Typ2 - Adapter

Re: Typ2 - Adapter

Beitragvon hoschi » Mo 17. Jul 2017, 16:00

Hallo Zusammen,
habe Eure Beiträge erst jetzt wirklich lesen können; Sorry dafür:

@ Werner: Danke für die Erklärung - das wollte ich hören; ist ja fast wie ne Bauananleitung

Ich bin nun noch dabei CEE(blau und rot) von Campingplätzen für den Ion zu adaptieren; man fährt an den tollen Badesee, das EV steht an einem Mobilheim-Platz und man lädt die 5 Stunden, die man sich eh dort rumtreibt.
Und das Ganze für den Normaltarif eines Wohnmobils inkl. Nutzung der "guten/besseren" Duschen...
Ausserdem muss man nicht gaaaanz weit draussen parken.

Ich überlege nun einen direkten Adapter von CEE auf Typ1 zu bauen, oder etwas mit zusätzlicher Abzweigung für:

Extra-Heizung / Klimaanlage / andere Verbraucher.

Lt. CanIon und geliehenem TYP2-TYP1 Kabel wird mit max. 2,4 kW/h geladen; also bleiben noch 1,2 kW/h "über" für andere Dinge. Nen büschen Reserve einplanen: also 1kW/h - oder hängt das von der Ladesäule ab?

Ich denke darüber nach eine Mini-Elektrische Klimaanlage bzw. für den Winter eine Heizung für den Beifahrer - Fussraum zu bauen, um damit dann per Direkteinblasung in den Akkuraum optimalere Bedingungen zu bauen.
Ggf. im ersten Ansatz auch nur die Beheizung des Innenraums vor Losfahrt.
Kleine piezo-keramische 500W-Heizer gibt es ja!

Was meint Ihr? Anlass ist der Artikel hier:

c-zero-i-miev-ion/akku-temperaturmanagement-t20154-10.html

Die Sache mit "festangeschlagenem" Typ2-Stecker bei IKEA war mir neu; unser IKEA in Sennestadt soll bal dauch ne Ladestation bekommen. Dachte, dass immmer nur CCS und Chademo TANK-Kabel besitzen.

Grüße

Holger
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Re: Typ2 - Adapter

Beitragvon HubertB » Mo 17. Jul 2017, 17:49

Das sollte für Dich kein Problem sein, da Du ja Chademo nutzen kannst.
Zoe Zen / Twizy
CF Box 43kW Typ2 Kabel / 11kW Typ2 Buchse / 2x32A CEE / 2x CEE blau
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Re: Typ2 - Adapter

Beitragvon Firehowk » Mo 17. Jul 2017, 19:23

hoschi hat geschrieben:

Lt. CanIon und geliehenem TYP2-TYP1 Kabel wird mit max. 2,4 kW/h geladen; also bleiben noch 1,2 kW/h "über" für andere Dinge. Nen büschen Reserve einplanen: also 1kW/h - oder hängt das von der Ladesäule ab?

Grüße

Holger

Aus dem Stromnetz werden aber ~3200Watt gezogen. Da bleiben maximal 500 Watt übrig um sie für andere Dinge zu nutzen.
Gruß
Firehowk
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Re: Typ2 - Adapter

Beitragvon iOnier » Mo 17. Jul 2017, 20:10

Moin hoschi,
hoschi hat geschrieben:
habe Eure Beiträge erst jetzt wirklich lesen können; Sorry dafür:

Du scheinst aber nicht richtig gelesen zu haben, sorry dass ich das so direkt sage ...
Ich überlege nun einen direkten Adapter von CEE auf Typ1 zu bauen
... genau dass das ("direkt") eben nicht funktioniert habe ich versucht zu erklären ... zwischen "öffentlichem Stromnetz" und "Typ1" muss immer eine Elektronik sein, die mit dem Auto kommuniziert und den Ladestrom freischaltet. Im Fall Deines Schuko-Ladekabels ist das eben der darin eingebaute "Ziegelstein". Das ist bei CEE nicht anders. Die simpelste Lösung: Adapter Schuko=>CEE. Also sowas. Gibt's auch für CEE rot. Und dann Laden mit dem mitgelieferten Schuko-Ladekabel.
oder etwas mit zusätzlicher Abzweigung für:

Dafür geht dann dies hier. Falls Du mehr Zuleitung brauchst: dies und ein CEE-Verlängerungskabel.
Lt. CanIon und geliehenem TYP2-TYP1 Kabel wird mit max. 2,4 kW/h geladen; also bleiben noch 1,2 kW/h "über" für andere Dinge. Nen büschen Reserve einplanen: also 1kW/h - oder hängt das von der Ladesäule ab?

Bitte nie wieder kW/h schreiben. Diese Einheit existiert nicht bzw. wäre unsinnig. Leistung (Arbeit pro Zeit) durch Zeit (h, hora = Stunde) zu teilen ist Unfug. Was Du an dieser Stelle meinst ist Leistung, also ist das Watt (W) die korrekte Einheit. Und wenn wir von größeren Leistungen sprechen halt jeweils gleich 1.000 Watt = 1 kW (Kilowatt).

Die Einheit, an die Du fälschlich gedacht hast ist die kWh (Kilowattstunde). Das meint: Leistung mal Zeit und ist eine Energiemenge. Wird in unserem Zusammenhang verwendet, um z.B. die Kapazität unseres Akkus zu beschreiben, also die Energiemenge, die er aufnehmen kann. Oder auch den Energieverbrauch auf 100 km (z.B. 12 kWh/100 km).

Dass Dein Auto an genau dieser Typ2-Ladestation nur mit 2,4 kW geladen hat muss an der Ladestation liegen. Offenbar lässt sie nur einen Ladestrom von etwa 11 Ampere zu. Und dann ist da auch keine Reserve! Bitte, lies Dir diesen Wikipedia-Artikel wirklich mal durch. Ich hatte nicht umsonst darauf verwiesen ... womit Deine obige Frage ("hängt das von der Ladesäule ab?") wohl beantwortet ist. Der Drilling kann im Prinzip mit maximal ca. 14 A laden, also etwa 3,2 kW. Wenn er an einer Ladestation nur 10 A zieht, dann weil sie ihm "gesagt" hat, dass er (jetzt) hier nicht mehr ziehen darf. Was übrigens genau das ist, was Dein Ziegelstein tut, um die Schuko-Steckdose, an der er hängt, nicht zu überlasten.

Wenn Du an einer Typ2-Ladestation neben Deinem Drilling noch weitere Verbraucher betreiben willst, dann solltest Du dafür die beiden anderen Phasen nutzen, die Typ2 zur Verfügung stellt. Und bei den Zusatzverbrauchern musst Du Deinen Kopf einschalten und checken, was die Ladestation liefern kann, denn im Gegensatz zu Deinem Auto kommunizieren andere Verbraucher nicht mit der Station! Darüber hinaus könnte es sein, dass an der selben Versorgungsleitung wie dieser Ladestation noch andere (starke) Verbraucher (z.B. weitere Ladestationen) angeschlossen sind und die Station einem Lastmanagement unterliegt. Dann wird sie gegebenenfalls während des Ladevorgangs dem Auto sagen, dass es z.B. nicht mehr 10 A ziehen darf sondern nur noch 6 A. Das Auto wird brav 'runterregeln. Deine "dummen" Verbraucher nicht! Man muss dann also schon ziemlich genau wissen, was man da tut, wo man das macht und wo man das besser bleiben lässt. Prinzipiell geht das mit einem "Ladekabel mit Typ 2 Stecker auf CEE Kupplung rot, 16A, 3-phasig" wie Du es z.B. hier finden kannst (etwas 'runterblättern).

Ich denke darüber nach eine Mini-Elektrische Klimaanlage bzw. für den Winter eine Heizung für den Beifahrer - Fussraum zu bauen, um damit dann per Direkteinblasung in den Akkuraum optimalere Bedingungen zu bauen.
Ggf. im ersten Ansatz auch nur die Beheizung des Innenraums vor Losfahrt.
Kleine piezo-keramische 500W-Heizer gibt es ja!
Was meint Ihr?

Ich meine, dass dieses Projekt Deine aktuellen Kenntnisse (und vermutlich auch Fähigkeiten) bei weitem überschreitet. Aber der Mensch ist ja lernfähig. Eigne Dir erst mal die nötigen Grundkenntnisse der Elektrotechnik an. Ein bisschen physikalisches Grundlagenwissen kann auch nicht schaden.
Gruß
Werner
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