SCHLEPPLADEN

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Beitragvon IckeDer » Do 14. Mai 2015, 18:39

Hy Leute,
ich habe ÄHNLICHES hier schon ab und an mal gelesen und zwar.
Ist es möglich den eGolf zu SCHLEPPLADEN (ich weiß das Wort ist Hammer)?
Quassie wenn ich jemanden finde der mich abschleppt und ich dauerhaft Rekupiere, jetzt nicht volle Lotte, sondern…, ich glaube ihr wisst bestimmt was ich meine.
Wäre also bei günstigsten Bedingungen 10km bergab und Sturm im Nacken, Dauer Rekupieren!

Hat einer ne Idee ob das technisch möglich ist, oder nicht?
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Re: SCHLEPPLADEN

Beitragvon Zoelibat » Do 14. Mai 2015, 18:44

Wir werden jetzt alle nicht mehr laden, sondern uns nur noch von Verbrennern schleppladen lassen. :o

Gibt schon ein paar, die das gemacht haben. Sollte also funktionieren, aber sicher nicht vom Hersteller abgesegnet.
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Re: SCHLEPPLADEN

Beitragvon std_ren » Do 14. Mai 2015, 20:43

Ist nichts anderes als Rekuperieren.
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Re: SCHLEPPLADEN

Beitragvon acpacpacp » Fr 15. Mai 2015, 04:04

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Re: SCHLEPPLADEN

Beitragvon IckeDer » Fr 15. Mai 2015, 23:11

ich glaube ich muss das mal ausprobieren, was denkt ihr, der Golf wird sich ja seine Batterien nicht selbst zergrillen oder ??
der wird da denn Rekupierten Strom wenn er zu hoch wird drosseln oder ?
ich will das mal Probieren :lol: :evil:
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Re: SCHLEPPLADEN

Beitragvon che70 » Sa 16. Mai 2015, 01:21

Stell Dir vor Du fährst einen Pass runter. Dann kannst Du abschätzen was das Auto vertragen sollte.

beim Jaufenpass fährt man etwa 1000 Höhenmeter in gut 10 Minuten. Dabei wird die Potentielle Energie von 1800kg * 9,81 m/s^2 * 1000m = ca. 18 MJ = 5 kWh frei. D.h. ca. 20% SoC mit Ladeverlusten. Das entspricht einer Ladeleistung vom 30 kW (da brauchst Du ein ordentliches Zugfahrzeug!). Das Rekuperieren auf Pass-Straßen macht allerdings immer wieder mal Pausen, weil es nicht stetig bergab geht und man aus Kehren auch wieder rausbeschleunigt. Evtl. schont das den Akku?

Alles in allem sollte das ein e-Auto schaffen. Ob das Auto sich aber merkt, was Du mit ihm angestellt hast und Du damit die Akku-Garantie verwirkst kann ich Dir nicht sagen. Ich habe vor das auf einem realen Pass zu testen, das kann VW nicht verbieten und macht obendrein mehr Spaß und die Aussicht ist besser.
Servus, Christian

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Re: SCHLEPPLADEN

Beitragvon ChrisZero » Sa 16. Mai 2015, 07:13

Geht problemlos. Wir haben den leeren c-cero mit dem e-berlingo meines Vaters zuletzt mal so geladen, als wir den Cit. Zu Testzwecken mal leergefahren sind. Da der berlingo nur ca 30ps hat, habe ich mit dem Pedal die reku gering dosiert. Trotzdem haben wir nach ca 1km reku-schleppen abgehängtund sind die letzten 2 km wieder ohne hilfe nach Haus gestromert.

Grüße Chris
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Chevy Volt ab 2013
i3rex (schnellAC/DC) ab 2016
..bereits 150k km el. gef. (in der Fam. 350k km)

4,6 kWp PV (seit 2014)........20m2 Therm.Solar und Erd-WP (seit 1999).....5000l Regenw.anl. für Waschm., WCs und Gartenbew. (seit 2000)
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Re: SCHLEPPLADEN

Beitragvon Sigi » Sa 16. Mai 2015, 08:14

che70 hat geschrieben:
Stell Dir vor Du fährst einen Pass runter. Dann kannst Du abschätzen was das Auto vertragen sollte.
beim Jaufenpass fährt man etwa 1000 Höhenmeter in gut 10 Minuten. Dabei wird die Potentielle Energie von 1800kg * 9,81 m/s^2 * 1000m = ca. 18 MJ = 5 kWh frei. D.h. ca. 20% SoC mit Ladeverlusten. Das entspricht einer Ladeleistung vom 30 kW (da brauchst Du ein ordentliches Zugfahrzeug!). Das Rekuperieren auf Pass-Straßen macht allerdings immer wieder mal Pausen, weil es nicht stetig bergab geht und man aus Kehren auch wieder rausbeschleunigt. Evtl. schont das den Akku?

Alles in allem sollte das ein e-Auto schaffen. Ob das Auto sich aber merkt, was Du mit ihm angestellt hast und Du damit die Akku-Garantie verwirkst kann ich Dir nicht sagen. Ich habe vor das auf einem realen Pass zu testen, das kann VW nicht verbieten und macht obendrein mehr Spaß und die Aussicht ist besser.

Die Probefahrt mit dem Vorführwagen haben wir damals in die Richtung gemacht.
Vollgeladen auf unter 600 Höhenmeter los gefahren. Ziel 1600m und ca 45 km Strecke. Ich hab die Kiste die letzte Strecke so richtig getestet. Oben angekommen noch 42km Restreichweite. Hatte auf den Berg hoch so richtig Spass gemacht. Oben Kaffee getrunken und ein wenig die Aussicht genossen.
Runter die ersten 800 Höhenmeter gingen richtig runter. Wegen der vielen Fahrzeuge dann praktisch nur auf der Rekuperation. Hat erstaunlich gut funktioniert. Am Ausgangspunkt hatten wir dann wieder über 100km Restreichweite gehabt. Dies war für mich das Schlüsselerlebnis, dass ein Elektrofahzeug bestens funktioniert.
Gruss Sigi
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