Ioniq zu Hause laden

Re: Ioniq zu Hause laden

Beitragvon Langsam aber stetig » Fr 17. Feb 2017, 17:58

trischmiw hat geschrieben:
habe ich mir vor ein paar Wochen extra die TAB's von der für mich zuständigen Westnetz zukommen lassen. Tatsächlich stehen da diese 4,6 kVA drin, aber ausdrücklich nur für Erzeugungsanlagen (sprich Solar- Windkraftanlagen etc).
Bei uns steht:

"Grundsätzlich sind Kundenanlagen über einen Drehstromanschluss an das öffentliche Niederspannungsnetz anzuschließen. Der einphasige Anschluss von Verbrauchsgeräten ist nur bis zu einer Bemessungsscheinleistung von 4,6 kVA zulässig. Eine gleichmäßige Aufteilung der Leistung auf die drei Außenleiter ist zu gewährleisten. "

Es geht hier also schon um Verbraucher.

Und soweit ich das sehen kann, sind das die TAB des Bundesverbands der Energie- und Wasserwirtschaft, die unsere Stadtwerke wie wohl die meisten Netzbetreiber einfach übernommen haben.
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Re: Ioniq zu Hause laden

Beitragvon eIsNext » Fr 17. Feb 2017, 18:28

Da steht allerdings nicht explizit, dass der Grund dafür Schieflast ist ... Gäbe es noch andere denkbare Gründe für eine Begrenzung auf 4,6 kVA auf eine Phase?
Hyundai ioniq elektro bestellt am 23.12.2016 (Sangl Nr.68) - Produziert 21.02.2017, Ankunft Bremerhaven 05.04.2017, Abholung in Landsberg ca. 3-4 Wochen später :hurra:
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Re: Ioniq zu Hause laden

Beitragvon AmperaEoderZoe » Fr 17. Feb 2017, 19:33

Habe die Tage meinen Elektriker gefragt. Er hält das einphasige Laden bis 32 A für unproblematisch, wenn nicht gerade an der gleichen Phase noch ein Durchlauferhitzer mit mehreren KW hängt. Wichtig sei ein Kabel mit großem Querschnitt, um Ladeverluste zu minimieren. Ich werde von ihm ein 5x10² Kabel in die Garage bekommen mit einem CEE32 Anschluss für ein mobiles Ladekabel.
Davon finde ich das NRGkick am besten, aber halt sehr teuer. Sollte man es nicht mal mit einer Sammelbestellung versuchen, welchen Preis man da bekommen könnte?
Aktuell VW Polo 1,6 TDI BMT seit 11/2010, Verbrauch im Schnitt ca. 4,1L
Ioniq bestellt bei HyundaiSangl in Phönix Orange, kommt voraussichtlich 6/17 statt 4/17
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Re: Ioniq zu Hause laden

Beitragvon JoDa » Fr 17. Feb 2017, 20:03

+1 @Joe-Hotzi :massa:

@ AmperaEoderZoe @Chinelo
Zitat: " Falls eine CEE32-Dose (32 Ampere dreiphasig) bereits vorhanden ist, dann einen 32A-Ladeziegel (ab 360€ siehe wiki) oder eine 32A-Wallbox mit angeschlagenem Typ2 Kabel (z.B. Teslas TWC um 550€ bzw. 620€) kaufen. Aber selbst mit der maximalen Ladeleistung des Ioniq von 6,6kW kann man in einer Stunde nur ca. 40 Fahrkilometer laden."
Quelle: Ioniq zu Hause laden
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Re: Ioniq zu Hause laden

Beitragvon Twizyflu » Fr 17. Feb 2017, 20:21

AmperaEoderZoe hat geschrieben:
Habe die Tage meinen Elektriker gefragt. Er hält das einphasige Laden bis 32 A für unproblematisch, wenn nicht gerade an der gleichen Phase noch ein Durchlauferhitzer mit mehreren KW hängt. Wichtig sei ein Kabel mit großem Querschnitt, um Ladeverluste zu minimieren. Ich werde von ihm ein 5x10² Kabel in die Garage bekommen mit einem CEE32 Anschluss für ein mobiles Ladekabel.
Davon finde ich das NRGkick am besten, aber halt sehr teuer. Sollte man es nicht mal mit einer Sammelbestellung versuchen, welchen Preis man da bekommen könnte?


Soviel teurer als die tesla wallbox ist ein NRGkick nicht
Dafür aber mitzunehmen und dann überall flexibel einsetzbar.

Habe selbst den 32A Bluetooth :)
Blog auf http://www.we-drive.at und http://www.elektroautor.com
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Re: Ioniq zu Hause laden

Beitragvon wchriss » Fr 17. Feb 2017, 21:00

Joe-Hotzi hat geschrieben:
Weder technisch noch rechtlich macht bei einem einphasigem Bordlader mehr als ein FI Typ A Sinn, denn da kann es keine Fehlerströme geben, die nicht auch ein FI Typ A detektiert!
Bei dreiphasigem Lader macht er keinen Sinn bei allen Geräten, die galvanisch getrennt sind (bspw. Tesla, neuer BMW, alle, die aus Einzelladern bestehen). Bei diesen Geräten können keine Fehlergleichströme auftreten, die nicht auch ein FI Typ A erkennt.


Hallo ist nicht richtig was du hier schreibst !!!

Hier ein Auszug aus der DIN VDE 0100-722: ( Ladepunkt für E-Fahrzeuge = unter anderem alles was Type 2 ist )
Es wird für jeden Ladepunkt versorgenden Stromkreis der
Gleichzeitigkeitsfaktor als 1 angenommen.
Ausserdem muss jeder Anschlusspunkt für ein Elektrofahrzeug aus einem eigenen
Endstromkreis versorgt werden und durch eine eigene Fehlerstrom-Schutzeinrichtung
(RCD) geschützt werden.
Bei unbekannter Charakteristik der Last bzgl.
der Gleichfehlerstrome > 6 mA muss ein RCD Typ B oder ein RCD mit aktiver
Zusatzfunktion verwendet werden!


Desweiteren kann sehr wohl ein Gleichstromfehler bei Einphasigen Netzteilen auftreten !
Heute üblich sind Ladegeräte mit PFC-Kreis, dort wird die Netzsapnnung ersmal gleichgerichtet und geglättet und erst dann über eine Leistungelektronik und Wandler übertragen. Ein Fehler im PFC-Kreis kann also sehrwohl einen Gleichstrom ableiten, den ein FI Type A nicht erkennt oder erblinden läst.

Die eigentliche Frage die sich jeder selbst stellen muss ist doch,
kann ich mit dem Restrisiko leben wenn ich nicht VDE-gerecht installiere oder nicht, und was passiert im Schadensfall.
Sowohl finaziell, rechtlich wie auch psychisch.
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Re: Ioniq zu Hause laden

Beitragvon JoDa » Fr 17. Feb 2017, 22:10

Wenn ich mir also keinen teuren FI kaufe ist das mein finanzieller Ruin und ich lade im Gefängnis bzw. in der Psychiatrie!
:ironie: ENDE

Im Ernst. Joe-Hotzi hat wie immer Recht. ;)
Du hast zwar die VDE richtig zitiert, aber deine Äußerungen zur PFC sind einfach nur falsch!
Eine PFC, dient weder zur Gleichrichtung noch zur Glättung, sondern zur Leistungsfaktorkorrektur.
Eine PFC ist heute in nahezu jedem elektronischen Netzteil eingebaut.
Ein glatter Gleichstromfehler, durch einen Erdschluss des Zwischenkreiskondensators, ist wegen der Schutzisolation nicht möglich.
Obwohl ich mir bei der PFC in meinen chinesischen Energiesparlampen mit Metallgehäuse da nicht so sicher bin. ;)

Um die FI-Diskussionen endlich zu beenden habe ich im Wiki den Artikel Normgerechte Errichten von Ladeinfrastruktur geschrieben, und ihn mit Kommentaren versehen um den Artikel auch für Laien verständlich zu machen.
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Re: Ioniq zu Hause laden

Beitragvon wchriss » Fr 17. Feb 2017, 22:34

JoDa hat geschrieben:
Du hast zwar die VDE richtig zitiert, aber deine Äußerungen zur PFC sind einfach nur falsch!
1: Eine PFC, dient weder zur Gleichrichtung noch zur Glättung, sondern zur Leistungsfaktorkorrektur.
2: Eine PFC ist heute in nahezu jedem elektronischen Netzteil eingebaut.
3: Ein glatter Gleichstromfehler, durch einen Erdschluss des Zwischenkreiskondensators, ist wegen der Schutzisolation nicht möglich.
Obwohl ich mir bei der PFC in meinen chinesischen Energiesparlampen mit Metallgehäuse da nicht so sicher bin. ;)



1: Ja wir haben beide recht.
2: Ja du hast recht.
3: Stimme ich dir zu das so ein Fehler extrem unwarscheinlich ist, aber nicht unmöglich, ( siehe Link Seite 4).
http://www.bender-cn.com/fileadmin/bend ... 5_2012.pdf

Ich bein auch kein Freund von übertriebener Sicherheit, trotzdem gibt es Regeln und Richtlinen die einzuhalten sind, und wer das nicht tut, muss auch mit Konsequenzen rechnen. Das wollte ich hier nur mal aufzeigen, denn in den teilweise heftigen Diskusionen wir das häuft völlig übersehen.
So nun reichts aber für dieses Thema hat mit dem eigentlichen ja nichts mehr zu tun ;)
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Re: Ioniq zu Hause laden

Beitragvon beric » Fr 17. Feb 2017, 23:01

JoDa hat geschrieben:
und ich lade im Gefängnis bzw. in der Psychiatrie!
Gibt's da abgesicherte Wallboxen? (SCNR) :-P
Hyundai IONIQ Electric Style, polar white, bestellt 16.01.'17, #92.
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Re: Ioniq zu Hause laden

Beitragvon wchriss » Sa 18. Feb 2017, 11:25

beric hat geschrieben:
JoDa hat geschrieben:
und ich lade im Gefängnis bzw. in der Psychiatrie!
Gibt's da abgesicherte Wallboxen? (SCNR) :-P


Oh ja das ist die Marktlücke :D
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