Zulassungszahlen

Re: Zulaasungszahlen

Beitragvon Super-E » Mi 19. Feb 2014, 10:47

kitchenman hat geschrieben:
vielleicht ein Grund für die geringen Zulassungszahlen:
http://www.manager-magazin.de/unternehm ... 54274.html


Danke für den link. Das sind doch endlich mal Zahlen.

Zusammengefasst: Derzeit durchschnittlich 70 i3 / Tag. Fertigung wird limitiert durch Kohlefasermangel. Man produziert nur die Hälfte der geplanten Stückzahl. 11k i3 wurden bereits bestellt.

Mit etwas Rechnung: Derzeit ca. 2000 i3s pro Monat. Das bedeutet mehr als die befürchteteten 10k pro Jahr und weniger als die erhofften 40k. Es lässt sich aber daraus aber ableiten, dass BMW tatsächlich eher die höhere Zahl als Ziel hat!

Man wird jetzt bei den Zulassungszahlen der nächsten Monate prüfen können, ob man da weltweit ungefähr auf die 2k kommt (die Lieferschwankungen sollten sich ja über die Monate ausgleichen)...
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Re: Zulaasungszahlen

Beitragvon kitchenman » Mi 19. Feb 2014, 11:24

wird denn Samstag und Sonntag auch produziert?

@HED 22,1 % aller Haushalte in Deutschland verdienen mehr wie 4000,-- netto / Monat.
Es gibt also viele Leute die sich solch ein Auto leisten können.
Bei Finanzierung oder Leasing (auch gewerblich) zahlt man immer drauf (Ausnahme: Gewerblich bei geringem Eigenkapital) .
Da BMW beim i3 keinen Barzahlerrabatt gibt wurde auch die Leasingrate hochgesetzt.
BMW i3 (seit Anfahg 2014) und BMW 225xe i Performance (seit 6/2016)
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Re: Zulaasungszahlen

Beitragvon HED » Mi 19. Feb 2014, 11:26

Schon mal daran gedacht das jeder Mensch der über 4.000 Euro Netto verdient andere Ausgaben hat? Der eine bezahlt sein Haus ab, der andere hat 3 Kinder.

Der i3 ist für die meisten zu teuer, Punkt. Und viele kaufen sich dann auch lieber gleich einen SUV...
HED
 

Re: Zulaasungszahlen

Beitragvon Hasi16 » Mi 19. Feb 2014, 11:31

kitchenman hat geschrieben:
wird denn Samstag und Sonntag auch produziert?

@HED 22,1 % aller Haushalte in Deutschland verdienen mehr wie 4000,-- netto / Monat.
Es gibt also viele Leute die sich solch ein Auto leisten können.
Bei Finanzierung oder Leasing (auch gewerblich) zahlt man immer drauf (Ausnahme: Gewerblich bei geringem Eigenkapital) .
Da BMW beim i3 keinen Barzahlerrabatt gibt wurde auch die Leasingrate hochgesetzt.


HED hat ja schon geschrieben, dass er sich den nicht leisten kann. Dieses andere Geschreibe kann man von ihm getrost ignorieren. Daher ist er auch auf meiner Ignore-Liste gelandet, da er inkonsequente Sachen schreibt und mich persönlich dadurch zu extrem nervt.
Ich bin froh, dass ich nicht mehr vier Jahre warten muss "bevor die Batterietechnik 300 km schafft" und er in die Statistik der "privaten Anmeldungen" läuft... ;)
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Re: Zulaasungszahlen

Beitragvon kitchenman » Mi 19. Feb 2014, 11:33

danke hasi,

in 5 Wochen soll meiner kommen :) , freue mich schon riesig obwohl ich ihn gar nicht probegefahren bin.
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Re: Zulaasungszahlen

Beitragvon kai » Mi 19. Feb 2014, 11:37

Fakt ist doch das der i3 nicht für die Masse oder als Elektrorevolution für die Masse gemacht ist, wie z.B. der Leaf oder ZOE oder Tesla. Oder demnächst der Twingo/Smart ED oder 3rd Gen Tesla.

Sollen sich die weltweiten Elektroauto-Stückzahlen jährlich verdoppeln, wird es schwierig für BMW volumenmäßig mitzuhalten.
Abhängigkeiten zu seltenen Erden noch nicht mal mit eingerechnet.

Wie lange braucht BMW um auf die Serienreife der 100.000 Leafs zu kommen ? Nissan schiebt fast in einem Monat das raus was BMW im Jahr machen WILL.

Aber braucht BMW das Volumen ? Oder WILL BMW das Volumen eines Leafs ö.a. ? Nein, das Businessmodell ist Luxus und Knapp und Teuer. Ich glaube mit 20.000 Einheiten im Jahr fahren Die bis 2020 ganz gut. Ich sehe das eher unkritisch.

Gruß

Kai
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Re: Zulaasungszahlen

Beitragvon marfuh » Mi 19. Feb 2014, 11:44

Bitte nicht vergessen:
Bei einem i3 (wenn er denn für die max. Reichweite und die Passagierzahl ok ist) und Mann/Frau ca. 15.000 km im Jahr fährt hat man eine Ersparnis von ca. 20.000 € /10 Jahre nur an Diesel und Steuern/Versicherung gegenüber einem 3 er BMW. Bei vergleichbarer Ausstattung kostet ein 3er ca. 5000 € weniger. Also kostet das Auto am Ende 20.000 €. Diese Rechnung geht auf...bitte mal nachrechnen. Ich habe zusätzliche Ersparnisse (Öl, Service, Einsparungen weil man an der Tanke keine überteuerten Produkte kauft :o))) nicht eingerechnet. Auch habe ich nicht eingerechnet, wenn man den Strom an den vielen kostenlosen Ladesäulen lädt". Dazu kommen noch die Kosten für vielen Fahrten die Mann/Frau macht, die bei einem normalen Auto ohne denken an Sprit gemacht werden.

Also, wo klemmts....? Fahrspaß kann ich nicht rechnen.....
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Re: Zulaasungszahlen

Beitragvon EVduck » Mi 19. Feb 2014, 11:50

kai hat geschrieben:
Fakt ist doch das der i3 nicht für die Masse oder als Elektrorevolution für die Masse gemacht ist, wie z.B. der Leaf oder ZOE oder Tesla. Oder demnächst der Twingo/Smart ED oder 3rd Gen Tesla.

Sollen sich die weltweiten Elektroauto-Stückzahlen jährlich verdoppeln, wird es schwierig für BMW volumenmäßig mitzuhalten.
Abhängigkeiten zu seltenen Erden noch nicht mal mit eingerechnet.

Wie lange braucht BMW um auf die Serienreife der 100.000 Leafs zu kommen ? Nissan schiebt fast in einem Monat das raus was BMW im Jahr machen WILL.

Aber braucht BMW das Volumen ? Oder WILL BMW das Volumen eines Leafs ö.a. ? Nein, das Businessmodell ist Luxus und Knapp und Teuer. Ich glaube mit 20.000 Einheiten im Jahr fahren Die bis 2020 ganz gut. Ich sehe das eher unkritisch.

Moment mal... Kurz gerechnet... Nissan hat 36 Monate gebraucht um 100.000 Leaf herzustellen, das sind im Monat durchschnittlich etwa 2778, da ist BMW doch nahe dran mit jetzt schon 2000/Monat. BMW wird die Produktion so schnell hochfahren, wie Bedarf ist (und sie es fertigungstechnisch in den Griff bekommen. ICH persönlich glaube, BMW ist der einzige deutsche Hersteller, der wirklich WILL.
Gruß,
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Re: Zulaasungszahlen

Beitragvon Super-E » Mi 19. Feb 2014, 11:54

kitchenman hat geschrieben:
wird denn Samstag und Sonntag auch produziert?


Ich gehe mal davon aus. Normalerweise wird in der Automobilindustrie im Schichtbetrieb rund um die Uhr gearbeitet (es sei denn, man hat Absatzprobleme). Kann natürlich sein, dass man ein paar WE-Schichten ausfallen lässt, wenn man nicht genug Material hat, aber das wäre im Artikel eigentlich erwähnenswert gewesen...

zum Thema i3 und Preis.

Alle EVs sind fün Normalo teuer. Alle BMWs sind für Normalo teuer. Eigentlich alle Neuwagen sind für NORMALO teuer. Alle TESLAs sind für Normalo unbezahlbar. Auch der Volkstesla wird für Normalo (zu) teuer. Trotzdem werden noch Neuwagen produziert. Sogar von BMW...
Bei den Verbrennern ist im Luxussegment die gewerbliche Quote auch nicht viel geringer und aufgrund der gesetzlichen Regelung ist für EVs die Firmenwagenregelung erst recht interessant.
Ich wäre auch nie auf die Idee gekommen mir einen 3er oder selbst einen Passat NEU privat zu kaufen, wenn ich den nicht als Firmenwagen bekommen hätte...
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Re: Zulaasungszahlen

Beitragvon JuergenII » Mi 19. Feb 2014, 12:12

HED hat geschrieben:
Schon mal daran gedacht das jeder Mensch der über 4.000 Euro Netto verdient andere Ausgaben hat? Der eine bezahlt sein Haus ab, der andere hat 3 Kinder.

Der i3 ist für die meisten zu teuer, Punkt. Und viele kaufen sich dann auch lieber gleich einen SUV...

Wenn ich mir hier im Speckgürtel von München ansehe, welche Fahrzeuge da gefahren werden, ist der i3 durchaus preislich darstellbar. Noch dazu wenn man den wesentlich günstigeren Unterhalt einrechnet.

kai hat geschrieben:
Wie lange braucht BMW um auf die Serienreife der 100.000 Leafs zu kommen ? Nissan schiebt fast in einem Monat das raus was BMW im Jahr machen WILL.

Und in wie viel Fabriken weltweit wird der Leaf produziert? Und wie viel neue Technologien wurden im Leaf umgesetzt? Da hat BMW schon ein ganz anders Kaliber geschaffen, dass sich zukünftig wahrscheinlich für die gesamte BMW-Flotte mehr als bezahlt macht. Und in einem Nischenmarkt wie der E-Mobilität sind Anfahrverluste in der Produktion durchaus verschmerzbar.

Denke auch, dass die BMW Verantwortlichen auf der einen Seite nicht mit den Bestellungen gerechnet haben, und andererseits scheint die Produktion des Fahrzeuges auch nicht ohne. Aber lieber bauen sie weniger Fahrzeuge als geplant und die vernünftig als anders herum.

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