Ende Gelände....Beeindruckend :-o

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Re: Ende Gelände....Beeindruckend :-o

Beitragvon Kim » Mo 16. Mai 2016, 22:42

Vatt hat denn der Graefe immer gegen jeglichen Aktionismuss?
Fällt mir schon zum zweiten Mal auf.
Ich repektiere jeden Rechten oder Linken der auf die Stasse geht, mehr als jeden Stammtischprediger.
Aber Leute die andere ihren Aktionismuss schlechtreden wollen, sind noch einen Tick ätzender.
Wer oder was hat denn das so tief in Dir verwurzelt, Graefe?
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Re: Ende Gelände....Beeindruckend :-o

Beitragvon Alex1 » Di 17. Mai 2016, 12:08

Genau. Wer von uns ist denn aktuell in der Brandenburger Lausitz?
Zuletzt geändert von fbitc am Di 17. Mai 2016, 12:11, insgesamt 1-mal geändert.
Grund: Vollzitat entfernt
Herzliche Grüße
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Re: Ende Gelände....Beeindruckend :-o

Beitragvon graefe » Di 17. Mai 2016, 12:58

Was ich gegen blinden Aktionismus habe in Form solcher "Happenings" habe? Es fehlen die konstruktiven Lösungsvorschläge! Wenn es gesellschaftlicher Konsens ist, dass wir von der Atomenergie wegwollen, dann muss die Grundlast eben durch andere Kraftwerke versorgt werden. Und das ist aktuell nun mal Kohle und Gas (von Stromimporten rede ich noch gar nicht).
Genauso dumm sind die Proteste gegen Windräder, Umspannwerke und Hochspannungsleitungen.

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Re: Ende Gelände....Beeindruckend :-o

Beitragvon Tho » Di 17. Mai 2016, 13:05

Ob dieses Kohlekraftwerk technisch notwendig ist würde ich in Frage stellen, wenn wir Sachsen großer Stromexporteur sind und anderswo schnellregelnde Gaskraftwerke geschlossen werden sollen.
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Re: Ende Gelände....Beeindruckend :-o

Beitragvon Kelomat » Di 17. Mai 2016, 19:21

graefe hat geschrieben:
Wenn es gesellschaftlicher Konsens ist, dass wir von der Atomenergie wegwollen, dann muss die Grundlast eben durch andere Kraftwerke versorgt werden. Und das ist aktuell nun mal Kohle und Gas (von Stromimporten rede ich noch gar nicht).

Ja genau das sollen wir glauben wenn es nach den Multis geht. Es geht nicht anders.... Leider... Sonst kehren wir zur Steinzeit zurück... BLA BLA BLA

Schon vergessen? Wir sollen doch auch glauben das es nicht möglich ist ein E-Auto mit mehr als 150km Reichweite zu bauen.

Bei den Autos ist die Lösung schon vor der Tür. Bei den Kraftwerken müssen wir noch kämpfen. Denn es geht anders. Wir müssen nur wollen!
Hauptauto: Nissan Leaf 2012er mit isolierter Heizung
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Sonst keine fossile Dreckschleuder zur Fortbewegung ;)

Strom kommt von der PV-Anlage ca. 15kW mit Speicher im Keller
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Re: Ende Gelände....Beeindruckend :-o

Beitragvon Taxi-Stromer » Di 17. Mai 2016, 19:43

Kelomat hat geschrieben:
Wir müssen nur wollen!

So ist es! :thumb:
Und nicht so wie die Bayern agieren, mit ihrer geplanten 10H-Regelung für Windkraftanlagen! :wand:
Seit 11.11.2015 Leaf Tekna (EZ 3/2015), bis zum Jahrestag (11.11.2016) 22.300 selbst gefahrene (und jeden Einzelnen davon genossenen!) Kilometer! 8-)
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Re: Ende Gelände....Beeindruckend :-o

Beitragvon umberto » Di 17. Mai 2016, 20:00

Kelomat hat geschrieben:
Wir sollen doch auch glauben das es nicht möglich ist ein E-Auto mit mehr als 150km Reichweite zu bauen.


Das hat auch bisher noch niemand wirtschaftlich dargestellt. Insofern stimmt's immer noch.

Gruss
Umbi
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Re: Ende Gelände....Beeindruckend :-o

Beitragvon Alex1 » Di 17. Mai 2016, 20:59

umberto hat geschrieben:
Kelomat hat geschrieben:
Wir sollen doch auch glauben das es nicht möglich ist ein E-Auto mit mehr als 150km Reichweite zu bauen.


Das hat auch bisher noch niemand wirtschaftlich dargestellt. Insofern stimmt's immer noch.

Gruss
Umbi
Die Frage war MÖGLICH. Ach, und Tesla ist nicht wirtschaftlich :roll: Die Zoe auch nicht? Und der i3? Und der BED?

Und nicht vergessen, Wirtschaftlichkeit ist willkürlich. Würde zB der Verpestersprit genauso stark besteuert wie Strom, sähe die Rechnung schon ganz anders aus. Und würden die externen Kosten der Verpester auch noch auf den Sprit umgelegt, würde sich wohl keine mehr für die Dreckschleudern interessieren.

Die Spitze der "Wirtschaftlichkeit" ist ja Hinkley Point C. Die sollen schon jetzt über 20% mehr pro kWh als Windstrom kriegen. GARANTIERT. Und nicht etwa mit weniger Geld für jedes Jahr für neue Anlagen, sondern STEIGEND MIT DER INFLATION. Was zugegebenermaßen heute nicht der Brüller ist... Aber in 35 Jahren - ja, 35 Jahre Garantie! - ist viel Wasser die Themse runter geflossen, und die Inflation bleibt sicher nicht so niedrig wie heute.

Und mit jedem Jahr weiterer Verzögerung wird Hinkley sicher nicht billiger :roll:
Herzliche Grüße
Alex
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Re: Ende Gelände....Beeindruckend :-o

Beitragvon Pivo » Di 17. Mai 2016, 21:23

Taxi-Stromer hat geschrieben:
Kelomat hat geschrieben:
Wir müssen nur wollen!

So ist es! :thumb:


Zu "Wir müssen nur wollen!" fallen mir 2 Dinge ein:
Einmal dieser Popsong:
https://www.youtube.com/watch?v=Qol4Llc4ZY0
(...50km!)

Aber auch dieser, wie ich finde sehr sehenswerter, Vortrag "Cargo-Kulte" von Gunter Dueck auf der re:publica:
https://www.youtube.com/watch?v=6YhugALYhhQ
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Re: Ende Gelände....Beeindruckend :-o

Beitragvon umberto » Di 17. Mai 2016, 23:15

Alex1 hat geschrieben:
Ach, und Tesla ist nicht wirtschaftlich :roll: Die Zoe auch nicht? Und der i3? Und der BED?


Keiner von denen.

Und nicht vergessen, Wirtschaftlichkeit ist willkürlich.


Stimmt. Tesla gibt 30% Gross Margin fürs Model S an. Sehr amüsant und kreativ gerechnet.

Würde zB der Verpestersprit genauso stark besteuert wie Strom, sähe die Rechnung schon ganz anders aus.


Würde man Autos generell nach ihrer Schädlichkeit besteuern (1 Million Verkehrstote pro Jahr weltweit) müßten wir wieder laufen.

Gruss
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