Verbräuche des Mitsubishi Plug-in Hybrid Outlander?

Re: Verbräuche des Mitsubishi Plug-in Hybrid Outlander?

Beitragvon Karlsson » Di 16. Aug 2016, 12:30

Eben. Bei vielen Langstrecken würde der alternative Verbrenner-Kombi übers Jahr eventuell weniger Sprit verbrauchen.
Möglich sollten 4 Liter Diesel oder 5 Liter Benzin sein.
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Re: Verbräuche des Mitsubishi Plug-in Hybrid Outlander?

Beitragvon Paul_S » So 21. Aug 2016, 17:11

Heute waren wir mal Holz holen, mit dem 1,2 t Anhänger:
2016 08 21 Outlander+Hänger.png

Die Strecke war nicht lang, hin und zurück insgesamt ca. 11 km, mit maximal 70 km/h.
Hinterher hat das Auto 3,3 kWh geladen, inklusive Ladeverluste:
Lademenge.png
Lademenge.png (9.05 KiB) 498-mal betrachtet

Umgerechnet wären das dann 30 kWh/100 km - durchaus realistisch, aber die Strecke ist etwas zu kurz, um daraus Rückschlüsse für längere Hängerstrecken zu ziehen.
Ich werde berichten, wenn ich die mal gefahren bin...
Ansonsten: das Auto wird zur Zeit ausschließlich mit eigenem Solarstrom geladen, da kommt es auf den genauen Verbrauch ohnehin nicht so an ;-)

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Re: AW: Verbräuche des Mitsubishi Plug-in Hybrid Outlander?

Beitragvon Helfried » Mo 12. Sep 2016, 02:43

Karlsson hat geschrieben:
Möglich sollten ... 5 Liter Benzin sein.

Nie im Leben. Kann das einer bestätigen?
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Keine Ladeverluste?

Beitragvon Paul_S » Mo 12. Sep 2016, 07:46

Was mich immer wieder verwundert:
Hat das interne Ladegerät beim Outlander keine Verluste?
Gestern kamen wir mit Restreichweite 0 ("---") zu Hause an. Das Auto hat dann exakt 10,0 kWh geladen. Vergleichbare Ergebnisse habe ich schon mehrfach beobachtet, unabhängig davon, ob mit mit wenig Leistung (1,3 kW) oder "viel" (3,3 kW) geladen wurde.
Nun, beim normalen Laden wird ja der Akku nicht besonders warm, zumindest arbeitet die Kühlung nicht. Wenn das Ladegerät gut ist, schafft es 93% Wirkungsgrad (z.B. Brusa NLG513 bei Nennleistung).
Lithium-Ionen Akkus (https://de.wikipedia.org/wiki/Lithium-Ionen-Akkumulator) sollen bei geringen Ladeströmen bis zu 98 % der geladenen Energie wieder herausrücken.
In der Summe der beiden Werte müssten aber trotzdem knapp 10% Verlust beim Laden auftreten. Ich gehe davon aus, dass mein Stromzähler stimmt, dann werden wohl nur 9 kWh und nicht 10 (von den vorhandenen 12 kWh) für 50 km Reichweite genutzt.
Das bedeutet dann zumindest, dass der Outlander ca. 18 kWh/100 km braucht und nicht 20 kWh.
Hat jemand eine ähnliche Beobachtung am Stromzähler gemacht?

Auf jeden Fall scheint die Weisheit, dass beim Laden mit niedriger Leistung der Wirkungsgrad schlecht wird, wie es bei einigen BEVs wohl ist, für den Outlander nicht zu stimmen.

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Re: Verbräuche des Mitsubishi Plug-in Hybrid Outlander?

Beitragvon Kim » Mo 12. Sep 2016, 10:10

All diese Unklarheiten kannst Du objektiv nur mit OBD Adapter und EvBatMon App für Outlander PHEV beseitigen.

Da kannst Du sämtliche Werte, zum Teil bis auf die dritte Stelle hinter dem Komma, sehen und mit den externen Zählern abgleichen.
Ausserdem siehst Du, wieviel von den 40Ah (100% SOH) Dein Akku momentan max. noch nutzen kann.

Paul_S hat geschrieben:
...sollen bei geringen Ladeströmen bis zu 98 % der geladenen Energie wieder herausrücken.

Mögl. geringe ENTladeströme meinst Du! Nicht Ladeströme.

Geringe Entladeströme erhöhen übrigens auch gewaltig die Lebensdauer des Antriebakkus.
Ich versuche wenn möglich mit max. 2-3 C zu beschleunigen (80-120 Amp).
Nach gut eineinhalb Jahren fasst mein Akku noch etwas über 37Ah
Die Leute mit diesen "PHEV-Tuningboxen" (max. elektrische Beschleunigung ohne Gefahr dass der Verbrennen anspringt) werden sich wundern, wie schnell der SOH in den Keller geht, wenn die ständig mit >6C beschleunigen. :?
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Re: Verbräuche des Mitsubishi Plug-in Hybrid Outlander?

Beitragvon Outlander_SPN » Mo 12. Sep 2016, 13:29

Ausserdem siehst Du, wieviel von den 40Ah (100% SOH) Dein Akku momentan max. noch nutzen kann.

Meinst du den Wert oben...3 Spalte (Battery SOC)???


Ich versuche wenn möglich mit max. 2-3 C zu beschleunigen (80-120 Amp).


Kannst du das bitte etwas ausführlicher erläutern was mit 2-3 C gemeint ist.

Die Leute mit diesen "PHEV-Tuningboxen" (max. elektrische Beschleunigung ohne Gefahr dass der Verbrennen anspringt) werden sich wundern, wie schnell der SOH in den Keller geht, wenn die ständig mit >6C beschleunigen. :?


Bin auch eine von den Leuten aber nicht aus dem Grund ständig mit Vollgas beschleunigen zu wollen sondern einfach nur um zu verhindern, dass der Verbrenner ungewollt anspringt.
Verstehe ich als richtig, wenn ich meinen Gas sensibel nutze gehe ich dieser Gefahr aus dem Weg?


Derzeit ist mein Ladeverhalten so, dass ich den Akku möglichst leer fahre und dann 1-2 mal in der Woche an der Steckdose auflade. Es sicher nicht ratsam das Auto jeden Abend an die Steckdose zu hängen und somit die fehlenden 15% Ladung auszugleichen??? Liege ich mit der Vermutung richtig?
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Re: Verbräuche des Mitsubishi Plug-in Hybrid Outlander?

Beitragvon Kim » Di 13. Sep 2016, 08:41

SOC = State of charge
SOH = State of health

c = nominal Kapazität in Ah, 1 C beim Outi ≙ offiziell 40 Amp (tatsächlich sind es aber 50 Ah Zellen die zu Haltbarkeitszwechen nur auf 4.1V statt auf 4.2V geladen werden.)

Der Motor springt erst an, wenn der Fahrer so stark beschleunigt, dass der Leistungszeiger neben dem Tacho exakt senkrecht steht; da ist man dann bei ≈ 6 C

Mitsu hat nach oben und unten satte Sicherheitsabstände für den Akku einprogrammiert die physikalisch im oberen Bereich gar nicht, und im unteren Bereich nur im Extremfall angetastet werden können. Von daher kannst Du laden wie es für Dich am angenehmsten ist.
Wenn ich am Tag nur 15% verbrauche, dann lade ich auch nicht nach.
Passt scho.
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Re: Verbräuche des Mitsubishi Plug-in Hybrid Outlander?

Beitragvon Kim » Di 13. Sep 2016, 08:49

state of health findest Du bei den PIDs als "battery condition"

Unbenannt.png
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Re: Verbräuche des Mitsubishi Plug-in Hybrid Outlander?

Beitragvon Outlander_SPN » Di 13. Sep 2016, 09:04

state of health findest Du bei den PIDs als "battery condition"


Super das wäre meine nächste Frage gewessen...
Der Wert gibt dann den Batteriestatus in Prozent an...d.h. wieviel der ursprünglichen Kapazität noch zur Verfügung stehen???

Bei mir beträgt dieser Wert 95....Wenn meine Vermutung stimmt wären das bereits 5% weniger Kapazität in nur 3500km :o

Gibt es hier eigentlich einen Grenzwert bei dem ich bspw. in der 8 jährigen Batteriegarantie einen Austausch von Mitsubishi fordern kann?

Gibt es sonst noch Tipps welche die Akkuhaltbarkeit verlängern könnten? Du scheinst dich mit dem Thema intensiv beschäftigt zu haben :D
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Re: Verbräuche des Mitsubishi Plug-in Hybrid Outlander?

Beitragvon hartmut49 » Mi 14. Sep 2016, 03:15

Kim hat geschrieben:
state of health findest Du bei den PIDs als "battery condition"

Unbenannt.png


Moin Kim,
Das werde ich mal suchen .
Die Info über die noch vorhandene Kapazität des Accus hätte ich gerne vor meine Gebrauchtwagenkauf
meine Outis , gehabt.
Schon vor vor 2 Jahren auf der Messe in Hannover hat man mir auf den Stand von Mitsubisshi gesagt, das in Japan ,
Der Alterungsprozess des Accus in 6 Jahren nur 1- 2 % betrug !
Allerdings habe ich dieses Jahr auf der Messe, bei einem Gespräch mit einem Herren auf diesen Stand,
sehr sehr viel Unwissen fest stellen können !
Was der Herr mir dort erzählte, war mehr als massive Geschäftsschädigung, von Mitsubishi.

Bei einer Nachfrage direkt bei Mitsubishi, sagte mir ein Sachbearbeiter, daß ich mir um die Haltbarkeit
Des Mitsubishis Accus, keine Sorge machen brauchte.
Es gebe bis jetzt, noch keinen Rücklauf !
Und er müsse das wissen, denn das wäre dann e auch über seinen Schreibtisch gekommen ?
Gruß
Hartmut
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