Zoe vs Ioniq

Re: Zoe vs Ioniq

Beitragvon Alfi » Mo 28. Nov 2016, 07:51

umberto hat geschrieben:
Und was macht Dich so sicher, daß ein verschlissener Akku nach pi mal Auge 10 Jahren keinen wirtschaftlichen Totalschaden darstellt?


Der Akku ist sicher noch eine Schwachstelle - aber er wird in Zukunft länger halten, weil er weniger Zyklen braucht, weil er größer ist und nicht zuletzt: er wird billiger.
Klar mit den Akkus der ersten Generation muss man sich schon jetzt überlegen, ob man da für ein Akkuupgrade später zahlen will - aber da ist es wieder: Wenn der Wagen in gutem Zustand ist, lohnt sich sicher den (dann) billigeren Akku einbauen zu lassen.
Außerdem werden die Werkstattkosten geringer sein, da der Tausch des Akkus oft schon vorgesehen ist.
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Re: Zoe vs Ioniq

Beitragvon Alfi » Mo 28. Nov 2016, 07:55

Ioniq Graz hat geschrieben:
In den seltensten Fällen ist der Grund das ein Auto sein Lebensende erreicht hat, das sein Motor kaputt ist.


Nun, ich denke auch dass es nicht der Motor ist, aber ist es nicht der Motor, dann vielleicht die Kupplung, die Einspritzung, der Turbo, das Getriebe, das Abgassystem - merkst du was? Das sind alles potentielle Schäden die ein E-Auto nicht bekommen kann - und was hier noch wichtig ist:
Die Reparaturkosten sind hoch - Arbeit ist teuer und diese Eingriffe nicht immer leicht zu bewerkstelligen.

Ich bleibe dabei, ein E-Auto mit großem Akku kann sehr preiswert (mit weniger Reparaturen) alt werden.
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Re: Zoe vs Ioniq

Beitragvon Mike » Mo 28. Nov 2016, 12:37

Als ehemaliger Leaf und aktueller Zoe Fahrer bin ich vom Ioniq sehr angetan. Speziell als Langstreckenwagen wäre er aufgrund seiner Verarbeitung, CW-Wert, Platzangebot und Assistenssystem gut geeignet. Mir persöhnlich fehlt nur noch ein Drehstromlader mit minimum 11kW und ein etwas größerer Akku. Schauen wir mal, was noch von Hyundai kommt.
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Re: Zoe vs Ioniq

Beitragvon Zoeteaser » Fr 2. Dez 2016, 19:47

Mike hat geschrieben:
Als ehemaliger Leaf und aktueller Zoe Fahrer bin ich vom Ioniq sehr angetan. Speziell als Langstreckenwagen wäre er aufgrund seiner Verarbeitung, CW-Wert, Platzangebot und Assistenssystem gut geeignet. Mir persöhnlich fehlt nur noch ein Drehstromlader mit minimum 11kW und ein etwas größerer Akku. Schauen wir mal, was noch von Hyundai kommt.



Ja, 11 KW/h dreiphasig plus CCS wären gut. Renault war ja nicht bereit, den neuen Zoé mit CCS oder 43 KW/h - Schnelllademöglichkeit anzubieten. Und Hyundai hat sich den 3-Phasen-AC-Lader gespart. Mittlerweile bin ich der Meinung, dass die Hersteller absichtlich ein paar Dinge unterlassen, damit sie ihre Verbrennerfahrzeuge noch verkaufen können. Nicht jeder möchte für die aufgerufenen E-Auto - Preise auch beim Laden Kompromisse eingehen. Diese Kompromissbereitschaft braucht man auch bei Hyundai - wenn auch weniger als bei anderen Herstellern - aber in Zukunft gibt es Gott sei Dank mehr Modelle, die etwas mehr Konkurrenz in den Markt bringen. Ein "anständiges" Ladekabel, nicht nur ein 16-er, sollte im Übrigen auch zur Serienausstattung gehören.
Trotzdem wird mein nächstes Fahrzeug ein Ioniq. Einfach ein sehr gutes Auto.
Zuletzt geändert von Zoeteaser am Sa 3. Dez 2016, 11:22, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Zoe vs Ioniq

Beitragvon Helfried » Fr 2. Dez 2016, 20:15

Zoeteaser hat geschrieben:
Ja, 11 KWh dreiphasig plus CCS wären gut.


Wie meinst du das? KWh gibt's nicht und CCS hat er doch?
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Re: Zoe vs Ioniq

Beitragvon Zoeteaser » Sa 3. Dez 2016, 11:20

Helfried hat geschrieben:
Zoeteaser hat geschrieben:
Ja, 11 KWh dreiphasig plus CCS wären gut.


Wie meinst du das? KWh gibt's nicht und CCS hat er doch?


CCS hat er, nur keine dreiphasige Lademöglichkeit. Dadurch dauern Ladevorgänge an 11-er Säulen lange, Du lädst nur 3,7kw/h (mit Ladeverlusten vielleicht "echte" 3.2 kw/h). Ich fand das in der Zoé sehr angenehm, dreiphasig zu laden.
Zuletzt geändert von Zoeteaser am Sa 3. Dez 2016, 11:28, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Zoe vs Ioniq

Beitragvon Helfried » Sa 3. Dez 2016, 11:28

Zoeteaser hat geschrieben:
Du lädst nur 3,7kw/h

Es sind 3,7 kWh/h, also sag einfach 3,7 kW (Kilowatt).
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Re: Zoe vs Ioniq

Beitragvon Twizyflu » Di 28. Mär 2017, 14:32

Und ich dachte, so einen Thread gibts nicht, sonst wäre hier Mord und Totschlag.
Und was wissen wir seitdem?

Ich habe den Q90 Intens seit Anfang Januar.
Es gibt keine Batterieheizung im Gegensatz zum IONIQ Style + Premium.
Das Laden ist massiv beschnitten (R90 22 kW ok das weiß man vorher), Q90 erreicht keine 40 kW und wenn dann ein paar Sekunden.
Wird mittlerweile von Renault mit 37 kW angeführt in der Preisliste bzw. dauert es gut 2,5 Std. zu laden an 43 kW.
Mittelwert 30 kW.

Verbrauch im Winter: 17-22 kWh / 100 km bei Tempomat 100 km/h
Verbrauch im Sommer: wird wohl wieder so 14-16 kWh / 100 km sein.

Beim IONIQ gab es bisher Probleme mit den Bremsen, das ist behoben bzw. es gibt eine Lösung dafür.
Neuere Fahrzeuge (Bj 2017) haben das nicht mehr.

Ansonsten sind es wie gehabt 2 grundverschiedene Fahrzeuge aus unterschiedlichen Fahrzeugklassen.
Blog auf http://www.we-drive.at und http://www.elektroautor.com
01/14 bis 08/15 - Renault ZOE Intens Q210 | 08/15 bis 01/17 - Nissan Leaf | 01/17 bis 04/17: Renault ZOE Intens Q90 | seit 04/17: Hyundai Sangl IONIQ Style - Phoenix Orange
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Re: Zoe vs Ioniq

Beitragvon midget77 » Mi 29. Mär 2017, 16:13

Fakt ist:
solange Ioniq nicht 3phasig ACladen kann, wird ihn nicht "jeder" kaufen (können).(Fahrprofil, Lademöglichkeiten)
DIE Frage ist: wer kauft noch Zoe, wenn Ioniq auch 3P (>)11kW laden kann?...

;-) Ich find's nett von Hyundai, dass sie Renault "leben lassen" ;-)
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Re: Zoe vs Ioniq

Beitragvon Helfried » Mi 29. Mär 2017, 16:44

midget77 hat geschrieben:
Fakt ist:
solange Ioniq nicht 3phasig ACladen kann, wird ihn nicht "jeder" kaufen (können).


Das überrascht mich jetzt, sowas aus deinem Mund zu hören. :)
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