Fiktives Rennen zwischen dem Ioniq und dem Ampera.

Re: Fiktives Rennen zwischen dem Ioniq und dem Ampera.

Beitragvon eve » Do 24. Nov 2016, 12:49

Nordstromer hat geschrieben:
Die sehr sportliche Fahrweise wie beim i3 ist schon etwas was der Ioniq nicht kann.

Hast Du das bereits ausprobiert? Was meinst Du mit sehr sportlicher Fahrweise?
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Re: Fiktives Rennen zwischen dem Ioniq und dem Ampera.

Beitragvon KyRo » Do 24. Nov 2016, 16:54

Helfried hat geschrieben:
Von 100 kW-Säulen würde ich den Kauf nicht abhängig machen. Eher von den Zelltemperaturen, die bei Langstrecken-Fahrten und beim Schnellladen entstehen. Wie hoch sind diese?


Zelltemperaturen kann ich nicht sagen da sie nicht (ohne Lesegerät) zugänglich sind.

Aber auf meiner bisher längsten Teilstrecke von Laufenburg nach Mainz (auch ca. 450km) habe ich keinen Eimbruch der Ladegeschwindigkeit spüren können. Geladen wurde 4 Mal, da ca. Mit halb vollen Akku losgefahren und mit halb vollem Akku "Ankommenspflicht". Dazu eben nicht die optimale Dichte und Lage der Stationen. An der Vorletzten Station hab ich nicht voll geladen sindern nur ca. 15min. Ansonsten war die Ladedauer bis voll (94%) immer zwischen 30-40min an 50kW.
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Re: Fiktives Rennen zwischen dem Ioniq und dem Ampera.

Beitragvon Solarmobil Verein » Do 24. Nov 2016, 19:26

Bitte den Thread-Titel korrigieren.
Wenn schon, dann Ampera-e, wie es dann auch in den Beiträgen steht.

Der Ampera ist ein völlig anderes Fahrzeug und zieht den Ioniq in jeder Hinsicht ab. 8-)
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Re: Fiktives Rennen zwischen dem Ioniq und dem Ampera.

Beitragvon Zoidberg » Do 24. Nov 2016, 22:01

Spaßbremse hat geschrieben:
Solche Rechenspiele sind durchaus legitim.


Finde ich nicht.

Wenn ich schon annehme, dass alle 20 km eine 100 kW Säule steht (in wie vielen Jahen soll das bitte sein?!?), dann kann ich auch gleich einen größeren Akku beim Ioniq (ist doch schon für 2018 angekündigt) oder eine schnelle Lademöglichkeit beim Ampera-E (ist nicht völlig unrealistisch...) annehmen.

Man kann auch ein paar realistische (?) Störgrößen mit reinnehmen: Jede 10 Säule ist defekt, und an 50 % der Säulen tankt schon jemand, so dass man 15 min Wartezeit hat.

Was nu...?
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Re: Fiktives Rennen zwischen dem Ioniq und dem Ampera.

Beitragvon Spaßbremse » Fr 25. Nov 2016, 07:25

Ich nannte das ein "Rechenspiel". Nicht mehr und nicht weniger.
Es grüßt der Norman

zu verkaufen: Smart ED (Preisvorschlag ?)
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Re: Fiktives Rennen zwischen dem Ioniq und dem Ampera.

Beitragvon Nordstromer » Fr 25. Nov 2016, 12:25

Wenn ein Auto von 0-100 in 7 Sekunden bzw. wie der Ampera-E auf auf 50 in etwa 3 Sekunden beschleunigt ist das schon sehr sportlich. Zumindest empfinde ich das so. Und ab und an die Pferde kurz bis 60 von der Leine zu lassen der Gedanke gefällt mir schon.
Und jetzt habe ich das E angehängt. Ich denke aber jeder weiß was gemeint ist.

Defekte Säulen würden beim Ampera-E auch nicht funktionieren. Und es ging mir bei diesem "fiktiven" Rennen nur darum zu erörtern, dass der sehr große Akku beim Ampera-E, der mir auch sehr gefällt, nicht allein entscheidend ist.
Ich gehe fest davon aus, dass CCS stark ausgebaut wird und alle 20-50km Entfernung entlang der Autobahnen ist zwar aktuell nicht gegeben für mich aber alles andere als reine Fiktion.
Unterm Strich hat der Ioniq für mich durch dieses "Rechenspiel" Boden gewonnen. Im Prinzip ist es beim Ampera-E ja "nur" der Akku. Obgleich ich auch zugebe das ich bei einem Hammer-Preis unter 30.000€ noch mal nachrechnen müsste. Oder andersherum wenn ich beide vergleiche darf zumindest für mich der Ampera-E nicht teurer sein als der Ioniq!
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Re: Fiktives Rennen zwischen dem Ioniq und dem Ampera.

Beitragvon Helfried » Fr 25. Nov 2016, 12:31

Nordstromer hat geschrieben:
Oder andersherum wenn ich beide vergleiche darf zumindest für mich der Ampera-E nicht teurer sein als der Ioniq!


Das wird es aber nicht spielen. Gutes, deutsches :) :) Auto mit dickem Akku, kann kaum billiger werden als ein Extrem-Asiate.
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Re: Fiktives Rennen zwischen dem Ioniq und dem Ampera.

Beitragvon Nordstromer » Fr 25. Nov 2016, 12:53

Helfried hat geschrieben:
Das wird es aber nicht spielen. Gutes, deutsches :) :) Auto mit dickem Akku, kann kaum billiger werden als ein Extrem-Asiate.


Das werden wor hoffentlich bald wissen. Nur dem größeren Akku steht ein sicher deutlich sparsamerer, um eine Klasse besser ausgestatteter Ioniq gegenüber. Daher sollte der Ampera-E aus meiner Sicht nicht teurer als der Ioniq in der besten Ausstattung werden. Oder ab 31.001€ würde ich extrem zum Ioniq tendieren.
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Re: Fiktives Rennen zwischen dem Ioniq und dem Ampera.

Beitragvon ioniqfan » Mo 28. Nov 2016, 21:45

Ich rechne mit 7000 Euro Mehrpreis gegenüber dem Ioniq für den Ampera in vergleichbarer Ausstattung.
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Re: Fiktives Rennen zwischen dem Ioniq und dem Ampera.

Beitragvon i_Peter » Di 29. Nov 2016, 16:53

Rechne lieber mit 39.950€ für den Ampera-e.
Der US-Preis von 37.500€ "befor federal and state rebate" ist ohne Mehrwertsteuer (19% in D !).

Der Vergleich des Reisezeitbedarfes bei gleicher Geschwindigkeit ist durchaus sinnvoll !
Und da der Ioniq sowohl weniger verbraucht als auch schneller lädt ist der Anfangsvorteil des größeren Ampera-e Akkus nach einer bestimmten Streckenlänge aufgebraucht und der Ioniq dürfte dann auf Langstrecke eher am Ziel sein.
Der Ioniq hat also eine höhere Langstreckendurchschnittsgeschwindigkeit inkl. Ladezeit.

Man kann sogar noch ausrechnen, bei welcher Reisegeschwindigkeit die höchste Langstreckendurchschnittsgeschwindigkeit erreicht wird. Bei meinem i3 22kWh-CCS ist das ca. 110km/h (wobei der Schnitt bei 120 oder 100 km/h nur um ca. 1% absinkt, bei höheren Geschwindigkeiten aber schnell abnimmt wegen des quadratisch ansteigenden Verbrauchs).

Interessanterweise weicht aber auch der Schnitt bei 80km/h nur um 2% vom Optimum ab, wenn im Windschatten von Lkw gefahren wird (weil dann der Verbrauch so niedrig ist, wie bei 65km/h Reisespeed). Damit kann man auch schon mal weitere Entfernungen zwischen den heute wenigen real existierenden CCS-Ladepunkten überbrücken, ohne das der Schnitt sinkt.
Oder man sagt sich von vornherein: ich fahre hinter schnellen Lkws, bin fast gleichschnell am Ziel wie mit 120km/h, brauche aber nur 50% der Energie und der damit verbundenen Kosten.
:)
Zusammengefasst:
bei Langstreckenfahrten mit mehreren Ladehalten sollte man die in Bezug auf Akkugröße und Ladegeschwindigkeit optimale Reisegeschwindigkeit kennen (errechnen anhand Verbrauchsdaten). Diese ist bei jedem Fahrzeug anders. Beim meinem BMW i3 ist es zwischen 80km/h hinter Lkw bis max. 120km/h. Damit ist er aber schneller als die Zoe 240 mit 22kW-Lader.
BMW i3 22kWh i3 best-selling Plug-In in D; Wallbox Wallb e.com 3,7kWh
193 km = größte bisher erzielte Reichweite (gefahren + angezeigte Restreichweite)
"Gewicht ist der Feind, Luftwiderstand das Hindernis"
Felice Bianchi Anderloni 1952
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