Akku Upgrades für den Ioniq?

Re: Akku Upgrades für den Ioniq?

Beitragvon Nordstromer » Do 20. Okt 2016, 07:21

bm3 hat geschrieben:
Da aber die nächste Akkuzellengeneration, jedenfalls die von LG Chem, zum Lieferanten von Hyundai weis ich da nichts, deutlich mehr Kapazität auf gleichem Raum bringt geht da in Zukunft vielleicht noch etwas.

VG:

Klaus


Danke Klaus für das Mut machen. :D
Das ist auch meine Hoffnung denn vom Ioniq bin ich nach wie vor begeistert.
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Re: Akku Upgrades für den Ioniq?

Beitragvon Holledauer » So 23. Okt 2016, 20:06

Hallo zusammmen,

zum Thema Reichweite und Upgrade habe ich gerade etwas m.m. interessantes gefunden:
https://de.wikipedia.org/wiki/Hyundai_Ioniq
Aber leider auch etwas nachdenklich, wobei der Fahrzeugpreis wird sich wohl auch an der Reichweite messen :-/

Gruß
Werner
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Re: Akku Upgrades für den Ioniq?

Beitragvon xado1 » So 23. Okt 2016, 20:49

kundenverarschung nenn ich soetwas
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Re: Akku Upgrades für den Ioniq?

Beitragvon drilling » Di 25. Okt 2016, 03:32

xado1 hat geschrieben:
kundenverarschung nenn ich soetwas

Was soll 'kundenverarschung' sein? Deine Hetzkampagne gegen den Ioniq?
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Re: Akku Upgrades für den Ioniq?

Beitragvon xado1 » Di 25. Okt 2016, 07:31

drilling hat geschrieben:
xado1 hat geschrieben:
kundenverarschung nenn ich soetwas

Was soll 'kundenverarschung' sein? Deine Hetzkampagne gegen den Ioniq?

hetzkampagne?
ein forum hat für mich den sinn und zweck,seine meinung kund zu tun,auch wenn sie nicht gleich der anderen ist.

der ioniq könnte der renner am markt werden,und könnte technisch,optisch und preislich die lücke zwischen leaf und tesla schließen.
aber wie nennst du es wenn sich jemand für sein erspartes einen ioniq kauft,um 1 jahr später festzustellen,das durch ein leistungsfähigeres model sein auto nichts mehr wert ist,und ein upgrade nicht möglich ist.
keiner kauft sich heut mehr einen neuen 24er leaf oder 22er zoe,wenn es was besseres gibt.
konzernpolitisch ist es reine verarschung,einfach um den flottenverbrauch zu senken,und großes trara um den ioniq zu machen,um einige zu locken.
ist wie bei kinofilmen,je größer die marketing-und werbe maschinerie,um so schlechter ist der film.
hätte hyunai den ioniq gleich mit nutzbaren 40kwh ins rennen geschickt,was wie man sieht weder mehr platz oder gewicht benötigt,dann gäbe es mehr bestellungen als beim model 3.
aber daran sieht man,das konzerne halbherzig an das thema herangehen,in erster linie will hyundai den hybrid pushen,drum steht der auch schon überall.
war bei einem hyundai händler,wegen probefahrt des elektrischen fragen,er wollte mir unbedingt den hybrid aufs auge drücken,und mich eher weg vom elektrischen ioniq bringen,was er ehrlicherweise auch mit wegfallenden service und wartungskosten argumentierte,was ich auch bestätigen konnte,da mein leaf seit 48.000km und 3 jahren weder werkstatt noch service gesehen hat,einzig neue reifen hat er bekommen,und die aus dem internet.

das forum hier ist durchzogen von kleinkarierten und engstirnigen,wenn man die andere seite der münze beleuchtet ,ist man ein hetzer und gegener,aber die welt dreht sich nun mal nicht um das elektroauto,und das bisschen abgas ,das wir einsparen.
bei jedem großbrand wird mehr gift in die luft geblasen,als wir in 100 jahren mit dem auto verursachen können.ständig fliegen über 10.000 flugzeuge in der welt herum,die großschifffahrt verpestet die luft in maßen,die kann der ganze autoverkehr nicht erreichen.
uns wollen sie sündteure autos einreden,die nur mehr 3 liter brauchen,und bei einem crash gleich dein sarg sind(siehe drillinge und smart),wenn dich der eingerauchte hartz4 empfänger mit seinem alten SUV leider übersehen hat.
schaut euch die autos auf der straße an,das mobile wettrüsten hat längt begonnen,und wird von den konzernen weiter gefördert.
jeden tag vor der schule kreuzen die hausfrauenpanzer auf,um die brut sicher bis ins klassenzimmer zufahren,denn 10 meter gehen kann man den kindern nicht mehr zumuten.
und wenn dann die trulla neben telefonieren und schminken leider die stoptafel übersieht,eben pech gehabt,wichtig ist ,das einen selber nichts passiert.

wahrscheinlich bekomme ich wieder mal eine verwahrnung ins postfach,weil sich einige genötigt fühlen

otimal wären
elektro min. 40kwh
hybrid und plug in min. 15kwh

warte schon auf die ersten realen testfahrten und reichweitentests,auch ich werde den hybrid und elektrischen testen,denn schließlich steht bei mir ein tausch an,und ich hab immer noch keine richtige wahl getroffen.
sollte der ioniq 2018 wirklich mehr batterie bekommen,dann kann ich auch warten.
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Re: Akku Upgrades für den Ioniq?

Beitragvon paulektro » Di 25. Okt 2016, 08:38

Moin,

ich kann die Gefühle verstehen, die dich zu solch emotionalen Posts bewegen, aber ich finde das dann doch etwas polemisch und sicher nicht Zielführend.

Wenn der Ioniq BEV nächsten Monat erscheint, wird er zwischen den Leafs und Teslas auf dem imaginären Kosten/Nutzwert Diagramm die Grenze der Elektrofahrzeuge spürbar nach außen ausbeulen, in den Bereich der Mittelklassenverbrenner hinein. Blumig gesprochen für: das wird ein verdammt gutes Auto, das für viele den Umstieg realistisch macht.
Wenn das Akku-Upgrade kommt, wird es noch einen weiteren deutlichen Sprung geben und noch ein mal für viele Umsteiger ausschlaggebend sein.

Ich glaube kaum, dass es eine geplante "Verarsche" von Hyundai ist, den Akku nicht von vorneherein in der großen Variante anzubieten. Zum einen der Preis: So, wie der Ioniq angeboten wird, ist er (meiner Meinung nach, die Vorbestellungen scheinen mir Recht zu geben) sehr konkurrenzfähig. Akkuzellen haben ihren Preis und ihr Gewicht und wollen aufgeladen werden, es fühlt sich so an, als hätte der Wagen so wie er angeboten wird derzeit einen "sweet spot" getroffen.
Die Entwicklung neuer Akkus (selbst nur die Integration im Auto, von der Zellenentwicklung abgesehen) kostet Geld und vor Allem Zeit. Alleine den Test-Aufwand kann man sich als Laie glaube ich nur schwer vorstellen. Aber man kann derzeit bei Samsungs Handys sehen was passiert, wenn hier geschlampt wird. Es würde ja für eine Imagekatastrophe (und Kostenkatastrophe für den Konzern) schon reichen, wenn die Zellen merklich schneller altern als avisiert. So etwas könnte der Elektromobilität einen ganz schönen Bärendienst erweisen! Aus diesem Grund bevorzugt man in der Industrie inkrementelle Upgrades.

Zum Schluss zur Kommunikationsstrategie von Hyundai: Obwohl ich Transparenz schätze, halte ich es für fragwürdig, schon vor dem Produktstart ein solches Upgrade für nur ca. 1 Jahr später anzukündigen. Ich wäre einer der wenigen, denen das Upgrade im Alltag und auf meinen typischen Überlandfahrten im schlecht erschlossenen Nordosten wirklich zugute käme. Ich habe Angst, in einem Jahr wie der ungeduldige Dumme dazustehen. Ein Vorbild könnte Hyundai sich da bei BMW nehmen: die Akkuupgrades können beim i3 nachgerüstet werden und das zu einigermaßen fairen Preisen. Wenn man diese Ankündigung machen würde, wäre das ein gutes Signal.

So einfach wie es auf den ersten Blick scheint, ist es manchmal nicht. Nicht alle Autokonzerne sind böse und wollen die Elektromobilität in Wahrheit verhindern aber das (vielleicht schon vorbestellte) Lieblingsauto ist auch nicht perfekt und über jede Kritik erhaben.

Grüße
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Re: Akku Upgrades für den Ioniq?

Beitragvon eve » Di 25. Okt 2016, 08:52

paulektro hat geschrieben:
Ein Vorbild könnte Hyundai sich da bei BMW nehmen: die Akkuupgrades können beim i3 nachgerüstet werden und das zu einigermaßen fairen Preisen.

Und würdest Du dann in 1-2 Jahren für knapp 10.000 EUR auf 42 kWh upgraden?

Für alle, die ihn größtenteils nicht für rund 1 EUR pro kWh laden müssen wird der Ioniq sicherlich supi. Probe möchte ich ihn definitiv fahren.
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Re: Akku Upgrades für den Ioniq?

Beitragvon paulektro » Di 25. Okt 2016, 09:05

Für alle, die ihn größtenteils nicht für rund 1 EUR pro kWh laden müssen wird der Ioniq sicherlich supi.

Sag ich ja!

Ob ich ein Upgrade bei Erscheinen kaufen würde, kann ich jetzt nicht sagen. Wahrscheinlich nicht. Aber es ist eine Perspektive, wenn der Akku beispielsweise nach 200tkm (bei mir nach 4-5 Jahren) schwächelt, auf den großen Aufzurüsten.

Und es ist die paradoxe menschliche Psyche: Der derzeitige Ioniq erfüllt meine Kriterien am Besten von allen verfügbaren BEV's. Jetzt bringt mich ein künftiges Produktupgrade zum Zögern, was seine derzeitigen Werte ja in keiner Weise beeinflusst.. Da muss ja oft nur eine theoretische Brücke gebaut werden (upgrademöglichkeit).
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Re: Akku Upgrades für den Ioniq?

Beitragvon radfahrer » Di 25. Okt 2016, 09:14

Ja, mit geht's genauso. Als ich das mit den größeren Akkus 2018 gelesen habe, dachte ich auch zuerst, Mist, dann sollte ich noch so lange warten. Aber dann kam ich auch auf den Gedanken, dass, wenn mir der kleinere Akku vorher gereicht hätte, er das nachher ja auch tun würde.
Wobei ein größerer Akku schon fein ist, weil man flexibler unterwegs ist und ihm das Schnellladen weniger zusetzt.
Aber wir sind halt schon so verwöhnt. Wenn ich an die diversen Reisen meiner Kindheit denke...
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Re: Akku Upgrades für den Ioniq?

Beitragvon erunner » Di 25. Okt 2016, 09:20

+1 paul

Gefühlt stimme ich auch zu, aber ich kaufe ein Fahrzeug für jetzt. Und ich plane mit meinen aktuellen Anforderungen. Es ändert sich immer irgend was und zur Zeit bei BEV ganz massiv. Der Ioniq passt für meine Anwendung mit seinen jetzigen Werten optimal und das wird sich auch die nächsten Jahre nicht ändern, egal welche tollen Autos und Akkus es dann geben wird. Ich habe acht Jahre Ruhe und Planungssicherheit, das ist für mich der entschiedene Punkt.

Hätte hätte Fahrradkette :-) Und wenn man damit nicht klarkommt, dann sollte man eben noch nichts kaufen. Allerdings besteht die Gefahr, das man in einem Jahr das gleiche Problem bei der Wahl mit 41 oder 60kwh hat :-)
Zuletzt geändert von erunner am Di 25. Okt 2016, 09:34, insgesamt 1-mal geändert.
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