2018er e-Golf mit 300 km realer Reichweite

Re: 2018er e-Golf mit 300 km realer Reichweite

Beitragvon Helbig » So 14. Feb 2016, 11:37

Hi Wolfgang,

Danke für die Aufklärung, das kenne ich von Nissan so auch, es ist nur ein zyklisches Laden entlade Verhalten, man versucht dadurch die HV Batterie Zellen auf der jetzigen Temeperatur zu halten, wärmer wirst du die Batterie dadurch nicht bekommen, bei sehr tiefen Temperaturen --> -18 Grad hilft das auch nicht mehr, verlangsamt aber die Auskühlung des Akkus noch.

Danke Dir

Hej,
die in Scandinavien verkauften Leafs werden bei Kälte gewärmt,allerdings nur wenn sie am Kabel hängen,aber das reicht ja.
Beim E- Golf ist das hier nicht der Fall.
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Re: 2018er e-Golf mit 300 km realer Reichweite

Beitragvon e-golfer » So 14. Feb 2016, 11:49

Barthwo hat geschrieben:
Nehme man einen Verbrenner-Golf und betrachte seinen Preis a (Comfortline ca. 20000 Euro), nehme Motor, Getriebe, Einspritzung, Tank, Auspuffanlage usw. alles raus (Schätzung 7000 Euro), dann kommst du auf einen Preis b (13000). Zu diesem kann man Ladegerät, Steuerung, Elektromotoren addieren (4000), dann kommt man auf einen Preis c (17000), der merklich niedriger sein müsste als Preis a. Darauf addiere man den Akkupreis (ca. 9000) und man sollte auf einen Preis (26000) kommen, der DEUTLICH niedriger liegt als die momentan verlangten 35000.
Vielleicht habe ich zu optimistisch gerechnet für den e-Golf, aber es müsste in jedem Fall unter 30000 liegen. Dann würde sich das wirklich wunderbar funktionierende Ding (abgesehen von car-net) auch besser verkaufen.


Genau hier "(Comfortline ca. 20000 Euro)" fängt der Fehler an. Man nehme zwei vergleichbare Autos. Ich habs übers Drehmoment gemacht, das ist der Fahrspass. Da kommt dann ein 2.0TDI Comfortline raus, nicht das Einstiegsauto. Und dann kommen noch relativ genau 3000€ Preisunterschied raus. Siehe mein Blog http://e-golf.die-gaydes.de/2014/11/05/die-diskussion-um-den-preis/.
Die Preise für die Verbrennerkomponenten von Dir sind zu hoch, als Ersatzteile mag das stimmen, im Neupreis niemals. Die Preise für die e-mobility-Komponenten könnten passen.
Beim e-Golf ist das Bodenblech angepasst (unterm Beifahrersitz ist eine Beule für den Akku, die das Verbrennerfahrzeug nicht hat) und der 4-motion Kofferraumboden drin. Also eine lustige Variante in der Fertigung, allein das kostet schon etwas mehr als die Standartgolfs.

Und warum soll ein Hersteller die Entwicklungskosten für eine Batterie nicht dem Batteriefahrzeug anlasten? Betriebswirtschaftlich ist das sicher sinnvoll. Auch möchte ich mir nicht von der Verbrennerlobby sagen lassen, sie würden mir das Auto finanzieren.

Es wird Zeit, dass wir mehr als ein paar Tausend EVs auf der Straße haben, dann sinken auch die Preise.
Gruß
e-Golfer
e-Golf macht süchtig und hat bis zum Car-Net Chaos Ende September 2015 Bild verbraucht
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Re: 2018er e-Golf mit 300 km realer Reichweite

Beitragvon Wolfgang vdB » So 14. Feb 2016, 12:07

Helbig hat geschrieben:
Hi Wolfgang,

Danke für die Aufklärung, das kenne ich von Nissan so auch, es ist nur ein zyklisches Laden entlade Verhalten, man versucht dadurch die HV Batterie Zellen auf der jetzigen Temeperatur zu halten, wärmer wirst du die Batterie dadurch nicht bekommen, bei sehr tiefen Temperaturen --> -18 Grad hilft das auch nicht mehr, verlangsamt aber die Auskühlung des Akkus noch.

Danke


Mir hat man erklärt,das bei den skandinavischen Leaf Wärmepads eingebaut sind,die zusätzlich mit 300 w heizen wuerden.
Das mit dem zyklischen Laden/Entladen haben soweit ich informiert bin alle Leaf.
Die Leaf,die nach Sued-Europa ausgeliefert werden werden uebrigens gekuehlt. ( Gebläse )

so long
30 kw Leaf / EZ. 04.2016 / Tekna mit 6,6 kw Lader und Solarpanel in Perlmut Perlefekt.
Nachgeruestet : Schmutzfänger und Dämmung.
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Re: 2018er e-Golf mit 300 km realer Reichweite

Beitragvon Barthwo » So 14. Feb 2016, 12:28

e-golfer hat geschrieben:
Genau hier "(Comfortline ca. 20000 Euro)" fängt der Fehler an. Man nehme zwei vergleichbare Autos. Ich habs übers Drehmoment gemacht, das ist der Fahrspass. Da kommt dann ein 2.0TDI Comfortline raus, nicht das Einstiegsauto. Und dann kommen noch relativ genau 3000€ Preisunterschied raus. Siehe mein Blog http://e-golf.die-gaydes.de/2014/11/05/die-diskussion-um-den-preis/.
Die Preise für die Verbrennerkomponenten von Dir sind zu hoch, als Ersatzteile mag das stimmen, im Neupreis niemals. Die Preise für die e-mobility-Komponenten könnten passen.
Beim e-Golf ist das Bodenblech angepasst (unterm Beifahrersitz ist eine Beule für den Akku, die das Verbrennerfahrzeug nicht hat) und der 4-motion Kofferraumboden drin. Also eine lustige Variante in der Fertigung, allein das kostet schon etwas mehr als die Standartgolfs.

Und warum soll ein Hersteller die Entwicklungskosten für eine Batterie nicht dem Batteriefahrzeug anlasten? Betriebswirtschaftlich ist das sicher sinnvoll.

Deine Argumentationslinie in deinem Blog und hier ist in meinen Augen nicht ganz stichhaltig. Es ging mir nicht um den Preis eines vergleichbaren Golf, sondern darum ein bisschen zu rechnen, was ein Standard e-Golf kosten würde, wenn man von den Fertigungskosten her hoch rechnet.
Ok, 7000 für Motor usw. sind zu hoch, nehmen wir 6000. Und dazu noch ein paar Extras dazu, die der e-Golf in der Standardausstattung mehr hat als die Comfortline (die NICHT das Einstiegsmodell ist) die setze ich mal mit 2000 Euro an. Dann kommt der "Vergleichspreis" für ein e-Golf Modell ohne Extras nicht auf 26000 sondern auf 29000 Euro und die Differenz zum wirklichen Verkaufspreis ist immer noch 6000.
Diese 6000 sehe ich als "Verhinderungsaufschlag" weil VW dieses Modell einfach nicht pushen will. Wollten sie es wirklich in den Markt drücken, dann läge der Preis hier und zwar OHNE, daß sie irgendwie zusetzen, sondern mit der gleichen Marge wie die Verbrenner (wobei ich bewußt die anteiligen Entwicklungskosten weggelassen habe).
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Re: 2018er e-Golf mit 300 km realer Reichweite

Beitragvon bernd71 » So 14. Feb 2016, 13:55

Wolfgang vdB hat geschrieben:
Hej,
E-Golfer,Bernd71,etc. .
Wenn man eure Beiträge liest ,könnte man meinen,das ihr einen Komplex habt,weil ihr ein Fahrzeug aus dem VW Konzern fahrt.
Das ist nun wirklich völliger Blödsinn,da der VW Konzern mit einer der erfolgreichsten Automobilhersteller der Welt ist und Fahrzeuge baut,die viele Menschen auf der Welt emotional beruehren.
Ihr identifiziert euch einfach zu sehr mit eurem Auto.
Der E-Golf ist nur ein Auto,ein technischer Gegenstand,sonst nichts.
Wie schon erwähnt gibt es am Leaf auch genug zu kritisieren.Deswegen wuerde ich mich aber nie persönlich angegriffen fuehlen,oder glauben dieses Fahrzeug nun auf Biegen und Brechen verteidigen zu muessen.
Foren wie dieses hier existieren,um Erfahrungen auszutauschen,klueger zu werden, Leuten den Einstieg in die Elektromobilität leichter zu machen und Entscheidungshilfen zu bieten.
Da ist es wenig hilfreich,wenn jeder die Defizite seines Fahrzeuges schön redet,oder leugnet.
Noch weniger zielfuehrend ist es ,wenn sachliche Diskussionen in sinnlose Streitereien ausarten,wobei dann nicht selten das eigentliche Thema des Threads in Vergessenheit gerät.
Einfach einmal versuchen in entspannter Atmosphäre zu diskutieren. ;)

so long


Hast du überhaupt gelesen worauf ich geantwortet habe? Habe ich irgendwo den E-Golf schön geredet oder was geleugnet? Ich habe nicht mal einen E-Golf.
Ich finde es nur reichlich merkwürdig wie hier argumentiert wird. Oder findest du auch das Opel die Nase or hat da sie ja in vielleicht 2 Jahren ein Auto rausbringen von dem man noch nicht viel weiß.
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Re: 2018er e-Golf mit 300 km realer Reichweite

Beitragvon bernd71 » So 14. Feb 2016, 13:59

Barthwo hat geschrieben:
Diese 6000 sehe ich als "Verhinderungsaufschlag" weil VW dieses Modell einfach nicht pushen will. Wollten sie es wirklich in den Markt drücken, dann läge der Preis hier und zwar OHNE, daß sie irgendwie zusetzen, sondern mit der gleichen Marge wie die Verbrenner (wobei ich bewußt die anteiligen Entwicklungskosten weggelassen habe).


Also läßt du Kosten weg und bezeichnest den höheren Preis als ein Verhinderungsaufschlag, interessant?

Zum Glück kosten bei anderen Herstellern die E-Autos nicht mehr als die vergleichbaren Verbrenner.
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Re: 2018er e-Golf mit 300 km realer Reichweite

Beitragvon creative-tec » So 14. Feb 2016, 14:13

Wolfgang vdB hat geschrieben:

VW,als grösster Autohersteller der Welt...


In welchem Universum soll dass denn der Fall sein?
Der größte Autohersteller der Welt ist immer noch Toyota.
VW konnte sich im vierten Quartal 2015 noch nicht mal mehr GM vom Leib halten.
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Re: 2018er e-Golf mit 300 km realer Reichweite

Beitragvon Maverick78 » So 14. Feb 2016, 14:31

creative-tec hat geschrieben:

In welchem Universum soll dass denn der Fall sein?
Der größte Autohersteller der Welt ist immer noch Toyota.
VW konnte sich im vierten Quartal 2015 noch nicht mal mehr GM vom Leib halten.


Lerne erst mal Fakten zu studieren bevor du hier mit solchen Weisheiten daher kommst.
VW hatte 2014 Toyota als größten Autobauer abgelöst.
2015 ist VW wieder hinter Toyota gefallen, noch vor GM.

http://de.statista.com/statistik/daten/ ... eugabsatz/
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Re: 2018er e-Golf mit 300 km realer Reichweite

Beitragvon creative-tec » So 14. Feb 2016, 14:33

Nöö, VW lag 2014 nur zur Jahreshälfte vorne, Ende 2014 lag Toyota wieder vorne.
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