten sind.

Nicht umsonst, ist diese im 2013er Modell verbessert worden.
Bei vielen Verbrennern funktioniert solch eine Anzeige auch.

Viele Grüße
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Re: Fazit nach einer Woche und 500 km mit dem Leaf

Beitragvon Helga_71 » Sa 5. Okt 2013, 09:34

ev4all hat geschrieben:
Geht es vielleicht hin bergab und zurück bergauf? Mein Arbeitsweg führt 22 km weit von 270 m über NN auf 90 m über NN. Da ist auch ein himmelweiter Unterschied im Purzeln der Restreichweite bei Hin und Rückweg festzustellen. Ich denke das ist normal. Man muss die Hoehendifferenz eben stark mit einkalkulieren. Meine Gesamtreichweite liegt auch meist bei 120-140 km, wenn ich nicht gerade super sparsam fahre. Aber ich übe noch :-).

Ja, da hast du recht, das ist bei meinem Arbeitsweg auch so, das habe ich vor lauter "Reichweitenschock" verdrängt. Dann ist es wohl Richtung Schweinfurt auch so. Hinzu geht es leicht "runter", Heim dann wieder "Bergauf". Man(n), ich werde noch ganz bekloppt :? Mit dem Benziner war einem das Ganze total Egal, nun wird man zum "Reichweiten-Junki" :lol:
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Re: Fazit nach einer Woche und 500 km mit dem Leaf

Beitragvon liftboy » Sa 5. Okt 2013, 10:00

Gerald hat geschrieben:
liftboy hat geschrieben:
Mit etwas technischem Verständnis kann man nachvollziehen, dass eine Reichweitenanzeige, was übertragen eigentlich nichts anderes ist als eine Kapazitätsanzeige, sehr schwierig zu erstellen ist. Wenn dem Akku immer eine gleichmäßige Energiemenge entnommen werden würde, wäre die Sache bedeutend einfacher. Da dieses nun einmal durch verschiedenste Einflüsse wie Berg-/Talfahrt, sportliche Fahrweise, Außentemperatur etc. etc. beinflusst wird, halte ich die Reichweitenanzeige beim Leaf schon für sehr realitätsnah.

Ich finde daher, ihr tut den Entwicklern Unrecht, wenn ihr sie "für die Tonne" bezeichnet.


Sehe ich anders. ;)
Wenn ich in den Wagen mit vollen Akku einsteige, die Restreichweitenanzeige mit 190 km anzeigt, sehr sparsam fahre (Verbrauchsanzeige 0,13 kWh/km), aber dann nur etwas mehr als 120km schaffe, ist diese für mich nicht realitätsnah.

Meiner Meinung wird die Reichweite in zu kurzen Abständen neu berechnet. Besser wäre, die Abstände zu vergrößern, so dass darin evtl. mehrere Wechsel von Steigungen, Gefälle, Beschleunigungen usw. enthalten sind.

Nicht umsonst, ist diese im 2013er Modell verbessert worden.
Bei vielen Verbrennern funktioniert solch eine Anzeige auch.

Viele Grüße
Gerald


Wenn du nach dem Laden 190 km Reichweite hast, bist du vermutlich vorher sehr sparsam gefahren. Diese Anzeige wird dann aber nach meiner Erfahrung schnell angepasst, wenn du losfährst. Ich finde es OK, wenn die Anzeige schnell reagiert. Hiermit erkennst du sofort, wie sich deine Fahrweise oder die Geländebeschaffenheit auswirkt.

Aber natürlich hast du Recht insofern, als dass jede Technik noch verbesserungsfähig ist. Wenn der 13er Leaf hier ein Update hat - umso besser. Trotzdem wird die Reichweitenanzeige immer mehr oder weniger eine Schätzung sein.
Gruß Uli
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