Die Deutschen müssen neu lernen, wie man Autos baut

Die Deutschen müssen neu lernen, wie man Autos baut

Beitragvon stan71 » Mo 12. Sep 2016, 21:43

Kritischer Bericht über i3 und i8 - zufällig entdeckt:
http://www.manager-magazin.de/unternehmen/autoindustrie/bmw-neue-elektroauto-strategie-kommt-zur-rechten-zeit-a-1111964.html
Steht es den so schlecht um die Verkaufszahlen des i3 und i8?
Oder versucht hier die Konkurrenz das Projekt i3 und i8 schlecht zu reden?

Gruss Martin
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Re: Die Deutschen müssen neu lernen, wie man Autos baut

Beitragvon herrmann-s » Mo 12. Sep 2016, 21:54

wer liest denn das manager-magazin? die brigitte der krawatten?! da hat wohl einer die falschen aktien gekauft.
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Re: Die Deutschen müssen neu lernen, wie man Autos baut

Beitragvon stan71 » Mo 12. Sep 2016, 22:01

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Re: Die Deutschen müssen neu lernen, wie man Autos baut

Beitragvon graefe » Mo 12. Sep 2016, 22:20

Ich finde das einen interessanten Artikel. Stimmt doch, dass der Effizienz-Gedanke durch größere Batterien immer stärker in den Hintergrund rückt - leider. Der i3 ist eine ingenieurstechnische Meisterleistung und ein Meilenstein im Automobilbau. Aber wirtschaftlich Unsinn für BMW. Für viel Geld erwarten die Leute einfach auch viel Blech (und keine konstruktiven Schmankerl, die der Nachbar gar nicht sieht).

Wenn Elektromobilität bedeutet, dass genau die gleichen tonnenschweren SUVs durch die Gegend fahren, nur mit Elektro- statt Dieselmotor, dann wurde leider eine Chance vertan.
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Re: Die Deutschen müssen neu lernen, wie man Autos baut

Beitragvon Karlsson » Mo 12. Sep 2016, 22:45

Also ich finde einen Tesla X wesentlich sinnvoller als einen Audi Q7, auch wenn der X kein leichter Kleinwagen ist.
Natürlich ist Leichtbau wichtig, aber deswegen nur so popelige Spielzeugakkus verbauen, die dann wieder nicht als echte Alternative taugen, bringt die Autowelt ja nun auch nicht voran.
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Re: Die Deutschen müssen neu lernen, wie man Autos baut

Beitragvon Twizyflu » Mo 12. Sep 2016, 23:21

Naja aber trotzdem fährst du einen Zoe mit 22 kWh / 26 kWh brutto
Und der i3 bringt es immerhin schon real auf 30 kWh / 33 kWh brutto
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Re: Die Deutschen müssen neu lernen, wie man Autos baut

Beitragvon Protonic Blue » Mo 12. Sep 2016, 23:23

Spontan, beim lesen des titels und nicht des artikels, fällt mir nur ein:
Die Deutschen müssen lernen, wie man autos benutzt.

Grad wieder letzten sommer auf diversen BABs unterwegs, find ich die hetzjagd auf selbiger zum k***en! Frag mich jedesmal wieder was man(n) als Deutscher bloß gegen tempo 130/140 hat...

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Re: Die Deutschen müssen neu lernen, wie man Autos baut

Beitragvon Norbert W » Di 13. Sep 2016, 04:03

Wie innovativ, fortschrittlich, zukunftsorientiert und auch erfolgreich der i3 ist und sein wird, sieht man schon jetzt an den aktuell anziehenden Zulassungszahlen. Mit dem etwas größeren Akku kommt der Effizienzvorteil des i3 immer mehr in den Vordergrund, das Thema Reichweite rückt mit größer werdenden Akkus immer mehr in den Hintergrund. Spätestens mit dem kommenden 120 Ah Akku zeigt sich das noch deutlicher.

Der i3 ist vergleichsweise nicht günstig, wird aber dennoch viel gekauft. Zu Effizienzvorteilen kommen noch Markenimage, frisches Design, Verarbeitungsqualität und gute Fahrleistungen dazu.

Ich hoffe dass BMW den weiter so baut und nicht durch günstigere Materialien minderwertiger werden lässt. Ich vermute, dann wird das erst noch eine richtige Erfolgsgeschichte werden.

Was BMW fehlt, ist ein Elektroauto für lange Strecken auf der Autobahn. Das wird der i3 nie sein, dafür sind auch bauartbedingt die Windgeräusche zu laut und das Fahrverhalten zu zappelig. Der i8 dagegen, liegt auf der AB stoisch ruhig wie ein Brett, Windgeräusche sind sehr leise. Aber Platzverhältnisse und Preis des i8 sind ja nun nix für große Stückzahlen ;)
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Re: Die Deutschen müssen neu lernen, wie man Autos baut

Beitragvon graefe » Di 13. Sep 2016, 06:39

Karlsson hat geschrieben:
Also ich finde einen Tesla X wesentlich sinnvoller als einen Audi Q7, auch wenn der X kein leichter Kleinwagen ist.

...und ein Q7 ist sinnvoller als ein Humvee oder ein RAM - schlimmer geht immer, das ist bekannt und hat niemand bestritten.
Natürlich ist Leichtbau wichtig, aber deswegen nur so popelige Spielzeugakkus verbauen, die dann wieder nicht als echte Alternative taugen, bringt die Autowelt ja nun auch nicht voran.

Leichtbau widerspricht doch überhaupt nicht dem Einbau größerer Akkus. Genausowenig wie ein Model X mit einem kleineren Akku besser würde. ;) Aber es wäre sicherlich ineffizient, z.B. in ein City-Elektroauto unsinnig schwere Akkus zu verbauen.
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Re: Die Deutschen müssen neu lernen, wie man Autos baut

Beitragvon Hamburger » Di 13. Sep 2016, 07:10

Norbert W hat geschrieben:
Was BMW fehlt, ist ein Elektroauto für lange Strecken auf der Autobahn. Das wird der i3 nie sein, dafür sind auch bauartbedingt die Windgeräusche zu laut und das Fahrverhalten zu zappelig. Der i8 dagegen, liegt auf der AB stoisch ruhig wie ein Brett, Windgeräusche sind sehr leise. Aber Platzverhältnisse und Preis des i8 sind ja nun nix für große Stückzahlen ;)


Wobei der i8 als Plug-In-Hybrid mit seiner geringen elektrischen Reichweite nicht wirklich mit einem reinen BEV vergleichbar ist.
Das ist ein Sportwagen bzw Funcar und weit weg von Familientauglichkeit.

Schade das BMW kürzlich verlauten ließ einen familien- und autobahntauglicheren i5 erst nach 2020 liefern zu wollen.
Und das trotzdem dieser gerüchteweise in der Entwicklung schon fast fertig sein soll. :roll:

Erschütternd das solche zukunftsweisenden Projekte möglicherweise durch Intervention der Motoren- und SUV-Verantwortlichen in die Schublade wandern, um noch ein paar tausend X-Verbrenner-Modelle zusätzlich verkaufen zu können.

Falls BMW jetzt beschließt tatsächlich alle Modelle auch als vollelektrisch anzubieten und dabei hoffentlich nicht wieder Mondpreise aufruft, sondern die BEV-Version mit vernünftiger Reichweite und alltags- sowie reisetauglicher Ladetechnik zu einem Preis nicht über dem einer vergleichbaren Dieselversion anbietet sei mir das auch recht. Letztlich sollte der Kunde entscheiden können. Und bei gleichem EInstiegspreis entscheiden die laufenden Kosten, die bekanntlich ja für die BEV-Version sprechen. Noch schneller dürfte die Abkehr gehen, wenn die ersten Innenstädte für Diesel-PKW gesperrt oder die City-Maut dafür teurer werden.
seit 16.09.16 : i3 94Ah :)

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