1. Mal "Motorwartungslauf" beim Outi

Re: 1. Mal "Motorwartungslauf" beim Outi

Beitragvon mk3d » Di 27. Sep 2016, 15:16

Was für eine Verbrauchsanzeige?

Ich kenne nur die Anzeige über den Füllstand des Tanks (die ist halt sehr grob) und die Verbrauchsanzeigen im Bordcomputer in l/100 km.

Was ich wissen möchte, ist die Menge verbrauchten Benzins in Liter. Verbrauchtes Benzin * 100 / gefahrene Kilometer = Durchschnittsverbrauch in l/100 km. Bisher war ich es gewöhnt, den Tank immer voll zu haben, zu fahren und dann wieder voll aufzufüllen. Die Menge des nachgetankten Benzins entspricht dann genau der verbrauchten Menge. So hatte ich (mit o.g. Formel) immer eine korrekte Verbrauchsermittlung. Und da ich ja nun (wegen des "Motorwartungslaufs" gezwungen bin, immer mit möglichst leerem Tank zu fahren, funktioniert diese Methode nicht mehr.

Keine Ahnung, was sich der Bordcomputer da zusammenrechnet, hat aber bisher nicht viel mit dem tatsächlichen Verbrauch zu tun... Vor allem hab ich den Eindruck, dass jedesmal bei Fahrtbeginn neu losgerechnet wird (obwohl ich eigentlich immer "manuell" eingestellt habe). Auch interessiert mich nicht irgendeine "kombinierte" Verbrauchsrechnung, ich möchte immer gern die Verbräuche rein elektrisch und rein mit Verbrenner separat ermitteln und in meiner Dokumentation archivieren. Da sind mir die vom Bordcomputer angezeigten Daten nicht verlässlich genug.
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Re: 1. Mal "Motorwartungslauf" beim Outi

Beitragvon Helfried » Di 27. Sep 2016, 15:22

Warum fährst du kein reines Elektroauto, wenn du so eine Panik vor dem Benzin hast?
Ich würde das Auto schon bestimmungsgemäß benutzen. Irgendwie ist Benzingeiz beim Outlander deplatziert.

Du bist ja fast schon wie ich, der sich ein zu hohes Auto gekauft hat, und jetzt aus Geiz nur mehr 125 km/h fährt, um den 1 Liter Mehrverbrauch wieder rein zu bekommen. :mrgreen:
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Re: 1. Mal "Motorwartungslauf" beim Outi

Beitragvon mk3d » Di 27. Sep 2016, 16:02

@Helfried: ich habe vorher 4 Jahre ein reines Elektroauto gefahren (i-miev) und hätte das auch gerne weiter getan! Die Gründe für den Wechsel: Fehlende (Schnell-)ladeinfrastruktur und der Bedarf an einem Allradfahrzeug für den Winter. Bei meinem E-Auto ist es manchmal recht eng geworden, noch nach Hause zu kommen. Der Outlander PHEV gibt mir da etwas mehr Sicherheit. Dennoch kann ich die meisten Standardfahrten rein elektrisch bewältigen, und das ist mir wichtig.

Aber egal ob Strom oder Benzin: Mir liegt der sparsame Umgang mit Energie schon lange am Herzen (ich heize auch ausschließlich mit Holz!).

Hier geht es aber weniger um "Benzingeiz", ich möchte einfach wissen was ich verbrauche (mach ich beim Holz auch so)! Und die Herstellerangaben zum Verbrauch kann man ja bekanntermaßen nun wirklich nicht ernst nehmen!
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Re: 1. Mal "Motorwartungslauf" beim Outi

Beitragvon hartmut49 » Mi 28. Sep 2016, 03:46

mk3d hat geschrieben:
@Helfried: ich habe vorher 4 Jahre ein reines Elektroauto gefahren (i-miev) und hätte das auch gerne weiter getan! Die Gründe für den Wechsel: Fehlende (Schnell-)ladeinfrastruktur und der Bedarf an einem Allradfahrzeug für den Winter. Bei meinem E-Auto ist es manchmal recht eng geworden, noch nach Hause zu kommen. Der Outlander PHEV gibt mir da etwas mehr Sicherheit. Dennoch kann ich die meisten Standardfahrten rein elektrisch bewältigen, und das ist mir wichtig.

Aber egal ob Strom oder Benzin: Mir liegt der sparsame Umgang mit Energie schon lange am Herzen (ich heize auch ausschließlich mit Holz!).

Hier geht es aber weniger um "Benzingeiz", ich möchte einfach wissen was ich verbrauche (mach ich beim Holz auch so)! Und die Herstellerangaben zum Verbrauch kann man ja bekanntermaßen nun wirklich nicht ernst nehmen!


Moin mk3d,
da liegts Du auch genau auf meiner Linie.
Ich fahre nun 50 Monate elektrisch.
Zunächst den Cevvy Volt.
Und nun seit 2 Monaten noch den Outi, dazu.
Der Cevvy hat jetzt 45000 km auf der Uhr.
Verbraucht hat er in der Zeit 380 ltr. Super
Bedingt durch einige länger Fahrten.
Das 2 Auto, hätte auch gerne ein rein elektrisches werden dürfen !
Aber meine Erfahrungen mit den E Tanksäulen in den letzten 50 Monaten lehrten mich was anderes !
Gruß
Hartmut
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Re: 1. Mal "Motorwartungslauf" beim Outi

Beitragvon mk3d » So 2. Okt 2016, 16:22

Ich habe nun bezüglich des "Motorwartungslaufs" endlich von Mitsubishi eine Rückantwort bekommen:

Danach soll das Zeitfenster für die Aktivierung des "Wartungslaufs" früher 60 Tage (2 Monate) betragen haben und ab dem Modelljahr 2015 auf 90 Tage (3 Monate) angehoben worden sein. Ein Zeitfenster von 6 Monaten (so wie bei Kim) hat es angeblich noch nie gegeben!

Allerdings schreibt Mitsubishi: "Wenn das Fahrzeug einmal im Monat eine Strecke von ca. 50 km mit laufendem Verbrennungsmotor zurücklegt, kann das PHEV-System dem Wartungslauf für den Verbrennungsmotor erst nach ca. 6 Monaten aktivieren, da der Counter immer wieder neu gestartet wird"

Ungeklärt ist allerdings, ob die 50 km / Monat nonstop oder in Etappen zurückgelegt werden können!? Auch dürfte es nach den Werksangaben eigentlich nie (auch nicht nach 6 Monaten) zu einer Aktivierung des "Wartungslaufs" kommen, wenn doch der Counter (vorausgesetzt man fährt jeden Monat die geforderten 50 km mit Verbrennungsmotor) angeblich immer wieder neu gestartet wird!?

@Kim: Vielleicht kannst du als "Vielfahrerin" da etwas Licht ins Dunkel bringen?

LG
Martin
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Re: 1. Mal "Motorwartungslauf" beim Outi

Beitragvon Kim » So 2. Okt 2016, 21:23

mk3d hat geschrieben:
"Wenn das Fahrzeug einmal im Monat eine Strecke von ca. 50 km mit laufendem Verbrennungsmotor zurücklegt, kann das PHEV-System dem Wartungslauf für den Verbrennungsmotor erst nach ca. 6 Monaten aktivieren, da der Counter immer wieder neu gestartet wird"

Lass mal überschlagen:
Ich hab seit Februar 2015 grob 140-150 Liter Sprit auf 32.000 km verfeuert.
Also im Monatsschnitt knapp 8 Liter bei 1700 km.
D.h. pro Monat bin ich rechnerisch >100 km mit Sprit unterwegs.
Das könnte, wenn die Aussage in der Email richtig ist, der Grund für den sehr seltenen Wartungslauf bei meinem Outi sein.
Die 6 Monate sind allerdings erstaunlich präziese, da kann ich quasi den Kalender 'nach stellen.
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Re: 1. Mal "Motorwartungslauf" beim Outi

Beitragvon hartmut49 » Mo 3. Okt 2016, 05:36

Moin,
ich habe dieser tage versucht, Spritt au dem Tank zu saugen,
Auto sehr schräg, gefahren.
Angesagt,- pfui-,
aber die Sprittsäule muss wohl abgesrissen sein?
Raus bekommen habe ich keine Spritt.
Außer dem Spitt in meinem Mund.
Könnte es noch mal mit einen dickeren Schlauch 1/2 " ausprobieren ?
Aber besser, ich warte noch ab ?
Für diesen Umstand, und den blöden Geschmack im Mund ?
Gruß
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Re: 1. Mal "Motorwartungslauf" beim Outi

Beitragvon siggy » Mo 3. Okt 2016, 07:21

Absaugen unter Sicht mit durchsichtigem Schlauch aus einem Kanister in deinen Tank. Sobald die Luxusbrühe läuft Kanister tiefer als den Tank halten. Dann läuft es.


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Re: 1. Mal "Motorwartungslauf" beim Outi

Beitragvon Urban » Mo 3. Okt 2016, 07:29

Daher kommt der Spruch “Benzin im Blut“ Spaß beiseite. Das kenne ich noch aus Mofazeiten, blöder Geschmack.

Es gibt da so spezielle Schläuche mit einer Art kleinem Blasebalg zum Flüssigkeiten ablassen im Autozubehör.

elektrisch, nicht hektisch
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Re: 1. Mal "Motorwartungslauf" beim Outi

Beitragvon mk3d » Mo 3. Okt 2016, 07:39

Kim hat geschrieben:
Ich hab seit Februar 2015 grob 140-150 Liter Sprit auf 32.000 km verfeuert.
Also im Monatsschnitt knapp 8 Liter bei 1700 km.
D.h. pro Monat bin ich rechnerisch >100 km mit Sprit unterwegs.


Dann scheint die Aussage von Mitsubishi ja zu stimmen! Wenn einmal pro Monat 50 km mit Verbrenner gefahren werden, wird der Counter also zurückgesetzt. Lediglich der 6 monatige Zyklus scheint unabhängig davon fest programmiert zu sein.

Bleibt die Frage (an Kim): Sind deine monatlichen Strecken > 50 km am Stück oder aufaddiert? Oder anders formuliert: Läuft der Motor bei dir > 50 km ununterbrochen oder sind das mehrere kleinere Strecken, die zusammen die 50 km ergeben?

@hartmut49: Der Schlauch sollte (vom Durchmesser) möglichst dünn, NICHT möglichst dick sein!
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