Golf Blue-e-Motion - Erwartungen, Preis

Re: Golf Blue-e-Motion - Erwartungen, Preis

Beitragvon stromer » Mi 12. Feb 2014, 15:07

Spüli hat geschrieben:
Der Golf wird sich ladetechnisch ganz sicher am eUp orientieren.
Also 3,7kW an Typ2 und sonst CCS.

Hier in der Region sollen noch 16 Ladesäulen entstehen, in denen "ein Auto in 30 Minuten geladen werden kann". Das klingt für mich sehr nach CCS und nicht unbedingt nach 22kW-Typ2. Die deutschen Autobauer sind sich da also ziemlich einig und überspringen Typ2 um gleich auf 50kW zu kommen.


Ob man dort überall mit 50 kW laden kann da wäre ich mir aber nicht sicher. Aktuell werden schon kastrierte CCS-Ladesäulen mit 20 kW, unter anderem an einer Raststätte an der A30, aufgestellt. Wo bleibt da der Vorteil gegenüber AC 22 kW ?
Ich hoffe VW macht hier nicht den gleichen Fehler wie BMW und bietet zumindest optional einen Drehstromlader an.

http://www.goingelectric.de/forum/allgemeine-themen/ein-neuer-rastplatz-an-der-a30-t3602.html
Benutzeravatar
stromer
 
Beiträge: 2208
Registriert: Mi 17. Apr 2013, 09:09
Wohnort: Berghaupten

Anzeige

Re: Golf Blue-e-Motion - Erwartungen, Preis

Beitragvon Karlsson » Do 13. Feb 2014, 01:33

HED hat geschrieben:
Karlsson hat geschrieben:
Luftigeres Raumgefühl kommt aus der Höhe und Breite. Gar nicht gut für den Windwiderstand.

Klar, aber eben nicht NUR. Beinfreiheit gewinnt man, wenn der vorne eingebaute Motor möglichst kompakt ist, oder wie hier gar nicht vorhanden ist. Und wenn das Armaturenbrett hoch gesetzt werden kann.

Da kann man den Motot ebensogut 10cm nach vorne setzen. Klein ist er ja eh schon. Armaturenbrett hoch setzen geht auch immer. Dann wird das Fahrzeug halt höher.
Mich stört das. Ich möchte ein möglichst flaches und schmales Fahrzeug wegen der Anströmfläche. Daher finde ich auch gut, dass der Golf 7 flacher geworden ist.

HED hat geschrieben:
Sieht man auch beim Tesla. Der hat zwar eine sehr lange Motorhaube, nicht desto trotz ist er sicherer als seine Konkurrenten, ähnliches Ausmaßes.

Beim Tesla sieht man besonders, dass die Motorposition nicht so wichtig ist, weil der Motor erstaunlich klein für die Größe ist.


HED hat geschrieben:
Der Motor im i3 wiegt nur 50kg, das ist richtig. Und der Akku ist die schwerste Komponente. Und dennoch, wenn man das Gewicht auf der Vorderachse reduzieren kann, kriegt man ein besseres Fahrgefühl.

Jein. Wenn dann hinten mehr als 50% liegen, wirds wieder schlechter. Gewicht nach hinten bringen ist beim Verbrenner interessant, weil eben meist vorne das meiste Gewicht. Das ändert sich beim E-Auto. Auch mit Motor vorne.

HED hat geschrieben:
Vergleiche mal dem vorderen Innenraum von einem 5er BMW und einen i3. Du wirst festeklen, das man im i3 mehr Platz hat, vor allem ist das Raumgefühl hervorragend.

Ich bin ein total glücklicher Corsafahrer. Da passt einfach alles. Er ist übersichtlich und wendig. Mehr Platz brauche ich vorne nicht. Nur hinten wegen Nachwuchs.

HED hat geschrieben:
Und da wird der E-Golf nie hinkommen. Es bleibt ja alles wie gehabt.

Und das ist auch gut so. Bzw für mich wieder nicht, weil als Erstwagen zu klein und als Zweitwagen zu teuer. Golf Variant, das wärs. Mit dem BMW RE bitte.


HED hat geschrieben:
Warum willst du den Akku unbedingt in den Mitteltunnel setzen, wie beim Fisker?
Das trennt nur die Passagiere voneinander und engt ein. Besser ist es die Akkus komplett in den Unterboden zu integrieren. Die Vorteile sind dir ja bekannt, muss ich jetzt nicht ausführen.

Der Akku ist doch nicht nur ein Platte, sondern hat eine komplexere Form. Was spricht denn dagegen, den Tunnel zu nutzen?
Beim Tesla ist die Fläche groß genug, um ihn als Platte auszuführen, das klappt bei kleineren Fahrzeugen ohnehin nicht. Bei den Fußräumen muss er flacher sein, unter den Sitzen kann man mehr Platz holen.
Es bleibt ja ein Akku im Unterboden.

HED hat geschrieben:
Ein Mitteltunnel bringt zusätzliche Stabilität, das ist richtig. Allerdings kann man diese Stabilität auch anders erreichen.
Duch Verstärkungen und festere Materialien. Was natürlich mehr Gewicht bedeutet, aber ist jetzt nicht so viel mehr, dass es das Fahren bzw. die Effizient groß beeinträchtigen würde.

Leichtbau ist extrem wichtig, gerade beim E-Fahrzeug. Und hier ist VW beim Golf 7 auf einem guten Weg mit den hochfesten Stählen, die dünne Bleche ermöglichen. Der Golf 7 ist endlich mal leichter geworden.
Aber auch der i3 hat doch nur CFK wegen der möglichen Gewichtseinsparung bekommen. A


HED hat geschrieben:
Da ihr ein Z3 fahrt, die Motorhaube ist nicht nur wegen der Optik so lang, siehe oben.Hat schon seine Gründe, warum BMWs noch nie als Raumwunder galten.

Meine Mutter fährt den. Er ist einfach schön. So etwas hätte ich gern später als elektrischen Zweitwagen (wenn 2 Sitze reichen). Oder eher noch wie der MX5. Einfach ein Roadster, schlicht, ohne Schnörkel.

HED hat geschrieben:
Rost SOLLTE kein Thema sein. Gut das es für euch so läuft. Aber die Karosserie altert auch anders. Die Eigenschaften der Festigkeit verändern sich, die Kräfte wirken nunmal auf die Karosserie.

Ich hätte da in der Familie noch 2x Corsa, die dieses Jahr 9 und 10 werden und einen Astra, glaube der wird 13. Das sind alles Laternenfahrzeuge, aber keines davon hat Rostprobleme. Die Karosserie verliert an Festigkeit, ja. Aber zum Problem wird das deswegen noch lange nicht. Und ob der i3 da besser ist? Das Verfahren ist ganz neu in der Form. Mit der konventionellen Bauweise gibt es Erfahrungen noch und nöcher.


HED hat geschrieben:
RE, ja die Wärmepumpe fehlt. Meintest du das?

Nein, ich meine den Skandal, dass der RE vom i3 seine Abwärme ungenutzt an die Umwelt abgibt und dann mit kostbarem Strom den Innenraum ohne Wärmepumpe heizt. Das ist doch einfach dämlich, die ohnehin anfallende Wärme nicht zu nutzen.

HED hat geschrieben:
Zum Türkonzept. Es ist nicht zu Ende gedacht, das ist klar. Aber das eigentliche Türkonzept ist gut. Wie willst du denn einen Erwachsenen durch so einen kleinen Türausschnitt einsteigen lassen, also wenn nur die hintere Tür geöffnet wäre? Wenn du das möchtest, müsste der i3 länger sein.

Ach was. Citroen hat an den C1 4 Türen gebaut, da kann das beim i3 ja wohl nicht das Problem sein. Das ist in der Form allenfalls stylisch.

HED hat geschrieben:
Aber genau hier sind wir wieder beim springenden Punkt. Der i3 ist für Megacitys wie Shanghai, Peking, London, NewYork und Tokyo konzipiert worden. Und da sind geringe Anmaße hilfreich!

Da passt der E-Up doch super hin - mit 4 normalen, praxistauglichen Türen.

HED hat geschrieben:
Mir ist bewusst, das die vordere Tür geöffnet werden muss, bevor es die hintere kann. Und die hintere Tür muss zuerst geschlossen werden. Ich finde das ist verzeihlich.
Was aber wirklich auch nicht gut finde ist, dass man sich vorne abschnallen muss, weil die Gurte hinten befestigt sind. :lol:

Um Kinder irgendwo hin zu bringen, ist das halt einfach unpraktisch.

HED hat geschrieben:
Winziger Kofferraum. Hab schon kleinere gesehen, wenn er für dich nicht reicht, ist es das falsche Auto für dich. Es besteht immer noch die Möglichkeit, die die Rücklehne umzulegen, also wenn niemand mitreist. Für Baumarkteinkäufe z.B. Muss man halt noch mal losfahren, aber wie oft hat man Sperrgut. Das ist eine Ermessenssache.

300km zu viert zu Schwiegereltern oder in den Urlaub mit Gepäck. Darum geht es.
Der normale Golf ist schon zu klein, ich werde wieder einen Kombi kaufen, es gibt da derzeit noch kein passendes E-Auto für den Erstwagen. Mein erstes E-Auto wird wahrscheinlich ein Zweitwagen.


HED hat geschrieben:
Dennoch sollte man vergessen, das ein 3er BMW oder ein X1 nicht günstiger sind

Kaufe ich definitiv auch nicht.

HED hat geschrieben:
Anhängerkupplung! Ehrlich gesagt, ich weiß nicht was ich dazu noch sagen soll.... :lol: :roll: Falsches Auto für dich, denke ich.

Das müssen SÄMTLICHE Hersteller erst noch begreifen, dass ein vollwertiges Auto die Möglichkeit einer Anhängerkupplung haben muss.
Oder wer will den Grünschnitt in den i3 verfrachten? Dass die Reichweite runter geht - ja und? Zur Deponie reicht es und die Hauptanwendung ist der Fahrradträger/Lastenträger.


HED hat geschrieben:
Generell ist Frontantrieb unproblematischer in bestimmten Situationen, welche dir und mir bekannt sind. Allerdings, der i3 ist nicht konventionell aufgebaut.

Die Physik bleibt schon dieselbe.

Man kann auch bei Nässe mit einem Frontantrieb im Graben landen, passiert bestimmt einige Male in Deutschland, pro Tag.
Der i3 wurde schon im Schnee mehrmals getestet, und die Autofahrer hatten da nichts zu beanstanden.

HED hat geschrieben:
Das bedeutet, das die Autofahrer wohl doch Autos mit Heckantrieb fahren können?

Im normalen Alltag ist das doch völlig egal. Bei Eis ändert sich das aber. Ich musste mal längere Strecken mit dem Z3 auf verschneiten Straßen fahren, das ist schon anders.
Ich kenne einige Leute, die aus dem Grund Hecktriebler meiden.

HED hat geschrieben:
Na ja gut. Aber dann sind dir die Nachteile davon auch bekannt, so etwas verbaut zu haben? ;)

Gewicht, Anschaffungspreis, keine Wärmepumpe möglich.
Dafür Infrastruktur egal. Der Punkt überwiegt den Rest einfach.

HED hat geschrieben:
Ich wollte dir damit nur zeigen, das BMW einen größeren Kofferraum hätte realisieren können, wenn sie den Motor horizontal und nicht flach eingebaut hätten.

Haben sie aber nicht. Der i3 zeigt so nicht gerade, das es ein Vorteil wäre, eine eigene E-Karosse zu verwenden. Tesla hat das geschafft.


HED hat geschrieben:
Du meinst ja den REX zu brauchen, Das ist eben die Konsequenz davon.

Unbedingt / glaube ich nicht. Das wäre sicher auch anders möglich, zb in der Front.


HED hat geschrieben:
Es ist DIR egal. ;) Fakt ist, der Golf ist länger als der i3, hat aber innen weniger Platz bzw. das schlechtere Raumgefühl.Der hintere Einstieg ist dafür besser. Pluspunkt für den Golf, er hat mehr Kofferraum.

Der Golf hat schon mehr Raum für den Fahrer, als ich brauche. Noch mehr bringt mir keinen Vorteil. Das ist für mich wie ein zu großer Schuh. Dafür einen vernünftigen Einstieg und mehr Kofferraum. Das sind für mich harte Fakten.

HED hat geschrieben:
Wieso sollte der i3 bei geringere Länge nicht mehr Platz vorne bieten? Was spricht dagegen?

Nichts. Auch der Smart ist riesig für den Fahrer.

HED hat geschrieben:
Nein, wird brauchen keinen riesigen Innenraum mit winzigem Kofferraum für Megacities und der E-Motor hätte im i3 genauso gut vorne sitzen können, ohne dass das irgendwas am Innenraum geändert hätte.

Du vielleicht nicht, andere schon.

Bei den Megacities, die ich vor Augen habe, geht es um bezahlbare Kleinstfahrzeuge ala Tata Nano. Das ist nun gewiss kein i3.
Zoe Q210 / Corsa 1.0 / Pedelec Eigenbau / Fresh Breeze Sportix
Benutzeravatar
Karlsson
 
Beiträge: 10918
Registriert: Fr 15. Mär 2013, 13:41

Re: Golf Blue-e-Motion - Erwartungen, Preis

Beitragvon HED » Do 13. Feb 2014, 23:13

Hallo,

wie wäre es mit einem Golf Variant TGI mit Erdgasantrieb für mich?

Ist zwar kein Elektroauto, aber du hast hier folgende Aspekte

- Günstigerer Preis (Der E-Golf wird immer teurer sein)
+ Rabatt beim Händler (bei E-Mobilen nicht)
- Halbe Kraftstoffkosten gegenüber dem Benziner
- 29 Euro Steuern im Jahr
- Auch sehr leise
- Sauber und umweltfreundlich
- CNG ist regenerativ erzeugbar

- Und deine Anhängerkupplung bekommst du auch.

So wie es aussiehst, ist das Elektroauto für dich noch nichts.
HED
 

Re: Golf Blue-e-Motion - Erwartungen, Preis

Beitragvon chamo79000 » Mi 26. Feb 2014, 18:30

Ab 28000 € für VW MA.... und UP ab 22 500 € für VW Werksangehörige!
chamo79000
 
Beiträge: 4
Registriert: Mi 26. Feb 2014, 18:23

Vorherige

Zurück zu e-Golf - Allgemeine Themen

 
  • Ähnliche Themen
    Antworten
    Zugriffe
    Letzter Beitrag
  • Ähnliche Artikel im Blog

Wer ist online?

Mitglieder in diesem Forum: 0 Mitglieder und 8 Gäste