Laden auf Arbeit? Beispiele, Ideen, Vorschläge

Re: Laden auf Arbeit? Beispiele, Ideen, Vorschläge

Beitragvon Spüli » Mi 16. Mär 2016, 17:51

Moin!

Langfristig machen die ganzen Adapter auf Schuko und CEE keinen Sinn. Nur Typ2 kann Lastmanagement und wird sich daher auch durchsetzten. Alles andere ist nur kurzfristig billiger. So lange es noch keine guten Lösungen am Markt gibt, bleibt nur ein paar Dosen anzuschließen. Wenn dann in ein paar Jahren mehr EVs kommen, müssen die Anschlußleistungen dynamisch werden.

Die TNM-Doppeldose (ICU-EVE) soll jetzt auch mit Lastmanagement wieder auf den Markt kommen. Das ist für einen 32A-Anschluß doch schon mal eine Lösung.
Gruß Ingo
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Re: Laden auf Arbeit? Beispiele, Ideen, Vorschläge

Beitragvon Gluehbert » Do 17. Mär 2016, 13:57

Moin!

Gibts von Park + Charge nichts mehr? Die hatten doch mal das Angebot: Entweder Strom mit dem Verein abrechnen über den eingebauten Zähler, oder Ladeschlüssel und Vignette gratis. Die Kisten gibts auch mit den ganz dollen Typ 2 Dosen (zumindest letztes Jahr auf Hannovermesse gesehen) und für alle anderen gibts CEE im Innern der Kiste.

Vorteil: Keine Abrechnungsgebühren mit dem Betreiber, Thenewmotion nimmt doch eine Monatspauschale für den Service, oder täusche ich mich?
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Re: Laden auf Arbeit? Beispiele, Ideen, Vorschläge

Beitragvon Spüli » Do 17. Mär 2016, 14:15

Moin!
Richtig, bei TNM bezahlt man 4€ für das Plusabo. Das gilt dann je Gerät, was dann ein bis zwei Typ2-Anschlüsse hat.
Gruß Ingo
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Re: Laden auf Arbeit? Beispiele, Ideen, Vorschläge

Beitragvon ElektroAutoPionier » Sa 26. Mär 2016, 12:30

Wir bei PHOENIX CONTACT in Blomberg, Bad Pyrmont und Paderborn haben eine MA-Lsg. Nach der steuerrelevanten Grenze von 40 Euro werden dann die weiteren KWh nach den örtlichen Tarif der Stadtwerke abgerechnet. Die Freischaltung erfolgt mit der MA-RFID-Karte. Information wie viel man schon verbraucht hat usw. erhält man auf dem Display. Die Säulen sind von http://www.wallb-e.de, der Industrie PC, das Zusammenspiel und die Laststeuerung und Software kommt von PHOENIX CONTACT.

IMG_1231.jpg
Ladesäulen


Hier das Terminal:
Dateianhänge
IMG_1232.jpg
Terminal
Renault Zoe Zen mit Rückfahrkamera aus F, EZ 07/2013, Import 06/2014,
TESLA Model S85 mit Pano, Doppellader, EZ 02/2014, gekauft: 01/2016,
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Re: Laden auf Arbeit? Beispiele, Ideen, Vorschläge

Beitragvon Herr Fröhlich » Sa 26. Mär 2016, 13:35

In der Gezeitenhaus Klinik in Bonn gibt es gerade die gleiche Orientierungsphase.
Walb-e ist sehr flexible im preislichen Angebot, hat auf der Homepage den Hinweis zu Förderanträgen und vermittelt einen
ortsansässigen Kontakt für die Umsetzung. Eine Doppelsäule Menekes kostet direkt 16T €, da bist du mit Walb-e wesentlich günstiger. Ca. 2500€ pro Säule x 4 / im Vergleich zu 32T€ schätze plus Montage. Noch lade ich mit eigener mobiler Wallbox an der cce Dose. Da wir aber nun zu dritt sind, 2 ZOE + 1 Tesla machen die
eParkplätze langsam Sinn. UND es schafft schon mal einen kleinen eSog, denn so langsam bekommen immer mehr Kollegen Lust auf eDrive 8-)
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Re: Laden auf Arbeit? Beispiele, Ideen, Vorschläge

Beitragvon ev4all » Sa 26. Mär 2016, 15:14

Bei Stiebel Eltron in Holzminden dürfen Mitarbeiter seit dieser Woche auch kostenlos laden. Wir haben 2 Mennekes Säulen 22 kW mit Typ 2 und Schuko und 4 mit 16 A abgesicherte Schukos im Fahrradständer. Die Mennekes werden mit der MA-RFID-Karte freigeschaltet, die Schukos funktionieren ohne Freischaltung und sind eigentlich für Pedelecs gedacht. Wenn ich mit der Brammo dort Platz finde, kann ich aber auch dort laden. An den Mennekes laden außerdem die Poolfahrzeuge i3 und B-Klasse. Mitarbeiter sollen nur zum Laden an den Säulen zu stehen, da sie auch für Besucher zur Verfügung stehen sollen.
Bisher fahren zwei MA E-Fahrzeuge. Wir sind angehalten, die Grenze von 44 Euro pro Monat für steuerfreie Sachbezüge nicht zu überschreiten. Dazu trage ich die von der Säule angezeigten kWh bei Ladeende in eine Excel-Tabelle ein.
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Re: Laden auf Arbeit? Beispiele, Ideen, Vorschläge

Beitragvon ElektroAutoPionier » Sa 26. Mär 2016, 20:36

ev4all hat geschrieben:
...Wir sind angehalten, die Grenze von 44 Euro pro Monat für steuerfreie Sachbezüge nicht zu überschreiten. Dazu trage ich die von der Säule angezeigten kWh bei Ladeende in eine Excel-Tabelle ein.

Das Eintragen in eine Excelliste hatte ich im Nov. und Dez. Auch gemacht. Dann war die Software soweit fertig, dass dieses jetzt zentral in einer Datenbank zu der jeweiligen ID gespeichert wird. Somit könnte ich auch in Bad Pyrmont laden. Ist schon sehr gut gelöst. Ich habe aber noch ein paar UI-Empfehlungen den Entwicklern gegeben ;-)
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Re: Laden auf Arbeit? Beispiele, Ideen, Vorschläge

Beitragvon ev4all » Sa 26. Mär 2016, 21:54

Wir haben auch den Mennekes Leitstand, an dem die Karten angelegt werden und die Ladevorgänge auflaufen. Sobald da mehr Interesse am Laden kommt, wird sicherlich auch die Auswertung ausgebaut. Ich hatte die Anbindung an TNM vorgeschlagen, aber es sollen erstmal Erfahrungen gesammelt werden, bevor man auch noch etwas dafür an einen Dritten bezahlt, dass man ein paar Mitarbeitern ein wenig Strom schenkt. Ich finde die unkomplizierte Herangehensweise hier gut. Mit TNM hätte man die Säulen natürlich öffentlich machen können. Dies ist aber derzeit nicht gewünscht. Es gibt auch noch zwei weitere Ladesäulen im Ort.
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Re: Laden auf Arbeit? Beispiele, Ideen, Vorschläge

Beitragvon Hamburger » Mo 28. Mär 2016, 09:25

@ElektroAutoPionier

Die Bilder auf eurer Webseite sehen etwas anders aus, als der große Bildschirm und die Standardwallboxen in deinem Post.
Ist es aber im Prinzip der Vorgänger dieser Kombination ?
Start mit einem Master http://www.wallb-e.net/product_info.php?info=p169_wallb-e-master-m3.html
und bedarfsgerecht erweiterbar um Slaves http://www.wallb-e.net/product_info.php?info=p171_wallb-e-slave.html

* Lassen sich in dem System auch beliebige Standard-RFID-Karten, wie als MA-Karten gängig, anlernen ?
* Max 20 Slaves, bedeutet dies bis zu 42 Ladeanschlüsse pro Master (inkl. der beiden am Master), oder nur insgesamt 40 Ladeanschlüsse?
* Wie erfolgt die Kommunikation zwischen Master und Slaves, per Ethernetkabel oder per Funk ?
* Maximale Entfernung zwischen Master und Slaves ?
* Koordiniert der Master eine eventuell erforderliche Lastverteilung ?
* FI-Einbau in separater Verteilung oder auch direkt im Slave möglich ?
* Gibt es die Slaves auch mit Typ2-Dosen statt Kabel ?
* Wie hoch wäre der Listenpreis für 1x Master (Standardfarbe)?
* Wie hoch wäre der Listenpreis für ein erweitertes Startset aus 1x Master + 2 Slaves ?
* Wie hoch wäre der Listenpreis für je 3 weitere Slaves (Standardfarbe)?

Frage an Alle:
Gibt es eventuell schon direkt von SAP eine Integration der Open Charge Point Protocol (OCPP) - Schnittstelle zu SAP,
um die Verbrauchsdaten direkt in SAP zu erfassen und z.B. die Freibetragsgrenze zu überwachen und ggf. in die Gehaltsabrechnung einfließen lassen zu können ?
Eine standardmäßige einfach Integration in SAP würde so manchen Personaler milder stimmen,
weil zusätzlicher nicht abschätzbarer Sonderprogrammieraufwand häufig als Hindernis dargestellt wird.
Vielleicht hat jemand von euch Kontakte zu SAP ?
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Re: Laden auf Arbeit? Beispiele, Ideen, Vorschläge

Beitragvon ElektroAutoPionier » Mo 28. Mär 2016, 21:25

Hamburger hat geschrieben:
@ElektroAutoPionier

Die Bilder auf eurer Webseite sehen etwas anders aus, als der große Bildschirm und die Standardwallboxen in deinem Post.
Ist es aber im Prinzip der Vorgänger dieser Kombination ?
Start mit einem Master http://www.wallb-e.net/product_info.php?info=p169_wallb-e-master-m3.html
und bedarfsgerecht erweiterbar um Slaves http://www.wallb-e.net/product_info.php?info=p171_wallb-e-slave.html

Das ist die Lsg von walb-e, wir haben nur die Säulen von denen. Die Säulen beinhalten unseren
Die Ladensteuerung in den Walb-e-Säule ist von PhoenixContact eMobility. Der Industrie-PC ist von PhoenixContact.
Bei uns das ist eine Leg speziell für uns, um auch zu zeigen , was geht.

Hier kannst du vielleicht mehr erfahren:
https://www.phoenixcontact.com/online/p ... defabeb6c2
Sonst den Jens Eickelmann anrufen.

Hamburger hat geschrieben:
* Lassen sich in dem System auch beliebige Standard-RFID-Karten, wie als MA-Karten gängig, anlernen ?
* Max 20 Slaves, bedeutet dies bis zu 42 Ladeanschlüsse pro Master (inkl. der beiden am Master), oder nur insgesamt 40 Ladeanschlüsse?
* Wie erfolgt die Kommunikation zwischen Master und Slaves, per Ethernetkabel oder per Funk ?
* Maximale Entfernung zwischen Master und Slaves ?
* Koordiniert der Master eine eventuell erforderliche Lastverteilung ?
* FI-Einbau in separater Verteilung oder auch direkt im Slave möglich ?
* Gibt es die Slaves auch mit Typ2-Dosen statt Kabel ?
* Wie hoch wäre der Listenpreis für 1x Master (Standardfarbe)?
* Wie hoch wäre der Listenpreis für ein erweitertes Startset aus 1x Master + 2 Slaves ?
* Wie hoch wäre der Listenpreis für je 3 weitere Slaves (Standardfarbe)?

Es lassen sich beliebigen RFID-Karten anlernen. So sah das zumindest aus.
Kommunikation läuft über MODBUS
Aber alle anderen Details frag mal bei Jens Eickelmann nach.
Hamburger hat geschrieben:
Frage an Alle:
Gibt es eventuell schon direkt von SAP eine Integration der Open Charge Point Protocol (OCPP) - Schnittstelle zu SAP,
um die Verbrauchsdaten direkt in SAP zu erfassen und z.B. die Freibetragsgrenze zu überwachen und ggf. in die Gehaltsabrechnung einfließen lassen zu können ?
Eine standardmäßige einfach Integration in SAP würde so manchen Personaler milder stimmen,
weil zusätzlicher nicht abschätzbarer Sonderprogrammieraufwand häufig als Hindernis dargestellt wird.
Vielleicht hat jemand von euch Kontakte zu SAP ?

Schnittstelle zu unserem SAP-HR-Modul soll auch im 2. Schritt realisiert werden.
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