Anhängerkupplung / Videoanleitung

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Beitragvon midimal » So 7. Dez 2014, 20:47

Aber nur fürs Rad oder Cargobox

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Re: Anhängerkupplung / Videoanleitung

Beitragvon e-lectrified » Mo 8. Dez 2014, 00:36

Wie steht der deutsche TÜV dazu :D ?
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Re: Anhängerkupplung / Videoanleitung

Beitragvon Nichtraucher » Mo 8. Dez 2014, 06:18

e-lectrified hat geschrieben:
Wie steht der deutsche TÜV dazu :D ?


Amazon verkauft eine normale Anhängerkupplung von Thule für den Leaf (Suchfunktion nutzen).
Kein TÜV erforderlich, aber wie schon an anderer Stelle geschrieben ist die leider nur für Stützlasten und nicht für Anhängelasten zugelassen.
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Re: Anhängerkupplung / Videoanleitung

Beitragvon Greenhorn » Mo 8. Dez 2014, 07:49

Laut meinem Nissan Dealer verlierst Du damit die Garantie.
Nissan selbst hat keine Freigabe dafür gegeben.
Wollte die an meinen eventuellen Botschafter haben.
Begründung von Nissan war, dass nicht kontrolliert werden kann, ob da wirklich nur Fahrräder drauf waren. Da kommt dan doch mal ein Hänger dran wo dann dies und das noch mit muss. Es wurde nicht getestet und daher weiß niemand ob Akku oder Antrieb wegen möglicher zu hoher Belastung schaden nehmen können.
Gruß Bernd

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Re: Anhängerkupplung / Videoanleitung

Beitragvon Ahvi5aiv » Mo 30. Mär 2015, 06:08

Greenhorn hat geschrieben:
Es wurde nicht getestet und daher weiß niemand ob Akku oder Antrieb wegen möglicher zu hoher Belastung schaden nehmen können.

Das ist nun wirklich die bescheuerteste Ausrede die ich dazu gehört habe. Wie soll man denn einen geregelten Motor überlasten? Und wie soll man eine geregelt rekuperierte Batterie überlasten? Dafür gibt es Sicherungssysteme, die eh eingebaut sein sollten. Wer will denn schon mit durchgebrannten Motoren oder Akkus leben, nur weil man in der Stadt Ampeljagen spielt :mrgreen:. Das dürfte den Motor und die Batterie auch recht stark belasten.

Das eine Freigabe fehlt dürfte eher an der Karosserie liegen. Die muss nähmlich dafür auch ausgelegt sein, wenn man kein verzogenes Auto haben möchte. Des weiteren könnten natürlich auch Dauerbelastungen für den Antriebsstrang ein Problem sein, allerdings fährt man damit ja auch nur 80 km/h und der Rollwiederstand dürfte sich nur verdoppeln, wenn man das gleiche Anhängegewicht zugrunde legt wie das Auto eh schon wiegt. Wenn ich mit 160 km/h ohne Anhänger über die Autobahn brause sind die notwendigen Leistungen auch höher, da der Strömungswiderstand sich quadratisch zur Geschwindigkeit verhält. Das Drehmoment ist eh begrenzt und alle Teile dürften auf das max. Drehmoment und dessen Kräfte ausgelegt sein. Bleiben noch die Bremsen, die dann mehr Kraft aufnehmen müssten.

Aber eine Umrüstung eines Normalfahrzeugs mit entsprechend Zuladung und Zugmöglichkeiten auf Elektroantrieb dürfte derzeit der einzige derzeit gangbare Weg sein keine dauerhaften Probleme zu bekommen.

Übrigens war ich drauf und dran meinen Bald-Motorschaden-RAV-4 auf 110kW Elektroantrieb mit 40 kWh Akku umzurüsten. Ich habe das Geld dann wegen anderer Mängel am Auto dann doch lieber in den Leaf gesteckt und den RAV verkauft.
Aber ich hätte weiter 1,7 t hinterher ziehen dürfen :-) Jetzt suche ich mir halt einen Pferdetransporter und verkaufe meinen Pferdeanhänger.

Übrigens für den Prius gab es eine Vorrichtung auf der man einen passenden Fahrradträger mitnehmen konnte. Das Ding wurde wie eine AHK angebaut, hat aber keine Kugelkopfkupplung und man konnte damit Anhänger ziehen. Vielleicht wäre so etwas drin. Da müsste man mal den Hersteller fragen, der das verkauft. Dann dürfte auch Nissan damit keine größeren Probleme haben.
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Re: Anhängerkupplung / Videoanleitung

Beitragvon stromr » So 5. Apr 2015, 00:38

Ein Anruf bei Thule hat ergeben: Ausschlaggebend ist die im Fahrzeugbrief eingetragene Zuglast bzw. Stützlast. In den Leafs, die ich bisher gesehen habe, stand da jeweils 0 drin. Ergo ist die Kupplung nicht für den Leaf zu gebrauchen. Warum sie dann angeboten wird, ist mir schleierhaft.

Eine Mail-Anfrage bei Nissan hat ergeben, dass Nissan nicht bereit ist, Sondergenehmigungen für AHKs zu erteilen. Ich hatte angeboten, auch eine Geschwindigkeitsbegrenzung zu akzeptieren, wenn mir die Erlaubnis zur Befestigung einer AHK zuteil wird. -> Es liegt wohl wirklich daran, dass für eine AHK eine aufwendige Testserie gemacht werden muss, die sich halt bei 800 Autos im Jahr, bei denen nur ein Bruchteil eine AHK will, nicht rechnet.

Viele Grüße
Michael
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Re: Anhängerkupplung / Videoanleitung

Beitragvon Spüli » So 5. Apr 2015, 08:08

Moin!
Wie aufwändig so eine AHK-Zulassung ist, kann man in dem von Elektrofix eingestellten PDF sehen: KLICK

Also den Wagen auf Böcke stellen und dann mit einer Maschine die Kupplung belasten. Schon nichts ganz ohne, lohnt sich beim Smart auch nur, weil es den schon seit Jahren auch als Verbrenner in gewissen Stückzahlen gibt.
Gruß Ingo
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Re: Anhängerkupplung / Videoanleitung

Beitragvon bm3 » So 5. Apr 2015, 10:27

Schutzbehauptungen,Ausreden... bekommt man eifrig serviert. Es gibt zwischenzeitlich mehr als 100000 Leaf auf den Straßen, der Leaf ist das weltweit meistverkaufte E-Fahrzeug. Das muss ein Hersteller von E-Fahrzeugen einfach bringen wenn er ernsthaft daran interessiert ist seine Fahrzeuge gut und nicht nur an "besondere" Kunden zu verkaufen !
Im Fahrzeugschein ist für die Anhängelast keine Null sondern ein Bindestrich eingetragen, das macht schon noch einen kleinen Unterschied.
Auch ich bin mittlerweile soweit zum bei mir unbeliebten SUV , eventuell nur noch als Hybrid zu greifen, falls nur da offiziell eine AHK machbar ist. Siehe Outlander oder Golf GTE.
Da geht es dann wieder merkwürdiger Weise, ganz ohne Elektronik-Probleme.
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Re: Anhängerkupplung / Videoanleitung

Beitragvon stromr » So 5. Apr 2015, 11:39

Hallo,

ich bin leider kein Fachman in Sachen Autozulassung, mir kann man also schon viel erzählen. Z.B. der Typ vom TÜV: Der hatte mir lange erklärt, dass es ein großer Unterschied ist, ob eine AHK eine Allgemeine Zulassung hat oder ob das Auto eine Anhängelast/Stützlast eingetragen hat. Für die AHK scheint die Zulassung nicht das große Problem zu sein (siehe Smart ED Thread). Für die Fahrzeuge selber aber ist das laut Aussage TÜV ein teueres Unterfangen, wenn man da einen Eintrag haben will. Der Typ sagte da was von 6-stelligen Kosten. Ob er jetzt total inkompetent war, kann ich nicht sagen - es hörte sich aber nicht so an. Eine Motivation, so ein Unterfangen durch bewusste Fehlaussagen zu boykottieren kann ich nicht erkennen. Daher glaube ich dem Menschen mal.

Dass das beim Smart ED funktioniert hat, muss wohl daran liegen, dass die Prüfung für die Verbrennervariante durchgeführt wurde und daher aufgrund des im PDF erwähnten Bauteilvergleichs für den ED übernommen wurde, da damit statische Gleichheit nachgewiesen wurde. Dummerweise gibt es sowas aber für z.B. den Leaf nicht.

Beim Kangoo wäre aber genau das die Begründung, warum es dort eine AHK gibt - ist ja auch als Verbrenner verfügbar. Ist der eGolf eigentlich baugleich zum Verbrenner (was die Karosserie angeht)? Habe den noch nie näher betrachtet...

Dass der Leaf schon zu 160000 Stück verkauft wurde, macht nicht wirklich den Unterschied. Die verteilen sich ja auf viele Märkte und müssen daher ja verschiedenen Reglementierungen genügen. Ich glaube, dass die Zulassungsverfahren in Deutschland zu den strengsten weltweit gehören. Damit auch zu den teuersten. Allerdings dürften die Norweger qualitativ davon nicht so weit entfernt sein. Und dort sehen die Zulassungszahlen beim Leaf ja ganz danders aus. Brauchen die keine AHK?
Andererseits: Ein Crashtest mit AHK für D würde sicherlich genügend Daten liefern, um auch die Anforderungen der Genehmigungsverfahren der anderen Länder zu erfüllen.

Dass Elektronikprobleme die AHK-Eintragung verhindern, kann ich nicht glauben. Siehe Kangoo.

Ich weiß die Ursache also auch nicht sicher. Jedenfalls sind meine Anstrengungen bezüglich AHK bisher alle ins Leere (bzw. ins zu teuere) gelaufen. Ich habe noch einen Verbrenner als Zweitwagen, der allerdings auch keine AHK anbauen darf, weil er schon einen Fahrradträger fest verbaut hat. Über kurz oder lang muss da dann auch eine andere Lösung her. Ein PHEV kommt mir zu teuer vor, ein bezahlbarer reiner EV für Langstrecken mit AHK ist noch nicht in Sicht, also wirds wohl wieder ein Verbrenner sein müssen.

Klaus, was ist jetzt der Unterschied zwischen "0" und "-" im Schein?

Viele Grüße
Michael
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Re: Anhängerkupplung / Videoanleitung

Beitragvon Karlsson » So 5. Apr 2015, 11:50

stromr hat geschrieben:
Dass Elektronikprobleme die AHK-Eintragung verhindern, kann ich nicht glauben. Siehe Kangoo.

Nein, diese ganzen Ausreden sind allesamt Mumpitz. Es ist einfach nur der fehlende Wille, Ignoranz, Willkür.
So wie es draußen Kaffee nur in Kännchen gibt.
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