Vorstellung und eGolf Fragen

Vorstellung und eGolf Fragen

Beitragvon AudiS2Limo » Mo 15. Feb 2016, 18:48

Hallo,

mein Name ist Andreas, bin 41 und fahren im Alltag einen Audi A3 2.0tdi, im Sommer nachmal einen Audi S2 und meine Frau hat einen Audi A4 Quattro. Soweit so gut. Nachdem ich vor etwa 1,5 Jahren versucht habe, eine Probefahrt mit einem eGolf zu bekommen und bei allen VW Händlern in meiner Umgebung abgeiwesen wurde, habe ich vor einer Woche einen neuen Anlauf gestartet und bin in Wiesbaden schnell fündig geworden. Leider war zu Beginn der Akku nur halb voll, warum auch immer, nun ja, sei´s drum. Zum Kennenlernen hat´s gereicht. Auf jeden Fall bin ich positiv überrascht.

Da ja Audi leider keinen Elekro A3 baut, sondern nur die Plug-In Variante (die ich persönlich für komplett überflüssig halte) wird wohl der Golf ein guter weiterer Freund in der Familie werden. Allerdings bin ich mir nicht so ganz sicher, was die bessere Wahl ist:

1. Warten was die Förderung macht. Wäre ja mies, jetzt einen Golf zu kaufen und in in einem Monat gibts Förderung, auf der anderen Seite könnte man aber auch sagen: Wenn nicht jetzt wann dann!

2. Neu oder doch einen Vorführwagen? Neu könnte ich nur die Extras bestellen, die mir wichtig sind, die Vorführer sind ja meist recht voll, aber das will und brauche ich nicht. Und das was ich will gibt es nicht (z.b. Solarschiebedach, oder Stoffsportsitze). Außerdem gibt es beim Vorführer nicht die Zusatzmobilität und daher wie ich finde ist das auch kein echter Preisvorteil

3. Oder doch lieber warten bis die 300 km Reichweite kommt. Ich fahre einen Arbeitsweg von etwa 42 km einfach, und einmal die Woche etwa 145 km einfach nach Köln über die A3 ab Montabaur. Das wird recht knapp.

Warum ich einen Golf will?
VW hat mich einen hohen Qualitätsstandart (Dieselproblematik jetzt mal außen vor. Aber mal ehrlich: Das Auto ist deswegen nicht schlechter, es bringt mich zuverlässig (mit ein bisschen geschummel) von A nach B). Außerdem bin ich ziemlich Markentreu, der Ford gefällt mir nicht wirklich, der BMW i3 auch nicht, der i8 ist toll aber zu teuer und der Tesla auch. Die Franzosen bauen auch gute Elektroautos, ohne Frage; sind aber nicht mein Geschmack.

Noch was: Auf dem Dach bei uns arbeitet seit 2002 eine thermische Solaranlage und seit 2009 eine 5,76KwP Solaranlage (Suntech Module mit SMA 5000 WR) und seit 2012 mit Eigenverbrauch. Prinzipiell könnte man das doch bequem einspeichen un den Golf, wenn er zur Sonnenzeit zu Hause wäre. Zudem wurde die Ölheizung umgebaut mit einem Pufferspeicher und einem 20kW wassergeführtem Heizeinsatz im Kachelofen, somit brauchen wir nur etwa 150 l Öl im Jahr. Daher würde zu uns eigentlich ein Elektroauto prima passen.

Mein Arbeitgeber würde mir auch Strom zur Verfügung stellen zum Aufladen von daher auch kein Problem. In Köln habe ich bei meinem Arbeitgeber direkt vor der Tür 4 Ladedosen, allerdings weiß ich nicht welche.

Gruß Andreas
AudiS2Limo
 
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Re: Vorstellung und eGolf Fragen

Beitragvon ToolTime » Mo 15. Feb 2016, 19:01

Hallo Andreas, Willkommen.

Ja, der A3 e-Tron und GTE halte ich auch für überflüssig, aber gekauft werden die ja.
Wenn die e-Reichweite nicht reicht, damm muss man halt Verbrenner fahren bis das Thema vom Tisch ist.

Ich würde warten wenn es nicht eilig ist, einmal wegen der Förderung und ggf. kommt diese Jahr noch ein e-Golf mit etwas mehr Reichweite. Genau weiß man es aber nicht.

Wenn du einen guten Verkäufer hast, gibt der dir 10% Rabatt auf einen neuen, wenn nicht kann ich dir einen in Bonn bei Auto Thomas empfehlen. Ich habe damals auch überlegt und mir einen nach meinen Wünschen bestellt. Sonst fängt man ggf. wieder an etwas nachzurüsten.

Vorteil der Vorführer, die sind teilweise günstig und ein paar Prozente kann man auch noch raushauen, aber dann meist MJ 2015 oder älter!

Viel Spaß hier und Gruß aus Bonn
Dennis
ToolTime
 

Re: Vorstellung und eGolf Fragen

Beitragvon prophyta » Mo 15. Feb 2016, 19:07

Hallo Andreas,
WILLKOMMEN im Club.

Als VW Fan und e-Golfer mit über 10.tausend km auf dem Tacho, davon eine "Nonstop" Fahrt von über 1000 km, kann ich nur sagen, du hast die richtige Wahl getroffen.
Sicherlich werden sich gleich wieder die "Schnelllader" zu Wort melden und mit mir schimpfen. ;)

Hast du dich schon mit der sogenannten Schnarchladetechnik des e-Golf beschäftigt ?
Und wie sieht es mit der Lieferzeit bei der Neuwagenbestellung aus ?
Jemand hat geschrieben da geht im Moment nichts, weißt du da was genaues ? Was sagt dein Händler ?
Wenn wirklich der größere Akku kommt und ein schnellerer Lader lohnt es sich zu warten.

Ein gebrauchter sollte unbedingt Wärmepumpe und CCS haben.
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Re: Vorstellung und eGolf Fragen

Beitragvon psychoelektra » Mo 15. Feb 2016, 19:21

Ja, willkommen in der elektrischen Welt.

1. Warten was die Förderung macht. Wäre ja mies, jetzt einen Golf zu kaufen und in in einem Monat gibts Förderung, auf der anderen Seite könnte man aber auch sagen: Wenn nicht jetzt wann dann!

2. Neu oder doch einen Vorführwagen? Neu könnte ich nur die Extras bestellen, die mir wichtig sind, die Vorführer sind ja meist recht voll, aber das will und brauche ich nicht. Und das was ich will gibt es nicht (z.b. Solarschiebedach, oder Stoffsportsitze). Außerdem gibt es beim Vorführer nicht die Zusatzmobilität und daher wie ich finde ist das auch kein echter Preisvorteil


Auf jeden Fall einen Gebrauchten/Vorführer. Ich habe ein Ausstellungsstück mit 0km ergattert und 4000€ zum Neuen bzw. Wartezeit gespart, das war meine Förderung! Wärmepumpe und CCS sind Pflicht!

3. Oder doch lieber warten bis die 300 km Reichweite kommt. Ich fahre einen Arbeitsweg von etwa 42 km einfach, und einmal die Woche etwa 145 km einfach nach Köln über die A3 ab Montabaur. Das wird recht knapp.


145km funktioniert nicht ohne Zwischenladen, besonders im Winter.

Noch was: Auf dem Dach bei uns arbeitet seit 2002 eine thermische Solaranlage und seit 2009 eine 5,76KwP Solaranlage (Suntech Module mit SMA 5000 WR) und seit 2012 mit Eigenverbrauch. Prinzipiell könnte man das doch bequem einspeichen un den Golf, wenn er zur Sonnenzeit zu Hause wäre. Zudem wurde die Ölheizung umgebaut mit einem Pufferspeicher und einem 20kW wassergeführtem Heizeinsatz im Kachelofen, somit brauchen wir nur etwa 150 l Öl im Jahr. Daher würde zu uns eigentlich ein Elektroauto prima passen.


Guter Ansatz, mit einer PV-Anlage läßt sich aufladen. Vielleicht noch ein Windrad, dann gehts auch im Winter.

Beim Arbeitgeber kannst du mitm Schnarchlader (Knochen), der mitgeliefert wird, immer was dazuladen.
Gruss
Jürgen
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Re: Vorstellung und eGolf Fragen

Beitragvon Maverick78 » Mo 15. Feb 2016, 19:31

Hallo Andreas
Im Prinzip die gleiche Ausgangslage wie bei mir. Von Audi zu VW gewechselt wegen fehlender E-alternative.
Zu deiner Strecke. Ich Fahre täglich 2x40km. Für den E-golf mit Wärmepumpe kein Problem, hat auch bei -15°C gelangt. Aber deine 145km werden im Winter nichts werden. Zumindest nicht wenn du nicht im Windschatten von einem LKW bleiben willst.
Thema Förderung ist auch bei mir Thema, da der a3 meiner Frau fällig wird. Hier warten wir jetzt auch erst mal ab was sich entwickelt.
Maverick78
 

Re: Vorstellung und eGolf Fragen

Beitragvon prophyta » Mo 15. Feb 2016, 19:43

Die 145 km , bzw. die Strecke müsste man mal mit einem e-Golf ausprobieren.

Klaus was hältst du davon ? Sollte doch machbar sein.
In Siegburg gibt es doch einen CCS 50 kW Lader.
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Re: Vorstellung und eGolf Fragen

Beitragvon AudiS2Limo » Mo 15. Feb 2016, 20:46

Wow, danke so schnell so viele Antworten....

Also ob der Golf den ich hatte, eine Wärmepumpe hatte, weiß ich nicht, steht auch in der Announce nicht wirklich was drüber drin. Ich weiß nur, dass mir kalt war im Wagen da ich immer im Auto ohne Jacke sitze. Ich mag das beengte Gefühl einfach nicht.

Der Wiesbadener Händler sagte was von normaler Lieferzeit wie ein Golf, so 2-3 Monate, hat aber auch wirklich keine Anstalten gemacht, mir den Golf zu verkaufen, obwohl er frei wäre. Ich weiß nicht, ich glaube die sehen das nur als Spielerei und verkaufen lieber "normale" Autos.

Die 145 km im Winter muss ich nicht haben, da würde ich auf den Quattro oder die Ersatzmobilität zurückgreifen. Der Golf soll laut Anzeige 33900 kosten ist 08/2015 und hat 5900 km. Neupreis waren 38700. Dafür dass ich beim Vorführer keine Ersatzmobilität habe, und beim Neuwagen 10% abziehen kann (ergo: 38700-3870 = 34830) habe ich ja nur 1000 EUR gespart. Dafür auf erste Hand Wagen und Ersatzmobilität (wie lange gilt das eigentlich? 1 Jahr, 2 Jahre?) verzichten? Ich weiß nicht.

Weiß jemand, ob beim eGolf die Sitze (von der Sitzschiene her) aus dem GTI oder GTD passen? Das wäre das erste, was ich umbauen würde.

Mit der Schnarchladung habe ich kein Problem. In der Firma bin ich gute 8 Stunden, da reicht zum volltanken (ist ja nicht leer wenn ich ankommen sollte).

prophyta hat geschrieben:
Die 145 km , bzw. die Strecke müsste man mal mit einem e-Golf ausprobieren.

Klaus was hältst du davon ? Sollte doch machbar sein.
In Siegburg gibt es doch einen CCS 50 kW Lader.


Siegburg wäre ja schonmal niccht schlecht. Muss ich mir mal raussuchen. Danke für die Info!

Andreas
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Re: Vorstellung und eGolf Fragen

Beitragvon Eagle_86 » Mo 15. Feb 2016, 21:08

Von Montabaur bis Köln sind es doch gerade nur so um die 100 km. Das ist immer schaffbar, nur hin und zurück wird schlecht sein mit dem aktuellen. In Montabaur gibt's auch einen Schnelllader am Schloss:
http://www.goingelectric.de/stromtankst ... g-1/10907/

Laut Auto-Motor-Sport gibts angeblich derzeit bei VW auch gern mal über 25% auf den Neupreis, aber das muss man beim Händler sowieso aushandeln.

Zur Ergänzungsmobilität: Man kann sie laut aktuellem Prospekt die ersten 2 Jahre nutzen (ich glaube es waren mal 3). Aber vorher solltest du mal einen Händler finden, der dir dieses Angebot auch tatsächlich machen kann. Nicht jeder hat Euromobil-Leihwagen zur Verfügung und die wenigsten haben genug um sie zu vermieten, wenn man nicht gerade in der Werkstatt steht. Ich fahre aus Süd-Köln immer nach Leverkusen, weil ich sonst noch keinen Händler gefunden habe, der Fahrzeuge verleiht.

Zur Vollständigkeit: in Siegburg der Lader ist noch im Bau, aber irgendwann wird auch der funktionieren.
17000 km E-Golf Erfahrung,
Seit 10/16 nun unterwegs im A3 e-tron.
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Re: Vorstellung und eGolf Fragen

Beitragvon Maverick78 » Mo 15. Feb 2016, 21:29

33900€ ist zu teuer für einen Gebrauchten mit den Einschränkungen. 10% kriegst du eigentlich immer bei Neuwagen. Hab ich sogar als Neukunde bekommen. Listenpreis 416xx und Endpreis 37xxx irgendwas inkl Überführungskosten.
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Re: Vorstellung und eGolf Fragen

Beitragvon AudiS2Limo » Mo 15. Feb 2016, 21:31

In Montabaur fahre ich erst auf die Autobahn, vorher muss ich noch gute 40 km hügelige Landstraße zurücklegen....
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