Fragen eines möglichen "Umsteigers"

Fragen eines möglichen "Umsteigers"

Beitragvon Berni » Mo 25. Apr 2016, 10:44

Guten Tag,
Ich bin zur Zeit auf der Suche nach einem neuen (oder gebrauchten) Wagen für die ganze Familie (Frau und 2 Kinder), wir wohnen in den Alpen (Südtirol), für alle möglichen Aktivitäten sollte das Auto reichlich Platz haben, außerdem wünsche ich mir einen Allrad da im Winter doch manchmal Schnee liegt.
Zur Zeit fahre ich einen Mitsubishi Grandis Benzin 2.4, der natürlich alles bis auf den Allrad mitbringt, jedoch jetzt nach 12 Jahren und 150000km entweder abgegeben werden oder als Zweitwagen dienen soll.
Ich habe mich eigentlich bereits für einen Honda Crv mit 160PS Diesel entschieden, bin dann aber per Zufall auf den Mitsubishi Outlander PHEV gestossen, der auf den ersten Blick das (fast) perfekte Auto für uns zu sein scheint.
Ich würde ihn gebraucht (1-2 Jahre mit max. 30000km) kaufen, habe aber trotzdem noch einige Zweifel, da ich mit Hybriden oder Elektrofahrzeugen bisher absolut keine Erfahrung habe.
Bei meinen Recherchen bin ich auch auf dieses Forum gestossen, wobei ich hoffe, dass mir ein oder mehrere Benutzer dieses Fahrzeugs einige meiner Fragen beantworten können.
Ich werde in Zukunft ca. 15000km jährlich mit dem Wagen zurücklegen, davon etwa 70% Landstraße zur Arbeit (50-90km/h), 20% Kurzstrecken und 10% Autobahn (110-130km/h). Mein Arbeitsweg beträgt 35km (einfache Fahrt, Hinfahrt 350 Höhenmeter aufwärts, Rückfahrt gehts dann runter), fahre ich aber nicht alle Tage, da wir Fahrgemeinschaften bilden.
Also, zu meinen Fragen:
- Ist es sinnvoll, so ein Auto gebraucht zu kaufen, oder hat der Akku bereits an Kapazität verloren?
- Kann so ein Auto trotzdem noch für ca. 10 Jahre gefahren werden, ohne NUR noch mit Benzin zu fahren, da die Akkus bereits vorher beträchtlich nachlassen?
- Wie sieht es garantietechnisch bei einem Gebrauchten aus, kann die vom Vorbesitzer übernommen werden, auch wenn ich das Auto aus Deutschland nach Italien importiere?
- Wie sieht die Garantie beim 2014er Modell überhaupt aus (finde was konkretes nur zum 2016er Modell)?
- Gibt es eine bezahlbare Möglichkeit, die Akkus zu ersetzen?
- Der Wagen würde nachts immer in meiner Tiefgarage stehen zum Laden (Temperatur ca. +5 Grad im Winter, +15Grad im Sommer). Kann ich dabei einfach meine Schucosteckdose mit 10A 230V dafür benutzen, um die Batterie in 5 Stunden zu laden)?
- Bei meinem Arbeitsplatz gibt es keine Möglichkeit zum Laden, meine Überlegung war aber, dass ich die 35km für die Hinfahrt trotz des Höhenunterschiedes elektrisch schaffen sollte und zurück werde ich auch mit dem Benziner nicht so viel brauchen (heute: 8,5l Super/100km hin, 5,5l Super/100km zurück, fahre immer vorausschauend und gemütlich). Der Wagen würde beim Arbeitgeber im Freien stehen, d.h. im Sommer bis max. 30 Grad, im Winter bis - 20 Grad. Schadet dies den Akkus bzw. den restlichen Komponenten?
- Ich bin heute gewöhnt, die Klimaanlage ständig auf ca. 21 Grad eingeschaltet zu haben, welche Auswirkungen hätte dieses Verhalten auf die elektrische Reichweite?
- Ich fahre auch auf der Landstraße viel mit Tempomat, ist dabei auch eine Rekuperation möglich oder muss dieser ausgeschaltet sein?

Vielen Dank im Voraus für eure Hilfe
Bernhard

Ps.: Habe dieselben Fragen bereits im Forum der Priusfreunde gestellt, aber leider noch keine für mich ausreichende Antwort erhalten.
Berni
 
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Re: Fragen eines möglichen "Umsteigers"

Beitragvon fbitc » Mo 25. Apr 2016, 11:43

Berni hat geschrieben:
Also, zu meinen Fragen:
- Ist es sinnvoll, so ein Auto gebraucht zu kaufen, oder hat der Akku bereits an Kapazität verloren?
- Kann so ein Auto trotzdem noch für ca. 10 Jahre gefahren werden, ohne NUR noch mit Benzin zu fahren, da die Akkus bereits vorher beträchtlich nachlassen?

Mitsubishi hat bei dem Akku soviel "Reserve" vorgesehen, dass Du wahrscheinlich nicht so schnell was von einem Verlust merkst, wie es in 10 Jahren aussieht, kann ich dir auch nicht sagen.
Berni hat geschrieben:
- Wie sieht es garantietechnisch bei einem Gebrauchten aus, kann die vom Vorbesitzer übernommen werden, auch wenn ich das Auto aus Deutschland nach Italien importiere?
- Wie sieht die Garantie beim 2014er Modell überhaupt aus (finde was konkretes nur zum 2016er Modell)?

ich hab für das 2014er Modell in DE eine 5 Jahres Garantie erhalten (ob die allerdings "mitexportiert" werden kann, weiß ich nicht)
Berni hat geschrieben:
- Gibt es eine bezahlbare Möglichkeit, die Akkus zu ersetzen?

hierzu müsste man in die Ersatzteil-Preisliste schauen
Berni hat geschrieben:
- Der Wagen würde nachts immer in meiner Tiefgarage stehen zum Laden (Temperatur ca. +5 Grad im Winter, +15Grad im Sommer). Kann ich dabei einfach meine Schucosteckdose mit 10A 230V dafür benutzen, um die Batterie in 5 Stunden zu laden)?

jep
Berni hat geschrieben:
- Ich bin heute gewöhnt, die Klimaanlage ständig auf ca. 21 Grad eingeschaltet zu haben, welche Auswirkungen hätte dieses Verhalten auf die elektrische Reichweite?

Klimaanlage frisst natürlich im EV Modus Reichweite; wenn es unter 8 Grad Außentemperatur hat, springt zudem der Verbrenner als "Zusatzheizer" an; kann man derzeit nur per "Klima off" steuern (oder per Nachrüstung vom "Tuner")
Berni hat geschrieben:
- Ich fahre auch auf der Landstraße viel mit Tempomat, ist dabei auch eine Rekuperation möglich oder muss dieser ausgeschaltet sein?

beim normalen Tempomaten kannst Du per Paddels die Reku-Stufen steuern, im Abstandstempomat Modus ist immer "B2"-Stufe glaub ich vorgegeben

ich glaub der Outi könnte bei Dir gut passen, noch dazu mit der Option Allrad; ich würde Dir einfach eine Probefahrt empfehlen.

...hab ich schon erwähnt, dass ich meinen Outlander Ende des Jahres hergebe? ;)
(okay, hat dann allerdings wohl gut 60.000 km drauf, EZ 05/2014)
Grüße Frank
--
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Re: Fragen eines möglichen "Umsteigers"

Beitragvon moxl » Mo 25. Apr 2016, 12:55

Generell denke ich wenn du dir den Mitsubishi Outlander PHEV leisten kannst, dann ist er das perfekte Einstiegsmodell in die Elektrowelt. Du hast eine Batterie die verdammt gut ist, er bietet Allradantrieb und wenn man doch mal länger fahren will hat er einen Verbrenner an Bord, so dass fehlende Ladesäulen dir egal sein können. Außerdem kann er bidirektionales Laden, d.h. wenn du möchtest kannst du irgendwann auch mal dein Haus mit Strom aus den Auto versorgen oder dein Auto als Zwischenlager für die Solaranlage aufm Dach benutzen.
Berni hat geschrieben:
Guten Tag,
- Ist es sinnvoll, so ein Auto gebraucht zu kaufen, oder hat der Akku bereits an Kapazität verloren?

Ob es sinnvoll ist ein Auto gebraucht zu kaufen, muss jeder selbst wissen. Aber zum Akku: Der Nissan Leaf hat von den gebotenen Elektrofahrzeugen noch die schlechteste Batterie und selbst die garantieren die ersten 5 Jahre mit mindestens 70% Restkapazität. Mitsubishi scheint das vom Engineering besser zu sein. Ich denke 70% Restkapazität nach 8-10 Jahren sind sicherlich realistisch.
Berni hat geschrieben:
- Kann so ein Auto trotzdem noch für ca. 10 Jahre gefahren werden, ohne NUR noch mit Benzin zu fahren, da die Akkus bereits vorher beträchtlich nachlassen?

Ja, siehe Antwort davor. Du wirst zwar bisle mehr Benzin brauchen, aber 60-70% Rest sollte die Batterie auch noch nach 10 Jahren besitzen. Zudem hast du immer noch die Vorteile der Rekuperation + Lastpunktverschiebung egal wie groß die Restbatterie noch sein sollte.
Berni hat geschrieben:
- Wie sieht es garantietechnisch bei einem Gebrauchten aus, kann die vom Vorbesitzer übernommen werden, auch wenn ich das Auto aus Deutschland nach Italien importiere?

Normalerweiße kann bei Herstellern die Garantie übernommen werden, das solltest du aber im einzelnen nochmal klären. Ruf doch mal nen Mitsubishi-Händler an. Theoretisch herrscht in Europa auch gleiches Recht. Es könnte sein, dass du die Garantie über Mitsubishi Italia abwickeln muss. Das ist aber allgemein alles schwer zu sagen. Frag doch mal im Zoe-Forum nach, da haben einige ihre Zoe aus Frankreich importiert. Vielleicht weiß da einer mehr, wie das prinzipiell so läuft.
Berni hat geschrieben:
- Wie sieht die Garantie beim 2014er Modell überhaupt aus (finde was konkretes nur zum 2016er Modell)?

Auch hier kann ich nur sagen, frag einen Händler der 2014er Modelle verkauft. Die sollten das noch am besten wissen. Soweit ich weiß hat Mitsubishi aber kaum was am Modell geändert in der ganzen Zeit.
Berni hat geschrieben:
- Gibt es eine bezahlbare Möglichkeit, die Akkus zu ersetzen?

Was ist bezahlbar? Akkupreise sind derzeit unbekannt. Jeder Hersteller hat Ersatzteile bereitzuhalten. Wenn die ersten gewechselt werden, dann wird man mehr erfahren. Das kann aber noch dauern... Allgemein kann man sagen, dass die Batteriepreise auf den Gesamtpack bezogen derzeit zwischen 200€/kWh (Tesla) - 700€/kWh (Ford) liegen. Mitsubishi spielt von den Preisen im unteren Mittelfeld, also rund 400€/kWh pi mal Daumen. Für den Aus- und Einbau würde ich nochmal 8 Std. veranschlagen (worst Case). Batteriepreise sind generell am fallen und die 200€/kWh werden die meisten Hersteller zwischen 2020-2025 erreichen, damit würde ich aber bei Ersatzteilen eher vorsichtig sein.

12x400€ + 8x100€ (Meisterstunde) = 5.600€ für den Batteriewechsel.
Mit Gewinnmarge von 20% evtl auch 12x480€ + 8x100€ (Meisterstunde) = 6.560€

Du kannst ja aber auch mit 70-50% Restkapazität den Outlander noch sinnvoll nutzen. Also wird das eher eine "will ich schon wechseln" Frage in 10 Jahren werden. Ich kann mir auch vorstellen das "Tuner" in 10 Jahren die doppelte Batteriegröße für den gleichen Preis anbieten werden.
Berni hat geschrieben:
- Der Wagen würde nachts immer in meiner Tiefgarage stehen zum Laden (Temperatur ca. +5 Grad im Winter, +15Grad im Sommer). Kann ich dabei einfach meine Schucosteckdose mit 10A 230V dafür benutzen, um die Batterie in 5 Stunden zu laden)?

Passt gut.
Berni hat geschrieben:
- Bei meinem Arbeitsplatz gibt es keine Möglichkeit zum Laden, meine Überlegung war aber, dass ich die 35km für die Hinfahrt trotz des Höhenunterschiedes elektrisch schaffen sollte und zurück werde ich auch mit dem Benziner nicht so viel brauchen (heute: 8,5l Super/100km hin, 5,5l Super/100km zurück, fahre immer vorausschauend und gemütlich). Der Wagen würde beim Arbeitgeber im Freien stehen, d.h. im Sommer bis max. 30 Grad, im Winter bis - 20 Grad. Schadet dies den Akkus bzw. den restlichen Komponenten?

Der Akku ist schön verpackt. Das wird alles vom Hersteller getestet -20° bis +45° sollte ein Auto immer aushalten. Die 50km sind vom Outlander realistisch erreichbar. Mit dem Höhenunterschied sind natürlich etwas weniger drin.
Zitat zu Höhenmetern:
http://www.goingelectric.de/forum/kia-soul-ev/hypermiling-reichweite-und-hoehenmeter-t14061.html
"Der Verbrauch pro 100 Höhenmeter ist ca. 600W plus Fahrdistanz. Von den verbrauchten KW/h erhällt man bei der Bergabfahrt ca. 1/3 zurück."

Das Zitat ist auf den Kia Soul bezogen. Der Outlander verbraucht aber auch nicht so viel mehr... Nehmen wir zur Sicherheit 1kWh/100 Höhenmeter, dann verringert sich die Reichweite um 8 km je 100 Höhenmeter die du machst. Kriegst aber aufgrund der höheren Masse die gleichen 1/3 davon wieder zurück beim Bergabfahren.
Berni hat geschrieben:
- Ich bin heute gewöhnt, die Klimaanlage ständig auf ca. 21 Grad eingeschaltet zu haben, welche Auswirkungen hätte dieses Verhalten auf die elektrische Reichweite?

Die Klimaanlage verbraucht maximal 3kW (im Winter bei -10°), normalerweiße aber um die 300-500W. Du hast 12kWh zu Verfügung. Fährst du also eine Stunde rum, dann ist die Batterie aufgrund der Klimaanlage 0.3k-0.5Wh leerer. Das sind rund 3%-4% weniger Reichweite. Im Winter kann die Klimaanlage auch mal 25% ausmachen. Allerdings kann auch die Batterie nicht so viel Leistung bereitstellen bei Kälte (erhöhter Innenwiderstand macht Elektronen müde). Rechne mal im tiefsten Winter mit 50% Mehrverbrauch maximal (Schneematsch, Kälte, ...) das könnte hinkommen.
Berni hat geschrieben:
- Ich fahre auch auf der Landstraße viel mit Tempomat, ist dabei auch eine Rekuperation möglich oder muss dieser ausgeschaltet sein?

Ob der Mitsubishi auch beim Bremspedalbetätigung leicht rekuperiert weiß ich leider nicht. Der Tempomat kann doch selbstständig auch verzögern? Dann sollte er normalerweiße auch die Rekuperation zuerst nutzen.
Berni hat geschrieben:
Ps.: Habe dieselben Fragen bereits im Forum der Priusfreunde gestellt, aber leider noch keine für mich ausreichende Antwort erhalten.

:lol: :lol: Ja die Priusler lernen einen richtigen PHEV doch erst dieses Jahr kennen, wenn der neue Prius Prime kommt. Der bisherige Prius mit Stecker hatte eine doch recht kleine Batterie und schaltete schnell den Verbrenner dazu.
BEV 2020 - ik warte dir. Solange fahre ich jetzt Pedelec...

70-100 km Reichweite
ca. 0,5kWh/100km Verbrauch

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Re: Fragen eines möglichen "Umsteigers"

Beitragvon moxl » Mo 25. Apr 2016, 13:39

Achso, und wenn du es genau wissen willst, nutze doch mal den http://www.goingelectric.de/stromtankst ... tenplaner/ mit deinem Weg. Wenn ich es richtig sehe, dann verwendet der bereits Steigungsinformationen.
BEV 2020 - ik warte dir. Solange fahre ich jetzt Pedelec...

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Re: Fragen eines möglichen "Umsteigers"

Beitragvon Berni » Di 26. Apr 2016, 06:44

Hallo,

vielen Dank für die sehr kompetenten Antworten!

Ihr habt mir damit sehr weiter geholfen. Ich bin mir nun immer sicherer, dass der Outlander PHEV mein zukünftiger Wagen werden wird.

Was ich noch vergessen habe: wie schaut es eigentlich mit der Lautsärke des Verbrenners aus, die ja in einigen Tests bemängelt wird?

An "fbitc": 60.000km sind schon etwas über meiner Vorstellung, aber ich habe keine Eile, meld dich einmal, wenn du den Wagen wirklich verkaufst, vielleicht kann man sich ja einig werden.

Schöne Grüße
Bernhard
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Re: Fragen eines möglichen "Umsteigers"

Beitragvon Fluencemobil » Di 26. Apr 2016, 07:02

Die 350m Höhenmeter werden aber dafür sorgen, das du so in etwa 1,5 kWh mehr Strom brauchst, als wenn es nicht bergauf gehen würde.
Irgendwo im Forum Gabs auch mal eine Art von Formel. Ist aber kein Problem da du bergab ca. 90% des Mehrverbrauchs zurückbekommst, wenn du die Bremse nicht einsetzt.
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Re: Fragen eines möglichen "Umsteigers"

Beitragvon Marsch » Di 26. Apr 2016, 12:09

Der Motor ist eher leiser als bei vergleichbaren reinen Verbrennerfahrzeugen. Ich habe diese Testberichte auch gelesen, kann dies als Besitzer aber überhaupt nicht nachvollziehen. Wenn man die Lautstärke im seriellen Modus mit dem reinen Batteriebetrieb vergleicht ist es logischerweise lauter, der Kontrast fällt vielleicht daher mehr auf, als wenn man wie im reinen Verbrenner gewohnt ist, dass er immer läuft.
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Re: Fragen eines möglichen "Umsteigers"

Beitragvon Kim » Di 26. Apr 2016, 18:37

Parallel ist extrem leise, bzw. nicht hörbar.
Outlander PHEV seit 19.02.2015 / 35500km bei 11gr CO2/km mit Bild
Fluence Z.E. von 03.2012 bis 03.2015
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Re: Fragen eines möglichen "Umsteigers"

Beitragvon snowbike » Mi 27. Apr 2016, 08:39

Kim hat geschrieben:
Parallel ist extrem leise, bzw. nicht hörbar.


Auf der Ebene schon... am Berg nicht! Da "jault" er doch deutlich hörbar!!! Ich habe einen Höhenunterschied von rund 450hm auf 10km zu absolvieren, d.h. bei vollem Akku reduziert er sich im Sommer auf ca. die Hälfte, im Winter bleiben nur mehr ca. 25% über (ohne Heizung).

Kurz gesagt, Berg (steiler Berg) frisst ordentlich an der Kapazität.
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Re: Fragen eines möglichen "Umsteigers"

Beitragvon Berni » Sa 30. Apr 2016, 18:55

Hallo,

noch eine Frage: wie sieht es eigentlich mit dem Kofferraum aus? Aus Bildern im Internet sowie Prospekten habe ich einige unterschiedliche Informationen bekommen. Kann mir jemand mitteilen, wie groß der Kofferraum wirklich ist (Breite x Tiefe), wenn die hinteren Sitze nicht umgeklappt sind (habe Maße der Tiefe zwischen 850 und 1000mm gesehen, mein Mitsubishi Grandis hat heute ca. 1200mm)?
Ich muss im Winter ja die Rodeln und Skier unterbringen :)
Und noch etwas: gibt es eine Möglichkeit, bei den hinteren Sitzen in der Mitte etwas wie z.B. einen Ski durchzuschieben oder ist die Rückbank wirklich nur 60/40 teilbar?

Schöne Grüße
Bernhard
Berni
 
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