Reichweitentest Ioniq

Reichweitentest Ioniq

Beitragvon Ioniq » So 16. Okt 2016, 19:35

Sobald der erste Ioniq Elektro bei uns eingetroffen ist (Anfang November) werde ich einen Realtest der Reichweite machen. Geplant ist um 21.00 Uhr auf die Autobahn zu fahren und dort mit Tempomat so lange zu fahren bis der Akku fast leer ist. Da bei uns die A96 nur rund 1km entfernt ist läßt sich das problemlos anstellen. Aufgrund der zu erwartenden Temperaturen nahe 0 Grad und daher Fahrt mit Heizung und Licht ist es zwar noch kein Extremstest aber es sollten sich verwendbare Ergebnisse zeigen. Geplant ist Abfahrt, vorgeheizt auf 22 Grad, Heizung auf 20 Grad und damit es doch ambitioniert ist Tempomat auf 120km/h.
Habt Ihr andere Wünsche/Vorstellungen? Was natürlich wirklich interessant wäre wenn ein Nissan Leaf 30 oder i3 33 mitfahren würden. Es geht hier nicht darum wer kommt weiter sondern einfach um aussagefähige Werte zu erhalten, und Theorie mit Praxis abzugleichen. Was ist Eure Einschätzung, wie wird unter diesen Bedingungen die Reichweite des Ioniq sein? Ich hoffe mal auf 155km.
Natürlich kann ich den Test auch noch mit anderen Geschwindigkeiten machen. Ich dachte dann noch einmal mit 130km/h und einmal dann (für große Reichweite) mit 100km/h.
Er ist endlich da!
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Re: Reichweitentest Ioniq

Beitragvon bangser » So 16. Okt 2016, 19:56

Schön wäre zusätzlich der Verbrauch für verschiedene Geschwindigkeiten. 80, 90, 100, 110, 120, ...150km/h
Und die Ladekurve an CCS 0-100%.
cw-Wert vor kWh :lol:
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Re: Reichweitentest Ioniq

Beitragvon biker4fun » So 16. Okt 2016, 21:08

Ich fände 110kmh interessant. Da ist man auf der BAB kein Verkehrshindernis wie mit 100kmh. Ansonsten sollte der Rahmen nicht zu sehr gesprengt werden. Sonst haben wir Käufer ja nichts mehr zu berichten... ;-) und der arme Jürgen ist völlig überlastet... ;-).
Mein Tipp bei 120kmh: Reichweite 147km.
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Reichweitentest Ioniq

Beitragvon bangser » So 16. Okt 2016, 21:28

okokok, ich bin halt soo gespannt. Wenn es nach mir ginge, sollte der Jürgen nur mit Ausliefern überlastet sein.
cw-Wert vor kWh :lol:
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Re: Reichweitentest Ioniq

Beitragvon 300bar » So 16. Okt 2016, 21:40

110km/h finde ich auch sehr interessant
Gruß Reinhard
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Re: Reichweitentest Ioniq

Beitragvon erunner » So 16. Okt 2016, 22:52

120km/h finde ich interessanter. Hier kommt der sehr gute cw-Wert des Ioniq besser zur Geltung. Und das wäre, für mich, auch die optimale Reisegeschwindigkeit. Die Idee mit dem i3 und 30er Leaf bei 120km/h im Vergleich wäre echt toll.
Mein Tipp für 120km/h -> 140km (ich hoffe aber es wird mehr....)
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Re: Reichweitentest Ioniq

Beitragvon paulektro » Mo 17. Okt 2016, 08:02

Hallo Ioniq,

toll fände ich es, wenn du zusätzlich zum Tempomaten eine GPS-Geschwindigkeit messen könntest, damit man die Tacho Abweichung kennt. Im Dienste der Wissenschaft!!! :ugeek: :mrgreen: :D

Paul
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Re: Reichweitentest Ioniq

Beitragvon ioniqfan » Mo 17. Okt 2016, 09:15

Hi Leute,

Gedanken zum Reichweitentest und schnellem Fahren.


Mir persönlich ist jeder Test, jeder Erfahrungsbericht lieb denn er schafft immer Erkenntnisse die einem beim eigenen Fahren helfen denke ich.
Ich bin guter Dinge, dass der Ioniq eben nicht nur für die täglichen Stadt und Überlandfahrten gemacht ist sondern auf der Autobahn eben auch zu Hause ist. Alleine die Tatsache dass man rasen könnte wenn man wollte ist schon gut. Und kurz mal beim überholen auf 165 beschleunigen zu können hat ja was.
Im Autofahrerland Deutschland darf man das ja eigentlich nicht laut aussprechen, ich tue es trotzdem.
Ich bin ja der Meinung es ist ein angenehmer Nebeneffekt dass Stromer in der Regel nicht schneller als 140 fahren. Wäre das bei allen so wären die Autobahnen sicherer und es gäbe weniger Schwerstunfälle. Jeder könnte mit dieser Geschwindigkeit rechnen und auch mal mit 135 nach links ziehen ohne dass man Angst hat dass einer mit 235 oder gar noch schneller von hinten kommt.
Klar. Schnellfahren macht Spass aber ich glaube jeder hier weiß, dass die Unterschiede marginal sind ob man mit gefühlten 100 km/h oder gefühlten 170 km/h fährt.

Jeder kennt das. Man brettert volles Rohr wann immer es geht sagen wir von Köln nach HH. Zwischendurch immer mal wieder 200 km/h, dann wieder 130 nahe den Ballungszentren und zwischendurch fast 60 km lang Baustelle.

Angekommen in HH.....vollkommen fertig durch Tunnelblick und ohne Pause aber mit dem coolen Gefühl: " Man, bin ich gebrettert, volle Lotte Stoff gegeben und die 3 hochgefährlichen Situationen souverän gemeistert"
Jetzt erstmal 20 min hinsetzen und einen Kaffee.
Dann die riesen Enttäuschung. Mit dem Elektroauto und Schnelladung dauerts nur eine Stunde länger und der vollkommen gechillte Kollege hat nicht mal was für die Zwischenladung bei Tank und Rast bezahlt. Gesamtkosten ca. 8 Euro für die Fahrt. Der Bretterkönig ist mit ca. 70 Euro Spritt dabei und hat nach dem Kaffee 40 Minuten gewonnen. Dafür zahlt er freilich 62 Euro mehr.

Jetzt kann sich jeder die Frage stellen was ihm lieber ist.
Sehr schön finde ich in diesem Zusammenhang auch den oft gebrachten Spruch der Schnellfahrer" Zeit ist Geld".
Da kann ich nur sagen: Ja stimmt!!

Der Hype um Reichweite ist mir sowieso suspekt. 90% aller Fahrten sind doch unter 50 km am Tag oder so habe ich so in Erinnerung hier aus dem Forum. "Reichweitenangst" ......das ist sowas von typisch deutsch. Es kommt mir vor als wird diese Angst schön geschürt. Von Verbrennerlobbyisten. Keine Ahnung.
Selbst in meinem Freundeskreis kommen so Kommentare wie " nä, da kann ich gar nicht mehr spontan nach Holland" So ein Quatsch....und auf die Frage wann er denn das letzte mal da gewesen ist " darum geht'sdoch nicht....2014 oder so"

Ich sag ja....es passiert nur im Kopf.....

Wie wäre es mit einem Test " alles was geht" Heizung auf 23 Grad, Vollstrom bis leer bei 3 Grad draußen.
Das würde mich auch interessieren.

Lg an alle
ioniqfan
 
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Re: Reichweitentest Ioniq

Beitragvon plock » Mo 17. Okt 2016, 09:41

ioniqfan hat geschrieben:
Hi Leute,

Gedanken zum Reichweitentest und schnellem Fahren.


Mir persönlich ist jeder Test, jeder Erfahrungsbericht lieb denn er schafft immer Erkenntnisse die einem beim eigenen Fahren helfen denke ich.
Ich bin guter Dinge, dass der Ioniq eben nicht nur für die täglichen Stadt und Überlandfahrten gemacht ist sondern auf der Autobahn eben auch zu Hause ist. Alleine die Tatsache dass man rasen könnte wenn man wollte ist schon gut. Und kurz mal beim überholen auf 165 beschleunigen zu können hat ja was.
Im Autofahrerland Deutschland darf man das ja eigentlich nicht laut aussprechen, ich tue es trotzdem.
Ich bin ja der Meinung es ist ein angenehmer Nebeneffekt dass Stromer in der Regel nicht schneller als 140 fahren. Wäre das bei allen so wären die Autobahnen sicherer und es gäbe weniger Schwerstunfälle. Jeder könnte mit dieser Geschwindigkeit rechnen und auch mal mit 135 nach links ziehen ohne dass man Angst hat dass einer mit 235 oder gar noch schneller von hinten kommt.
Klar. Schnellfahren macht Spass aber ich glaube jeder hier weiß, dass die Unterschiede marginal sind ob man mit gefühlten 100 km/h oder gefühlten 170 km/h fährt.

Jeder kennt das. Man brettert volles Rohr wann immer es geht sagen wir von Köln nach HH. Zwischendurch immer mal wieder 200 km/h, dann wieder 130 nahe den Ballungszentren und zwischendurch fast 60 km lang Baustelle.

Angekommen in HH.....vollkommen fertig durch Tunnelblick und ohne Pause aber mit dem coolen Gefühl: " Man, bin ich gebrettert, volle Lotte Stoff gegeben und die 3 hochgefährlichen Situationen souverän gemeistert"
Jetzt erstmal 20 min hinsetzen und einen Kaffee.
Dann die riesen Enttäuschung. Mit dem Elektroauto und Schnelladung dauerts nur eine Stunde länger und der vollkommen gechillte Kollege hat nicht mal was für die Zwischenladung bei Tank und Rast bezahlt. Gesamtkosten ca. 8 Euro für die Fahrt. Der Bretterkönig ist mit ca. 70 Euro Spritt dabei und hat nach dem Kaffee 40 Minuten gewonnen. Dafür zahlt er freilich 62 Euro mehr.

Jetzt kann sich jeder die Frage stellen was ihm lieber ist.
Sehr schön finde ich in diesem Zusammenhang auch den oft gebrachten Spruch der Schnellfahrer" Zeit ist Geld".
Da kann ich nur sagen: Ja stimmt!!

Der Hype um Reichweite ist mir sowieso suspekt. 90% aller Fahrten sind doch unter 50 km am Tag oder so habe ich so in Erinnerung hier aus dem Forum. "Reichweitenangst" ......das ist sowas von typisch deutsch. Es kommt mir vor als wird diese Angst schön geschürt. Von Verbrennerlobbyisten. Keine Ahnung.
Selbst in meinem Freundeskreis kommen so Kommentare wie " nä, da kann ich gar nicht mehr spontan nach Holland" So ein Quatsch....und auf die Frage wann er denn das letzte mal da gewesen ist " darum geht'sdoch nicht....2014 oder so"

Ich sag ja....es passiert nur im Kopf.....

Wie wäre es mit einem Test " alles was geht" Heizung auf 23 Grad, Vollstrom bis leer bei 3 Grad draußen.
Das würde mich auch interessieren.

Lg an alle

+100 sehe ich genauso. Danke.

PS: Und natürlich wie immer vielen Dank an Jürgen für die Bereitschaft und das Engagement uns so fleißig mit Infos zu Versorgen. Kann man nicht oft genug betonen!
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Re: Reichweitentest Ioniq

Beitragvon xado1 » Mo 17. Okt 2016, 10:18

am besten alle möglichkeiten austesten,dann kann sich jeder sein gebrauchsprofil herauslesen.
ich glaube immer noch,das die winterreichweite mit heizung und klter batterie viele entäuschte gesichter bringen wird,lasse mich aber gerne eines besseren belehren.
Lebenskunst ist die Fähigkeit, auf etwas Notwendiges zu verzichten, um sich etwas Überflüssiges zu leisten

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Model3 reserviert,und wieder storniert
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