Windschattenfahren

Re: Windschattenfahren

Beitragvon herrmann-s » Fr 13. Jan 2017, 15:04

fuer mich war das bisher auch nicht besonders entspannend.

verschiedenes hab ich diesbez. in einer meiner vergangenen posts schon erwaehnt.


aber mit dem beschleunigen und rekuperieren hab ich aus einem ganz bestimmten grund gefragt.
als ich auch ein paar versuche mit dem lkw-surfen gemacht habe war ich ueberrascht, dass mir das verhalten des driving assistant nicht besonders gut gefallen hat (in der niedrigsten stufe).

als ich einem lkw folgte - auf niedrigster abstandsstufe - bemerkte ich, dass der i3 staendig ein ganz kleines bisschen beschleunigt und dann wieder bisschen verlangsamt hat.
das fiel mir im grunde nur an der verbrauchsanzeige auf.
das ging dann hoch auf 25 - 30kwh dann gings zurueck auf 2 - 5kwh. natuerlich nicht genau aber von der tendenz her war das ein staendiges "modulieren".
das modulieren war dann natuerlich umso hoeher je ungleichmaessiger der vorherfahrende lkw gefahren ist.
dh wenn der einen tempomat an hatte war das weniger und ohne entsprechend mehr.
richtig nervend war das, wenn die dann noch recht verzoegert reagiert haben zb durch beladeng und berg etc.

aber grundsaetzlich fand ich das nicht besonders "spritsparend"

ich habs dann auch mal selbst manuell versucht und fand es in bestimmten situationen besser als der assistant, im hinblick auf verbrauch. zb kann ich mit dem abstand etwas mehr spielen als es der DA macht - und bei anderen situationen war der DA etwas besser.
der hat einfach etwas zu "aggressiv" reagiert. ich wuerde sogar fast behaupten, dass es mehr energie kostet modulierend mit hohen amplituden als weniger.

weniger aggresiv verhaelt er sich, wenn der abstand groesser gehalten wird, aber das wirkt sich ja dann schon gleich doppelt negativ aus.

wenn ich frei fahren konnte, dann macht der DA das richtig gut und bleibt bei einem konstanten wert (entprechend der umweltbedingungen natuerlich).

des weiteren hatte ich schon 2x die situation, dass der DAP den abstand nicht gehalten hat und ich musste manuell eingreifen,
dh er ist auch nicht wie sonst mit einem gong ausgestiegen.

dass man den ganzen abgasrotz vom vordermann natuerlich auch noch in der kabine bekommt muss man ja jetzt auch nicht noch aufreissen.
jedenfalls fahre ich nur noch im sog. windschatten wenn ich ganz klar wind von vorne abkriege (da richte ich mich nach windraeder oder rauchende schornsteine)
herrmann-s
 

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Re: Windschattenfahren

Beitragvon AbRiNgOi » Fr 13. Jan 2017, 15:31

Genau, das ganze ist den Aufwand und die langsame Geschwindigkeit meist nicht wert. Nur wenn es wirklich knapp wird, und das kann bei ordentlichen Gegenwind sehr schnell gehen, bin ich hinter einem LKW, aber einem super schnellem Autobus kann ich meist nicht widerstehen....
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Re: Windschattenfahren

Beitragvon Lindum Thalia » Fr 13. Jan 2017, 15:42

Da war natürlich wichtig um Strecke zu machen in den letzten 2 Jahren , jetzt kann man schneller fahren , da ja alle paar km ein CCS Lader bereitsteht, und man muss nicht mehr so sparsam fahren.
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Re: Windschattenfahren

Beitragvon wrzlpfrmft » Fr 13. Jan 2017, 16:43

herrmann-s hat geschrieben:
als ich einem lkw folgte - auf niedrigster abstandsstufe - bemerkte ich, dass der i3 staendig ein ganz kleines bisschen beschleunigt und dann wieder bisschen verlangsamt hat. das fiel mir im grunde nur an der verbrauchsanzeige auf. das ging dann hoch auf 25 - 30kwh dann gings zurueck auf 2 - 5kwh. natuerlich nicht genau aber von der tendenz her war das ein staendiges "modulieren".


Jetzt wo du's schreibst fällt mir ein, dass ich das auf freier Strecke auch schon beobachtet habe.
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Re: Windschattenfahren

Beitragvon Schüddi » Fr 13. Jan 2017, 17:04

i300 hat geschrieben:
Es fährt VOR mir ein LKW - nicht hinter mir... Falls doch bin ich weg. Es fahren ja nicht überall ausschließlich LKWs in Kolonne.

Ja richtig und was wenn der VOR dir aus welchen Gründen auch immer eine Vollbremsung hinlegt? So ein Dach ist Ruck zuck weg hab ich selbst schon gesehen.
Jetzt verstehe ich nur deine Logik nicht so richtig. Einem LKW der dicht hinter dir fährt dem vertraust du nicht aber einem LKW hinter dem du her fährst und nicht siehst was er macht und was vor ihm ist vertraust du wortwörtlich blind...? Das muss mal einer verstehen. Wie gesagt - machs alleine dann hat auch keiner ein Problem damit.
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Re: Windschattenfahren

Beitragvon bm3 » Fr 13. Jan 2017, 17:40

Schüddi hat geschrieben:
i300 hat geschrieben:
Es fährt VOR mir ein LKW - nicht hinter mir... Falls doch bin ich weg. Es fahren ja nicht überall ausschließlich LKWs in Kolonne.

Ja richtig und was wenn der VOR dir aus welchen Gründen auch immer eine Vollbremsung hinlegt? So ein Dach ist Ruck zuck weg hab ich selbst schon gesehen.


Himmeldonnerw....Schüddi :wand: ,
wenn der vor einem bremst gehen doch die Bremslichter an ? Dann und genau dann sollte man wohl ebenfalls bremsen ! Ein fahrender Zug oder Lastzug steht halt auch nicht mal so einfach ohne Anhalteweg, selbst wenn der im Extremfall auf ein stehendes Hindernis auffahren sollte, es sei denn da hat ein Maurer auf der rechten Spur schnell mal eine stabile Wand hochgezogen ! :lol: Der vorne hat normalerweise einen Anhalteweg und man selber auch. Das habe ich jedenfalls damals so bei den Fahrstunden und auch beim praktischen Fahren hinterher gelernt, dass man nicht schlafen soll als Fahrer und notfalls schnell bremsen oder ausweichen. Für Trantüten ist das Windschattenfahren halt nichts, fragt sich ob für die generell das Autofahren gut ist ! Ausweichen (auf Standspur) geht da übrigens auch noch und habe ich auch schon öfter so bei "Notfällen" gesehen.

https://presse.adac.de/meldungen/techni ... lagen.html

VG:

Klaus
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Re: Windschattenfahren

Beitragvon Schüddi » Fr 13. Jan 2017, 18:51

Man hat dennoch die Schrecksekunde die jeder hat. Desweiteren zeigen die Bremslichter nicht an wie stark der LKW bremst. Wenn du also deutlich weniger Abstand hast wie der vorgeschriebene halbe Tachowert kannst du die Situation vor dem LKW nur mit übermenschlichen Fähigkeiten richtig einschätzen.
Oder weichst du grundsätzlich aus wenn die Bremslichter angehen?
Also nochmal Thema Schrecksekunde: du hältst 20m Abstand, 20m legst du in einer Sekunde zurück, LKW macht eine Schlagbremse - du reagierst vorbildlich und hast dennoch Kontakt bevor du überhaupt anfängst Geschwindigkeit abzubauen.


PS: ich will ja echt kein Spielverderber sein... aber ...
http://www1.wdr.de/radio/wdr5/sendungen/leonardo/kolonnenfahrt100.html
Für einen minimalen Vorteil verzichte ich gerne uns spare mir den Stress hinter einem fetten Klotz vor mir der vielleicht in seinem Führerhaus eingepennt ist...
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Re: Windschattenfahren

Beitragvon Alex1 » Fr 13. Jan 2017, 20:17

Schüddi, die 2 sec reichen völlig inklusive Schrecksekunde.

Mach am besten mal ein Fahrsicherheitstraining, das bildet ungemein :D
Also nochmal Thema Schrecksekunde: du hältst 20m Abstand, 20m legst du in einer Sekunde zurück, LKW macht eine Schlagbremse - du reagierst vorbildlich und hast dennoch Kontakt bevor du überhaupt anfängst Geschwindigkeit abzubauen.
Falsch. Du baust genau dann Geschwindigkeit ab, wenn Du an dem Punkt bist, an dem der Lkw begann, Geschwindigkeit abzubauen. Und kommst genau mit Null an seiner Stoßstange zum Stehen.

Wenn Du 2 sec Abstand hast und der Lkw eine Schlagbremse macht, hast Du volle 2 sec Zeit, auch eine Schlagbremse hinzulegen. Dann kommst Du wieder genau mit Null an der Stoßstange des Lkw zum Stehen. Das reicht nur dann nicht, wenn Du gerade wirklich pennst oder eine CD auf dem Boden suchst oder so.

Die Realität auf BABs ist aber doch, dass ca. 95% aller Fahrer wesentlich weniger Abstand halten.

Alles eben Geschmackssache :D Jede ist ihres Glückes eigene Schmiedin :D :D
Herzliche Grüße
Alex
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Re: Windschattenfahren

Beitragvon Schüddi » Fr 13. Jan 2017, 20:33

Bei zwei Sekunden hast du ja auch 40m Abstand bei 80 und das ist halber Tacho. Wie ich bereits eine Seite vorher geschrieben habe reicht das auch. Lesen bildet auch! Ich war schon auf vielen Sicherheitstrainings weshalb ich auch weis wie sich ein zu geringer Abstand auswirkt. Wir haben da diverse Übungen mit geringem Abstand gemacht jedoch versetzt weil da komischerweise keiner bereit war sie hintereinander zu machen. Ich rede nicht von denen, die mit normabstand hinter einem LKW her fahren sondern von denen die nur 20m oder weniger Abstand halten. Ich sehe auch oft welche mit einer Fahrzeuglänge oder weniger hinterm LKW her fahren.

DIESE FAHRER MEINE ICH! Menschen die den normalen Abstand halten sind für mich keine Windschattenfahree also kein Grund mich anzupampen. Beim Abstand von 2 Sekunden sind wir auf der gleichen Seite.

Jetzt rechnen wir mal mit 1 Sekunde oder auch halber Abstand (20m):
- LKW macht Schlagbremse
- Schrecksekunde bzw.Reaktionszeit
- während der LKW bereits die Hälfte seiner Geschwindigkeit abgebaut hat hänge ich bereits in seinem Blech denn ich bin JETZT ERST auf der Bremse und beginne erst Geschwindigkeit abzubauen (bei perfekter Reaktion, wer hat die schon wenn er bereits seit 5-10-20-30min hinter dem LKW her gurkt)
- Während du jetzt bei 80 Km/h das erste mal das Bremspedal berührst ist der LKW bereits fast im Stillstand da sich Geschwindigkeit nicht linear abbaut während dein Auto sich langsam darunter schiebt.



Hier noch ein Video - schau es dir bis ganz zum Schluss an dann siehst du was ich meine...
https://youtu.be/UL7A6Fb8AGw
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Re: Windschattenfahren

Beitragvon bm3 » Fr 13. Jan 2017, 21:14

Trotzdem ist da bei Schüddi und auch bei Alex ? noch ein Denkfehler dabei ? Wenn man nur 20 Meter Abstand halten würde und genau eine Sekunde benötigt bis man bremst, so ist man dann an dem Punkt angelangt wo der LkW vor einer Sekunde war, da ist er aber nicht mehr, denn, auch wenn er vor einer Sekunde schon voll am Bremsen war ist er nach einer Sekunde schon wieder ein gutes Stück weiter gefahren. Das ist eben Physik, Trägheit der Massen, kinetische Energie usw.. Zwar keine 20m weiter aber anfänglich (zu Beginn der Bremsung) noch ein ganzes Stück weiter. Denn immerhin benötigt er etwa 35m Wegstrecke beim Ankerwurf aus 80km/h.
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