leasing oder finanzierung i3

leasing oder finanzierung i3

Beitragvon herrmann-s » Mo 14. Mär 2016, 23:59

hallo liebe i3 gemeinde, ich bin heute das erste mal mit dem i3 gefahren und mir gingen bei meinen bekannten die superlative aus. ich bin schlicht begeistert. es hat 2 minuten gedauert und es war klar "muss ich haben".

die naechsten tage werde ich mich ueber die eventuelle finanzierung kuemmern und wollte mich vorher - da ich voellig unerfahren bin was autos und finanzierung angeht - bei euch erkundigen, was mich da eventuell erwartet.

im sommer wird wohl eine neue akkugeneration in dem i3 platz nehemen. sollte ich bis dahin warten oder wird das "alte" modell rabattiert?

gaebe es die moeglichkeit ein upgrade zu bekommen. dh jetzt kaufen spaeter den akku updaten?

wie schauts mit der finanzierung aus ueber bmw? welche konditionen werden im allgemeinen vergeben?

es waere nett wenn jemand die zeit finden wuerde mir etwas unter die arme zu greifen. viele gruesse!
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Re: leasing oder finanzierung i3

Beitragvon Micky65 » Di 15. Mär 2016, 00:21

herrmann-s hat geschrieben:
im sommer wird wohl eine neue akkugeneration in dem i3 platz nehemen. sollte ich bis dahin warten oder wird das "alte" modell rabattiert?

gaebe es die moeglichkeit ein upgrade zu bekommen. dh jetzt kaufen spaeter den akku updaten?

Ich würde Dir dringend empfehlen jetzt keinen i3 zu kaufen, sondern bis Juli zu warten - dann kommt das Modell mit dem größeren Akku und wesentlich besserem Werterhalt. Und Werterhalt willst Du, wenn in 3 Jahren ein 60kw i3 oder Tesla Model 3 kommt.

Sehe es mal so: Vor zwei Tagen war Dir der i3 doch auch noch nicht wichtig - da kannst Du jetzt auch noch ein paar Monate warten.
Ob man das "alte" Modell upgraden kann ist noch völlig unklar - und ob sich das lohnt noch viel unklarer (Kosten!).
Selbst mein i3-Agent hat mir geraten jetzt keinen i3 mehr zu kaufen...

Bist Du selbstständig? Dann über Leasing nachdenken - ansonsten ist es die teuerste Art der Finanzierung.
(https://www.youtube.com/watch?v=-NCE7F7IFt4)

Lieber finanzieren, gut was anzahlen, dann sind die absoluten Zinsen nicht so hoch und die Tilgung bei gleicher Leasingrate höher.

Und hast Du eine Lademöglichkeit zuhause? Ansonsten würde ich mir das Anschaffen eines Elektroautos mit einer so kleinen Batterie wie dem jetzigen i3 nochmal gründlich überlegen....
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Re: leasing oder finanzierung i3

Beitragvon herrmann-s » Di 15. Mär 2016, 00:49

danke fuer deine prompte antwort.

jetzt wirds etwas kompliziert ;)

ueberlegung meinerseits:

ich habe eine pvanlage auf meinem haus mit 33.84 kwp. die ist zufaelligerweise im april 2011 ans netz gegangen.
zz speise ich den kompletten strom ein und bekomme 28ct dafuer.
wenn ich auf eigenverbrauch umstelle dann gelten noch die bedingungen von 2011 die besagen, dass ich pro verbrauchte kwh die ich produziere 12,36ct (bis 30% eigenverbrauch anteil) und 16,74ct (AB 30% eigenverbrauch anteil) verguetet bekomme.
bei einer so grossen anlage ist es schwierig den eigenverbrauch anteil in die hoehe zu schrauben.
auf deutsch heisst das:
je mehr selbstproduzierten strom ich verbrauche desto besser ist es fuer mich. ich bekomme fuer die tatsache dass ich "tanke" sogar noch geld.
naja und da kommt dann der i3 ins spiel.

natuerlich geht das nur bei entsprechender sonneneinstrahlung aber wenn kein nebel da ist oder schnee auf der anlage liegt dann bin ich doch recht frueh morgens schon bei der entprechenden leistung das auto laden zu koennen.

ueber ein "schnelllader" dachte ich auch schon nach und wuerde mir einen zulegen. mein ladeverhalten muesste ich dann allerdings etwas anpassen. kurz gesagt im winter laenger laden im sommer kuerzer. etc etc

bei den hochrechnungen wuerde ich im jahr ein plus auf meinem lohnzettel stehen haben, und diesen ueberschuss fuer die tilgung des kredits einsetzen. deshalb waere mir eine "laengere" laufzeit fast sogar lieber. allerdings habe ich keine ahnung was bmw fuer uebliche laufzeiten, zinsen bei einer finanzierung verlangt.
das waere so meine ueberlegung...
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Re: leasing oder finanzierung i3

Beitragvon Micky65 » Di 15. Mär 2016, 01:03

Na, das hört sich ja fast so an als ob das auch was für Dich wäre: https://www.teslamotors.com/de_DE/powerwall
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Re: leasing oder finanzierung i3

Beitragvon AlexDD » Di 15. Mär 2016, 16:30

Willkommen im Forum!

Du solltest Dir als erstes über dein Fahr- und Ladeverhalten klar werden. Übliche Tagesstrecke <= 60-80 km und selten länger (oder Ersatzfahrzeug verfügbar), dann kann man über den aktuellen i3 nachdenken. Dann aber vielleicht zum Einstieg als guten Gebrauchten. Geht langsam unter Brutto 30T€ mit guter Ausstattung. Richtig ist, dass in den nächsten 1-2 Jahren eine Reihe spannender EV mit deutlich größerer Reichweite angekündigt sind. Fall es doch Richtung täglich 100km und/oder häufiger Lang-/Mittelstrecke geht, würde ich dann in jedem Fall warten, was da wirklich passiert. Teurer wird es sicher nicht.

Das mit PV und EV ist so eine Sache, wenn Du nicht regelmäßig tagsüber laden kannst, bringt das ohne Speicher gar nix. Und Speicher ist (erst Recht bei einer Anlage aus 2011) wirtschaftlich mehr als grenzwertig. @Micky65: Die Powerwall ist ja ganz nett, aber für die große PV und EV-Laden eher Spielzeug. Unter 25, besser 30-40 kWh nutzbar braucht man hier meines Erachtens gar nicht erst anzufangen.

Alex.
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Re: leasing oder finanzierung i3

Beitragvon TomZ » Di 15. Mär 2016, 17:29

Micky65 hat geschrieben:
herrmann-s hat geschrieben:
im sommer wird wohl eine neue akkugeneration in dem i3 platz nehemen. sollte ich bis dahin warten oder wird das "alte" modell rabattiert?

gaebe es die moeglichkeit ein upgrade zu bekommen. dh jetzt kaufen spaeter den akku updaten?

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Diese Aussage würde ich auf keinen Fall pauschal unterschreiben. Der größere Akku wird auf jeden Fall mehr kosten. Wenn jemand wirklich nur ein Stadtfahrzeug sucht, dann langt auch der "kleine" Akku. Wenn man jedoch auf maximale Kapazität angewiesen ist, dann lohnt es sich wohl zu warten.
ex: i3 60 Ah BEV 07/14
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Re: leasing oder finanzierung i3

Beitragvon herrmann-s » Di 15. Mär 2016, 19:37

hallo und vielen dank fuer die antworten und denkanstoesse. mit dem eigenverbrauch der anlage und EV ist wirklich noch nicht ganz spruchreif.
koenntest du mir etwas helfen deinen satz zu verstehen und eventuell ein beispiel vorrechnen.

"wenn Du nicht regelmäßig tagsüber laden kannst, bringt das ohne Speicher gar nix. Und Speicher ist (erst Recht bei einer Anlage aus 2011) wirtschaftlich mehr als grenzwertig".

ich vermute, dass die pv-leistung einen gewissen schwellenwert ueberschreiten muss der ausreichen wuerde um das auto ueberhaupt laden zu koennen?
wie hoch muesste die schwelle sein?
wenn zb eine tief schwarze wolke vorbeizoege und die pv abschattete (kurzeitig oder auch etwas laenger) und die leistung dadurch kurzzeitig kleiner waere als der schwellenwert, wuerde das auto bei ueberschreiten des schwellenwertes (wolke weg sonne da) dann wieder laden? kann man das system so intelligent machen,
bzw meinst du das so in etwa?
weil ich bin mir nicht ganz sicher, da ich erst am anfang meiner ueberlegung bin ob das auch in der praxis so "direkt" sehen darf.
ich glaube, dass es rein technisch einfach nur gegengerechnet wird da der eigenproduzierte strom ja trotzdem komplett ins netz eingespeist wird (wie bei einer volleinspeisung) nur dass der selbstproduzierte eigenverbrauch dann einfach am jahresende abgezogen wird vom gesamten jahresstromverbrauch (gegengerechnet).

mit der reichweite ansich da wuerde ich sagen dass ich 80km nur sehr selten ueberschreiten werde. da ich jetz auch gehoert habe, dass der groessere akku als option zugekauft werden muss (und ich mir einen eindruck verschaffen konnte beim haendler was "optionen" und preise angeht) waere das warten auch nicht unbedingt noetig.
nur muessten die sich dann auch etwas einfallen lassen denn die ladezeit steigt ja mehr oder weniger proportional zur akkugroesse.
bei 230v steckdose aus der kueche bei jetzt 8h waeren es bei doppelter akkukapazitaet 16h. das wird eng vermute ich. das gewicht spielt u.u. dann auch noch eine rolle denn das gesamtpaket muss dann stimmen. (erfahrung oktokopter) doppelt grosse akkukapazitaet muss nicht heissen doppelte reichweite (sogar weniger) ausser die akkugeneration ist eine andere und das gewicht des akkus ist % tual geringer.
natuerlich kann man sagen als beispiel mit jetzigem akku reichweite 150km bei akkuoption mit doppelter groesse 250km dann erfaehrt der akku hoehere ladezyklen da die belastung des mehrverbrauches durch hoeheres gewicht sich erhoeht (deshalb keine 300km sondern nur 250km).
die wirtschaftlichste loesung waere wenn die freundin oder frau eine diaet machen wuerde. weniger gewicht mehr reichweite weniger kosten + weniger lebensmittel kosten.
ich bin kein experte deshalb sollte man das nur als "brainstorming" verstehen und besitzt keine allgemeingueltigkeit ;)
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Re: leasing oder finanzierung i3

Beitragvon Micky65 » Mi 16. Mär 2016, 08:25

@Micky65: Die Powerwall ist ja ganz nett, aber für die große PV und EV-Laden eher Spielzeug. Unter 25, besser 30-40 kWh nutzbar braucht man hier meines Erachtens gar nicht erst anzufangen.

Aber die PW gibt's doch in nahezu beliebigen Größen, oder?
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Re: leasing oder finanzierung i3

Beitragvon herrmann-s » Mi 16. Mär 2016, 12:54

hi, ja ich meine die gaebe es. allerdings bin ich nicht sicher ab wann die lieferbar sind.
es gibt noch einige andere hersteller die sowas vertreiben.
sma besispielsweise haette auch sowas und mit sony akkus wuerde das system auf um die 11000 euro kommen (liion akkus).
etwas billiger waeren bleiakkus aber da haette man auch den nachteil dass die sich anders verhalten und die lebensdauer wesentlich kuerzer als die der liion akkus sind. ist halt immer ein kompromiss und man muss sich entscheiden welches modell man vervolgt.
billiger bleiakku kuerzere lebensdauer aber billiger und darauf wetten dass in zukunft die akkus billiger werden leistungsfaehiger oder gar verblueffende neuentwicklungen stattfinden.

oder die teurere variante und auf lebensdauer. hat sicherlich beides vor und nachteile.

der hauptpunkt um den es mir eigentlich geht ist die tatsache dass ich eben eine relative grosse pvanlage auf dem dach habe und meinen hoffentlich zukuenftigen i3 damit laden kann.
im uebrigen war der bmw verkaeufer recht nett und gibt mit nochmal ab freitag uebers wochenende die moeglichkeit den i3 zu fahren bis montag. ich freu mich riesig drauf.

allerdings waeren die finanziellen konditionen nicht gerade berauschend.

3.5% zinsen 60monate laufzeit und knapp ueber 16000 euro dann nochmal eine "abschlusszahlung". beieiner nomatsrate von etwas ueber 400 euro. mit 10000 euro anzhlung waere es genauso nur eben sind die monatlichen raten etwas gesunken.

ich bin aber am ueberlegen ob ich meine hausbnk diesbezueglich mal ansprechen soll und wollte bei diese gelegenheit fragen ob das schon jemand ueber eine hausbank finanziert hat?

machen die hausbanken das ueberhaupt. welche zinskonditionen etc denn es ist ja kein haus oder grundstueck was man kauft sondern ein "verschleissgegenstand"?

wie hoch sind die nebenkosten fuer den i3 ... versicherung steuer (in 5 jahren etwa) reperaturanfaelligkeit inspektionskosten usw. haut alles raus! ;) ich will so einen elektrischen stuhl haben!


achso und ich hab gelesen die groesse des stomspeicherakkus im hause sollte folgerndermassen gewaehlt werden.

jaehlicher stromverbrauch : 100 = groesse des "hausakkus" .

in meinem falle waeren das 4500 kwh pro jahr verbrauch : 100 = 4.5kwh akku OHNE e-auto
und mit waeren es "etwa" 10500kwh : 100 = 10.5kwh

aber ich weiss nicht ob sich das letztlich rechnet fuer ein e-auto. ich glaubs eher nicht und zum andeeren kann ich das ja auf den tag verschieben mit dem hausakkuspeicher bis der akku des i3 nur noch 50% leistung bringt dann bau ich einfach den ins haus ein. bei 20kwh akku vom i3 bei 50% waeren das immerhin noch beachtliche 10.5kwh ;)
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Re: leasing oder finanzierung i3

Beitragvon campomato » Mi 16. Mär 2016, 13:24

10 Jahre steuerfrei, dann 50 Euronen im Jahr.

Groetjes
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