Was kostet der Akku?

Re: Was kostet der Akku?

Beitragvon biker4fun » Mi 14. Sep 2016, 17:27

Das ganze Batteriegeschäft muss sich doch erst entwickeln. Das ist kein Hyundai-spezifisches Problem. Innerhalb der 8 Jahre bekommst du die Batterie bei Defekt getauscht. Kosten: Null komma Null. Was danach ist, weiß - Stand heute - keiner. Insofern nützt dir der Preis, selbst, wenn er bekannt wäre, gar nichts, weil es nach 8 Jahren nicht derselbe sein wird. Wenn es dir hilft: die Batterie (netto 22 kwh) meiner Zoe ist mit 7.000 Euro lt. Mietvertrag taxiert.
Ich könnte mir vorstellen, dass es ähnlich wie bei Festplatten abläuft. Höhere Kapazität zum gleichen Preis. Im übrigen kann ich mir beim besten Willen nicht vorstellen, dass du nach 8 Jahren bei der rasanten Entwicklung noch eine 28er Batterie bekommst. Ist aber auch nur Spekulation. Vielleicht entwickelt sich ja auch ein Markt für Drittanbieter. Wer weiß das schon... . Von daher ist eine Diskussion hierüber ziemlich müßig...
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Re: Was kostet der Akku?

Beitragvon KyRo » Mi 14. Sep 2016, 18:10

biker4fun hat geschrieben:
Vielleicht entwickelt sich ja auch ein Markt für Drittanbieter. Wer weiß das schon... . Von daher ist eine Diskussion hierüber ziemlich müßig...


Ich denke auch, dass das bei den aktuellen Margen für den akku, und vor allem bei den Zukünftigen sollte der preis wirklich absehbar auf 100-150€/kWh sinken, bei steigenden Zulassungszahlen nur noch eine Frage der Zeit (und auslaufenden Verträgen?) ist. Kommt die Nachfrage, kommen auch die Drittanbieter und damit der Wettbewerb. Zumals praktisch nie Einfluss auf die Fahrzeuggarantie haben wird weil es keine mehr gibt dann :mrgreen:

Gerade bei Akkus gibts doch für allen möglichen produktspezifischen Kram Drittanbieter. Bei Fahrzeugakkus hoffentlich die Zellenhersteller selbst. Wenn die Marktlücke keiner findet mach ich sie notfalls zu :mrgreen:
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Re: Was kostet der Akku?

Beitragvon Karlsson » Mi 14. Sep 2016, 19:43

biker4fun hat geschrieben:
.Du kannst ja gerne eine andere Meinung haben, aber bitte akzeptiere auch Andersdenkende.

Anders herum wird ein Schuh draus - Dich kann es ja wohl kaum stören, wenn der Preis bekannt wird. Hier geht es um die Frage des Preises. Wenn der Dich nicht interessiert, dann lese und schreibe halt anderswo.

harlem24 hat geschrieben:
Ja, aber nicht zwei Monate vor Markteinführung.

Eine nicht unerheblichre Zahl der Kunden wird ihn nicht bestellen, solange das nicht bekannt ist.

harlem24 hat geschrieben:
Wenn ich so ein Fahrzeug mit Kaufbatterie neu kaufen würde, würde mich der Akkupreis auch nen feuchten Furz interessieren...;)

Und dann hinterher heulen, wenn er 20.000€ kostet...ja ja

Helfried hat geschrieben:
Mich wundert es ja, dass die Autoindustrie es nicht als Riesen-Chance sieht, dass E-Autos wegen der Akkus und der Elektronik nur mehr 8 Jahre halten statt wie die Verbrenner 16 Jahre.

Ein Auto, dass nur 8 Jahre hält, können die behalten. Das E-Auto hat mindestens so lang wie der Verbrenner zu halten. Der Akku ist dabei ein Verschleißteil, das einmal im Fahrzeugleben fällig wird.
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Re: Was kostet der Akku?

Beitragvon Helfried » Mi 14. Sep 2016, 19:49

Karlsson hat geschrieben:
Das E-Auto hat mindestens so lang wie der Verbrenner zu halten


Das ist ungefähr so wahrscheinlich, wie dass man ein Eiphone 16 Jahre lang benutzt. Das geht zwar vielleicht theoretisch, aber es wird wohl keine kompatiblen Apps mehr geben und womöglich keine passenden Kopfhörer mehr, keine Akkus etc. und womöglich werden sogar die Funkprotokolle längst geändert sein.
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Re: Was kostet der Akku?

Beitragvon Karlsson » Mi 14. Sep 2016, 19:57

Meine Frau hat noch ihr Desire HD von 2010 im Einsatz. Das wird dann bald nur deswegen ausgemustert, weil der Support bei Android 2.3.5 eingestellt wurde, wo Threema nicht drauf läuft und uns Whattsapp nicht aufs Gerät kommt. Das Custom Rom hat sich leider auch nicht richtig bewährt.

Aufs Auto lässt sich das aber nicht übertragen. Da hat unser Wagen von 2004 zwar noch keinen Anschluss für nen USB Stick, aber er fährt nach wie vor von A nach B. Ersatzteile sind auch für einige Jahre gesichert. Wenn beim E-Auto dann nach 10 Jahren einmal der Akku erneuert wird, hält der wieder 10 Jahre und das ist dann auch in Summe ok.

Ein Autohersteller kann ich sich nicht leisten, nach 2 Jahren den Support einzustellen, wie es HTC beim damaligen Spitzengerät für 600€ getan hat.
Zuletzt geändert von Karlsson am Mi 14. Sep 2016, 20:04, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Was kostet der Akku?

Beitragvon Mei » Mi 14. Sep 2016, 20:02

Karlsson hat geschrieben:
....Ein Autohersteller kann ich sich nicht leisten, nach 2 Jahren den Support einzustellen, ......


Man kann ihn aber so unattraktiv machen, das ihn keiner nutzt.
Siehe Reparatur von Kleingeräten.
Wenn der Ersatzakku nur teuer genug ist, dann kauft ihn auch keiner.
Wenn man gemein ist, dann macht man ihn teuer genug und muss erst garkeine Ersatzteile planen.
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Re: Was kostet der Akku?

Beitragvon Karlsson » Mi 14. Sep 2016, 20:05

Mei, Du hast es erfasst. Und da wüsste ich beim Kauf gerne vorher, ob das der Fall ist und worauf ich mich einlasse.
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Re: Was kostet der Akku?

Beitragvon Digitaldrucker » Do 15. Sep 2016, 00:53

Die Diskussion ist echt müssig, zumal die Meinungen wohl sehr auseinandergehen.

Ich sehe es genau so wie biker4fun und kann Karlsson nicht verstehen... er versteht unsere Sichtweise nicht.

Als Neuwagenkäufer eines hochwertigen Qualitätsfahrzeuges, das sind KIA Soul EV und Hyundai IONIQ Electric ohne jeden Zweifel, ist mir ein aktueller Ersatzteilpreis eines Akkus sowas von egal.
Ein anderer Gedankengang ist bei 7 Jahren Garantie auf den gesamten Soul EV, respektive 8 Jahren Garantie auf den Akku beim IONIQ, auch sinnfrei und eher belastend. Wenn was am Akku ist, dann steht der Hersteller dafür grade, das Versprechen gibt er.

Ein wirklicher Austausch des Akkus kommt ja nach 7 oder 8 Jahren wirklich nur dann in Frage, wenn er "hin" ist, das Auto gar nicht mehr fährt.
Ob die Degradation in der Zeit so dermaßen zuschlägt, dass von der ursprünglichen Reichweite nicht mal mehr die Hälfte oder so zur Verfügung steht, muss ich sich erst zeigen. Zugegeben fehlen da bisher die echten Erfahrungen dieser modernen aktiv temperierten Akkus...
Mutmaßlich wahrscheinlich ist eher, dass das gar nicht so gravierend verläuft. Aber da kann man nicht sicher sein, ok.

Wozu meine Vorstellungskraft aber durchaus reicht, ist, dass ich dann in 7 oder 8 Jahren GENAU DEN Akku bei KIA oder Hyundai (und das dürfte wohl für so ziemlich jeden anderen Hersteller auch gelten) gar nicht mehr als Ersatzteil kaufen kann.
Mit den genauen Verpflichtungen zur Ersatzteilversorgung kenne ich mich nicht aus.
Aber was will KIA machen, wenn SK Innovation die im Soul EV verwendeten Pouchzellen mit der längst überholten Chemie in 2023 gar nicht mehr herstellt? Klingt für mich ziemlich wahrscheinlich, da mache ich mir nix vor...

Was doch aber immer noch - oder dann erst recht - möglich sein muss, ist andere Zellen im vorhandenen Akkukasten unter zu bekommen. Sei es für die Ersatzteilversorgung... oder gar als Upgrade.
Denn in einem sind wir uns doch wohl einig: Es wird dann einen Akku mit mehr Kapazität bei gleicher oder geringerer Baugröße, gleichem oder geringerem Gewicht, zu einem ziemlich sicher geringeren Preis geben.

Und wenn der Hersteller das selbst nicht mehr anbietet, dann wird dieser Nischenmarkt von Drittanbietern besetzt. Denn der einzige Fahrer eines 7 Jahre alten E-Autos vom Typ KIA Soul EV bin ich - Nische hin oder her - trotzdem nicht auf der Welt.
Durch die gesunkenen Zellpreise dürfe es dann auch bei solchen Kleinauflagen zu einem akzeptablem Preis kommen, der vom heutigen Ersatzteilpreis des Herstellers sicher deutlich abweicht - und zwar nach unten.

An anderer Stelle hab ich es schon mal geschrieben: Vielleicht sehe ich das aber auch alles viel zu naiv und bin am Ende der Dumme, der drauf zahlt. Vielleicht gebe ich das Auto nach 4 Jahren mit 3 Jahren Restgarantie ab. Rechnet sich aber eigentlich auch nicht...

Karlsson kauft doch aber eh keine Neuwagen. Aus allen oben genannten Gründen ist und bleibt daher auch der aktuelle Ersatzteil für den Akku nichts weiter als eine Randnotiz, "die man dann mal gehört hat".
Die Kunden - und auch Karlsson - werden es sich nämlich nicht bieten lassen, wenn in 7 bis 8 Jahren die Zellpreise drastisch in den Keller gefallen sind, sich mit dem heutigen Akkupreis von z.B. 14.000 EUR auch 2024 noch über den Tisch ziehen zu lassen.

Auch dann nicht, wenn der unveränderte Preis schon anno 2016 vertrauensbildend bekannt war und das über den Tisch ziehen des Herstellers so schnell geht, dass die entstehende Reibungshitze als weiterhin vertrauenserweckende Nestwärme empfunden wird... :lol:

Es bleibt dabei, Ersatzakkupreis bei diesen Autos mit den langen Garantielaufzeiten = uninteressant und irrelevant... ;)

Just my 2 cents.

Holger
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Re: Was kostet der Akku?

Beitragvon Mei » Do 15. Sep 2016, 04:20

Digitaldrucker hat geschrieben:
....Es bleibt dabei, Ersatzakkupreis bei diesen Autos mit den langen Garantielaufzeiten = uninteressant und irrelevant... ;)...


ER IST WIEDER DAAAAA :D

Der unerschütterliche Glaube an die Versprechen der Hersteller........
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Re: Was kostet der Akku?

Beitragvon biker4fun » Do 15. Sep 2016, 05:04

@Digitaldrucker
+1, mehr gibt es zu diesem Thema nicht zu sagen.

@Karlsson
Ich akzeptiere sehr wohl deine Meinung, akzeptiere bitte auch andere Meinungen. In D herrscht Gott sei Dank Meinungsfreiheit. Auch kein Grund unhöflich oder patzig zu werden, ich habe nur deine Worte zitiert.
Im übrigen hat ja Ioniq geschrieben, dass er den Preis der Batterie, sobald er bekannt ist, posten will. Ich denke, dann ist allen geholfen und jeder kann seinen ganz persönlichen Schluss aus dieser Zahl dann ziehen.
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