e-NV 200

Re: e-NV 200

Beitragvon p.hase » Mo 16. Dez 2013, 12:27

manchen leben ganz schön auf einem anderen kommerziellen planeten. :roll:

man wird genauso wie bei privatpersonen erhebungen machen wieviele kilometer wer fährt und dann den e-nv200-akku anpassen. der deutsche fährt am tag 42km und 82% weltweit laden zuhause.

niemand braucht akkus wie tesla sie bei seinen luxusartikeln hat. luxus verkauft sich immer und überall. 1000 US$ für eine mit diamanten besetzte mineralwasserflasche sind in russlands clubs der einstiegspreis!

auf den e-nv200 bezogen wird geschaut werden wieviel der barcelonische taxifahrer fahrten pro tag hat und wieviel der schaffige handwerker im schnitt pro tag fährt.

momentan fehlt mir der überblick welches land auf diesem planeten rührige handwerker hat und wie weit diese fahren. vermute daß der e-nv200 nicht viel weiter fährt wie der leaf. wozu auch? nissan will geld verdienen.
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Re: e-NV 200

Beitragvon xado1 » Mo 16. Dez 2013, 13:02

aber den e-nv 200 soll es auch als kastenwagen geben,wie den kangoo,und da sollte er schon mehr reichweite haben,ein durchschnittlicher lieferwagen macht immer um die 200km pro tag,und mit wenige ist er für unternehmer uninteressant,darum verkauft sich der kangoo auch eher lau.
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Re: e-NV 200

Beitragvon mlie » Mo 16. Dez 2013, 13:32

p.hase hat geschrieben:
man wird genauso wie bei privatpersonen erhebungen machen wieviele kilometer wer fährt und dann den e-nv200-akku anpassen. der deutsche fährt am tag 42km und 82% weltweit laden zuhause.

auf den e-nv200 bezogen wird geschaut werden wieviel der barcelonische taxifahrer fahrten pro tag hat und wieviel der schaffige handwerker im schnitt pro tag fährt.

momentan fehlt mir der überblick welches land auf diesem planeten rührige handwerker hat und wie weit diese fahren. vermute daß der e-nv200 nicht viel weiter fährt wie der leaf. wozu auch? nissan will geld verdienen.


Wen sie Geld verdienen wollen mit Gewerbekunden, müssen Sie sich dem Markt anpassen, und der fordert für Transporter mindestens so 200km echte Reichweite und Schnelladung. Deine 42km oben sind ein Mittelwert, da sind aber auch die Bewohner von Wohnsilos drin, die in der Stadt an die nächste Straßenbahnhaltestelle gehen und zwei Stationen zur Arbeit weiterfahren, m.a.W. eigentlich überhaupt kein Auto brauchen und somit auf einen Wochenschnitt von 50km ( und auch nur am Wochenende) kommen. Diese 7,14km am Tag machen natürlich den Schnitt für die normalen Benutzer kaputt.

Wenn ich mal über Weihnachten Zeit habe, kann ich ja mal die Fahrtenbücher der Kollegen zusammenfassen, selbst wenn man jeden Tag nur 30km im Kreis zum Kunden gurkt, so sind zwei Fahrten im Monat zu weiter entfernten Kunden, die in den 100km Reichweite nicht schaffbar sind, schon ein KO-Kriterium. Wenn kein 22kW-Lader an Board ist, dann ist das Projekt gleich komplett gestorben...
Xado hat da schon recht, die Nachfrage nach dem Kangoo, welcher für recht viele Firmen geeigent wäre, scheitert an den echten 70km und der fehlenden Schnelladung (Bedeutet: EINEN Kunden in 35km Entfernung - wenn danach der Notdienst in der anderen Richtung kommt, was dann? Dem Kunden sagen: Ja, warten Sie mal 6 Stunden im dunkeln, bis mein Auto wieder fahrtüchtig ist.)
Deswegen würde ein eNV200, mit 210km echter Reichweite und AC22kW/ChadeMo/SSC für wohl 60% der Handwerksbetriebe ausreichen, wenn es noch den großen Bruder eNV400 gäbe, dann hätte man wohl 90% abgedeckt.

Im übrigen sehe ich die Akkukapazität von Tesla weniger als Luxus an, sondern eher als Muss für Elektromobilität auf breiter Front. Am Verbrauch kann man kaum was drehen, also muss eben die Kapaztät höher, leichter und billiger werden. Wenn das kommt, was sich angeblich im Akkumarkt tut, sollte das also bald Realität sein. Schauen wir mal.
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Re: e-NV 200

Beitragvon xado1 » Mo 16. Dez 2013, 13:51

alles unter 200km winterreichweite brauchen die hersteller erst gar nicht auf den markt bringen,das ist verlorene liebesmüh
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Re: e-NV 200

Beitragvon eDEVIL » Mo 16. Dez 2013, 14:25

Durchschnittswerte helfen da nicht. Durschnitlicht benötigt man den Bräter für die Weihnachtsganz nur 3 min pro Jahr - lohnt also nicht sowas zu kaufen. Oder der Verbandskasten im Auto, wieviel Minuten im Jahr benötigt man den?

200 km sichere Reichweite ist keineswegs Luxus, sondern das mindestmaß, bei dem die breite Masse über ein Elektroauto als Erstwagen nachdenken könnte. Nur weil ein paar Verrückte wie wir, durch asketische Fahrweise auch mit weniger klar kommen, dürften die wenigsten von uns sagen, das das doch völlig genügt.

Die Reichweite ist natülrihc nur ein Paramaeter. Wenn flächendeckend Lader mit 150KW verfügbar sind und die 30 kwh Akkus ohne größeren Verschleiß diese 5C Ladung packen, reichen sicher auch gut 30 kwh Akku aus.
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Re: e-NV 200

Beitragvon mlie » Mo 16. Dez 2013, 14:47

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Re: e-NV 200

Beitragvon TeeKay » Mo 16. Dez 2013, 15:20

p.hase hat geschrieben:
man wird genauso wie bei privatpersonen erhebungen machen wieviele kilometer wer fährt und dann den e-nv200-akku anpassen. der deutsche fährt am tag 42km und 82% weltweit laden zuhause.


Diese Erhebungen ergaben, dass der deutsche durchschnittlich 42km am Tag fährt, dabei mit 1,3 Personen unterwegs ist und durchschnittlich nur 35km/h fährt. Ausnahmslos alle Autos sind daher Smarts mit 5l Tank und 10kW Motor.

Der durchschnittliche ICE ist übrigens zu 42% besetzt und fährt 82km/h. Die Bahn kürzt daher die nächste Generation der Züge von 200m auf 80m und senkt die Höchstgeschwindigkeit von 330km/h auf 82. Dadurch kann dann auch die Motorleistung von 8000 auf 500kW reduziert werden. Am durchschnittlichen Leistungsangebot sollte sich dadurch für den Kunden nichts ändern.

Kein Mensch kauft Autos nach dem durchschnittlichen Bedarf. Auch Gewerbetreibende nicht.
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Re: e-NV 200

Beitragvon Super-E » Mo 16. Dez 2013, 17:01

p.hase hat geschrieben:
82% weltweit laden zuhause


ein schönes Beispiel, wie man mit Statistik Ursache und Wirkung verdrehen kann. Warum laden 82% zu Hause? Weil EVs für die, die nicht zu Hause laden können zu wenig Reichweite haben (zumal, wenn sie auch nicht in der Arbeit laden können).

Bei Reichweiten von 300km+ könnte man tatsächlich auch an Schnelladesäulen überleben (wenn es sie denn ausreichend gäbe). Das ist allerdings für Gewerbekunden eher weniger das Problem...
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Re: e-NV 200

Beitragvon meta96 » Mo 16. Dez 2013, 23:33

Interessant beim e-nv 200 ist, dass vorab einmal als Taxi auf den Markt kommen soll/ist. Auch wenn man auf den ersten Blick glauben mag, für Taxis reicht die Standardreichweite eines Leafs, muss man nur kurz mit einem Taxler reden, der dann doch ein bisserl was anderes erzählt. In Wien fahren sie z.B. ca. 200 und 300 km am Tag. Ginge mit Zwischenladen während des Mittagessens, aber die wirklich Fahrleistung sammelt sich meist nur in ein paar Stunden des Tages an an. Hinzu kommt, dass die Burschen es auch warm haben wollen. OK, ginge mehreren Ladesäulen an unterschiedlichen Taxistandplätzen, aber komfortabel ist anders ... sollte dies Nissan auch bei den Tests so wahrgenommen haben, wissen sie, dass sie für einen urbanen Taxi-Einsatz, entweder deutlich mehr Ladesäulen oder einen um min. 50% größeren Akku als der Leaf brauchen um langfristig zufriedene Taxler zu haben ... daher große Hoffnung meinerseits, dass der e-nv 200 vielleicht doch ein bisserl besser bestückt sei wird, als der leaf ...
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Re: e-NV 200

Beitragvon xado1 » Mo 16. Dez 2013, 23:43

im taxi spielt der hyprid seine stärken aus,z.b. in wien,elektrisch zur stadtautobahn,mit benzin effizienter als strom auf der autobahn zum flughafen,dort elektr.fahren,und zurück das selbe spiel,beim bremsen immer die reku nützen ,und den akku aufladen.
auch für mich ist derzeit der opel ampera noch immer die bessere lösung,wurde aber vor 2 monaten noch nicht gefördert,mittlerweile wird er mit 8.000,-euro gefördert,darum überlege ich zu wechseln,aber was mache ich dann mit dem leaf??
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